Hi tomflair,
kann Deine Motivation für
Ableton wie gesagt gut nachvollziehen und bin super gespannt, wie Du mit dem nicht linearen Workflow zurecht kommst - vor allem in Kombination mit einem für Ableton dedizierten Controller. Hast Du da bereits was im Auge?
Die Nutzung mehrerer Sequenzer-Programme könnte ich mir im Übrigen nicht gut vorstellen - da fordert mich der Umfang von Cubase bereits. Meine Philosophie ist, mit der DAW möglichst flüssig umgehen können. Das bedeutet aber nicht, alle und jede der vorhandenen Funktionen aus dem Handgelenk zu beherrschen - aber eben die wesentlichen. Da ich aber nicht professionell produziere und daher nicht jeden Tag Cubase nutze, muss ich mich häufig neu eindenken ("geistige Rüstkosten"). Daher kann ich mir weitere Sequencer-Programme bzw. ein Hin- und Herwechseln - auch bei verschiedenen Anwendungsfällen - nicht sonderlich gut vorstellen. Das würde mich vermutlich total überfordern.
Wenn schon, dann würde ich Ableton
anstatt Cubase einsetzen wollen. Und da bin ich eben skeptisch, ob so ein Systemwechsel nach so vielen Jahren gelingen kann. Habe zwar viele User-Berichte zu Ableton gelesen, bin aber gerade auf Deinen gespannt - da Du ja wie ich viele Jahre "lineare" Systeme genutzt hast. Weitere Erfahrungsberichte herzlich willkommen!
Glaube Ableton ist im Home Studio besonders dann interessant, wenn man viel jammt und auf Kombinationen von Klangmaterial stößt, auf die man beim linearen Arrangieren nicht gekommen wäre, also eher nicht klassisch durcharrangierte Tracks produziert. Was meint ihr?