Arturia: Alle gummierten Teile kleben mittlerweile leicht

Gummierte Teile an meinem Arturia Gerät fangen langsam zu kleben an.

  • Ja

    Stimmen: 7 41,2%
  • Nein

    Stimmen: 7 41,2%
  • Ich bin mir nicht sicher?

    Stimmen: 3 17,6%

  • Umfrageteilnehmer
    17
K

karlk

Gesperrter User
Danke motone. Dann werd ich morgen Isopropyl kaufen müssen.
By the way: die Außenhülle meines Korg mini kaoss pad 2s klebt ebenfalls. Auch dieses Gerät lag ca 6 Monate in der Schublade, allerdings nicht verpackt, nur so lose.
 
motone

motone

Fremdschämcharakter
Dann dünstet evtl die Schublade selbst oder etwas in ihr aus? Oder diese Soft-Touch-Beschichtungen mögen keine unbelüftete Aufbewahrung?
 
K

karlk

Gesperrter User
Keine Ahnung. Was an der ganzen Sache interessant ist, ist die Tatsache, daß dieses Phänomen anscheinend Chargen-unabhängig auftritt. Manche User sind davon betroffen andere nicht. Manche haben ihr Gerät (wie ich) für gewisse Zeit eingemottet, andere nicht. Manche haben den Verdacht, dass es am Licht liegt, andere daß die Haarpomade *;-) schuldig sei.
Mein Schrank ist Vollholz, "nur" mit Öl behandelt.
Was mir auf jeden Fall aufgefallen ist bei den ganzen Berichten, daß dieses Phänomen meist dann auftritt, wenn man ein Gerät "lange Zeit" nicht nutzt. Dann holt man es (woher auch immer) wieder raus und stellt fest, es klebt. Bis jetzt habe ich keinen einzigen Bericht gelesen, daß man so ein Gerät täglich (oder zumindeest beinahe täglich) nutzt und dass dann am 1365 Tage der Nutzung die Dinger sich plötzlich klebrig anfühlen. Vielleicht schützt sogar das tägliche Aussetzen der Gummierung dem Schweiße und der Pomade vor Klebrigkeit? *;-)
 
about:robots

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.....
Was an der ganzen Sache interessant ist, ist die Tatsache, daß dieses Phänomen anscheinend Chargen-unabhängig auftritt. Manche User sind davon betroffen andere nicht. Manche haben ihr Gerät (wie ich) für gewisse Zeit eingemottet, andere nicht. Manche haben
Was mir auf jeden Fall aufgefallen ist bei den ganzen Berichten, daß dieses Phänomen meist dann auftritt, wenn man ein Gerät "lange Zeit" nicht nutzt. Dann holt man es (woher auch immer) wieder raus und stellt fest, es klebt. Bis jetzt habe ich keinen einzigen Bericht gelesen, daß man so ein Gerät täglich (oder zumindeest beinahe täglich) nutzt und dass dann am 1365 Tage der Nutzung die Dinger sich plötzlich klebrig anfühlen. Vielleicht schützt sogar das tägliche Aussetzen der Gummierung dem Schweiße und der Pomade vor Klebrigkeit? *;-)

Ging mir genauso bei einem Roland MIDI-Keyboard. Jahrelang genutzt, alles gut. Dann für Jahre in der Verpackung im Keller gelagert: alles klebt.
 
K

karlk

Gesperrter User
Danke about:robots.

Das nährt den Verdacht, daß da vielleicht doch irgendwelche Bakterienkulturen am Werk sind, die, wenn man sie einmal aufgetragen hat (indem man so ein gummiertes Teil anfasst) und dann mehrere Wochen/Monate/Jahre arbeiten läßt (also das gummierte Teil in diesem Zeitraum nicht mehr anfasst), sie dann auf der Gummierung langsam vor sich hin wachsen und mit ihr interaggieren, sprich diese zersetzen.

Packt man jedoch die gummierten Teile täglich oder mehrmals die Woche an, so zerstört man gewissermaßen die wachsende Bakterienkultur immer wieder aufs Neue, so daß sich keine dauerhafte Zersetzung bilden kann, weil die Bakterienkultur zu klein ist.

Mir ist das bei dem "Korg mini kaoss pad 2s" aufgefallen. Ich und mein Kumpel haben uns diese Geräte am gleichen Tage gekauft (vor ca. 3-4 Jahren). Meins war die letzten 5-6 Monate unbenutzt, lag in der Schublade. Mein Kumpel nutz es 2-4x die Woche. vor 2 Wochen holte ich meins raus - es klebte wie Sau. Das vom Kumpel ist immer noch so trocken wie am Kauftag.

Ansonsten habe ich hier noch ein Paar andere Teile, die gummiert sind und kleben: Feuerzeuge, USB Sticks, DVBT-Sticks, irgendwelche Griffe an Kleinwerkzeugen: alle kleben und wurden über einen mehrere Wochen langen Zeitraum nicht angefasst.

***
Mit Isopropyl habe ich den Schmand von den Microbrutepotis wegbekommen. Jetzt sehen sie aus, wie präparierte Knochen *;-) Ging schnell, weil bereits ohne Alkohol sich die Schmiere mit Fingekuppen zum großen Teil hat abrubbeln lassen - so ähnlich, wie diese Popelkleber, mit denen man in Zeitschriften Werbepostkarten befästigt.

Habe Arturia und deren Vertrieb in DE angeschrieben, aber wie gewohnt, bis heute (7 Wochen) keine Antwort erhalten. Korg, Roland oder Behringer z.B. sind da wesentlich näher am Kunden, auch wenn es um Beschwerden geht - so meine Erfahrung *;-(
 
Zuletzt bearbeitet:
about:robots

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.....
Danke für die Ausführungen! Was ich mich aber frage: Die Seitenteile am Synth fasst man ja eher selten bis nie an. Müssten die dann nicht bei jedem kleben?
 
K

karlk

Gesperrter User
Da hast Du recht. Microbrute hat keine gummierten Seitenteile, Minibrute schon (meine ich). Ich kann mir auch nicht vorstellen, daß man die Seitenteile 3-4x die Woche anpackt - es sei denn man muß den Synth immer wieder anders platzieren, weil mal 3-4x die Woche andere Geräte am Tisch aufbaut/dazwischen schaltet, und somit den Platz auf dem Tisch anders organisieren muß.

Meinen Keystep und Beatstep benutz ich auch 1-2x die Woche. Da klebt noch nix, und die habe ich seit ein Paar Jahren. Vielleicht sollte ich eines dieser Geräte für ein Paar Wochen wegschliessen ...

Im Enddefekt wird man nix herausfinden, es sei denn, man macht eine chemische Analyse. Vielleicht wäre das was für die Verbraucherschutzzentralle / Stiftung Warentest.....

Daß es sich um ein "wirkliches" / nicht eingebildetes Problem handelt, bezeugt das Stillschweigen bzw. das inkonsistente Verhalten der Hersteller/Vertriebspartner (mal bieten die Ersatzkits an, mal nicht, mal gibt es jene umsonst, mal nicht) und die vielen Usermeldungen (wenn man über Sequencer.de-Tellerrand hinausguckt).

about:robots, wenn Du das gleiche Problem hast, nimm Isopropyl und rubbel mal bissl rum *;-)
 
P

plastic

..
Ich würde annehmen dass es weniger wandernde Bakterien sind sondern ausdampfende Weichmacher, Gase die dann in der Lagerumgebung gefangen sind und die Oberfläche angreifen.
 
about:robots

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Daß es sich um ein "wirkliches" / nicht eingebildetes Problem handelt, bezeugt das Stillschweigen bzw. das inkonsistente Verhalten der Hersteller/Vertriebspartner (mal bieten die Ersatzkits an, mal nicht, mal gibt es jene umsonst, mal nicht) und die vielen Usermeldungen (wenn man über Sequencer.de-Tellerrand hinausguckt).

about:robots, wenn Du das gleiche Problem hast, nimm Isopropyl und rubbel mal bissl rum *;-)

Mir ist das Problem schon bei diversen Produkten untergekommen, kein Wunder das Synth also auch betroffen sind. Ich habe bei meinem Gerät alle klebrigen Potis und Faderkappen ausgetauscht. Ich mache seit dem einen Bogen um zu sehr gummierte Geräte.
 
K

karlk

Gesperrter User
Ich würde annehmen dass es weniger wandernde Bakterien sind sondern ausdampfende Weichmacher, Gase die dann in der Lagerumgebung gefangen sind und die Oberfläche angreifen.

Möglich wäre es. Wobei dagegen spricht, daß Neugeräte nicht kleben. So ein Neugerät, bevor es gekauft wird, liegt auch ein Paar Wochen, wenn nicht Monate im Laden ***). Eingepackt und "in der Lagerumgebung gefangen". Und davor war es teilweise mehrere Wochen im Containerschiff unterwegs.

***) unter Neugerät meine ich Ware von der Stange, die im Überfluss vorhanden ist - nicht Neugeräte, die aufgrund kleiner Auflage, noch vor der Ankunft im Containerhafen durch Vorbestellungen ausverkauft sind.

Habe mir vorhin einen Beatstep Pro bestellt. Ich nehme an, der wurde vor mehreren Wochen wenn nicht Monaten gebaut und liegt nun im Musikgeschäft, "in der Lagerumgebung gefangen". Ich rechne damit, wenn er morgen/übermorgen hier ankommt, klebt er nicht.

fanwander schrieb hierzu folgendes:
Wir haben einen drei Jahre alten Reisefön, der auch ganz fürchterlichen Klebegummi am Griff hat. Der wird im Jahr bestenfalls einmal wirklich benutzt und in die Hand genommen. Das Ausdünsten hat in erster Linie was mit der Außenatmosphäre zu tun, und auch mit der allgemeinen Temperatur. Verdampfen eines Gases passiert ja nur dann, wenn die Umgebungsluft eine geringere Konzentration des Gases hat, als das ausdunstende Material. Wenn die Umgebungsluft schon "Lösungsmitteldampf-geschwängert" ist, (zB weil das Gerät in einer Plastikhülle verpackt ist und es bis her da reingedunstet hat), dann dunstet auch nichts mehr weiter. So lange die Umgebungsgaskonzentration niedrig ist, beschleunigt höhere Temperatur den Vorgang. Sobald da Gleichgewicht erreicht ist, tut die Temperatur nichts mehr zur Sache.

Irgendwie scheit die Interaktion mit dem Gerät - vor dem nochmaligen Einlagern, eine Rolle zu spielen.
 
sbur

sbur

Na ja, egal...
Da ich persönlich gar keine Zweifel daran habe, dass im Fall des Minibrute austretende Weichmacher der Grund für die klebrigen Oberflächen sind, hier mal ein paar allgemeine Links zum Thema:

Wie ich bereits schrieb fristete der Minibrute bei mir ein relativ klägliches Dasein, weil weitgehend unbenutzt im gleichbleibend temperierten Raum ohne direkte Sonneneinstrahlung. Ich schließe daher einen Effekt durch Luftfeuchtigkeit, Bakterien oder Schweiß aus.
Weichmacher treten aus Kunststoffen aus und sorgen für diesen Effekt. Wenn ich das richtig verstehe, dann ist das ein Zersetzungsprozess des Kunststoffs. Das passiert wohl vorwiegend bei preiswerten/preiswerteren Kunststoffen.
Jeder muss für sich selbst bewerten, ob man diese Stoffe weiterhin anfassen will oder sie besser im Sondermüll entsorgt.
Ich wage zu behaupten, dass auch Geräte beim Händler ohne zutun von außen irgendwann anfangen zu kleben. Es ist wohl eine Frage der Zeit.
 
K

karlk

Gesperrter User
Da ich persönlich gar keine Zweifel daran habe, dass im Fall des Minibrute austretende Weichmacher der Grund für die klebrigen Oberflächen sind
Ich glaube dessen sind sich alle einig, die wenigstens 1 Gehirnzelle mehr haben, als es für die Verdauung notwendig ist. Was soll da sonst austreten? Ektoplasma? *;-)

Ich wage zu behaupten, dass auch Geräte beim Händler ohne zutun von außen irgendwann anfangen zu kleben. Es ist wohl eine Frage der Zeit.
Eben. Um dieses "irgendwann" geht es.

Niegelnagelneue Geräte, die direkt aus dem Lager eines Händlers kommen (auch wenn sie dort wochen-/monatelang rumliegen, kleben nicht.

Dann gibt es User, die solche Geräte regelmäßig, dh. mehrmals die Woche verwenden - auch hier kleben die Teile nicht, auch wenn die Geräte schon ein Paar Jahre alt sind.

Und dann gibt es User, die die Geräte nach einer gewissen Nutzungszeit einmotten (= einpacken und in Schrank stellen) und nach ein Paar Monaten holen sie sie raus und die Gummiflächen kleben.

Meine Beobachtung in diesem und in anderen Foren (wo dieses Phänomen von Usern beschrieben wird): die Benutzung des Gerätes und die anschliessende lange Nichtnutzung beschleunigen den Zersetzungsprozess. Und da könnten sehr wohl Bakterienkolonien, denen man Zeit gibt, sich auszubreiten, eine Rolle spielen. Der Metabolismus der Bakterien könnte das Austreten der Weichmacher beschleunigen - es gibt Bakterien, die Plastik/Gummi fressen.
Andererseits: durch häufiges und regelmäßiges Benutzen wird der Bakterienfilm regelmäßig und häufig "teilweise abgewischt" und somit tritt die Klebrigkeit später auf.

Mein Beatstep ist jetzt ca. 6 Jahre alt. Er wird mind 2-3x die Woche benutzt. Bis jetzt klebt da nix. Mein microbrute wurde bis vor ca. 6 Monaten ebenfalls regelmäßig verwendet. Dann habe ich ihn eingepackt und als ich ihn kürzlich rausholte, klebte es wie sau.

Am Montag kommt mein neuer Beatstep Pro. Sobald er da ist, werde ich den kl. Beatstep einmotten und im Früher 2021 nachschauen, ob er klebt.
 
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moss

moss

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Nachdem alle Reingungsversuche gescheitert sind, habe ich nun die Erneuerung gestartet: Neue Knöpfe (mit Colorcoding :)) und Seitenteile aus Holz. Jetzt macht der MiniBrute wieder Spaß!
 

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moss

moss

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Super! Wo bekommt man solche Holzseiten her?

Ich hab mir da einen Wolf gesucht, aber schließlich doch noch was gefunden:
Abwicklung und Lieferung war problemlos, allerdings war der Umbau nicht ganz trivial, da die Ausbohrung etwas zu tief war, habs dann aber mit etwas längeren Schrauben hinbekommen.

Falls man das entsprechende Werkzeug hat kann man auch selbst aktiv werden:
http://hackabrute.yusynth.net/MINIBRUTE/cheeks_en.html (diese Anleitung ist auch hilfreich um den MiniBrute zu zerlegen für die Kaufvariante).

Die Knöpfe musste ich auch ziemlich lange suchen, da die meisten die man findet auch wieder gummiert sind:
CLIFF CL177909AKappe, Ø 9 mm, grau, weißer Strich
CLIFF CL178862Knopf, Ø 12 mm, 6 mm, D-Shaft, schwarz
CLIFF CL177903AKappe, Ø 9 mm, weiß, schwarzer Strich
CLIFF CL177913AKappe, Ø 9 mm, blau, weißer Strich

Gibt es z.B. bei Reichelt.

Falls jemand noch einen Tipp für die Fader hat wäre ich dankbar, da habe ich nämlich noch keinen Ersatz gefunden.
 
AxelFH

AxelFH

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Bei meinem spüre ich nichts der Art.
Er steht im eher kühlen Keller, die Luft mal mehr, mal weniger feucht.
Kann ich heute leider nicht mehr behaupten. :confused:
Ich weiss nicht, wann die Kleberei angefangen hat; dran geschraubt habe ich die letzten Monate selten bis nie. Es dürfte aber das Klima sich geändert haben: Wegen Homeoffice war ich oft und lange im Keller, weshalb die Luftfeuchtigkeit mehr geschwankt haben dürfte.

Und heute beim Frühstück: Nach vielen Monaten wieder Mal den Schaumschläger aus der Schublade geholt. Griff klebt 😠
 

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Amds

Amds

DarkRaver
Bei meinem Numark Orbit und dem Stanton ST.150 hat auch das Gehäuse angefangen zu kleben.
Das ließ sich auch mit allem an Alkohol und sonstigen scharfen reinigern nicht mehr vernünftig abbekommen.
Ärgerlich aber man lernt dazu. Werde keine Geräte mehr kaufen die Gummiert sind :dunno:
 
Horn

Horn

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Eigentlich ist das Geheimnis hinter den klebrigen gummierten Teilen bei diversen Instrumenten schon lange bekannt im Instrumentenbau. Es bezieht sich übrigens auch auf bestimmte Lacke bei Gitarren, auf bestimmte Oberflächen von Tonbandgeräten usw. Die wenigsten Menschen, die solche Geräte und Instrumente benutzen, sind absolute Alkohol-Abstinenzler. Aber schon die geringste Menge Alkohol im Schweiß an den Fingern führt auf die Dauer zur Auflösung dieser gummierten Oberflächen und zu dem oft beobachteten "Klebrig-Werden" ...

Eigentlich sollten das auch die Hersteller wissen und demzufolge andere Materialien verwenden. Bei Arturia ist bisher leider kein Lerneffekt erkennbar.
 
Amds

Amds

DarkRaver
Das bedeutet, nach dem Lesen der hiesigen Beiträge zur Klebeproblematik wissen wir also, wer gerne einmal einen (zuviel) zwitschert?

:laber:
Ich glaube nicht dass das stimmt. Mein Plattenspieler war nie im Außeneinsatz oder genrell viel in Benutzung.
Trotzdem ist die Oberfläche ausgedünstet und klebrig geworden.
 
motone

motone

Fremdschämcharakter
Nach den meisten Berichten hier in diesem Thread liegt's anscheinend daran, dass die klebenden Dinger recht lang ungenutzt in irgendeiner Schublade, im Schrank, etc. lagen. Also scheint Luftzirkulation (bzw das Fehlen selbiger) einen Einfluss darauf zu haben.
 
sbur

sbur

Na ja, egal...
Eigentlich ist das Geheimnis hinter den klebrigen gummierten Teilen bei diversen Instrumenten schon lange bekannt im Instrumentenbau. Es bezieht sich übrigens auch auf bestimmte Lacke bei Gitarren, auf bestimmte Oberflächen von Tonbandgeräten usw. Die wenigsten Menschen, die solche Geräte und Instrumente benutzen, sind absolute Alkohol-Abstinenzler. Aber schon die geringste Menge Alkohol im Schweiß an den Fingern führt auf die Dauer zur Auflösung dieser gummierten Oberflächen und zu dem oft beobachteten "Klebrig-Werden" ...

Eigentlich sollten das auch die Hersteller wissen und demzufolge andere Materialien verwenden. Bei Arturia ist bisher leider kein Lerneffekt erkennbar.
Du wirst sicherlich Quellen für diese Behauptung haben.
Um es ganz klar zu sagen/schreiben, mein Minibrute hat so gut wie keine Betriebsstunden gehabt und Ausdünstungen von Alkohol an den Fingern kann es nicht gewesen sein.
Es wird wohl auch andere Gründe für den Austritt von Weichmachern geben müssen.
 
 


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