Behringer System 100 / Roland 100m Clone

Xsample
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Zu 2. Auf der Webseite von Arturia findest Du auch eine deutsche Anleitung.

Zu 1. Das hat sicher mit dem Verhältnis der Hüllkurven zueinander zu tun, eine bedingt die andere und sollten auf einander abgestimmt sein. Wenn der VCA durch die Hüllkurve abgearbeitet ist und Gain zu, das Gate noch offen und auch die Filterhüllkurve schon durch ist, dann wird wohl das reine VCO-Signal anliegen. Ansonsten stell mal den Patch online .. ich bau das gerne nach und dann schauen wir, wo das Problem liegt. Deal? :)
 
S
sectoid3
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@GuywithBass Den VCA (also die Lautstärke) hab ich bislang nie angesteuert, das lief immer normal.
Der VCA läuft vom den positiven zweiten Ausgang des Envelope auf modIn des VCA.

@Xsample danke, hab mitbekommen, dass Arturia alles per DL macht, hab mal die Midi-SOftware angeschaut und auch mitbekommen, dass die Sequenzen per Pianorolle vorgegeben sind, was ich praktisch finde.
Netzteil gibts wirklich keines dazu, geht aber auch USB 5V.
Den Patch hab ich leider nicht mehr parat. ist aber ein bare-minimum VCO - VCF - VCA Highgain
Das Gate vom Arturia auf den Env. Pitch vom Arturia auf den Oszi und voll durchgesteuert.


Edit: Zum Thema Grund-Brummen des VCO: ich glaube, bei VCA - Ansteuerung per Envelope muss man den "Initial Gain" zudrehen, dann übernimmt das externe Signal die Ansteuerung?
 
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S
sectoid3
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Weiß einer, wie ich mit dem Arturia Keystep am Behringer100 / Behringer Brains tiefere Oktaven einstellen kann. Da geht nicht wirklich viel in dem Bassbereich ! Ansteuerung über CV/Gate.
Ich kann auch die standardSeq nicht nach unten transponieren.
 
recliq
recliq
¯\_(ツ)_/¯
Tiefer als was?
Im Controlcenter kannst du festlegen welche Note 0V ausgibt (per default C-2), tiefere "Noten" also negative Spannungen kann der Keystep nicht ausgeben.
Beim Behringer Brains kann man bestimmt wie beim Vorbild Plaits über eine Tastenkombination die Grundoktave einstellen (Manual!). Beim Behringer VCO hast du dafür den Wahlschalter RANGE, 32' ist die tiefste Oktave, tiefer als 32' und 0V am CV in (MOD) geht nicht nur mit dem Keystep.
Für den VCO 112:
Frequency range with no external CV10 Hz to 500 Hz
Frequency range using external CV1 Hz to 30 kHz
Mit -10V kommt man also auf 1Hz runter... musikalisch ist das nicht, eher LFO ;-)
 
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S
sectoid3
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Danke, c2 oder c-2 ?
hab die default - Einstellung und 1.1.0 wieder drauf.
Das C2 ist jetzt bei oct. beide "aus" am Arturia.
Die Klaviatur hört plötzlich aber nach unten hin nicht beim B, sondern geht noch 4 Oktaven mit dem selben Ton nach unten weiter. merkwürdig.
beim C-2 (also Auswahl ganz oben im ControlCenter), ist alles über C nur der gleiche Ton. und die beiden oct. Tasten sind aus. Dann gehts runter bis zu dem Bass C und danach ist kein Ton mehr zu spielen.

Das Brains kann nicht wirklich tiefe Wellenformen erzeugen, oder täusche ich mich da; oder hör ich es nicht mehr. Das maximale Bass-Level ist eher "freundlicher" MittenBass-Bereich.

Ich glaub auch, dass ich nach nem Akai Mini nun auch den Keystep als Fehlkauf betrachte. Hätte den
bunten Sequencer mit den 4 unabhängigen Ausgängen nehmen sollen.
 
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recliq
recliq
¯\_(ツ)_/¯
@sectoid3
ok, was ich gestern aus dem Kopf schrieb stimmt nicht ganz, sorry.
Bei folgender Einstellung im Controlcenter
1652430870673.png
liegen am Pitch Ausgang beim spielen des tieferen C auf der Tastatur 1V an. Transponiert man eine Oktave nach unten (Okt- blinkt langsam) , so produziert die gleiche Taste 0V.

Ich habe kein Brains, welches mehr oder weniger ein Clone des MI Plaits ist, aber beim Plaits geht es recht weit runter... bis in den LFO Bereich.
Hier wird erklärt wie man die Oktaven umschaltet(Model gedrückt halten und Harmonics drehen):

https://www.youtube.com/watch?v=M-j7vR3zQno&t=480s

Wie schon erwähnt akzeptiert der V/Oct Eingang auch negative Spannungen, die aber der Keystep nicht generiert, dafür bräuchte man weitere Tools (Offset).
 
S
sectoid3
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Ja, ähnliches Video hab ich mir schon angesehen. Bank - für äußere Knöpfe / Frequenzhöhen/VCA und Echo und Model für die Inneren Knöpfe.

Je mehr ich rumwerkle, desto weniger kapier ich das :) als nicht Musiker.
Man muss sich wohl sehr loslösen von HiFi-Sound und eher in Frequenzen/Spannung und mit nem Oszi im Hinterkopf denken.
Aber mein DIY LEDKontrollStecker hilft mir da schon…


Das Brains klingt wohl vor dem Update genauso wie das Plaits.

Aber warum wird das nicht dokumentiert?
Alle Behringer Beilagen sind äußerst spartanisch und die HerstellerVideos sind teilweise nichtssagend/ nicht mal die Synthtribe Software wird erwähnt (im Video kurz).

Selbst andere Youtuber zeigen auch nur die hälfte und kurbeln planlos an den Reglern, obwohl es ja so ein dolles Modul sein soll. Gibt allgemein wenige brauchbare Youtuber für „Modular“, dafür dass die Welle eigentlich schon durch ist seit3Jahren.

Beim Brains fehlt meiner Meinung nach mind. Ein weiterer unabhängiger CV/Gate für die Drums zB bei dem massigen Sounds- fast schon zu kostbar für Monophonie.
Da wären wohl eher PerussionsModule mit 3TE besser.
Jedenfall kann das Brains ohne jeglichen Eingänge allein eine Drone simulieren. Hut ab.
 
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S
sectoid3
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Mal ne Frage zum Sequencer 182 und dem Brains: wie kann ich exakt steuern, welches z. B. SprachElement das Brains ausgibt.
Verkabelung: CV1 - VCO Brains, CV2 - Morph Brains und den Gate - Trigger. Das Brains triggert vollkommen random, aber nie genau, was am Sequencer eingestellt ist. Auch kann ich mir mit den Einstellungen Morph und Eingang -+ keinen Reim machen. Ich seh hier nicht durch.
Auch mit nem Arturia triggert das Brains willkürlich die SpeicherbankElemente, aber nie genau. Gibt´s da Restspannung vom Sequencer und muss ich da exakt genau die CV Spannung ab-ebben lassen mit einem Envelope oder wie?

PS: der Brains überschreibt auch die Drehpositionen die man manuell zusätzlich tätigt; das ist nervig.
 
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NicolasK
NicolasK
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hallo an alle, ich hab ne andere frage...: Ist das normal dass der dreiecksausgang in den tiefen lagen knackt(oder knarzt, knattert also nicht sehr sauber ist)?
ich hab mir zwei vcos für eine drone kiste geholt, baer der filter(den ich mir dann doch auch geholt habe klingt im feedback weit sauberer.
Ich hätte mir die unterschiede nicht ganz so heftig vorgestellt. lieg ich da falsch?
 
S
sectoid3
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Welches Modul.
beim 100er System gibts keine Ausgänge, da wird per Schalter gewählt und vom gleichen Klinke abgegriffen ...
und 32' hört sich beim 112er schon komisch an... weil er tief schwingt. Das ist ja auch kein Hifi-Subwoofer.

Ansonsten kannst du das evtl. per Oszi überprüfen, wie der Frequenzgang ausschaut; ob da irgendwelche Störspitzen oder unsaubere Übergänge dabei wären. Hören ist eher subjektiv.

bei mir schwingt der Sägezahn 32' (B112, der mit der absteigenden Kurve, mittlere Schalterpos. / Pitch 0) mit rund 17 Hz / Pitch links 7hz / Pitch rechts 37hz bei 10V
der Eckgenerator (square) hat kurz nach Flankenwechsel ca. nach 5ms eine leichte Ausbuchtung/Treppe positiv wie auch negativ ; die aber bei zoom verschwindet.
der Dreiecksgenerator zeigt keine Auffälligkeiten. Allerdings ist der weder bei 32' noch bei 16 richtig zu hören...

gemessen mit Rigol; einem BNC/Krokodil stecker und und nochmal mit einem normalen Tastkopf , da sieht das Signal ähnlich aus.

PS: aber gleich nochmal OsziMathe gemacht, und an einem Clockdivider nachgerechnet, weil ich der automatischen Anzeige fälschlicherweise mißtraut habe.
f=1/T 3 Kästchen a 20ms für eine Schwingung; also 1/60 *1000 (für millisekunden) - sind ca. 17Hz.
 
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NicolasK
NicolasK
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ja es ist der 112. ich hatte mir einen saubereren sinus gewünscht, so wie es der filter (121) liefert wenn die resonanz ganz aufgedreht ist. dessen FM ist auch schöner. mist, jetzt muss ich mir noch ein filter holen?

@sectoid3 um frequenzen oder messbare reinheit ging es mir gar nicht. es war einfach der klang den ich bedauerlich unschön fand.
 
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serge
serge
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ja es ist der 112. ich hatte mir einen saubereren sinus gewünscht, so wie es der filter (121) liefert wenn die resonanz ganz aufgedreht ist. dessen FM ist auch schöner. mist, jetzt muss ich mir noch ein filter holen?

@sectoid3 um frewuenzen oder messbare reinheit ging es mir gar nicht. es war einfach der klang den ich bedauerlich unschön fand.
Nach meinem geringen technischen Verständnis erzeugen ein analoger schwingender Oszillator und ein analoges resonierendes Filter ihre Schwingungsformen auf grundsätzlich verschiedene Arten, mit dem Ergebnis, dass der Sinus eines Filters zwar ungleich reiner ist als der eines Oszillators, dass aber dafür ein Oszillator obertonreiche Schwigungsformen wie z.B. Sägezahn erzeugen kann.
 
NicolasK
NicolasK
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@serge ja, das weiss ich sogar. es hat mich einfach überrascht, irgendwie hab ich das vom ms10, dessen 3eck runder klingt, wunschübertragen.
hier hätte ich es vorher sehen können:
https://youtu.be/7UcEhx3r8CA?t=175


viel weiter bin ich mit den modulen noch garnicht gegangen. die anderen klänge hab ich noch nicht probiert.
 
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S
sectoid3
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@ Nikolas K.

Die drei Waveformen vom 112er sind kein Sinus (also eine kurven-Welle)! Einer hat lt. Oszi ne absteigende Flanke (sägt) , zweiter ist ein Peak-Peak Zickzak - 3eck (klingt wie ein Moped) und der andere ist ein squarewave also 0/1 (ist lowfrequent fast nicht hörbar und brummt halt so wie ein Square brummt, also fast eher ein Tube-artiges Geräusch ... )

Das mit der Meßbarkeit hab ich nur spaßeshalber erwähnt, genauso wie man die Frequenz errechnet. Kann ja nicht schaden.

Ein Filter ist auch eigentlich bis auf die Selbstoszillation (also RES auf) kein VCO/LFO; das sei zu deinem Ur-Post mit dem Baer dazugesagt. Das eine ist aktiv und schwingt irgendwie; der VCF(ilter) ist eigentlich nur eine Schaltung, wie bekannt aus dem Hifi-bereich (Lautsprecher-Pass-Filter; Widerstand/Kondensator/Spule in irgendner Konstellation -zigster Ordnung... ). Interessant ist das beim Experimentieren mit der Klangerzeugung allemal, aber wer will schon nen VCO nur brummen lassen.

PS: Was auf jedenfall cool ist, den PWM-Eingang mit nem LFO anzusteuern und auf den mod Eingang (unten) zusätzlich zum CV/Pitch noch einen LFO. Wenn du dann noch mit den ADSR je einen auf den VCF und einen auf VCA schickst; das ganze mit nem Keyboard (die Gates gehen auf die zwei ADSR)--- klingt das barbarisch... das bei einem VCO!
 
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Green Dino
Green Dino
X---X---X---X
Nach meinem geringen technischen Verständnis erzeugen ein analoger schwingender Oszillator und ein analoges resonierendes Filter ihre Schwingungsformen auf grundsätzlich verschiedene Arten, mit dem Ergebnis, dass der Sinus eines Filters zwar ungleich reiner ist als der eines Oszillators, dass aber dafür ein Oszillator obertonreiche Schwigungsformen wie z.B. Sägezahn erzeugen kann.
Das kommt auf die Schaltung des OSCs an. Meistens werden in einem VCO nicht alle Wellenformen gleichzeitig erzeugt. Die verschiedenen Wellenformen werden von einer Wellenform, oft „Core“ genannt abgeleitet.

Sehr verbreitet sind Sawtooth Core VCOs afaik. Auch verbreitet sind Triangle Core VCOs.
Ein Sinus der von einem Sägezahn abgeleitet wird ist anders, als ein Sinus der von einem Dreieck abgeleitet wird.
Kann man sich bildlich bestimmt gut vorstellen.

Ein Saw Core reagiert auch anders auf FM als ein Tri Core.

Je nachdem wie Saw oder Tri Core umgesetzt werden gibt es auch Unterschiede im Sync-Verhalten u.a.

Resonanz in (aktiven) Filtern ist Feedback (jedenfalls in fast? allen) und ab einem bestimmten Punkt schwingt es um die Cutoff Frequenz.
„Q“ des Filters wird so schmal, dass quasi alles um die Cutoff Frequenz herausgefiltert wird und ein Sinus (keine Obertöne, nur die Cutoff Frequenz) entsteht.
Bei den meisten Filtern kommt doch noch etwas des ursprünglichen Signals durch und deshalb klingt Selbstoszillation nicht in jedem Filter identisch.
 
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serge
serge
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Bei den meisten Filtern kommt doch noch etwas des ursprünglichen Signals durch und deshalb klingt Selbstoszillation nicht in jedem Filter identisch.
Dieser Argumentation folgend wäre aber der Einfluß des Eingangssignals durch unterschiedliche Schwingungsformen und Tonhöhen bereits innerhalb eines Synthesizers deutlich größer als der zwischen zwei unterschiedlichen Synthesizern, deren Filter mit gleichem Eingangssignal gespeist werden.

Aber wie groß der Einfluß des Eingangssignals auch sein mag: Bei den meisten Synthesizern lässt sich das Eingangssignal des Filters auf Null regeln.
 
Green Dino
Green Dino
X---X---X---X
Dieser Argumentation folgend wäre aber der Einfluß des Eingangssignals durch unterschiedliche Schwingungsformen und Tonhöhen bereits innerhalb eines Synthesizers deutlich größer als der zwischen zwei unterschiedlichen Synthesizern, deren Filter mit gleichem Eingangssignal gespeist werden.
Dieser Schlussfolgerung kann ich nicht ganz folgen...Warum wäre der Einfluß größer?
Bei allen meinen Synths, bei denen man die Osc Pegel individuell regeln kann ist der Effekt auch deutlich wahrnehmbar. Die Auswahl der Schwingungsform hat auch Auswirkungen. Bei einem meiner Synths ist es z.B. so, dass mit mehr Osc Pegel das Filter bei hoher Resonanz zunehmend seine "Acid Charakteristika" verliert. Für schön viel Säure muss der Osc Pegel sehr weit runtergedreht werden, sozusagen. Aber die Filterschaltung selbst hat natürlich auch einen großen Einfluss.
Aber wie groß der Einfluß des Eingangssignals auch sein mag: Bei den meisten Synthesizern lässt sich das Eingangssignal des Filters auf Null regeln.
Die Filterschaltung hat auch Einfluss. Wie z.B. der kleine "Knubbel" um die Cutofffrequenz "aussieht", die Art und Weise wie das Filter Frequenzen abschwächt und wie die Schaltung auf unterschiedliche Pegel reagiert usw.
 
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