Ableton Live auf Linux? Wann?

Knastkaffee_309

Knastkaffee_309

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Moin!

Weiss wer, ob es dahingehend schon Pläne gibt?

Windows wird allgemein unattraktiver.
Denke mal, dass sich Osx in die selbe Richtung entwickelt.

Ich denke "mal wieder" an einen Systemwechsel.

Bitwig ist nichts für mich, Cubase würde durch Reaper ersetzt, aber Ableton?

Emulation kommt nicht in Frage.
 
Weiß ich leider auch nichts, rein theoretisch müsste/könnte/sollte das aber schon kommen. Irgendwann. Die Push3 Standalone läuft ja auch auf Linuxbasis.

Wäre schon schick. Die für mich wichtigsten Synths gäbe es auch schon für Linux nativ. Z.B. dei u-he Sachen.

Habe aber noch nirgends was Näheres über eine Linux Portierung gefunden.
 
Windows 11 kommt nicht so wirklich an, dazu noch diese seltsamen Features, die einem das Leben sooo einfach machen (ja, nee, is klar) und was ich von Apples Änderungen hörte in Sachen "Apple Intelligence" geht alles an dem vorbei, was man in einer DAW braucht.

Es wundert mich ehrlich gesagt, dass da noch keine größeren Schritte unternommen wurden, aber der Schmerz scheint noch nicht groß genug 😂

Man wartet wohl ab?!
 
Das 11er läuft bei mir seit gut einem halben Jahr stabil und performant. Das Einrichten und "gewaltsam Abschalten" von nicht benötigten Features war aber einfach nicht schön, gelinde gesagt.
Ein Linux MINT habe ich in einer halben Stunde installiert und so eingerichtet, daß es rund läuft. Zumindest für Office und Internet. Für Audio müsste ich aber auch erst mal "in die Tiefe gehen".
 
Weiß ich leider auch nichts, rein theoretisch müsste/könnte/sollte das aber schon kommen.

rein theoretisch brauchen solche programme ungefähr 15 umgebungen und systemkomponenten, die es nicht überall - oder nicht überall gleich - gibt. mit dem ergebnis, dass man weite teile des programms im prinzip komplett neuschreiben müsste.
 
rein theoretisch brauchen solche programme ungefähr 15 umgebungen und systemkomponenten, die es nicht überall - oder nicht überall gleich - gibt. mit dem ergebnis, dass man weite teile des programms im prinzip komplett neuschreiben müsste.
Da hast du schon Recht und ich weiß das schon auch. Ich habe auch nicht beahuptet, daß es easy wäre. Ich reime mir halt nur zusammen, daß wenn die Audioengine (zumindest fast alles davon) mit rudimentärer Push-Bedienung und Visualisierung schon auf Linux läuft, dann evtl. schon die halbe Miete im Sack wäre.

Kann ich auch total falsch liegen und es ist reines Wunschdenken von mir. Wäre aber schade.

Mit linux ist auch nicht alles eitel Sonnenschein, da muß man sich auch erst mal reinfuchsen, gerade wenns um Audio geht. Da gibts Experten, die kenne sich da besser aus wie ich. Ich werde mich da erst reinsteigern, wenn es ein Linux-Live gibt. Vielleicht. Irgendwann mal. Eventuell.
 
rein theoretisch brauchen solche programme ungefähr 15 umgebungen und systemkomponenten, die es nicht überall - oder nicht überall gleich - gibt. mit dem ergebnis, dass man weite teile des programms im prinzip komplett neuschreiben müsste.
Ist das nicht bei Windoof genauso?

Oder zielst du auf die Distributionen ab?

Reicht ja aus, wenn erstmal nur eine utnerstützt wird,
 
kann man nur spekuliren (hatte ich angesichts der push standalone schonmal
getan, hat aber der zensulator gefressen)

die existenz von push mit ableton auf linux kann bedeuten:
es gibt eine native version von live fuer linux, oder
es gibt eine version von live die ausreichend stabil unter wine laeuft.

wer push standalone hat kann ja mal nachgucken.
(ein wenig neugierig waere ich schon)

beides wuerde bedeuten, dass es technisch moeglich waere.
ich schliesse mich der frage nach dem "wann" an.
 
Ist das nicht bei Windoof genauso?

ich glaube die unterschiede zueinander sind schon nicht größer als zu linux, aber schwierig wird es ja vor allem bei fehlenden dingen.

alleine irgend so ein simpel aussehender filebrowser kann schnell mal irgendeine juce library, eine ganz bestimmte python version und ein ganz bestimmtes webkit benötigen und wenn es nur eines davon für linux nicht gibt dann ist feierabend.

programme, die es von anfang an auch für linux gab sind davon nicht betroffen...

Kann ich auch total falsch liegen und es ist reines Wunschdenken von mir. Wäre aber schade.

bei den meisten ist es vermutlich einfach nur eine frage von marktanteil. würde jeder dritte linux benutzen, gäbe es das alles auch für linux, weil sich der aufwand dann lohnt.
 
Zuletzt bearbeitet:
bei den meisten ist es vermutlich einfach nur eine frage von marktanteil. würde jeder dritte linux benutzen, gäbe es das alles auch für linux, weil sich der aufwand dann lohnt.
Verstehe ich ja auch. Erst recht die anfallende Pflege für ein "drittes" OS dürfte ein nicht zu unterschätzender Kostenfaktor sein. Solange fast jeder neue PC mit vorinstalliertem Windows ausgeliefert wird, dürfte sich auch nicht grundlegend etwas an der Anzahl der Linux User ändern.

Habe jahrelang immer wieder versucht für die Maschinen PCs bei meinem letzten Arbeitgeber Debian ins Spiel zu bringen, wo ich fast nur Vorteile sah und das auch demonstrieren und belegen konnte. Die firmenübergreifende IT, die übrigens Null mit unserem Maschinenbau zu tun hatte, hatte mir aber immer wieder einen Strich durch die Rechnung gemacht. Also, dann immer schön weiter teure Windooflizenzen gekauft und entsprechend stärkere Rechner, damits flüssig läuft. Weil ich für Fernwartung mit Linux nicht ins Netzt durtte. Im Gegenzug habe ich aber von denen in 15 Jahren auch keine funktionierende Lösung für Windows bekommen. Nicht mal im Ansatz.
 
das mit dem support ist für die oft eine rechtliche frage. man könnte ja denken, dass ABC seinen bestandskunden wenigstens mal eine halbfunktionierende version von XYZ für linux geben, oder irgendeine andere plattform oder version halt "nicht offiziell" unterstützen sondern nur inoffioziell.

wenn du das machst führt das aber auch nur dazu, dass sich die leute dann trotzdem beschweren wenn irgendwas nicht wie gewünscht geht. :)

schönes beispiel ist melodyne v5, was als mindestvoraussetzung win 10 angibt. mit trick 17 kann man das programm durchaus dazu bringen unter windows 7 zu laufen, da wurde einfach nur künstlich ein riegel davor geschoben, weil man keine lust hatte zu testen und zu garantieren, dass alles auch wirklich top funktioniert.
auf der mac plattform ist sowas ja so schon sehr lange üblich und sehr weit verbreitet.
 
Man darf den Kopierschutz nicht vergessen. Von den Entwicklungskosten einmal abgesehen, weiß ich nicht wie effektiv so ein Kopierschutz unter Linux funktioniert, da der Linux Quellcode frei ist.
Wenn Ableton da nicht höllisch aufpassen würde, könnte das schnell das Ende der Firma bedeuten.
 
Man darf den Kopierschutz nicht vergessen. Von den Entwicklungskosten einmal abgesehen, weiß ich nicht wie effektiv so ein Kopierschutz unter Linux funktioniert, da der Linux Quellcode frei ist.
Wenn Ableton da nicht höllisch aufpassen würde, könnte das schnell das Ende der Firma bedeuten.
Wieso sollte das unter Linux ein Problem sein? Ableton will eine serial haben, auf Windows als auch auf MacOS... Warum sollte das auf Linux anders sein? Verfügbarer Quellcode vom Linux-System ändert daran auch nichts und den Quellcode von Ableton wirst du genauso einfach in die Finger bekommen, wie unter Windows und MacOS: Gar nicht.
 
Eine Ex-Insiderin hat mir mal gezwitschert dass es wohl einen voll funktionierenden Linux Build gibt. Es ist ehr ein politisches Thema.

das mit dem support ist für die oft eine rechtliche frage. man könnte ja denken, dass ABC seinen bestandskunden wenigstens mal eine halbfunktionierende version von XYZ für linux geben, oder irgendeine andere plattform oder version halt "nicht offiziell" unterstützen sondern nur inoffioziell.

wenn du das machst führt das aber auch nur dazu, dass sich die leute dann trotzdem beschweren wenn irgendwas nicht wie gewünscht geht. :)

Die meisten kommerziellen Hersteller schränken ihren Support auf eine oder wenige Distros wie Ubuntu ein. Gleichzeitig kann man auch andere Rahmenbedingungen setzen bei denen der kommerzielle Support greift und ansonsten die Community gefragt ist. Sind Linuxer ja gewohnt.

bei den meisten ist es vermutlich einfach nur eine frage von marktanteil. würde jeder dritte linux benutzen, gäbe es das alles auch für linux, weil sich der aufwand dann lohnt.

Und den Marktanteil erreicht man nur wenn die Nutzer auf der Plattform die Software bekommen die sie brauchen aber die Softwarehersteller warten drauf das es irgendwie von selbst passiert. Leider sieht man das Microsoft die eigenen Nutzer noch so hart ficken kann und sie trotzdem bleiben wegen dem Software Lock-In. Die Hersteller und Nutzer leiden wohl einfach noch nicht genug.
 
Nein. Der Kopierschutz von Live wird auf die SSD oder Platte geschrieben.
Keine Ahnung, wie das bei dir ist, ich musste bei mir eine serial eingeben. Dass Ableton dann irgendwas auf die Platte schreibt, damit es selber weiß, es ist lizenziert, ist gut möglich (und auch wahrscheinlich), hat aber ja nichts damit zu tun, ob ich für das OS den Sourcecode verfügbar habe oder nicht. Der Kopierschutz ist in Ableton selber implementiert und dafür ist der Sourcecode nicht verfügbar, egal auf welchem System. Und zum knacken eines Kopierschutz wird der Sourcecode auch nicht gebraucht, wenn entsprechende Kreise das knacken wollen, dann machen sie das.
 
Eine Ex-Insiderin hat mir mal gezwitschert dass es wohl einen voll funktionierenden Linux Build gibt. Es ist ehr ein politisches Thema.

ja sicher, probieren und bauen tut man das immer, die frage ist bis zu welchem status man damit kommt.

es gab auch mal nuendo für irix, cubase mit TDM plug-ins und es gab auch schon immer ein MacOS für 68k.

ich selbst habe hier noch eine AE version für classic, die carbonized plug-ins hosten kann. zweifelsfrei NFR+ ware.

nur der endverbraucher sieht das zeug leider nie, obwohl man sich oft durchaus über eine version auch ohne offizielle unterstützung oder mit 3 fehlern mehr gefreut hätte.

so scheiße vieles im pro audio bereich unter windows ist - older support und dokumentation bei apple - aber dort hast du wenigstens so etwas wie support, guidelines, dokumentierte APIs usw., bei linux ist das alles schon eine ecke chaotischer.

die fehlender unterstützung ist vor allem auch nicht nur im eigenen haus vorhanden, wo man es noch selbst ändern könnte, sondern sie betrifft ggf. auch die hardware-partner der musiksoftwarefirma, oder (früher) z.b. auch das kopierschutzverfahren.

ich würde deine these mit dem "politischen" mal wie folgt abschwächen und modifizieren wollen: es fehlt offenkundig am politischen willen, einem dritten OS eine chance zu geben. (d.h. vollkommen unabhängig davon ob nun 3% oder 30% der user danach verlangen - man könnte es ja auch einfach selbst wollen!)

Die meisten kommerziellen Hersteller schränken ihren Support auf eine oder wenige Distros wie Ubuntu ein.

in ganz krassen fällen gibt es sogar kommerzielle produkte, wo die linux version dann kostenlos ist. und schon ist das garantie und support problem weg. :)

Und den Marktanteil erreicht man nur wenn die Nutzer auf der Plattform die Software bekommen die sie brauchen aber die Softwarehersteller warten drauf das es irgendwie von selbst passiert.

die henne und das ei, eine der viele paradoxien in der kapitalistischen ordnung.

nur durch quantisierung erreicht man eine senkung der stückkosten, der beginn der produktion eines neuen produkts aber ist das genau gegenteil von qualtisierung.

das prinzip der "verbraucherbasierten wirtschaft" böte sich aber an: erst das geld einsammeln, dann weiß man wieviele es kaufen "werden" (weil sie es ja gerade getan haben), dann die linux version entwickeln.

natürlich müssten alle linux fans dann auch konsequent jahrelang alle produkte für windows und mac boykottieren. kann ich mir gerade nicht vorstellen. :)
 
Zuletzt bearbeitet:
Keine Ahnung, wie das bei dir ist, ich musste bei mir eine serial eingeben...

Dann hast du online lizensiert. Mein Musikrechner ist offline. In diesem Fall lädt man sich über Ableton eine Datei herunter, die man in Live ausführt. Wie auch immer das programmtechnisch funktioniert, wird nur Ableton wissen. Vlt. noch ein paar Cracker. :evil:
Das der Kopierschutz unter Linux evtl. nicht so effektiv wie unter Windows oder MacOS ist, war nur ein Gedanke. Wie auch immer.
Bei einem Marktanteil von Linux, weltweit von unter 4%, glaube ich kaum, dass es wirtschaftlich von Interesse ist, eine DAW auf Linux zu portieren.*
Nur meine persönliche Meinung.

* https://de.statista.com/statistik/d...genutzten-betriebssysteme-weltweit-seit-2009/
 

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