Wenn du dafür ne Niere spendest, klingt es organischer. :D
Prost Rudi.

Hab den Fred nicht weiter gelesen. Die Moog Orgel interessiert mich Null, ebenso die Meinungen dazu. Aber die am meisten darüber schreiben, kaufen das Ding eh nicht. ;-)

Bei meiner Niere eher steriler, bei dem Alkohol der da schon durchgeflossen ist sind die total sterilisiert ;-)

Ich kaufe ihn auch nicht, aber never say never...

:prost: Marko
 
Wenn du dafür ne Niere spendest, klingt es organischer. :D
Prost Rudi.

Hab den Fred nicht weiter gelesen. Die Moog Orgel interessiert mich Null, ebenso die Meinungen dazu. Aber die am meisten darüber schreiben, kaufen das Ding eh nicht. ;-)

Ich würde mir den One schon kaufen aber da müsste ich das Teil erstmal ausgiebig probespielen...dafür würde ich andere Sachen verkaufen und das Geld zusammenkratzen.
 
Kann man eigentlich getrennt einstellen, für welchen Part das UI grade ist und welcher Part auf der Tastatur liegt (wenn sie nicht gesplittet ist) ?
 
Also ob man editieren und spielen für verschiedene Parts gleichzeitig kann?
Laut Videos kann man die Parts einzeln oder gleichzeitig editieren. Wobei gleichzeitig natürlich meist den Klang ungewollt näher zu einem Layer bringt.
Es gibt unter dem Display drei Taster ("Panel Focus"), die bestimmen für welchen Teilklang das Panel gilt. Und Mehrfach wurde gezeigt, dass man da einen oder auf Wunsch 2 oder 3 gleichzeitig auswählen kann.
Die Tastatur Zuordnung erfolgt ebenso mit den genannten 3 Tastern und der jeweils beim ausgewählten Teilklang ausgewählten "On" in der "Keyboard Control" Sektion. Natürlich gelten die zuvor eingestellten Tastaturbereiche der Teilklänge dann immer noch.
 
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der Waldorf Quantum scheint grundsätzlich interessanter zu sein als dieser überfrachtete Moog One. Oder nicht?

obwohl mich der auch nicht umhaut muss ich gestehen dass mich der doch deutlich neugieriger macht als der one.

am ende - und jetzt kommt die häresie :) - ist doch das ganze brimborium am one dass er halt analog ist.

lediglich weiss ich - für mich - nach etwa 20 jahre intensivem sammeln / testen / vergleichen dass nicht das wie sondern das was zählt.

da ich bis dato den one nicht als vintage sounding erkenne frage ich mich - wozu alles analog ?

das selbe layout mit digital oszis und dafür noch mehr features und encodern und das teil wäre eine art nordlead 3 auf steroiden.

dass der mit 3 layers und potis für player gut sein soll ? nein wie soll das gehen ? auf der bühne beim layerwechsel alle paramter abholen ? na da muss einer aber ganz genau wissen was er wo und wie und in welcher layer programmiert hat.

aber bei moog muss es halt analog sein - und für analog kann der sicher viel - aber wozu wenn man das evtl. um das halbe gewicht, die doppelten polyphonie auch haben könnte ?

der one ist mir so gesehen in gewisser weise ein gekünstelter anachronismus.
 
jetzt habe ich mir bei thomann mal die synths von teuern nach billig sortieren lassen und am ende ist es eh seltsam - also mich interessieren die teureren neuen alle nicht wirklich - one, quantum, prophet x ? nein irgendwie alles zu speziell von den modularen gar nicht zu reden - schade um die kohle.

kann es sein dass es auf spott stossen wird dass mich da der kronos mit 88 tasten hammermechanik / touchscreen und 200 stimmen um 3129.- deutlich mehr anspricht ?
 
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kann es sein dass es auf spott stossen wird dass mich da der kronos mit 88 tasten hammermechanik / touchscreen und 200 stimmen um 3129.- deutlich mehr anspricht ?

Kann ich nachvollziehen, so als Komplettpaket für schnellen Spaß.
 
überzeugt bin ich vom Quantum auch nicht so richtig. keine Darbietung im netz zu der Spezialität "sample und granularsynthese" lässt die Kinnlade heruntersinken und "haben wollen" denken. evtl. noch das kurze Video von anthony rother ist cool aber die anderen vorführer dudeln wieder 1000mal gehört (1000mal ist nix passiert...).

Beim Moog One hab ich das gefühl dass die vorführ-jungs die Klientel auch besoffen labern mit den angeblichen wahnsinns möglichkeiten und genialen klangeskapaden. Meinungen von Producern und anwendern werden erstmal interessant, die das gerät richtig ausloten und damit arbeiten. wird man von der ganzen flut an Möglichkeiten eher überfordert und behindert? ganz oft hat man mit reduzierten geräten die besten tracks produziert bzw. man hat das gerät beherrscht.

ich hab von 1997 bis 2015 einen Memorymoog mit Lintronics Umbau gehabt. das war mein allererster großer polysynth und ich hab ihn geliebt. es war aber immer ein kampf den im mix soundmässig sauber zu platzieren. der hat immer alles weggedrückt bzw. war oftmals vom Sound zu präsent und man hat auf 2 Oszillatoren reduziert...........oder ich war evtl. auch zu doof. aus meiner sicht war der klanglich schon ein etwas sperriges Instrument aber allemal imposant und als solosynth eine Urgewalt. und den zwiespältigen eindruck habe ich derzeit auch vom One.
 
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The fact that it can internally be patched like a modular synth is in my opinion ground breaking. Also the fact that your not limited only 1,000 patches are so in important to someone like me that needs libraries for multiple clients. "

Da ist ja wieder geballtes Know-How bei GS unterwegs. Mensch, man kann den intern Patchen, also so wie einen DSI Pro? Oder einen MatrixBrute? Groundbreaking. Und keine limitierte Anzahl an Patches? Wie wird es dem gehen, wenn er sich mal in einem Synthesizerladen umsieht??? Da gibt es sogar NOCH tollere Sachen....

Ironie OFF: Begeisterung ist schön, aber das klingt ja schlimmer, als die Autopresse in Deutschland....Was? Der neue Golf hat ein LENKRAD - unfassbar!
 
Ich sag auch niemals nie, aber bisher liefert die One innerhalb der analogen Möglichkeiten ein wirklich breites Spektrum, aber naturgemäß bietet der Kronos ein viel(!) umfassenderes Klangspektrum. Ich geb zu, ich hab schon rumgerechnet (Kronos verkaufen, MatrixBrute auch weggeben und ein bissl was drauflegen), aber das wäre in meinem Fall ein Rückschritt. Ich habe am WE ebenfalls, wie @tom f mich durchs Thomann Angebot geklickt und bei mir ist immer noch der Quantum das interessanteste Angebot - oder was ganz anderes, wie einen Vermona oder so. Typischer Fall von brauchgeradenix.
 
Da ist ja wieder geballtes Know-How bei GS unterwegs. Mensch, man kann den intern Patchen, also so wie einen DSI Pro? Oder einen MatrixBrute? Groundbreaking. Und keine limitierte Anzahl an Patches? Wie wird es dem gehen, wenn er sich mal in einem Synthesizerladen umsieht??? Da gibt es sogar NOCH tollere Sachen....

Ironie OFF: Begeisterung ist schön, aber das klingt ja schlimmer, als die Autopresse in Deutschland....Was? Der neue Golf hat ein LENKRAD - unfassbar!

Zum Punkt Patches sage ich mal : DELUGE vs JDXA vs MATRIXBRUTE ich bin da vollkommen bei audiosoundzz von GS.

Zum Punkt patchbar : weiß ich nicht, warum er das - als ehemaliger Matrix12 user. - sagt. Müsste ich ihn fragen, bevor ich mir hier ein Urteil über ihn erlaube.

Generell finde ich - wie bereits tom f erklärt - sein post sehr interessant, weil er Eigencharakter von vintage synths ausführlich breiter Nutzbarkeit & besserem Interface modernener synths gegenüberstellt
und ich habe es gepostet, weil ja viele, ohne den ONE in echt gehört zu haben, hier schrieben, dass er so oder so (schlecht, nichtssagend, un-vintage, etc ) klingt.
Dem gegenüber hatte ich audiosoundzz Aussage gestellt, dass zu viel Charakter vintage Klang nicht immer ein Vorteil sein muss. Es ist nur eine Meinung.
Kann man lesen/erwägen oder auch nicht.


Gegenmeinung gibt es ja weiter oben von tom f: ONE zu anachronistisch, weil analog
(was sollen Saxophonisten oder Gitarristen da sagen? ;-) )
Quantum, Modularsystem, Prophet X zu speziell und teuer)

So hat halt jeder seine Vorlieben und Sichtweise. Es gibt ja Gott sei dank heut alles für kleines Geld als plug in oder auch im Kronos simuliert, da spart man, hat analog und futuristisch in einem und zu speziell ist es auch nicht.
 
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Ja, den Ansatz hatte ich schon verstanden, aber der von mit zitierte Bereich klang schon sehr euphorisch. Übrigens: Beim MartixBrute kann ich die 256 Patches auf der Matrix direkt abrufen und unendlich viele weitere Patches über das Konfig-Tool am PC/Mac speichern - inklusive Sequenzen. Für ein Arbeiten mit vielen Libraries ist das sicher auch eine sehr gute Lösung.
 
Der Moog One ist ganz sicher ein Feature-Paradies und man kann sich damit wahrscheinlich jahrelang beschäftigen und immer noch Neues entdecken. Aber als die ersten Soundbeispiele des River Baloran zu hören waren, ging mir das Herz auf. Wenn es ein Modul gäbe, würde ich bestellen. Mit dem Moog One ging es mir nicht so. Meine jahrelange Erfahrung zeigt mir, dass sich dieser erste Eindruck meist auch später bestätigt. Ist das Absicht? Andere Soundpräferenzen oder ist es nicht gekonnt? Der Baloran ist auch neu, doch er hat genau diesen Sound, dessen Charme, Wärme etc. sonst immer mit den technischen Ungenauigkeiten der alten Synthies erklärt wird. Woran liegt das?
 
Die einzige Frage die entsteht ist kann Moog den Klang der Grandmother oder des Reissue in Polyphon umsetzen ? Ist das gelungen ja oder nein ? Den nur dann bringt mir die Featureliste was !

Oder ist es der Klang des Sub37 den mochte ich nicht so gerne.
 
Ja, den Ansatz hatte ich schon verstanden, aber der von mit zitierte Bereich klang schon sehr euphorisch. Übrigens: Beim MartixBrute kann ich die 256 Patches auf der Matrix direkt abrufen und unendlich viele weitere Patches über das Konfig-Tool am PC/Mac speichern - inklusive Sequenzen. Für ein Arbeiten mit vielen Libraries ist das sicher auch eine sehr gute Lösung.

Drum ja audiosoundzz Einwand, KEINEN PC für die Verwaltung zu brauchen.
Bzw meine Auflistung JDXA ( e i n ! Stick pro einmal Gerätezustand) , Matrixbrute
( Editor nötig und definitiv Geschmackssache wie er gemacht ist. ich sage nur: sortiere mal alle patches wenn du hunderte erstellt hast in Kategorien, zumal ohne Previewmöglichkeit ) und DELUGE ( kein Stick/Editor nötig, unendlich Parch Memory).
 
Ja, der Editor vom MB ist wirklich nicht sehr intuitiv - stimmt. In einem Studio sind aber i.d.R. die meisten Instrumente mit dem Computer verbunden (schon alleine für die DAW), so gesehen ist das nur Geschmachsache. Und 256 Patches sind nicht so wenig. Aber gut, der One kann das "Out of the Box". Hoffentlich ist die Patchverwaltung dort gut gemacht - was ich im Video bisher gesehen habe, kommt es sehr auf das Tagging an - ansonsten scrollt (oder klickt) man sich einen Wolf.
 
Ich betrachte den Moog One eher als analoges Pendant zum Quantum. Beide teilen die Philosophie, dass alles direkt am Gerät machbar sein soll und sind, was die technische Umsetzung angeht, auf dem aktuellsten Stand. Letzteres ist das Innovative am One, da er analoge Klangerzeugung mit den Annehmlichkeiten, die man von Plug-ins gewohnt ist, in der Hardware vereint. Ob man das am Ende braucht oder klanglich gut und überzeugend genug findet, steht auf einem anderen Blatt. Das sind höchst subjektive Angelegenheiten, denen man dann am besten im Laden nachgehen kann.

Der One ist aber grundsätzlich nichts Abwegiges in seiner Umsetzung. Es haben sich in jüngerer Vergangenheit nicht nur viele einen polyphonen Moog gewünscht, sondern auch so etwas wie einen Prophet 12 (mit Blick auf die Modulationsmatrix) mit vollanaloger Klangerzeugung. Einige wünschten sich auch so etwas wie eine analoge Workstation. Mit seinen 3 Layern und 3 Sequenzern, die demjenigen des Pro 2 nicht unähnlich sind, kommt der One diesem Konzept schon recht nahe.
 
Ich betrachte den Moog One eher als analoges Pendant zum Quantum. Beide teilen die Philosophie, dass alles direkt am Gerät machbar sein soll und sind, was die technische Umsetzung angeht, auf dem aktuellsten Stand. Letzteres ist das Innovative am One, da er analoge Klangerzeugung mit den Annehmlichkeiten, die man von Plug-ins gewohnt ist, in der Hardware vereint. Ob man das am Ende braucht oder klanglich gut und überzeugend genug findet, steht auf einem anderen Blatt. Das sind höchst subjektive Angelegenheiten, denen man dann am besten im Laden nachgehen kann.

Der One ist aber grundsätzlich nichts Abwegiges in seiner Umsetzung. Es haben sich in jüngerer Vergangenheit nicht nur viele einen polyphonen Moog gewünscht, sondern auch so etwas wie einen Prophet 12 (mit Blick auf die Modulationsmatrix) mit vollanaloger Klangerzeugung. Einige wünschten sich auch so etwas wie eine analoge Workstation. Mit seinen 3 Layern und 3 Sequenzern, die demjenigen des Pro 2 nicht unähnlich sind, kommt der One diesem Konzept schon recht nahe.

volle Zustimmung. und bei allem Kopfzerbrechen, das wir uns hier bereiten: man muss die geräte selber anfassen, spielen, programmieren und hören. und danach entscheiden obs ein Moog oder ein Waldorf wird.......oder beide.
 
Hätte ich nicht den Memorymoog bereits, dann würde ich mir den One kaufen. Reizvoll ist halt auch der kleine Multimode, mit dem man ganz sicher auch verschiedene Klänge
schichten kann. Das würde mich schon sehr interessieren.
 
Es haben sich in jüngerer Vergangenheit nicht nur viele einen polyphonen Moog gewünscht, sondern auch so etwas wie einen Prophet 12 (mit Blick auf die Modulationsmatrix) mit vollanaloger Klangerzeugung.


die frage sollte mal so objeltiv wie möglich überdacht werden - was ist der wert der technik der klangerzeugung - also philosophisch wie auch rein musiklaisch ?

als besitzer vieler analoger klassiker - der von diversen sehr rennomierten teuren geräten auch eher entäuscht war / ist kann ich nur folgendes sagen:

selbst auf einem nordlead 3 kann ich - etwas kenntnis und phantasie vorausgesetzt - so lebendige und tolle sounds basteln dass mein jupiter 8 dagegen echt alt aussieht.


und dabei ist der nl3 per se kein sonderlicher schönklinger :)


im jahre 2018 sollte es also - abseits von glaubensfragen - doch gar keine notwendigkeit mehr geben das bedürfnis vollanalog zu spüren.

einserseits haben die leute angst das bei analog das tracking nicht 100% sauber ist bzw. fm nicht perfekt tonal geht und andereseits haben die selben leute wieder angst dass der synth zu starr klingen könnte und wollen alle möglichen slews/detunes/mikro detunigs etc...

irgendwie verstehe ich das alles nicht mehr ganz - der one scheint mir doch eine art aufgebohrter andromeda zu sein - und der war weder ein kommerziell erfolg noch klanglich up do expectation am ende. und viele meinten ja auch noch er sei kompliziert - was er nicht ist - ein gewisse mass an komplexität erfordert per definition eben auch eine gewisses mass an komplexität in der bedienung.

was ich mir wünschen würde - egal von welchem hersteller: einen synth der 16 stimmen hat und bei dem halt digitale oscis mit - whatever - 32 bit / 192khz arbeiten den denen sich entwickler halt ganz ganz intensiv mit all dem beschäftigt haben was echte oszis eben interessant macht.

dann geht alles und mehr - und für den geschmack halt doch analoge filter.

aber wozu einen analogen synth wenn der eben nicht so lebendig wie eine ob-x, so strahlend wie ein jupiter 8 oder so herrlich lush wie ein polysix klingt ?

das ist doch das problem diverser neuer analog synths - dass sie fast digital klingen aber an den analogen problemchen leiden dort wo die nicht gut sondern dort wo die doof sind.


mfg
 
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