Das beste analoge Poly-Rack

Naja, hatte ich hier irgendwo schon mal gepostet, Racks geht auch so ... :mrgreen:

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und hybride ...

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Murano schrieb:
RetroSound schrieb:
stimmt der ESQ-M ist toll aber selten zu bekommen.
:)

Ich weiss nicht... Klanglich zweifelsohne spitze, aber hinsichtlich Bedienung ist der normale ESQ-1 sicher deutlich besser.


verdammt, hast recht. ich bin ohne nochmal gegen zu checken davon ausgegangen, dass die genau wie beim ESQ1 ist. ist sie aber nicht. das display ist viel kleiner und es fehlen die 10 knöppe da drum rum. damit ist die geniale bedienung des ESQ1 im ESQm so natürlich nicht möglich.

ich nehme den entsprechenden satz von meinem post oben damit zurück und behaupte das gegenteil :floet:
 
ich muss sagen, dass die ganzen qualvollen HUIs der alten Kisten dank Tablets (besonders das mit dem faulen Apfel) eigentlich keine Hürde mehr sind (solange sie cc oder sysex verarbeiten können).
Diese ganzen MIDI Apps (Touch OSC, MidiTouch etc.) sind wirklich optimal für die Bedienkrücken aus der "Bedienelemente-Spargeneration" der 80+90er.

Auch wenn jetzt OT kurz die Vor- und Nachteile der (i)Pad-Bedienung

Vorteile:
- im Gegensatz zu Regelwerk und sonstigen Fader-/Controllerboxen kann man das Layout individuell gestalten, einschl. Fader-/Potibeschriftung.
- Klein und Handlich, hat selbst im engen Studio doch immer irgendwo Platz
- Viele User stellen ihre erstellten Templates im Web zur Verfügung

Nachteile:
- Zeitaufwand für die Anpassung soweit keine anderen User die entsprechenden Templates teilen bzw. keine für das gewünschte Gerät vorhanden sind.
- Recherche nach passender MIDI-HW und Zeitaufwand für die "Erstinbetriebnahme" (nur einmalig)
- Fühlt sich natürlich nicht wie ein mech. Fader/Poti an.

In der Gewichtung der Vor- und Nachteile überwiegen aber die Vorteile deutlich.
Bei Sounddiver und anderen Softeditoren am Rechner ist die Bedienung (fast) immer indirekt via Maus oder anderer Eingabegeräte.
Es macht wirklich Spass mit dem kleinen "Vesperbrett" neue Sounds an den schwer zugänglichen Kisten zu erstellen!
 
Danke Leute für die Tips..

Die Mks Racks kannte ich ehrlich gesagt noch gar nicht.
Die gingen all die Jahre irgendwie an mir vorbei.
Am meissten schärft mich von all den genannten Racks der Mks80 und Matrix 1000 und -6r.
Dem 1000er hatte ich mal vor 10 Jahren 1-2 Jahre und dann ,weil
ich auf ein anderes Gerät geil war wieder verhöckert.
Ich erinnere mich das ich den gut eingesetzt hatte und bei der Masse an
anständigen ,nicht überdrehten Sounds nie das verlangen hatte
editmässig Hand anzulegen.Da war einfach nur spielen angesagt...super Teil.
 
Klar, der MKS-80 ist das Flaggschiff der MKS-Serie.
Von Funktion und Klang irgendwo zw. Jupiter 6 und 8.
Dementsprechend mit Preisvorstellungen zw. 1300-2000 (ohne Programmer und je nach Rev.) behaftet.
Deckt dafür aber ein großes Spektrum an Analogsounds ab und hat relativ knackige Hüllkurven.
Im Unisono-Mode eine richtige "Panzerfaust"!
 
micromoog schrieb:
ich muss sagen, dass die ganzen qualvollen HUIs der alten Kisten dank Tablets

Bedeutet aber wieder Zusatzkosten. Tablet hat nicht jeder und die Apps dafür kosten sicher auch was und MIDI ist wohl auch nicht von Hause aus dabei.

Und wenn man nicht ständig umstecken will braucht man noch ne MIDI-Patchbay.
 
War echt geil auf was neues und voll im "habenwollenmodus"
Aber vorhin habe ich meinen Vx90 bearbeitet und festgestellt das der auch ne echte Panzerfaust ist ,besonders im
dual Mode.Im Unisono ist er ein Atompilz und das sage ich nicht nur so.
Ich habe durch euch den MKS80 kennengelernt und durch youtube gehört das der echt geil klingt...ganz annerster
als mein "old vx90".Das wäre ein Grund ihn zu beschaffen um wider mal was neues zu haben.Etwas was sich zu meinem
anderen Kram ergänzt.Bin froh jetzt zu wissen das es ihn gibt.Aber ich bleib mal hart im nehmen und peile ihn nicht
an sondern erfreue mich ganz an meinem Kram den ich schon habe erneut.
Ich muss mal wieder Zeit investieren um den Horizont derjenigen die ich in Besitz habe zu erweitern.Alles andere wäre Schwachsinn.
Habenwollenmodus -off
 
changeling schrieb:
micromoog schrieb:
ich muss sagen, dass die ganzen qualvollen HUIs der alten Kisten dank Tablets

Bedeutet aber wieder Zusatzkosten. Tablet hat nicht jeder und die Apps dafür kosten sicher auch was und MIDI ist wohl auch nicht von Hause aus dabei.

Und wenn man nicht ständig umstecken will braucht man noch ne MIDI-Patchbay.


Naja, man kann auch Kronkorken sammeln wem Musikmachen zu teuer ist.

Die App touch OSc kostet 4,49€, das kleinste Wifi-Ipad 1 gebraucht 100-200€, Behringer-Dock mit Midi 139€
Summe: Schon für weniger als 300€ zu haben

Dagegen steht zB
Doepfer Regelwerk gebraucht 400€
Drehbank 250€
Native Programmer a la PG-800/Access etc. 300-500€

Mal davon abgesehen dass viele (eher die meisten hier) eh schon Tablets oder Smartphones haben.

Wenn das alles zu teuer ist, Finger weg von den alten Kisten oder -wie schon gesagt- Kronkorken, Briefmarken...
 
Also mit nem Smartphone würde ich nun echt nichts editieren wollen. Weiß nicht warum so viele ein Smartphone für ein Universalteil halten. Es kann vielleicht alles, aber nichts richtig.

Edit: Und wegen dem Driss wird man dann zusammen geschlagen und ausgeraubt, wenn man Pech hat. Ist zumindest in Köln schon öfter passiert. Da renne ich doch lieber mit einem Uralt Handy rum, mit dem man nur telefonieren und etwas umständlich SMS schreiben kann.
 
changeling schrieb:
Edit: Und wegen dem Driss wird man dann zusammen geschlagen und ausgeraubt, wenn man Pech hat. Ist zumindest in Köln schon öfter passiert. Da renne ich doch lieber mit einem Uralt Handy rum, mit dem man nur telefonieren und etwas umständlich SMS schreiben kann.
...und das sie dir dann aus der Tasche ziehen, wenn du bewusstlos und blutend am Boden liegst - um dann vor lauter Wut noch ein paar Tritte extra zu kriegen.
Ich hab aber auch so ein Uralt-Teil.

EDIT: Ach ja, Poly-Racks! Da kenn ich nur den MKS-30 näher und finde ihn in Verbindung mit dem PG-200 hervorragend.
Und einen PerFourmer 1 hab ich auch, den würde ich aber nicht als Poly-Synthesizer im engeren Sinne zählen. Obwohl er's natürlich ist. Auch gutes Teil jedenfalls.

Schöne Grüße,
Bert
 
VOYETRA (hatte ich bisher noch nicht, wäre mal interessant - irgendwer in diesem Nerd-Forum muß doch einen im Schrank haben ?)

Über den gabs mal einen Artikel in KEYBOARDS. Ein Riesending mit einer Platine pro Stimme. Scheint vom Schaltungsaufwand in der OB-X, Jupiter-8 oder auch Omega-8 Liga zu spielen.

New Order hatten den im Einsatz. Ab 1:41 kann man ihn deutlich hören, wobei der Eindruck sicher auch von der süßen Keyboarderin beeinflusst wird :supi:
http://www.youtube.com/watch?v=Pw5uUZkcio8
 
Habe seit wenigen Tagen den Roland MKS-70 - wie immer bei Neuanschaffungen vorher gründlich überlegt, dann aber beherzt zugeschlagen. :mrgreen:

Danke auch an den Forumskollegen hyboid, der den MKS-70 seit über 2 Jahren im Einsatz hat und der mir eine Menge meiner Fragen beantworten konnte ("Wie ist der Klang? Wie fügt sich das in ein Setup ein, wenn Juno-60 und ein moderner polyphoner Analoger schon vorhanden sind? Wie ist das Handling, insbes. mit dem Kiwi Patch Editor?). :nihao:

Der Roland MKS-70 ist ein toller polyphoner Rack-Synthesizer, der viele Möglichkeiten bietet und insbes. in der Pad-/Synth-String-Ecke glänzt, aber auch bei anderen klassischen Sounds zu Hause ist (schneidende oder weiche, modulierte Leads; Seq-Sounds; Bässe der "runderen Art"). Finde er bietet eine menge Optionen (zwar keine PWM, dafür aber Cross-Modulation, gute Sync-Sounds, LPF/HPF und einen zweistufigen Chorus, der zum Verwechseln ähnlich klingt wie der meines Juno-60, Anschlagdynamik (!), Aftertouch (!)). Das Ganze bei 12 (!) Stimmen (ein Tone mit 2 DCO) oder 6 Stimmen bei der Nutzung von 2 Tones (Layer- oder Split-Funktion, auf Wunsch bitimbrale Ansteuerung).

Der MKS-70 bietet eine typische Roland-Klang-Ästhetik der 80iger-Jahre, kann bei entsprechender Einstellung hinreichend kraftvoll und warm klingen. Die Hüllkurven sind bekannter Maßen nicht die schnellsten, reichen aber dennoch für hübsche perkussive Klänge oder auch klassische, schmatzende oder modulierte Bässe. Er bietet eher bravere Sounds.


Wenn man wie ich einen polyphonen Roland aus der Zeit schon hat und on top dazu noch einen polyphonen Vertreter der Neuzeit, ist die ergänzende Anschaffung eines MKS-70 sicherlich kein "Muss" - eher purer Luxus... Bietet ggü. meinem Juno-60 deutlich mehr Möglichkeiten. Macht den Juno aber nicht obsolet, da der Juno PWM, das geniale User Interface sowie das etwas kraftvoller zupackende Filter inkl. "schönerer" Resonanz bietet. Das Praktische am MKS-70: alles kompakt im 19"-Rack, keine weitere Platz fressende oder anfällige Tastatur.

Der Kiwi-Patch-Editor ist bereits auf dem Weg hierher, sollte damit super zu bedienen sein. ROM-Update wird ebenfalls gemacht, so dass die Sysex-Übertragung fehlerfrei für beide Tones funktioniert. Sobald alles beisammen und mein Mini-Studio neu verkabelt ist, gibt es ein kleines Demo.

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p.s.: Was befindet sich über dem Vermona Phaser? :dunno: Los, raten! :)
 
Roland JD 990 :)

Was heisst denn ROM-Update beim MKS-70? Ansonsten Glückwunsch und viel Spass mit der Pad Schleuder... Einfach die Fake DX7 und Sampler Presets ignorieren...
 
swissdoc schrieb:
Roland JD 990 :)

Was heisst denn ROM-Update beim MKS-70? Ansonsten Glückwunsch und viel Spass mit der Pad Schleuder... Einfach die Fake DX7 und Sampler Presets ignorieren...

Danke - und richtig, ist der JD-990 :nihao:

Update bedeutet, dass ich das Eprom für das Assigner Board und in meinem Fall für die beiden Voice Boards wechseln muss. Die Eprom-Bausteine erhalte ich ebenfalls von Kiwitechnics samt Patch Editor (diese Eproms sind auch anderweitig beziehbar). Das Update bringt den MKS-70 auf die letzte Version von Roland (1.08), damit funktioniert die Sysex-Ansteuerung und das Editieren der beiden Tones problemlos (vorher fehlerbehaftet bzw. nur ein Tone ansteuerbar).

Viele Grüße
 
Schöne Beschreibung der Klangästhetik des MKS70. Viel Spass damit!

Stue schrieb:
Wenn man wie ich einen polyphonen Roland aus der Zeit schon hat und on top dazu noch einen polyphonen Vertreter der Neuzeit, ist die ergänzende Anschaffung eines MKS-70 sicherlich kein "Muss" - eher purer Luxus... :)

Aber es macht eben Spass - bei mir stehen mittlerweile Juno-6, JX-3P und Alpha-Juno2 übereinander. Ein bisschen dekadent natürlich, und lange habe ich mir deshalb überlegt, einen aus dem Trio zu verkaufen, letztendlich musste dann aber statt einem der Roländer der auch noch vorhandene Matrix-6 gehen. Diesen für die 80er so typische smarte Roland-Analogsound mag ich eben sehr.
 
Stue schrieb:
Update bedeutet, dass ich das Eprom für das Assigner Board und in meinem Fall für die beiden Voice Boards wechseln muss. Die Eprom-Bausteine erhalte ich ebenfalls von Kiwitechnics samt Patch Editor (diese Eproms sind auch anderweitig beziehbar). Das Update bringt den MKS-70 auf die letzte Version von Roland (1.08), damit funktioniert die Sysex-Ansteuerung und das Editieren der beiden Tones problemlos (vorher fehlerbehaftet bzw. nur ein Tone ansteuerbar).
Verstehe, also einfach die finale Version der MKS70 Firmware von Roland. Nichts spezielles von den Kiwi-Jungs. Sollte es von Roland direkt auch geben. Dort habe ich es zumindest her bekommen, ist aber auch wieder eine gute Weile her.
 
swissdoc schrieb:
Verstehe, also einfach die finale Version der MKS70 Firmware von Roland. Nichts spezielles von den Kiwi-Jungs. Sollte es von Roland direkt auch geben. Dort habe ich es zumindest her bekommen, ist aber auch wieder eine gute Weile her.

Genau so
 
Murano schrieb:
Schöne Beschreibung der Klangästhetik des MKS70. Viel Spass damit!

Stue schrieb:
Wenn man wie ich einen polyphonen Roland aus der Zeit schon hat und on top dazu noch einen polyphonen Vertreter der Neuzeit, ist die ergänzende Anschaffung eines MKS-70 sicherlich kein "Muss" - eher purer Luxus... :)

Aber es macht eben Spass - bei mir stehen mittlerweile Juno-6, JX-3P und Alpha-Juno2 übereinander. Ein bisschen dekadent natürlich, und lange habe ich mir deshalb überlegt, einen aus dem Trio zu verkaufen, letztendlich musste dann aber statt einem der Roländer der auch noch vorhandene Matrix-6 gehen. Diesen für die 80er so typische smarte Roland-Analogsound mag ich eben sehr.


Ich habe übrigens auch neben meinem Juno 60 sowohl den MKS-70 als auch den MKS-50. Ebenso einen Matrix 6R. Am ehesten könnte ich mich vielleicht noch vom Matrix 6R trennen. Die 3 Roländer überschneiden sich vielleicht klanglich etwas, trotzdem sind alle sehr eigenständig und natürlich ist es sehr ergonomisch, viele Polyphone zu haben. Vor allem wenn man wie ich nicht so sehr auf Multitrack-Recording steht, sondern gerne alle Instrumente in Echtzeit im Mix bearbeiten können will.
 
hyboid schrieb:
Ich habe übrigens auch neben meinem Juno 60 sowohl den MKS-70 als auch den MKS-50. Ebenso einen Matrix 6R. Am ehesten könnte ich mich vielleicht noch vom Matrix 6R trennen. Die 3 Roländer überschneiden sich vielleicht klanglich etwas, trotzdem sind alle sehr eigenständig und natürlich ist es sehr ergonomisch, viele Polyphone zu haben. Vor allem wenn man wie ich nicht so sehr auf Multitrack-Recording steht, sondern gerne alle Instrumente in Echtzeit im Mix bearbeiten können will.

@hyboid: Vielen Dank :nihao:

Kann das jetzt auch bestätigen... - was für ein Teil! Habe seit heute den Kiwi Patch Editor im Einsatz und die EPROMS im MKS-70 auf den letzten aktuellen Stand von Roland gebracht (bei mir war noch Version 1.03 installiert). Alles funktioniert bestens, Editieren von Tone A oder B oder beiden simultan - einfach top. So ist der MKS natürlich Sahne mäßig zu bedienen und macht einen riesen Spaß, Sound-Design ist damit die wahre Freude. Gerade die ersten Pads und Bässe geschraubt - der bietet schon eine Menge und ist eine super Ergänzung zu Juno-60 und Prophet P08. Nimmt die SysEx-Daten flott an.

Operation am offenen Herzen; EPROMS für Assigner Board (Version 1.08) und die beiden Voice Boards (Version 1.06) getauscht:
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