Behringer VCS3 - VCX3 ("Butney")

Würde aber zu den bisherigen "Schrumpfungen" bei den Klassiker-Kopien von Behringer passen.
So viele Schrumpfungen haben die garnicht gemacht, da hat Korg mehr auf dem Kerbholz. MS20 verkleinert, Odyssey geschrumpft... nur um die Fullsizes zum doppelten Preis verkaufen zu können. Das finde ich schlimmer als wenn Tastengeräte als Module umgebaut und verkleinert werden damit sie in das B-Standardgehäuse passen.
Ma sagen..
 
Das Wort "Schrumpfung" wollte ich in diesem Zusammenhang keinesfalls negativ besetzt wissen! Ich habe selbst einige der "Zwerge" von Behringer und bin mit dem Formfaktor zufrieden. Auch der VCS3/VCX3 könnte "schnuckelig" werden.:D
 
Bei den Schrumpfungen bzw. den vielen Desktop-Modulen kommt Behringer auf der einen Seite tatsächlich einem häufig geforderten Wunsch nach, dass man nicht so viel Platz im "Studio" habe und daher z.B. nicht an jedem Gerät eine Tastatur zu sein braucht und die Teile kleiner sein sollten. Auf der andere Seite sparen sie natürlich damit bei der Produktion auch Geld, da der Materialeinsatz für Gehäuse geringer ist und kleinere Bedienelemente günstiger sind. Behringer wäre also blöd, wenn sie das nicht machen würden. Verstehen kann ich den Wunsch nach Verkleinerung zum Teil schon. Habe ein 5HE Modularsystem und das nimmt schon ordentlich Platz weg im Vergleich zu Eurorack.

Mir persönlich sind manche der Schrumpfungen aber ein wenig zu extrem. Die Eurorack-Geräte könnten meinetwegen größer sein, damit mehr Platz zwischen den Bedienelementen ist und insgesamt die Bedienung nicht so fummelig ist. Und die Mini bzw. Micro-Serie... na ja, ich bin offensichtlich nicht die Zielgruppe :? Ich mag aber auch keine 3 Oktaven-Tastaturen an Synthis und mit Minitasten kann ich erst rechts nicht anfangen.
 
Ich hätte das in kleiner gut gefunden. Aber noch besser wäre eine Verkopplung von zwei VCS3 über eine eigene Matrix - das wäre sehr cool - mir fehlt immer mal ein EG oder ein OSC. Natürlich geht es auch so - aber es wäre interessant wenn man das machen könnte. Ist vermutlich zu speziell.
 
Ich hätte das in kleiner gut gefunden. Aber noch besser wäre eine Verkopplung von zwei VCS3 über eine eigene Matrix - das wäre sehr cool - mir fehlt immer mal ein EG oder ein OSC. Natürlich geht es auch so - aber es wäre interessant wenn man das machen könnte. Ist vermutlich zu speziell.

ems-49-x-49-matrix-m.jpg


Stephen
 
genau das. aber das werden sie wohl nicht "clonen". wobei auch eine einfachere Version existiert.
Typ da stimmt Hinton und vorne was nicht - da gabs eine kleinere Matrix - die auch ok war. finde ich grade nicht mehr bzw ist ggf. auch weg.
 
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genau das. aber das werden sie wohl nicht "clonen". wobei auch eine einfachere Version existiert.
Typ da stimmt Hinton und vorne was nicht - da gabs eine kleinere Matrix - die auch ok war. finde ich grade nicht mehr bzw ist ggf. auch weg.
Du meintest aber nicht den von Erica?
shopping
 
Am 05.08.2023 Meldung zum aktuellen Stand des VCS3 auf Facebook:


We thought we’d give you some feedback related to the highly requested VCS3.

While the unit is basically ready from an electronics perspective, we’re still making improvements on the patch bay together with extensive lifecycle testing.

This part has been rather challenging as it’s a complex electro-mechanical component requiring very special spring steel material and gold plating. We’re currently on revision 12 but will likely need several more. At some point our engineers thought giving up, but that’s just not our style. How long will it take, we honestly don’t know.

Our objective is to only release a product when it has met all our quality criteria and life-cycle testing.

Every of our products come with an industry-leading limited 3-year warranty.

We understand how badly you want the VCS3, but we won’t release anything unless it’s perfect.

Thank you for your patience and bearing with us.


1691228982035.jpeg
 
Ja die Matrix ist sicherlich ein Knackpunkt. Ich frage mich wie analogue solutions dieses realisiert. Die Portabella benutzt eine von Ghielmetti die zu recht mehrere hundert Euro kostet.
 
Dieses Detail aus der Diskussion ist vielleicht interessant:

Kommentar von Kaleb Smith
The original EMS matrices were notoriously noisy, with a lot of cross-talk.
I'm glad to hear you're doing your best to remedy those issues!

Antwort von Behringer
Kaleb Smith we have solved all these issues by adding buffers across all touch points and a much improved PCB payout. It has been quite some work.
 
Ja die Matrix ist sicherlich ein Knackpunkt.

Und es wäre a) so einfach und b) so praktisch, das System des Syntrx von Erica zu übernehmen: Speicherbar, kein Rumgehampel mit verschiedenen Pin-Werten, frei konfigurierbar zwischen Mk. 1- und Mk. 2-Matrixbeschaltung, kein mechanisches Ding, was im Prinzip völlig unausgereift ist und allenfalls für Ampelsteuerungen oder Kinobeschallungen ausreicht...

Ich frage mich wie analogue solutions dieses realisiert. Die Portabella benutzt eine von Ghielmetti die zu recht mehrere hundert Euro kostet.

Und der Syntrx verwendet -- wie auch der Tenori-On -- einen wesentlich zeitgemäßeren Ansatz.

Aber darum geht es nicht -- wie schon beim 2600-Clone wird geradezu zwanghaft an Konzepten festgehalten, die schon damals bescheuert waren oder allenfalls eine Notlösung, die mit der nächsten Gerätegeneration sowieso überflüssig werden würde.

[...] we won’t release anything unless it’s perfect. [...]

Ach was?

Stephen
 
Ja die Matrix ist sicherlich ein Knackpunkt. Ich frage mich wie analogue solutions dieses realisiert. Die Portabella benutzt eine von Ghielmetti die zu recht mehrere hundert Euro kostet.
Na ja, die kaufen alle eine (teure) Pin Matrix ein, egal ob mechanisch oder digital wie Erica. Mit ein Grund, warum die Geräte alle entsprechend kosten. Und das ist genau der Punkt in der Diskussion, wo Behringer sagt: das wollen wir nicht, das treibt den Preis nach oben. In Facebook kann man das in den Diskussionen sehen.
 
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Kommentar von Kaleb Smith
The original EMS matrices were notoriously noisy, with a lot of cross-talk.
I'm glad to hear you're doing your best to remedy those issues!

Antwort von Behringer
Kaleb Smith we have solved all these issues by adding buffers across all touch points and a much improved PCB payout. It has been quite some work.

Nun, es soll sich ja um einen Clone handeln. Der Cross-Talk wäre für mich eine wichtige Charakteristik eines EMS Geräts.
 
Nun, es soll sich ja um einen Clone handeln. Der Cross-Talk wäre für mich eine wichtige Charakteristik eines EMS Geräts.
Da wird man nie alle zufrieden stellen können. Für Dich ist das Übersprechen eine Charakteristik, für andere eher ein Übel, was sie noch nie gemocht haben. So wie vielleicht das eine oder andere spezifische Problem eines Oldtimers heute mit einem "das gehört eben zu diesem Auto dazu" liebevoll hingenommen wird, so hat das die damaligen Käufer wahrscheinlich auch größtenteils gestört.
 
Korrekt. Grundsätzliche Frage was ein Clone genau sein sollte. Der Erica Ansatz ist natürlich der leistungsfähigere.
 
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Kommentar von Kaleb Smith
The original EMS matrices were notoriously noisy, with a lot of cross-talk.
I'm glad to hear you're doing your best to remedy those issues!

Antwort von Behringer
Kaleb Smith we have solved all these issues by adding buffers across all touch points and a much improved PCB payout. It has been quite some work.

genau das ist aber auch ein originales Detail was zum Sound eines VCS3/Synthi A beiträgt......wenn Clone, dann bitte kompromisslos an dieser Stelle.........die Leute jammern später wieder "warum klingt dieser Clone so clean und überhaupt nicht vintage".....wir brauchen einen "Vintage-Knob"
 
Wenn der Sound und die Möglichkeiten des Originals erreicht werden, ist es doch vollkommen ralle , ob diese Matrix mit diesen komischen Implantaten ,oder zeitgemäßer, mit einem touch Feld realisiert wird
 
Für Dich ist das Übersprechen eine Charakteristik, für andere eher ein Übel, was sie noch nie gemocht haben.
Es ist – wie alles – eine Frage der Dosierung: Es genügt, nur die zwei (VCS3) bzw. drei (Synthi A im KS-Betrieb) Reihen der Matrix mit Buffern zu versehen, die Tonhöhensteuerspannungen führen können, also Inputs A und B (VCS3) bzw. Stick Up/Down (Synthi A im KS-Betrieb). Der Rest nach meiner Erfahrung darf ruhig ungepuffert bleiben.
 
Würde heute auch eher die Syntrx Version nehmen wegen Speicher - das ist auch gut und man braucht die Pins nicht.
Aaaaber - der Sound ist der Sound - der hat auch mit der Matrix zu tun, liegt also im Auge des Original-Triebs, den man hat.

Ich fänd besser wenn das Teil 2 EGs hätte, denn die sind mir zu knapp,
wenn dann noch was übrig ist, gern 4 VCOs, könnte man sogar mit einem 2.Stick mischen. Ich hab ja noch den alten EMS, da sind eine Menge sinnvolle kleine Mods möglich die das Teil wesentlich aufwerten. Ich würde sogar gern einen Clone nutzen - ich muss kein Original haben. Allerdings clonen sie die klotzige Version - nicht die im Koffer, wie beim Synthrx, da ist auch der Formfaktor optimal.

Der klingt nur anders - aber verfolgt am besten den Weg wie man damit umgehen könnte.

Stimme also Stephen eher zu.
 
Es ist – wie alles – eine Frage der Dosierung: Es genügt, nur die zwei (VCS3) bzw. drei (Synthi A im KS-Betrieb) Reihen der Matrix mit Buffern zu versehen, die Tonhöhensteuerspannungen führen können, also Inputs A und B (VCS3) bzw. Stick Up/Down (Synthi A im KS-Betrieb). Der Rest nach meiner Erfahrung darf ruhig ungepuffert bleiben.

Wobei Du von der traditionellen Ansteuerung ausgehst -- wahrscheinlicher dürfte sein, daß intern alles per MIDI angesteuert wird und keiner mehr diesen bescheuerten Spannungsstandard des Originals verwendet.

Hoffentlich.

Stephen
 
Ich hätte das in kleiner gut gefunden. Aber noch besser wäre eine Verkopplung von zwei VCS3 über eine eigene Matrix - das wäre sehr cool - mir fehlt immer mal ein EG oder ein OSC. Natürlich geht es auch so - aber es wäre interessant wenn man das machen könnte. Ist vermutlich zu speziell.

Es gab ja eine Kopplung zweier VCS3 - das war der VCS4. Existiert nur als Prototyp, von dem zwei unterschiedliche Varianten gebaut wurden (weitere Informationen später hier im Thread). Das Bild unten zeigt die eine Version, die bei den Goldsmiths Electronic Music Studios steht. Gibt es aber als VST von Xils Lab. Wenn der Behringer VCS3 nicht teuer sein sollte, könnte man sich das ja als Nachbauprojekt überlegen.


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Es gab ja eine Kopplung zweier VCS3 - das war der VCS4. Ist wohl nur ein einziges Mal gebaut worden. Gibt es aber als VST von Xils Lab. Wenn der Behringer VCS3 nicht teuer sein sollte, könnte man sich das ja als Nachbauprojekt überlegen.


Anhang anzeigen 183863

Ich hatte mal vor über 25 Jahren mal Kontakt mit einem Typen aus Hamburg, der sich auf eine Anzeige von mir in der KEYS gemeldet hatte -- er behauptete, genau dieses oben abgebildete Gerät in seinem Besitz zu haben.

Irgendeine Idee, wer das gewesen sein könnte?

Das wäre jedenfalls etwas, das ich mit dem BCS-3 machen würde, vorausgesetzt, es gibt Mk. 1 und Mk. 2 Matrix-Layouts.

Stephen
 
Ich hatte mal vor über 25 Jahren mal Kontakt mit einem Typen aus Hamburg, der sich auf eine Anzeige von mir in der KEYS gemeldet hatte -- er behauptete, genau dieses oben abgebildete Gerät in seinem Besitz zu haben.

Irgendeine Idee, wer das gewesen sein könnte?

Das wäre jedenfalls etwas, das ich mit dem BCS-3 machen würde, vorausgesetzt, es gibt Mk. 1 und Mk. 2 Matrix-Layouts.

Stephen

Ich muss mich korrigieren, das Gerät ist wohl zweimal gebaut worden. Einer ist im Besitz von Matt Black von Coldcut und der andere im Besitz von Goldsmiths Electronic Music Studios.

In dem Interview hier mit Matt Black redet er ab Minute 20 darüber und da wird auch jemand aus Berlin erwähnt:

 
Ich muss mich korrigieren, das Gerät ist wohl zweimal gebaut worden. Einer ist im Besitz von Matt Black von Coldcut

In einem alten Interview in M&T oder SoS oder FM aus den späten 1990ern war das Teil abgebildet -- a mustard-coloured box, die kosmetisch mit dem VCS-3 nichts zu tun hat.

Es waren auch drei PS-3300 zu sehen, die er nach eigenem Bekunden von dem Typen übernommen hatte, der den Simmons-Vertrieb machte.

und der andere im Besitz von Goldsmiths Electronic Music Studios.

In dem Interview hier mit Matt Black redet er ab Minute 20 darüber und da wird auch jemand aus Berlin erwähnt:


Das wird dann wohl die the cream-coloured box gewesen sein.

Stephen
 


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