Die Instrumente, auf die ich trotz aller sonstigen Zu- und Abgänge immer wieder zurückkomme, sind der
Roland SH-101, den ich 1985 als mein zweites Instrument gekauft habe, und der
Korg Trident, den ich seit 1988 habe. Ich hatte im Abstand von 13 Jahren zwei Auftritte mit (ausschließlich) diesen beiden Instrumenten (einen solo, einen mit meiner Lieblingsband).
Die beiden haben auch meinen Soundgeschmack geprägt: Ich habe auch noch drei SH-Nachempfindungen, und am neuerworbenen
Moog One faszinieren mich am meisten die majestätischen Riesenflächen.
Anno 1991 kam dann der
Roland JD-800 dazu, vermutlich der Synthesizer, mit dem ich die größte Bandbreite an eigenen Sounds gedrechselt habe.
Diese drei sind meine ständigen Begleiter, ohne die geht gar nichts (auch, wenn ich sie derzeit gar nicht so häufig nutze) - alles andere ist wunderschön, aber vermutlich ersetzbar.
Und dann bleibt natürlich noch das Yamaha
Yamaha SK10 hier (allerdings eher aus sentimentalen Gründen) - mein allererstes Instrument, erst geliehen, später der Besitzerin abgekauft.
Irgendwann wird mir garantiert irgendeine Kombination mit geschmackvollen Effekten einfallen, die aus dieser (sorry) Gurke einen absolut bezaubernden Klang holt!
In neuerer Zeit kamen dann zwei unerwartete Glücksgriffe in mein Leben.
Der
Yamaha Reface CS mausert sich immer mehr zu meinem absoluten Lieblingssynthesizer aller Zeiten ever. Es sollte mich nicht wundern, wenn ich irgendwann ein drittes Exemplar anschaffe.
Und ich habe mittlerweile drei Exemplare des
Nintendo DS, auf denen ausschließlich
Electroplankton läuft, ein völlig unverzichtbares Tool, wann immer ich irgendwo live spiele.
Mit diesem rucksacktauglichen Setup (2x CS, 3x Electroplankton, 1x
Alesis Bitrman, Mixer, Hall und Delay) kann ich jederzeit unvorbereitet eine Stunde wunderschöne Ambientmusik zaubern, ohne dass irgendwem langweilig wird - und weil keine Sau Electroplankton zum Musikmachen benutzt (oder?), hab ich automatisch eine Art Signature-Sound...
Schöne Grüße
Bert