Apple nötigt Entwickler mehr Abomodelle zu machen??

Dark Walter

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Profitgier auf der einen Seite ja, auf der anderen Seite auch positiv wenn den Entwicklern
Gelder zur Verfügung stehen um weiterhin ihre Apps pflegen zu können.

Kann mir gut vorstellen das manche kleineren Entwickler die zu günstig angeboten haben
mittlerweile keine finanzielle Rückendeckung haben um sich der Portierung auf neue iOS
Versionen zu kümmern.

Es gibt allerdings auch einen großen Nachteil für Apple und die Entwickler:
Bislang hatten Abeide den großen Vorteil das der Kunde ohne
die Möglichkeit einer Demoversion die Katze im Sack kaufen musste.

Wenn die App nun nichts taugt oder wegen Nichtbenutzung gelöscht wird -> Löschen / Kein Geld
Bei den üblichen App-Preisen schliesse ich mal auf relativ kleine Monatsmieten.
Bei sehr kurzer Nutzung geht da einiges an Geld verloren.

Ich vermute das Apple aus anderen Gründen mehr auf Abomodelle setzen mag.
Die ganzen einzelnen Microtransfers können im gesamten richtig viel Geld ausmachen.
 
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oli

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So lange ihr das Zeug trotzdem kauft, machen die doch alles richtig?
Klar, stimmt schon die Aussage in ihrer Allgemeinheit.
Aber was bringt diese Aussage für eine Diskussion über das Kauf- vs. Abomodell?
In dem obenverlinkten Forum kann man z.B. sehen, wie über solch ein Thema differenziert gesprochen wird...
 

haebbmaster

Verschwörungspraktiker
Die bringt in sofern was, als dass alle differenzierte Diskussion nichts nutzt, so lange ihr keine Konsequenzen zieht.
Oder meinst du, dass Apple in den Foren liest, um zu schauen, ob sie das richtige gemacht haben? Die gehen nach Umsatzzahlen, sonst nach nichts. Wenn keine nennenswerte Anzahl Entwickler abspringt war die Entscheidung richtig.
 

oli

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Jo, du hast ja auch recht mit deiner Fundamentalkritik.
Es ist eine Sch...-Situation, wenn man keinen Einfluss auf die Entscheidung solch eines Plattformanbieters hat bzw. nur durch eine kollektive Entscheidung des Drinbleibens oder Rausgehens evtl. ein Effekt erzielt wird.

Ich wollte nur drauf hinweisen, dass es bei der Abomodell-Diskussion momentan nicht um den Exodus geht (auch weil Viele sehr zufrieden sind mit dem iOS, weil sich eine Vielfalt an Apps entwickelt hat usw.).
Es geht meiner Ansicht darum, in dem System zu bleiben und eine Form der Finanzierung zu finden, die für alle Beteiligten Sinn macht.
 
M

Mitglied 11441

Guest
Lieber Abo als Werbung.

Ich zahle lieber für etwas das ich gerne hätte, als mich ständig über Werbung ärgern zu müssen.

Naja, gibt aber auch Entwickler die beides machen. Werbung in eigener Sache trotz kauf-version ... ein bekannter Lauf-, Outdoor-, Bike-App entwickler macht das so.

Mal davon ab ... Ausser Spotify und meine 1&1 Mailapp habe ich zwar viel aber entbehrliches drauf. Selbst Facebook oder Whatsapp ... entbehrlich.

Gibt schliesslich noch sms, welche ich im prinzip lieber nutzen würde
 
Ich kaufe keine Abosachen, ganz einfach. Wenn sie aus bestehenden Apps sowas machen oder eine zweite aufmachen Version 2 - damit kann man das indirekt erschleichen. Das ist machbar und möglich.

Hoffe es gibt Formen, aus Nettigkeit mal 1-2€ wo reinzuwerfen, es gibt Apps die wirklich super sind und wenn nur bei denen mal eine Bitte aufgeklappt würde - das würde ich sogar tun - allerdings NICHT wenn das auf der Bühne passiert. Dann will ich das nur schnell weg haben.

Adobe hat mich halt zu Affinity geführt. :)
 

fanwander

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Die ganzen einzelnen Microtransfers können im gesamten richtig viel Geld ausmachen.
Das fiese ist ja, dass der wirklich interessante Mehrwert der ist, dass das Geld, das eigentlich vom Kunden über den App-Shop an den Entwickler geht, eine gewisse Zeit für den App-Shop-Anbieter arbeitet (Zinsen abwirft) und erst dann weitergeleitet wird. Das sind locker sechs bis siebenstellige Beträge pro Tag!
 

hairmetal_81

Mitglied in Capt. Obvious' Lambada-Testlabor
Wenn du wirklich Pech hast, kriegst du erst das eine (Abo) und dann trotzdem das andere (Werbung).

...just saying...
 

khz

D@AU ~/Opportunist/Orwell # ./.cris/pr.run
Sind es ja momentan noch 50/50% FAKE-NEWS, oder?
Achtung, bei dem oben verlinkten Artikel ("Clickbait-Artikel") handelt es sich wahrscheinlich um ne Fehlinformation laut den App-Entwicklern im Audiobusforum:
Warum sind die APP's nicht kostenlos und man bezahlst dafür mit persönlichen Daten auf der Festplatte, Surfverhalten, Bewegungsprofil, Kaufverhalten, ... die an Dritte weiter verkauft werden?
 

Dark Walter

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Das fiese ist ja, dass der wirklich interessante Mehrwert der ist, dass das Geld, das eigentlich vom Kunden über den App-Shop an den Entwickler geht, eine gewisse Zeit für den App-Shop-Anbieter arbeitet (Zinsen abwirft) und erst dann weitergeleitet wird. Das sind locker sechs bis siebenstellige Beträge pro Tag!
Ich weiß, hatte es nur nicht erwähnt :) Darüber hinaus lässt sich die Auszahlung mit Mindestausschüttungen noch länger sinnvoll parken.

Wie sagen die Münchner Vermieter: Was? Überteuerte Wohnungen? Wir nennen es Top-Performance!
 


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