96 kHz contra 48 kHz

Dieses Thema im Forum "SyntheTisch!" wurde erstellt von The_Unknown, 16. September 2007.

  1. Booty

    Booty Tach

    Yeah, feiner Artikel...

    Seeehr interessant...
     
  2. sehr interessant - bei einem vergleich bei mir hab ich aber durchaus einen etwas feineren, brillianteren Sound bei 96KHz wahrgenommen - sehr gering, aber immerhin
     

  3. Ich fnde auch bestimmte VSTi's klingen bei 96kHz eindeutig besser. Das sind aber meist Freeware-PlugIns mit einem einigermaßen ausgefallenen Sound.
     
  4. e6o5

    e6o5 Tach

    Es macht einen Unterschied, ob du einfach nur analog nach digital wandelst oder DSP-Algorithmen ausfuerst, hier kann es sein, dass sich die Abtastrate aendert.
     
  5. Kommt halt auf die Qualität der Wandler (insbesondere die der Aliasing Filter und wohl auch der Clock) an. Je besser die Wandler desto geringer der Unterschied. Die Wandlerkiste aus dem (ganz oben) verlinkten Test, welche tatsächlich von der Testgruppe nicht mehr signifikant vom Ursprungssignal unterschieden werden konnte ist laut der dortigen Info nicht exakt die billigste...

    Immerhin ist Dan Lavry dagegen, die Samplingrate weiter anzuheben, weil 96 kHz seiner Meinung schon mehr als sinnvoll ist. Und er gehört mit Sicherheit zu einem der am meisten respektierten Audio-Wandlerbauern aller Zeiten...
     
  6. Anonymous

    Anonymous Guest

    Ganz andere Baustelle! guckt dir mal die letzten drei Seiten vom Schwurbel Thread an, da haben wir irgendwo ein paar VA-Oszilatoren in den Spektrumanalysator geschickt. Dabei würde eine höhere interne Rechenrate die offensichtlichen, sehr groben Fehler deutlich reduzieren.
    Das hat aber letzlich was mit der *internen* Verabeitung zu tun, dein VSTi würde genauso klingen, wenn du den fertigen Audiotrack auf 48kHz runterrechnest.

    Ich hab beim Pentagon II (ein VA, der beim Sonar dabei war) einen Sound gehabt der Klang komplett unterschiedlich, je nach Samplerate...

    Tja, vermutlich hätten die bei ihrem Test nicht auf billige 6000€ Mangerwandler in professionellen Studioräumen, präszise abgeglichenen Pegeln und saubere Testverblindung setzen sollen, sondern mit anständigen Chinabrüllwürfeln im Homestudio mal lässig ein paar Tracks vergleichen sollen. Kann man ja in jedem Forum nachlesen, dass da viel genauer gehört werden kann! Da hört man sogar die feinzeichnung hochwertiger Digitalkabel, den stabilen Klang edler Steckdosenleisten und die edle Raumanmutung der Klangschälchen...
     
  7. Anonymous

    Anonymous Guest

    Ob das Originalsignal *signifikant* erkannt wurde ging aus dem Test nicht hervor, ich fand es bemerkenswert, das die meisten Hörer keinen der beiden Kandiadaten bervorzugten, und diejenigen, die einen Unterschied hörten, doch zu weiten Teilen nahezu gleichverteilt das Original oder das gewandelte Signal besser fanden - der Vorsprung für Original war jeweils sehr knapp.

    Und guckt dir das Testergebnis mal an, ohne das du das Vorwissen 'analog muß besser sein' benutzt! Dann hätte den "Test" wohl ein Wandler gewonnen...

    Bemerkenswert finde ich auch das eindeutige Abschneiden der CD-Signale: die sind einfach deutlich zu schlecht um die Wandler zu beurteilen zu können.
    Insofern kann man vermutet werden, das ein Test mit CD-Signalen statistisch gleichverteilt ausgehen würde.
     
  8. du musst mich nicht dumm machen - Entschuldigung das ich noch keine 3000 Euro in ordentliche Monitore investiert habe. Ich werde wohl besser nichts mehr sagen, bis ich angemessene Monitore habe.
    Ich habe nen Blindtest gemacht, die 96er Variante hat mir immer besser gefallen. :evil:
     
  9. ...hab zugegebenermaßen nicht jeden Satz der Doktorarbeit gelesen, aber für mich hab ich mal 2 Hauptsachen daraus gezogen:

    1. Während sich der Unterschied zwischen 16 Bit und 24 Bit sehr wohl hörbar und positiv auswirkt (z.B. Stichwort Rauschschwelle), scheint die Verdopplung von 48 Khz auf 96 Khz in erster Linie eine Menge von Daten und Recourcen zu fressen, die wahrscheinlich nicht unbedingt im Verhältnis zu wenn überhaupt hörbaren Verbesserungen stehen.

    2. Quallitativ gute Wandlder mit 48 Khz waren besser als schlechtere mit 96 Khz, nackte technische Daten bedeuten also nicht zwangsläufig, dass höhere Werte auch besser sein müssen und man sich nicht allein dadruch blenden lassen sollte. Ganz klar auch auf andere Eigenschaften übertragbar, die manchen Preisunterschied zwischen den Herstellern dann wohl doch rechtfertigen.

    Dabei merke ich wohl an, dass ich der technischen Ebene nur sehr begrenzt in die Tiefe folgen kann und das daher mal so platt für mich zusammengefasst habe.

    Die Doktorarbeit ist auch mit sicherlich nicht der heilige Gral, aber eben auch nicht mal ein Test von Schmitz Jupp nebenan, so dass ich zumindest mal davon ausgehe, dass das nicht totaler Unfug sein kann...und wie immer gilt, andere Meinungen sind druchaus zugelassen... ;-)
     
  10. Guest

    Guest Guest

    und was is mit 88.2 khz?

    :)

    "tut sich da der rechner dann nicht leichter" beim runterrechnen auf 44.1 ???
     
  11. ...jetzt komm mal nicht so daher ! ;-) Ich bau mir jetzt ne eigene Clock mit 66,6 Mhz, die find ich persönlich am Schönsten *hehe* :twisted:
     
  12. Anonymous

    Anonymous Guest

    Das ist natürlich durchaus möglich, wäre aber wohl offensichtlich ein Problem deines Wandlers: der arbeitet bei 48kHz eben nicht so, wie er es eigentlich sollte/könnte.

    "Grades" Resampling hat zumindest keinen prinzipiellen Vorteil von der Signalqualität her.

    Grundsätzlich könnte man auch einen Algorithmus extra für grades Resampling optimieren (im Sinne von schneller zu berechnen). Aber was da welches konkrete Programm dann wie macht und was jetzt 'besser' wird .... :dunno:
     
  13. Der Hersteller hat sich wahrscheinlich gedacht, "Mist, man hört ja gar keinen Unterschied zwischen den Samplerates, bastelt mal für die User ne hörbare Verschlechterung in den 48KHz Treiber..." ;-) :lol: :cool:
     
  14. rauschwerk

    rauschwerk pure energy noise

    [offtopic on]
    nur so am rande..
    für eine doktorarbeit ist der umfang und und die thematik etwas zu flach.
    Hier handelt es sich um eine "rel. normale" diplomarbeit.

    wie gesagt.. nur nebenbei erwähnt ;-)
    [offtopic off]
     
  15. ...jau, wer lesen kann ist klar im Vorteil, oder nennt man sowas einen freudschen Vertipper ? ;-)
     

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