Ein
*Klugschiss-Hinweis:
Der Minimoog von
Moog hieß immer Minimoog - der Zusatz Model D ist unnötig, da es sich um Prototypen handelt (Model A-C), was vollkommen unwichtig ist.
Später gab es den Minimoog Voyager, welcher als Voyager recht gut identifiziert wird, weshalb ich schwer empfehlen würde die Minimoogs auch Minimoog zu nennen, ohne Fucking D wie in NCC 1701 D.
Model D ist heute der Name eines Konkurrenten, da man den Begriff Minimoog nicht verwendet hat - sehr geschickt, wie ich finde. Jeder weiss, was gemeint ist.
*Klugschiss Ende.
Den Voyager OS fand ich klanglich eher wie den normalen V'ger als näher am Minimoog. Er hatte halt keine Speicher, was ihn klanglich aber nicht aufgewertet hat, es ist eben puristischer.
Die Wiederveröffentlichung war eine gute Antwort auf das Original mit Dynamik und AT und dem LFO - aber - wie die meisten Clones - etwas weniger zackige Hüllkurven und etwas Schwächer bei Noise Pegel.
Keine Ahnung, ob das so beabsichtigt war oder ist.
Klanglich muss ich übrigens sagen, dass klar der Minimoog (Classic) vorn steht, der Prodigy folgt und die neuen Mother 32 und Grandmother sowie Matriarch folgen, klanglich jedenfalls ist es etwa so.
Die Sub Serie war etwas spitz/aggressiv, die Phatty Sachen gut, aber reduziert in Performance und Zugang wegen dieser brutalen ModWheel = LFO Denkweise. Ich finde die ganz neueren Moogs sind auf dem richtigen Weg.
Der Memorymoog ist irgendwie außer Konkurrenz, ich mag ihn im Sound - aber das Innere ist ziemlich wartungsfeindlich.