BEAT THANG - Erfahrungsbericht

Dieses Thema im Forum "mit Sequencer" wurde erstellt von mm303, 2. Juli 2012.

  1. mm303

    mm303 -

    Hallo,

    habe mir das Teil die Tage gekauft und da hier noch nichts zu finden war, will ich mal einen ersten Erfahrungsbericht abgeben.

    Die Optik ist natürlich Geschmackssache und ich kann mir sogar vorstellen, dass das in USA ziemlich gut ankommt. Mir gefallen die blauen Leds (die im übrigen in verschiedenen Stufen abschaltbar sind) und diese "Alienware"-Optik nicht wirklich sonderlich, weiße LEDs wären schon mal schicker und zeitloser gewesen, aber was bleibt ist der meiner meiner Meinung nach der beste Sampling Drumcomputer, den ich je hatte... Und die Betonung liegt wirklich auf Sampling Drumcomputer, bzw. die Nutzung als Studiowerkzeug. Für den Liveeinsatz ist das Gerät eher weniger geeignet, da sich die Patterns nicht nahtlos umschalten lassen. Evtl. könnte man das mit 2 Geräten umgehen, aber auch dann, würde ich zumindest Einzelausgänge vermissen.... naja...

    Das Design mal außen vorgelassen, ist die Bauweise und Verarbeitungsqualität erstklassig. Das ganze Gehäuse ist komplett aus Metall und wirkt sehr wertig. Die Pads lassen sich super spielen, da die sehr empfindlich reagieren (hab ich bei der MPC oder Maschine immer vermisst) und die Kiste ist, obwohl es auf den ersten Blick nicht so aussieht, richtig schwer; geschätzte 3-4kg. Eine gute Idee finde ich auch, dass ein Akku eingebaut ist. So kann man das Gerät auch überall einsetzen, wo keine Steckdose in der Nähe ist, z.B. bei schönem Wetter mit dem Kopfhörer auf der Terrasse, oder im Garten. Wie lange der Akku hält kann ich noch nicht sagen, habe es hier im Studio ca. 2 Stunden ohne Netzteil laufen lassen, danach musste ich aufladen. Allerdings war der Akku vorher auch nicht voll geladen gewesen. Mit dabei ist eine riesige Soundlibrary, die die Bereiche HipHop/RnB abdeckt. Die Sounds sind alle erstklassig produziert, für mich ist da aber eher nur ein Bruchteil interessant... Für die HipHop-Freaks sieht es da anders aus.

    Wichtig waren mir bei dem Gerät vor allem folgende Funktionen:

    - einfache Bedienung, schnell erreichbare Funktionen
    - gute Spielbarkeit der Pads
    - Top Soundqualität
    - festes Timing
    - 100%ige Unabhängigkeit vom Rechner
    - Samplingfunktion
    - direktes Laden von meinen Samples (wav 24bit)
    - Exportfunktion, um die Sounds wieder in die DAW einzuladen

    Das alles erfüllt das Teil ziemlich gut. Besonders die Exportmöglichkeiten sind wirklich hervorzuheben.
    Man hat insgesamt 16 parallele Spuren, die den internen Sampler oder externe Midigeräte steuern können und kann unabhängig von der Patternlänge alle Spuren einzeln mit einem Befehl als 24 bit wav auf die SD Karte rendern lassen.
    Die Länge der einzelnen Spuren orientiert sich dabei an der Länge des längsten Patterns; kürzere Patterns werden so lange geloopt, bis sie die Länge des längsten Patterns erreicht haben.
    Noch besser ist allerdings, dass man nicht nur die komplette Spur, sondern auch jedes einzelne verwendete Pad ebenso als einzelne Spur rendern lassen kann. Das macht es für mich wirklich interessant. Im Vergleich zur MPC und anderen Geräten dieser Art fällt damit das Soloschalten/Muten und Schneiden komplett weg.
    Ob die Midispuren dann auch als Midifile gerendert werden, müsste ich nochmal ausprobieren.

    An Effekten gibt es Delay und Reverb als Send, sowie einen Mastereffekt (Kompressor, Bandsättigung, etc) sowie einen zweiten Mastereffekt (Filter, Reverse, Flanger, Phaser). Das Klangniveau ist ok, aber auch nicht besonders herrausragend. Die Filter (LP, HP, BP, Notch) die es pro Sound und pro Spur gibt, sind klanglich auch so im "oberen Mittelfeld" anzusiedeln und vergleichbar mit dem, was es auch bei Akai, Korg, etc. gibt.
    Was mir noch gefallen hat, ist das Klangverhalten beim Hoch- und Runterpitchen von Sounds.
    Hier klingt die Kiste ziemlich "rough". Genauso, wie ich es erhofft hatte. Wer die SP1200 kennt, weiß was ich meine, jedoch ohne die typischen Aliasing Artefakte. Im Vergleich zu verschiedenen Sampling Plugins, z.B. Battery wird hier nicht "gekünstelt interpoliert", was mir nie gefallen hat; sondern es kling genauso druckvoll, wie man das kennt, wenn man eine Schallplatte verlangsamt, oder beschleunigt.
    Klanglich gibt es nichts zu Meckern. Die Sounds klingen wenn man sie unverändert abspielt exakt wie aus dem Rechner mit einem guten Audiointerface. Sampling und Mikrofoneingang, der u.a. auch Phantomspeisung bietet, habe ich bis jetzt noch nicht getestet.
    Die klassische Recycle-Funktion, um Loops zu zerteilen und direkt auf die Pads zu mappen, gibt es natürlich auch. Um die Slice-Punkte zusetzen kann man einen Frequenz- und einen pegelabhängien Threshold setzen. Eignet sich u.a. auch, wenn man ein File mit vielen Einzelsounds erzeugt und dann automatisch mappen lässt. Geht deutlich schneller, als manuell jedes Sample zuzuweisen. Jeder Sound kann nochmal mit bis zu 15 Layern gedoppelt werden... brauche ich nicht, aber vielleicht ist es für den ein- oder anderen von Interesse. Die Bedienung mit den beiden Endloswheels geht nach etwas Übung recht flott. Es gibt links an der Seite ein Pitch Wheel, das entweder global für alle Spuren, oder für den ausgewählten Track die Tonhöhe ändert. Auf der rechten Seite ist ein Modwheel, dass für den Filter zuständig ist. Das ist etwas gewöhnungsbedürftig und schon alleine wegen der besseren Handhabung hätte ich mir da lieber zusätzliche Endlosregler gewünscht, die permanent über eine Matrix bestimmte Parameter eines ausgewählten Sounds steuern.
    Dabei war auch noch eine DVD mit einer Testversion des "Beat Thang Virtual". Praktisch die Emulation der Hardware als Plugin und Standalone Groovebox. Die Bedienung ist exakt der Hardware nachempfunden, was aber nicht so viel Sinn macht, da manche Menüs nur erreichbar sind, wenn man vorher Shift, Strg oder Alt drückt. Ich glaube da ist der Spaßfaktor ziemlich schnell wieder vorbei, wenn man sich nicht intensiv mit der Bedienungsanleitung, bzw. mit den Youtube-Schulungvideos auseinandersetzt. Mit der Hardware sieht das anders aus. Da ist das Bedienkonzept ziemlich schlüssig.

    Wer jetzt noch Fragen hat, kann sie gerne stellen. Ansonsten glaube ich, dass man sich, wenn man so ein Gerät sucht, von der Optik erst mal nicht abschrecken lassen sollte und das Teil definitiv selber testen muss, um herauszufinden, ob es für die eigenen Belange tauglich ist, oder eher nicht.
     
  2. clipnotic

    clipnotic aktiviert

    super, klasse Dein Bericht, jetzt kann man sich was drunter vorstellen unter dem Gerät!

    4 Fragen hätte ich:

    1. Pattern lassen sich nicht nahtlos umschalten

    Also wenn man ein Pattern wechselt, gibts ne Pause drinne wohl oder wie hört sich das an?

    2. Wie baut man da Sequencen?

    Gibts da ein Drumgrid oder sowas oder ist das alles mehr so die MPC Variante in Echtzeit einklopfen etc ... ? Wenn wie bessert man Fehler aus usw. ...

    3. externe Geräte ansteuern?

    Kann man den auch als reinen Midisequencer missbrauchen? Und wenn wäre das gar polyphon möglich? (Gut ist ne Drummachine, da wirds wahrscheinlich nicht so sein aber wer weiß? :D )

    4. Hat der Midi Eiffekte?

    Also ein Midi Delay z. B. oder andere Spaßmacher in der Art ..

    EDIT:
    Das mit der Pitchmöglichkeit hört sich nach nem coolen Feature an, Beatsounds pitchen ist ne feine Sache!
     
  3. mm303

    mm303 -

    1. genau so ist das. Ein Pattern hat 16 Spuren die jeweils ich glaube bis über hundert Takte lang sein können.
    Schaltet man auf das nächste Pattern um, so werden die zugehörigen Soundkits der Spuren ins Ram geladen, was ein
    paar Sekunden dauert. Bei den meisten Factory Presets sind das ca. 2-5 Sekunden.

    2. Drumgrid/Stepsequencer wurde angekündigt, ich weiß aber nicht, ob der wirklich noch kommt. D.h. man baut
    Sequenzen, indem man alles live einspielt. Quantisierung, verschiedene Taktarten und Shuffle kann man alles
    einstellen, auch nachträglich. Hat man sich verspielt drückt man die Delete-Taste an der entsprechenden Stelle und
    löscht die falsche Note , um sie dann erneut einzuspielen. Alternativ kann man auch die ganze Sequenz löschen,
    oder nur die Noten darin, oder nur die Controllerdaten/Automation. zusätzlich gibt es einen Undo Button, mit dem
    man die letzte Funktion wie üblich zurücknehmen kann. Das alles funktioniert aber ziemlich gut, so dass ich einen
    Editor, oder Stepsequenzer bisher noch nicht vermisst habe.

    3. Stellt man die Spur auf extern kann man polyphone Sequenzen erzeugen, die dann direkt auf den Midi-Out gehen.
    Idealersweise schliesst man an den Midi-In eine Tastatur an, mit den Pads die ohne umzuschalten nur eine Oktave
    abbilden, kommt man nicht sehr weit. Außerdem gibt es noch eine Thru-Funktion, die ein Stereosignal am Eingang
    zum Hauptsignal mischt. Hat man also nur einen Synth, oder eine weitere Drummaschine, die man ansteuert,
    braucht man erstmal kein Mischpult, falls einem das reichen sollte.

    4. Midi-Effekte gibt es keine.
     
  4. clipnotic

    clipnotic aktiviert

    super vielen Dank für die Infos!

    OK, also diese Pausen kommen nur wenn man ein Pattern mit anderen Sounds wechselt oder? Wenn man mehrere Pattern mit den gleichen Sounds aneinander kettet dann geht das ohne Störung fließend sozusagen oder?

    Und man kann da polyphon also richtig Akkorde reinklopfen und sowas ohne Beschränkung - also man könnt auch 6 Noten übereinander spielen?
     
  5. orgo

    orgo -

    Ein paar Fragen vion mir:

    - Gibt es LFO's?

    - Lassen sich Start- und Endpunkte wärend des Abspielens Manuel oder per Spielhilfe verändern?

    - Gibt es eine "back and forth" Loopfunktion?

    - Gibt es Hüllkurven für AMP und Filter?

    - Wenn ja: Gibt es eine Loopfunktion für den Release?

    Danke
     
  6. interessanter Bericht, danke fürs posten!
     
  7. mm303

    mm303 -

    Nein, dauert genau so lange. Habe ich gerade getestet. bei einem Pattern mit 6 Samplerspuren mit je einem anderen Soundkit ca. 1-2 Sekunden.

    Ich würde jetzt sagen ja, werde das aber nochmal exzessiver testen.


    Nein

    Ja man kann während der Sequenzer läuft in den Edit-Modus gehen und jeden Sound verändern, oder auch auswechseln, etc.
    Start und Endpunkte kann man beliebig verändern. Sieht dann so aus:

    [​IMG]

    Nein

    Amp ja, Filter nein

    Nein, was kann man sich darunter eigentlich genau vorstellen?
     
  8. tom f

    tom f Moderator

    klingt doch gut...

    und was habt ihr alle gegen das design - ist doch ein geiler tron mastercontrol :)

    der mangel von lfo und filter adsr finde ich allerdings eigenartig - aber wenn die kiste insgesamt flockig ist wäre mir das egal

    danke für den bericht :)
     
  9. Neo

    Neo aktiviert

    Danke für den Bericht. Hört sich ja erstmal gut an, jetzt muß man nur noch ne Holzkiste drumrum bauen. :mrgreen:

    Sind Velocity Layers möglich ? Schon mal ausprobiert ob sich das Gerät über Midi stabil mit einer DAW synchronisieren läßt ?
     
  10. kl~ak

    kl~ak -

    super bericht: :nihao:
     
  11. mm303

    mm303 -

    Velocity Layer gibt es 16 Stück...

    [​IMG]

    Midi Tests folgen morgen...
     
  12. Strelokk

    Strelokk Rorschach Guerilla

    Kannst du mal schauen, ob es Note-Repeat hat, wie man das von den MPCs kennt?
     
  13. mm303

    mm303 -

    hat es. Die Funktion nennt sich da "ROLL"
     
  14. Danke für den Spitzenbericht...

    Klingt ja wirklich alles nicht so schlecht, wie man vorher dachte.


    Meine Frage wäre, wo siehst du den "Unique Selling Point" bei dem Ding?

    Also etwas, was andere Geräte so nicht haben. (Beim Octatrack zB Streaming von Karte, MPC den tollen Midi-Sequencer, Electribe den schnellen Zugang zu den Funktionen).
     
  15. mm303

    mm303 -

    für mich ist das die Kombination aus: Ansprechverhalten/Spielbarkeit der Pads, einfache Bedienung, Klangqualität, Exportmöglichkeiten, hochwertige Verarbeitung
     
  16. sägezahn-smoo

    sägezahn-smoo aktiviert

    Danke für den Bericht! Ein paar Fragen zu Midi:

    Kennst Du die interne Auflösung des (Midi-)Sequenzers?
    Kann man Midi über die pads spielen und die Oktaven umschalten? (könnte ich wohl selbst rausfinden). Ich würde nämlich gerne ohne Tastatur den DRM 1 MK3 spielen und sequenzen.
    Läuft er zuverlässig mit Midiclock wenn man die Midi-Input Buchse benutzt (nicht USB), start stopp und im Sync? (Grund der Frage, ich möchte das mit dem ACME-Sync-Gerät von SND syncen.
     
  17. mm303

    mm303 -

    die interne Auflösung kann man stufenweise umschalten bis 960 ppq wenn ich mich recht erinnere

    ja

    ich habe so über Midi meine 909 angesteuert, das hat problemlos funktioniert.

    sync und exzessive midinutzung werde ich heute nochmal testen...
     
  18. Crabman

    Crabman recht aktiv

    Stört sich denn niemand daran,das bei umschalten des Patterns eine Pause entsteht und das Teil deswegen absolut nicht im Liveeinsatz zu gebrauchen ist??Das ist doch ein "No Go"bei so einem Konzept oder seh nur ich das so? :shock:
    Käme für mich so nicht in Frage.

    Danke für den ausführlichen Bericht!
     
  19. darsho

    darsho verkanntes Genie

    Als ich das las, erstarb mein Interesse an dem Gerät augeblicklich zur Gänze.
     
  20. sägezahn-smoo

    sägezahn-smoo aktiviert

    @mm303: danke für die Antworten!

    Das nicht flüssige Umschalten finde ich zwar auch störend, aber für den Studioeinsatz kann man damit leben. Dort stören mich aber die fehlenden Einzelausgänge, das Rendering entschädigt da wieder etwas. Wesentlich ist für mich - und daher bleibt es interessant - die Qualität der Pads - das Display mit extrem direkter Bedienung - und es sieht so aus als sei das Samplen am Gerät total unkompliziert.

    Sieht man sich das Manual etwas an, dann fallen die guten Beschreibungen auf, die vielen Links mit Filmen, aber auch dass vieles gar nicht beschrieben ist (z.b. Midi-Slave)

    Insgesamt das pure Gegenteil vom Octatrack.
     
  21. Der Zeitversatz beim Umschalten der Patterns macht das Gerät für mich persönlich auch uninteressant.

    Aber für jemanden im Studio vielleicht ja nicht so relevant.

    Ausserdem, wenn ich richtig verstanden habe passiert das beim Umschalten der "Kits".

    Was passiert, wenn ich auf ein Pattern mit demselben Kit schalte, und Frage zwei, wie groß kann so ein Kit sein? Wie viele Samples enthält es?

    Vom UI-Konzept her schon, ja... :mrgreen:
     
  22. Crabman

    Crabman recht aktiv

    Hier steht weiter oben aber das die Pause auch entsteht wenn man das gleiche Kit auf nem anderen Pattern benutzt.Das ist halt der shice.Ansonsten wäre es vom Sample/Kit/Pattern Konzept her ja ähnlich wie ne MPC und nicht weiter tragisch wenn man den Ram erstmal mit einem großen Samplekit vollgeballert hat...

    So entsteht aber jedesmal ne Pause beim Patternwechsel,egal was man macht.Und ich finde das irgendwie"schräg"designed weil doch gerade die angepeilte Zielgruppe (Zitat Salz:"Negerpauke",LOL)wohl schon Livejammer sein sollen,die normalerweise die MPC nutzen.Fehlende LFO`s und Filterenvelope finde ich auch seltsam.So statisch ist das Filter dann doch kaum mehr als`n Eq.Irgendwie wirkt das OS noch unfertig,letztlich sind das ja alles Sachen,die man per Software Update noch ändern/hinzufügen könnte.Zumindest was LFO und F-env betrifft.Und natürlich noch die Leistung dafür vorhanden ist.Könnte mir aber vorstellen,das man das noch optimieren kann und dann auch noch Platz für die beiden Sachen übrig wäre...
     
  23. kl~ak

    kl~ak -

    da muss man mal positiv bleiben.

    patternwechselpause = ist eigentlich eine frage des ram und wie der angesteuert wird -> da gibts gute beispiele bei denen man klauen kann. ;-)

    verschiedene looplängen sind einfach mal nur der hammer :phat:

    gute exportfunktionen sucht man immer und die kiste hat alle an board :supi:

    fehlende filter und env bzw lfo´s sind wie MRcrab schon geschrieben hat ne frage des os

    die beleuchtung finde ich generell erstmal super -> man sollte die schon alleine wegen stromsparen im ackubetrieb ausschalten können :school:

    tragbar mit acku = das hat akai mal total vergessen die deppen = das ist mal echt n grund umzusteigen schon alleine weil dein hauptsequencer bei einem stromausfall das einzigste ist was noch leuchtet und du sofort wieder loslegen kannst und wärend der pause sogar noch ein paar einstellungen vornehmen kannst (dafür muss natürlich der patternwechsel in jeder beliebigen richtung funzen)


    eigentlich ne echt spannende kiste
     
  24. tom f

    tom f Moderator

    finde das teil auch lustig - besonders weil es wohl die antithese ist zum octatrack - bei dem muss man ja offensichtlich ein 130 threadseiten online bakkalaureat absolvieren um den zu bedienen :twisted:
     
  25. clipnotic

    clipnotic aktiviert

    ja also das mit der Patterngeschichte verwirrt mich auch, denn das bedeutet ja im Prinzip, wenn man nen schönen Beat mit Wechseln und Variationen usw. basteln will, das man das in einem einzigen Pattern machen muss um das nahtlos und tight hinzukriegen ? Oder gibts da andere Wege wie man mit Pattern arbeiten kann um diese Pausen zu umgehen? Ich kann mir grad nicht vorstellen, dass ein Beat funzen kann, wenn bei jedem Patternwechsel ne Pause drinne ist? :selfhammer: Für sowas ähnliches wurde ja schon die MC909 zerissen ohne Ende und bei der wurde das als Bug erklärt .. ? Oder versteh ich da jetzt grad nur Bahnhof, was durchaus sein kann!?


    (Zitat von Salz): "Negerpauke" der ist gut! :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:
     
  26. Haha, ganz so ist es auch nicht.

    Aber intuitiv ist was anderes.

    Allerdings denke ich auch, dass der Octatrack ungefähr 10 mal so viel kann wie das Beat Thang.

    Was eventuell allerdings auch das Problem des Octatracks ist (Ich hab mir wesentlich weniger an Funktionen erwartet beim OT, und dafür aber ein superschlüssiges UI-Design, wie man es von Elektron gewöhnt ist. Bekommen habe ich das Gegenteil.)


    Das mit dem Patternwechsel müssen die allerdings in den Griff kriegen. Sonst ist das Gerät doch Quark.

    Gibts da schon ne Kommunikation von den Beat Kangz ob da Bestrebungen vorhanden sind?
     
  27. Anonymous

    Anonymous Guest

    genau deswegen habe ich den ocatrack wieder verkauft.
     
  28. tom f

    tom f Moderator


    ich plädiere für "konstant sonnengebräuntes tamburin mit migrationshintergrund" - das klingt freundlicher und modern
     
  29. clipnotic

    clipnotic aktiviert


    Ja ich glaub das wär auch rechtlich besser weil soweit ich mich erinnere mussten ja "Negerküsse" in Schaumküsse umbenannt werden, damit das nicht mehr so rassistisch rüberkommt ... :opa:

    Aber ich glaub das ist zu spät, das Ding hat seinen Namen nun schon gekriegt :mrgreen:
     
  30. kl~ak

    kl~ak -

    hey leute - der thread ist doch schon abgetrennt worden _ lasst doch mal gut sein = drüben gehts doch weiter mit dem thema das kann doch auch dort bleiben ;-)
     

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