VST VS HARDWARE ! Klappe die erste :-)

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Anonymous

Guest
hey ho allerseits ,

mich würde eure Meinung interessieren , warum Hardware besser klingt als VST´s oder warum VST´s besser klingen kann als Hardware :mrgreen:

Woran erkennt ihr einen VST Sound ?

Was macht für euch Hardware Sound aus ?

Wo liegen die Vorteile für euch wenn ihr VST´s benutzt ?

Eure Meinung , schreibt was dazu ganz egal was los gehts :gaynau: :phones: :gun: :katzendarm: :ateam: :meise: :meise: :meise:
 
Erster Gedanke ooooh nein nicht schon wieder .....
Zweiter Gedanke , sind die moxies , falscher Jupiter Hasen oder die kronüsse wirklich noch in der Hardware Liga oder sind das sowas wie Appliances, also geschlossene Hard/Softwarekombinationen , der Rechner wird mit bereits installierter Software als eine Box verkauft ?

Also Dreikampf Software / Hardware / Appliances ?
 
Also ich bevorzuge Hardware, allerdings nicht nur wegen dem Klang allein, sondern auch wegen der Haptik.
Darüber hinaus haben die meisten Hardware-Instrumente das ein oder andere Feature das sich als kreativfördernd erweist. Gut, manche VSTi's haben auch Sequencer und son Zeugs, aber hier kommt dann auch wieder die Haptik zum tragen.

Und außerdem mag ich eh nicht den PC zum Musik machen hernehmen, da lenkt viel zuviel ab und ist im Endeffekt nur Mausgeschubse ;-)
 
mink99 schrieb:
Erster Gedanke ooooh nein nicht schon wieder .....
Zweiter Gedanke , sind die moxies , falscher Jupiter Hasen oder die kronüsse wirklich noch in der Hardware Liga oder sind das sowas wie Appliances, also geschlossene Hard/Softwarekombinationen , der Rechner wird mit bereits installierter Software als eine Box verkauft ?

Also Dreikampf Software / Hardware / Appliances ?

weiss grad nicht was du meinst ?
aber hauptsache hardware also eigenständig ohne computer unterstüzung
 
Ja, Mausgeschubse ist die Hauptproblematik, an VSTi's oder DAW's. Mein Vorschlag wäre, anstatt, dass wir über Mausbewegung, Menüs und Klicks zu den Features navigieren, sollten die Features zu uns navigieren, über sinnvoll zusammenspielender Keys/Hotkeys.

Ein Beispiel:
Über Esc & 1..0 oder Esc & a..z wird eine von 40 vorhandenen "Ebenen ausgewählt". Ebenen wären im Synth sowas wie Global, Osc1, Osc2, Mix, Filter, Filtermod, Amp, Matrix, 16 Step Sequencer, Osc Mod, Mod Osc1, Mod Osc2. (abgeschrieben von Tyrell, nur als Beispiel)

Nachdem man die Ebene ausgewählt hat wählt man den Parameter über 1..0 oder a..z, dann regelt man diesen ausgewählten Parameter, z.B. über Contour ShuttleXpress. Damit hätte man Zugriff auf 40 * 40 = 1600 Parameter, verteilt auf maximal 40 Ebenen. Würde man immer diese Methode nutzen, wäre es fast immer egal welchen Synth man gerade bedient, da man über die gleichen Hotkeys zu den Ebenen gelangen könnte. Sozusagen eine Vereinheitlichung der VSTi-Bedienung.

Oder Touchscreen nutzen, Finger hinhalten, dann mit Countour ShuttleXpress Wert regeln, noch schneller. Anstatt dem Touchscreen vielleicht bald auch Leap, alternativ. Ausser dem ShuttleXpress für Einzelparameter sollte man vielleicht sowas wie einen Mini-Faderfox haben, mit 4 Fadern, dort könnte man z.B. den Mix oder ADSR regeln.
 
shiroiyuki schrieb:
Also ich bevorzuge Hardware, allerdings nicht nur wegen dem Klang allein, sondern auch wegen der Haptik.
Darüber hinaus haben die meisten Hardware-Instrumente das ein oder andere Feature das sich als kreativfördernd erweist. Gut, manche VSTi's haben auch Sequencer und son Zeugs, aber hier kommt dann auch wieder die Haptik zum tragen.

Und außerdem mag ich eh nicht den PC zum Musik machen hernehmen, da lenkt viel zuviel ab und ist im Endeffekt nur Mausgeschubse ;-)

da muss ich dir uneingeschränkt Recht geben , sehe ich genauso :phat: nur bei software hat man kein platzproblem :mrgreen:

kommt es euch auch so vor das Hardware im allgemeinen mehr in tiefen Frequenzen präsenter klingt ? Irgendwie klingts bei software immer statischer als bei Hardware vieleicht ist es der Sequencer oder so

egal möchte es nicht auf den Sound reduzieren , software hat halt den Vorteil unglaublich flexibel zu sein ...
 
Die Frage ist viel zu eindimensional und kann pauschal nicht beantwortet werden. Es gibt mittlerweile ultrakrasse Software wie zum Beispiel u-he Diva, gegen die Hardware wie zum Beispiel ein Virus alt aussieht. Dafür hat der Virus für fast jeden Parameter einen eigenen Knopf, so dass das Programmieren und Spielen mehr Freude macht. Andererseits gibt es auch totale Krüppel-Hardware, die sich ohne PC Editor nicht vernünftig bedienen lässt. Da ist eine Software mit gutem Interface zugänglicher.

Es gibt gute Hardware und gute Software und unterschiedliche Bedürfnisse.
 
Klangforscher schrieb:
weiss grad nicht was du meinst ?
aber hauptsache hardware also eigenständig ohne computer unterstüzung



Die klassische Unterscheidung zwischen Hardware und Software ist, wenn die Hardware runterfällt ist sie kaputt.

Ein Computer muss heute nicht mehr notwendigerweise die Grösse eines Desktop pc oder eines Laptops haben. Auch ein Gerät von der Grösse eines iphones ist ein vollwertiger Computer , und ist leistungsfähiger als viele Maschinen, die wir noch vor 4 Jahren im Einsatz hatten. (Iron Sky : das .... Ist ein Computer )

Wenn ich jetzt das computergehäuse so gestalte, dass es nicht wie ein PC aussieht , sondern wie ein Synthesizer, dann gilt die klassische Trennung nicht mehr. Der Sound eines solchen Geräts wird von Software erzeugt, die Software läuft aber nicht auf einem beliebigen universell einsetzbaren PC sondern nur auf dem, der zufällig wie ein Synthesizer aussieht.

So läuft der oasys auf einem speziell angepassten Linux . Ist der oasys jetzt Software oder Hardware ?
Oder der arturia Origin. Hardwaretechnisch ist die klangerzeugung nur zwei Sharc Prozessoren , alles andere sind Programme, die auf diesen laufen. Andere Geräte laufen auf den gleichen Prozessoren , aber mit anderer Software .

Genau deshalb bin ich der Meinung, es gibt ca. drei Kategorien

  • Software, die auf einem universell einsetzbaren Computer läuft ..
  • Software, die auf einem speziellen Computer läuft
  • Hardware, die ohne dediziertes Betriebssystem auskommt
  • eventuell noch rein analoge Hardware
 
...ist doch am Ende nicht wirklich ne technische Diskussion, als vielmehr eine Glaubensfrage...sicherlich gibt es genügend Pro und Contras auf beiden Seiten...je nach Einsatz eben...eins steht fest, ob Du den nächsten Welthit schreibst oder nicht, hängt sicherlich nicht von dieser Frage ab, dazu würde wohl ein Kamm und Butterbrotpapier reichen (das zählt jetzt zu "analog", oder ?)... ;-)
 
Korrekt...

Eigentlich ist praktisch alles , was heute so auf den Markt kommt, Software, den minibrute (und das Kamm und Papier Interface, wenn man es denn als Synthesizer sehen möchte) einmal ausgenommen. Unterschiedlich ist nur das Gehäuse .


Chainsaw statt Süpersaw !
 
The_Unknown schrieb:
...ist doch am Ende nicht wirklich ne technische Diskussion, als vielmehr eine Glaubensfrage...sicherlich gibt es genügend Pro und Contras auf beiden Seiten...je nach Einsatz eben...eins steht fest, ob Du den nächsten Welthit schreibst oder nicht, hängt sicherlich nicht von dieser Frage ab, dazu würde wohl ein Kamm und Butterbrotpapier reichen (das zählt jetzt zu "analog", oder ?)... ;-)
Im Grunde hast Du natürlich vollkommen recht ;-)

Manche brauchen nurn Mikrophon:


Sicherlich kann man die Software haptischer machen mit einem Controller, aber der will erstmal eingestellt werden während der Hardwaremensch die Knöpfchen schon dreht um zu sehn was passiert...
Ein Template will natürlich auch erstmal erstellt und verinnerlicht werden, wobei ich bei der Hardware zwar auch einstellen muß und auf der MPC zwecks Komfort dann auch ein Template erstellen muß, das ist allerdings fixer erledigt.

Klar haben Computer ganz klare Vorteile was die Flexibilität angeht, aber manchmal sind zuviele Möglichkeiten auch hinderlich.
Aber sie haben auch den ganz großen Nachteil, das man irgendwie doch immer vom Hersteller abhöngig ist, sei es Betriebssystem oder die Software selbst.
Am schlimmsten finde ich zB Online-Ativierungen... was machste denn wenn Du Dich mitm Notebook für 4 Wochen in ne einsame Berghütte verkriechst und schnell beim *Musikladen-hier-einfügen* warst und dieses tolle neue Programm gekauft hast...

Mit Hardware hat man nicht unbedingt solche Probleme, klar gibts da auch mal Bugs. Aber zu 99,9% kann man die aus der Schachtel schälen und benutzen.
 
Bei Push oder Résistance ist doch ein fertig konfigurierter Controller dabei, bei der korg Legacy der ms20 Controller einst auch ?

Aso die Anzahl der Knöpfe kann's nicht sein , wenn ich zwischen Hardware und Software unterscheiden will ....
 
sowas meine ich mit Flexibel bei software :mrgreen:
hatte mir auch ma die mühe gemacht so ein Setup aufzubauen , aber die Config is der wahnsinn ! Mehrere Tage !

 
Ich denke die Wahl der Mittel ist eine rein persönliche Entscheidung auf Basis des Workflows, der Erwartungshaltung (Grundklang, Lebendigkeit des Klangs, angestrebte Zeitdauer des Musikmachens), der äußeren Umstände (ggf. Abgabetermine, zeitnahe Änderungswünsche bei Werbe-/Filmmusik), Budget etc.

Auf ein hörbar gutes Level kommt man immer. Nur unterscheiden sich hier die Wege des Aufwands, über die man das Ziel erreicht.

Was mich mehr stört sind Gerätschaften - unabhängig von hart oder weich - die mit einem Tastendruck direkt einen ganzen Song abspielen. Für mich ist der Sound nur eine Farbe. Das individuelle Bild möchte ich aber malen.
 
Um mal wieder auf die Fragegestellung einzugehe... (es ging primär um Sound)

Mir persönlich ist es egal, woher der Sound kommt, der mich gerade inspiriert. Ich (man?) kann nicht wirklich sagen, ob ein Sound von Hard/Soft oder Mixware (Mink?) kommt. Auch gute Hardware kann schlechte Sounds erzeugen und viceversa. Eine mikrophonierte Kalimba kann mich genauso inspirieren wie etwas anderes, doch moment, ich glaube es ging hier um Synths...

Wie Du auch in anderen Threads lesen kannst, gibt es u. a. auch Klagen, dass der (warme, analoge) Soundcharakter eines Synths im Mix verloren geht, wobei der eigentliche Klang des Gerätes dann auch so stark abgeändert wird, oder untergeht, dass es wieder fast egal ist, was man verwendet, klangmässig.

Natürlich hat Hardware den Haptikvorteil, wenn der auch genutzt wird, was auch nicht immer der Fall ist.

Ich will nicht sagen dieser Thread ist überflüssig, aber so gut wie nicht zu beantworten. Aber auch das kann eine Erfahrung sein.

EDIT: Ich glaube es ist viel "Glaube" dabei, im Hifi Bereich nennt man es "Esotherik", womit und wie man arbeitet. Wenn man sich von Dogmen (zb. "nur analog = gut") befreit, musiziert man ganz anders und eben freier. Abgesehen davon muss man sich solche Dogmen auch leisten können, ich pers. kann zb. nicht komplett auf Hardware produzieren, schom gar nicht auf analoger, auch weil ich z. Z. zu viel unterwegs bin. UND ich mag die Plugins, die ich verwende und einige davon wären nebenbei als Hardware unbezahlbar für mich.
 
Es wurde praktisch schon alles zum Thema gesagt aber ich gebe trozdem meinen Senf dazu :selfhammer:

Meiner Meinung nach lassen sich bestimmte Aufgaben sich mit PC/MAC Software einfach besser realisieren. Zum Beispiel alles was mit Sampling / Audiobearbeitung zu tun hat, wird bei mir durch Ableton Live und IL Edison erledigt. Auch FM Synthese ist für mich ein gutes Beispiel - ich Programmiere meine Klänge lieber am FM8 von NI als an Hardware FM-Synths (gibbet jemanden der FM Hardware von der Programmierung her mag?). Bei der Audio Sample/bearbeitung und der FM Synthese sehe ich einen klaren Punktevorteil bei PC/MAC Software.

Ich muss auch zugeben das ich lieber Zebra oder Alchemy nutze als Virus, Blofeld o.ä. (die Bedienung an diesen SoftHardwareSynths ist auch nicht immer die Krönung)
Von generischen Midi Controllern halte ich auch Abstand, habe aber kein Problem mit der Maus zu Arbeiten (vllt ein Generationskonflikt?) Aktuelle sehe ich vom Spass und der Bedienung her nur ein paar sog. Grooveboxen im Vorteil zum PC / MAC.

Für mich hat nur rein Analoge Hardware einen klanglichen Vorteil und den Vorteil der wahren "EinKnopfEineFunktion" Bedienung.
 
professorSimon schrieb:
Um mal wieder auf die Fragegestellung einzugehe... (es ging primär um Sound)

Mittlerweile ist das Thema affig, vor ein paar Jahren hätte ich mich ganz klar zu Analog positioniert und selbst heute muss man ganz klar sagen das für einige Sachen der analoge Synthesizer die besseren Ergebnisse liefert. Nur grundlegend gesagt ist es so das man mit VST genauso weit kommt und alles machen kann ohne zwangläufig auf Klang verzichten zu müssen.
 
Ich hab manchmal das Gefühl, dass ich VST Plugins mangels Gewicht irgendwie weniger wertschätze, mich desshalb weniger mit ihnen beschäftige und dadurch konkrete Vorstellungen schlussendlich mit Hardware doch schneller umsetze.
 
nox70 schrieb:
binaer1984 schrieb:
Ich muss auch zugeben das ich lieber Zebra oder Alchemy nutze als Virus, Blofeld o.ä..

Interessant... meine Ohren wollten genau das Gegenteil... lieber Blo als Alc....

Sorry, habe mich nicht richtig ausgedrückt. Bei einem "reinen" OSC / Filter Vergleich wäre der Blofeld auch meine erste Wahl. Ich meinte aber das Gesamtpaket aus Klang, Workflow, Konzept, allg. Handling, integration in ein bestehendes Setup, etc.

Alles gute
 
binaer1984 schrieb:
Es wurde praktisch schon alles zum Thema gesagt aber ich gebe trozdem meinen Senf dazu :selfhammer:

Meiner Meinung nach lassen sich bestimmte Aufgaben sich mit PC/MAC Software einfach besser realisieren. Zum Beispiel alles was mit Sampling / Audiobearbeitung zu tun hat, wird bei mir durch Ableton Live und IL Edison erledigt. Auch FM Synthese ist für mich ein gutes Beispiel - ich Programmiere meine Klänge lieber am FM8 von NI als an Hardware FM-Synths (gibbet jemanden der FM Hardware von der Programmierung her mag?). Bei der Audio Sample/bearbeitung und der FM Synthese sehe ich einen klaren Punktevorteil bei PC/MAC Software.

Ich muss auch zugeben das ich lieber Zebra oder Alchemy nutze als Virus, Blofeld o.ä. (die Bedienung an diesen SoftHardwareSynths ist auch nicht immer die Krönung)
Von generischen Midi Controllern halte ich auch Abstand, habe aber kein Problem mit der Maus zu Arbeiten (vllt ein Generationskonflikt?) Aktuelle sehe ich vom Spass und der Bedienung her nur ein paar sog. Grooveboxen im Vorteil zum PC / MAC.

Für mich hat nur rein Analoge Hardware einen klanglichen Vorteil und den Vorteil der wahren "EinKnopfEineFunktion" Bedienung.

da spricht jemand aus Erfahrung :nihao: gibet dir vollkommen Recht :supi:

Vor allem Samplebearbeitung (ok habe nur Akai ausbrobiert ) aber das hat mir gereicht , für ein MultiPatch braucht man als geübter schon mal locker 15 minuten.Das geht am Pc mit paar Mausklicks.
Du hast mich aber grade auf eine Idee gebracht , hab hier einen yamaha DX 27 , habe gelesen das die DX synths sich super mit dem FM7 und 8 verstehen. Heisst das , das ich mir patches am FM8 programmieren kann und die per SYSX in mein DX 27 laden kann ?
 
psicolor schrieb:
Ich hab manchmal das Gefühl, dass ich VST Plugins mangels Gewicht irgendwie weniger wertschätze, mich desshalb weniger mit ihnen beschäftige und dadurch konkrete Vorstellungen schlussendlich mit Hardware doch schneller umsetze.

ja ganz genau , jedes Gerät hat einen eigenen Charakter !
Wie einige hier schon schreiben das anfassen ist doch wichtig und man ist dadurch Geistig auf einer anderen Ebene mit der Maschine als wenn man mit einem VST Arbeitet.
Ich glaube das fehlt mir auch meisten bei den Plugins.
 


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