Ich finde es etwas unlogisch, wie du es schreibst. "Druck" ist ja eine Eigenschaft, die aus Frequenzen und den Dynamikverlauf derselbigen entstehen. Also spielen da EQs und Kompressoren (oder Exciter) sehr wohl eine Rolle. Gerade bei digitalen Synths hängt das dann auch davon ab, was der Synth da an Nachbearbeitung oder Effekten, um das selbst zu machen mitliefert. Ich errinnere an den Punch-Parameter vom Virus und es würde mich nicht wundern, wenn der ein oder andere Synthiehersteller als permanentes Post-Processing noch ein paar Dinge anstellt, um den Klang zu polieren.
Ich vermute beim Leviasynth aufgrunddessen, was ich vom Hydrasynth und von den Demovideos kenne, dass Druck jetzt nicht so die inhärente Eigenschaft des Leviasynth ist. Mir haben beim Hydrasynth sowohl die Filter, als auch die Effekte nicht so sehr gefallen bzw. die waren meiner Erfahrung nach nicht so geeignet um dann im Nachgang noch einmal Druck herauszuarbeiten. Ich nehme auch nicht an, dass diese beim Leviasynth stark überarbeitet wurden.
Allerdings hat man jetzt beim Leviasynth mit den 8 Operatoren auch viel mehr Möglichkeiten und kann da durch geschickte Programmierung schon auf Oszillatorebene Druck bekommen.
Dennoch würde ich, wie gesagt auch aufgrund der Demovideos, davon ausgehen, dass der Leviasynth kein Synthie ist, wo du einen einfachen Grundpatch erstellst und der drückt dann wie Hölle, sondern dass du schon den ein oder anderen Trick anwenden musst, um das herauszukitzeln. Grundsätzlich scheint der Grundklang ehrer schlank und drahtig zu sein.