E-Bass (Aufnahme, neue Elektronik, Saiten und Allgemeines)

Michael Burman

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Ich habe jetzt übrigens eine Aufnahme aus dem Jahr 2009 ausgegraben ...


play: https://www.sequencer.de/synthesizer/attachments/091231-mp3.75011/

Da hatte ich den Bass bereits über 3 Jahre ... Im Jahr 2009 habe ich dann einen POD X3 gekauft, um kürzere Latenz beim Processing zu haben, und außerdem 1-2 Wochen vor der Aufnahme neue Saiten aufgezogen ... Ich erinnere mich noch welche ... ;-) Aber die Marke kaufe ich nicht mehr. Besonders lang halten sie nicht, und der Klang ist im Vergleich zu anderen Saiten etwas hohl. Der Vorteil war / ist aber, dass man die Saiten bei Thomann als Einzelsaiten kaufen konnte / kann. So konnte ich den Saitensatz individuell zusammenstellen. 105 - 80 - 60 - 35 habe ich damals aufgezogen, glaube ich. Es gab so einen ausgewogeneren Saitenzug pro Saite. Danach habe ich Saiten in einem speziellen Online-Shop bestellt mit viel größerer Auswahl an Einzelsaiten.
 

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Doc Orange

Cybernetics
Danke für die Tipps. Das mit dem Abstützen mit dem rechten Daumen hat mich ein wenig irritiert. Schon das zweite Mal in diesem Thema..
Wie gesagt, irgendwo muss der Daumen ja hin, also, wenn Du mit Zeige- und Mittelfinger 'alternierst'. Dann kannst Du ihn auf ein Pickup legen, oder auf die E-Saite. Das letztere hat eben den Vorteil, dass Du die Saite dämpfst, wenn Du sie nicht spielst. Und die Ablage für den Daumen ist deswegen gut, weil Deine Finger dann einen Fixpunkt haben, von dem aus die anderen Saiten immer den selben Abstand haben. Das ist natürlich beim Slappen und wenn Du mit dem Daumen spielst nicht der Fall.

Den linken Daumen versuche ich so entspannt wie möglich zu halten und auch die Finger ausreichend zu dehnen, damit ich vier Bünde abdecke.
Hier würde ich sagen, ein Finger pro Fret ist nicht immer notwenig. Gerade in den unteren Lagen sind die Bünde so weit voneinander entfernt, dass Du die Finger sehr spreizen musst und das kann auf die Dauer zu Schmerzen führen. Darum ist es genauso legitim alle Finger für nur drei Bünde zu nehmen und dann nur den ersten den zweiten und den vierten Finger zu benutzen (Kontrabassisten machen das so). Oder auch die ganze Hand hin und her zu bewegen um extreme Spreizungen zu vermeiden. Gerade bei Pentatoniken kann man das meiste mit 1 und 4 spielen und die anderen Finger benutzen für chromatische Töne dazwischen. Bei den Tonleitern macht 1 Finger pro Fret Sinn. Die kannst Du aber auch in den oberen Lagen üben, wo Du die Hand nicht so extrem spreizen musst.

Über Tabs habe ich schon viel schlechtes gelesen. Irgendwo, vielleicht auch in diesem Thema, schrieb jemand, dass sie oft nicht stimmen oder zumindest nicht dem entsprechen, wie es im Original gespielt wird.. Da wären wir ja wieder bei dem, dass es mehrere Möglichkeiten gibt die selbe Melodie zu spielen.
Ja, das kenne ich auch. Ich versuche auch meistens rauszukriegen, wie es der Bassist vom Original gespielt hat und oft sehe ich auch, dass Tabs einfach nicht stimmen. Aber es gibt auch Sachen, die spiele ich anders als im Original, einfach weil es mir anders besser liegt. Anders heißt ich spiele zwar die selben Töne, aber an anderer Stelle des Griffbretts mit anderen Fingern.

Edit: Zur Frage "Was ist original", Manchmal spielen die Bassisten selber unterschiedliche Versionen. Vor allem, wenn sie live spielen. In der Regel nehme ich einfach 'die' Aufnahme, also, was man so als erstes bei Spotify findet. Eben die Albumversion. Die meisten Transkriptionen beziehen sich auf die Albumversionen. Bei manchen Sachen suche ich auf YT nach Videos um zu sehen, wie irgendwer was spielt. Auf jeden Fall aber würde ich sagen, dass es die beste Schule ist, wenn Du 'einfach' Songs spielen lernst, die Du magst. Das ist besser, als Tonleitern.

Was es Noten angeht, muss ich sowieso einiges nachholen. Das kommt mit der Zeit. Ich erweitere mein Wissen schrittweise, wenn auch ganz ganz langsam. Muss erstmal das Griffbrett verinnerlichen.. Aber in den letzten Zwei Jahren habe ich schon mal mehr über Musik gelernt, als in den fünfundzwanzig Jahren davor.
Noten lesen übe ich auch erst seit relativ kurzer Zeit. Ich war immer in Bands unterwegs, wo das verpönt war. Klassische Punk-Attitüde und "Paul McCartney kann auch keine Noten...". Inzwischen denke ich aber, alles, was mit Musik zu tun hat und was man lernen kann bringt einen musikalisch weiter. Und 'lesen' können ist ein ungemein wertvoller Skill. Nicht der wichtigste, das ist das Hören, aber ungemein praktisch.
 
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Michael Burman

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Michael Burman

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Ich kenne nur ein Buch, was ich gekauft habe. Ich habe es gekauft, weil Verdine White es inkl. seiner Signatur auf seiner Homepage angeboten hat. Das Buch war, wie ich verstanden habe, eigentlich von seinem Lehrer konzipiert.
Das Buch beginnt mit absoluten Basics, und es gibt ganz viele langwierige Übungen.
Ich habe mir da eigentlich nur zwei Dinge abgeschaut: 1. Wie man die Länge eines Gurts einstellt (sprich, welche Länge), und 2. habe ich bestätigt bekommen, dass eins der Fingersätze, den ich benutze, auch in dem Buch Erwähnung findet. Denn ich war mir nicht sicher, ob / wie üblich. Außerdem habe ich etwas über die Geschichte des Instruments gelernt.
Für die ganzen Übungen im Buch konnte ich bisher keine Geduld aufbringen. Es gibt zu dem Buch eine CD, die man eigentlich auch sampeln könnte, weil dort ganz viele Bass-Noten solo zu hören sind. Allerdings nicht von Verdine White gespielt. Aber gute saubere Aufnahmen.
 

Michael Burman

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Außerdem habe ich mir seinerzeit die DVD (Überspielung von VHS) von/mit Abraham Laboriel gekauft. Dort erklärt er seine Techniken, und das war für mich schon sehr interessant. Ich habe auch Samples von ihm bzw. von Spectrasonics, und seine Techniken sind z.B. auf seiner CD "Dear Friends" von 1993 zu hören. Er zählt zu den wenigsten interessanten Bassisten, aber halt nicht aus dem Bereich Rock, sondern eher Latin-Jazz-Fusion-... Hat natürlich auf ganz vielen Alben mitgewirkt ... Viele davon Pop-orientiert, aber halt meist mit Elementen von Soul, Latin, Jazz. Nicht jedermanns Sache, mir hat's aber meist gefallen. ;-)
 

ganje

Fiktiver User
Ich habe gestern die Flatwounds auf den JB-20 aufgezogen.. Der Hammer. Spielen sich butterweich und haben ordentlich Druck. Habe noch ein Set.. Dieses kommt dann auch bald auf den Fender. Mit dem JB-20 war es erstmal nur ein Test, da ich noch nie auf Flatwounds gespielt habe.

Das und die langen Lieferzeiten bringen mich doch erstmal davon ab die Pickups zu tauschen. Mal sehen, wann der nächste Anfall kommt.

Habe jetzt dieses Set gefunden:
Spricht eigentlich nichts dagegen, oder?
Brauche ich noch was dazu?

Werkzeug und Zeugs hat ein Kumpel.. Den Grundkurs im Löten mache ich dann übernächste Woche..

Früher oder später kommen die Pickups dennoch dran..
 
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Doc Orange

Cybernetics
Spricht eigentlich nichts dagegen, oder?
Nein. Das sind gute Teile, die habe ich auch in meinen MIM Fender eingebaut. Das ist auf jeden Fall das zunächst sinnvollere Upgrade, als die Pickups zu wechseln. Und preiswerter ist es auch. Und Du lernst Deinen Bass von innen kennen. Vielleicht kannst Du, wenn Du den Bass schon auseinandergebaut hast auch eine Abschirmung einbauen, falls der Bass innen 'nackt' ist.

 

ganje

Fiktiver User
Ich habe gestern meinen alten Bass Verstärker gefunden (Stagg 20 BA, billigteil) und mal beide Bässe ausprobiert. Der Fender rauschte nicht, der Benton wie erwartet schon (gleiche Kabel, gleiche Einstellungen). Es hat mich etwas verwirrt, als ich vor ein paar Tagen beide an den Digitakt angeschlossen habe und keiner rauschte.. Ich hatte den DT zwar nicht am Rechner oder Monitoren angeschlossen. Nur Kopfhörer, aber dennoch.. Dachte schon, dass ich die ganze Zeit Unfug geschrieben hätte, aber der Test mit dem Verstärker bestätigte es. Am Wochenende vergleiche ich beide am Rechner.. Mal sehen wie es dort aussieht. Wenn der Fender rauschen sollte, liegt es am, mit Technik überfüllten, Zimmer oder Kabeln.

Zu dem Bass wurde mir ja noch ein Evans Amp versprochen, aber das hat nicht so auf Anhieb geklappt.. Außerdem meinte ich, dass ich ihn nicht wirklich brauche, also kann es auch sein, dass er ihn behält. Mal sehen.. Bin jetzt schon überglücklich, dass ich ein richtiges Instrument für Lau bekam.

Heute ist auch die Fender Downtown Express Bass Station gekommen. Ich liebe den Namen 🤭
Der erste Eindruck ist sehr gut. Das Ding ist schwer, fühlt sich gut an, bedient sich einfach und macht Krach ohne Ende.. Wenn man möchte, versteht sich.
Ich hatte so meine Bedenken, was es den Overdrive angeht, aber der ist richtig fett. Genau das wonach ich gesucht habe. Das erspart mir den Kauf irgendwelcher anderer OD-Pedale, die ich bereits auf der Wunschliste sind.
Es ist eine super All-in-one-Lösung und passt perfekt in den Fender-Koffer. Ich wette darauf haben sie beim Design geachtet. :sowhat:
Noch ein schmales Netzteil dazu und der Koffer wird vollständig und jederzeit einsatzbereit.

A propos Pedale.. Kennt jemand von euch das Mooer Envelope Analog Auto Wah Pedal? (wieder so ein langer Name..)
Schon seit einer Ewigkeit habe ich es auf dem Schirm, aber irgendwas bringt mich immer wieder davon ab es zu kaufen..

Vielleicht kannst Du, wenn Du den Bass schon auseinandergebaut hast auch eine Abschirmung einbauen, falls der Bass innen 'nackt' ist.
Hört sich sinnvoll an..
Natürlich ist der JB-20 nackt. Bin überhaupt froh, dass Vollholz benutzt wurde :D

So in etwa?
1590755457793.png
Ist das einzige Bild, dass ich auf die Schnelle fand..

Und durch die Schläuche ziehe ich die Kabel, nehme ich an.. Womöglich muss ich den Dicken in zwei Stücke schneiden, sonst fehlt mir einer, oder? Ich hoffe auf eine Anleitung im Lieferumfang und einen klaren Kopf beim Werkeln :D
 
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Michael Burman

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Ich hab' auch nie selber gemacht, weiß nur, dass es ja Kabel mit Abschirmung gibt. Vielleicht sollte man zur Verdrahtung lieber solche benutzen? :agent:
 

Michael Burman

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Ach so, bei meinem selbstgebastelten Bass (Body war komplett nackt als Rohling) ist nix abgeschirmt, nix geerdet, ist ein zweiteiliger Preci-Pickup verbaut, und der Bass rauscht nicht.

Andere Instrumente, wo Single Coils verbaut sind – die rauschen je nachdem, wo ich mich im Zimmer befinde und in welchen Winkel ich stehe.
 

Miks

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Ach so, bei meinem selbstgebastelten Bass (Body war komplett nackt als Rohling) ist nix abgeschirmt, nix geerdet, ist ein zweiteiliger Preci-Pickup verbaut, und der Bass rauscht nicht.
Die Abschirmung hat auch nix mit bzw. gegen Rauschen zu tun, sondern soll Stör-Einstrahlungen von Außen minimieren oder (am Besten) ganz unterdrücken - in erster Linie 50 Hz-Brummen oder z.B. Störungen, welche durch Leuchrstofflampen verursacht werden.

Mal die Finger von den Saiten nehmen und dabei das Instrument (Gitarre/Bass) in die Nähe einer Leuchtstofflampe oder eines Verstärkers bringen, dabei evtl. das Instrument etwas hin- und herdrehen. An bestimmten Positionen fängt man sich hörbare Störungen ein. Die kann ein Shielding teils recht deutlich mindern.

Allerdings fangen auch die Tonabnehmer diese Störungen ein - wenn man also was hört, ist nicht zwangsläufig ein schlechtes Shielding schuld. Die Brücken von Bass & Klampfe sollten ebenfalls mit der Instrumentenmasse verbunden sein - merkt man, wenn man die Saiten (oder die Brücke) berührt - wird's dann ruhiger, ist die Masseverbindung vorhanden.

Rauschen kommt meistens von verdreckten oder defekten Poties oder schlechten Kabeln - ein weiterer Kandidat sind allerdings auch aktive Elektroniken/Pick-Up's. Auch diese können, müssen jedoch nicht zwangsläufig, einen erhöhten Rauschpegel zur Folge haben...
 
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Michael Burman

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Mit "Rauschen" meinte ich vereinfacht ausgedrückt Stör-Geräusche wegen Einstreuungen.
Klar, was soll an einem passiven Instrument sonst rauschen?
Und wie gesagt, mit einem zweiteiligen P-Pickup bei mir keine Abschirmung, keine Erdung der Brücke, nix. Es gibt einfach keine Stör-Geräusche. Weder beim Anfassen der Saiten noch ohne Anfassen der Saiten.
Bei klassischen J-Pickups, bzw. generell bei klassischen Single Coil-Pickups sieht das anders aus. Kann zwar durch ein Pärchen minimiert werden, aber komplett weg ist es dann auch nicht. Und ich hatte hier schon mal einen Fender, wo das Brummen beim Anfassen der Saiten verschwand. Keine Ahnung, was da schief gelaufen ist. Mein Warwick RB mit J-Pickups hat konstant Stör-Geräusche, aber je nach Winkel mehr oder weniger. Mein "P-Bass" ist ruhig.
 

Doc Orange

Cybernetics
Mein P macht auch keinerlei Geräusche, weder Rauschen noch Brummen. Der Split-Singlecoil ist ja zusammengenommen ein Humbucker. Elektrisch sind beide Pickups einfach entgegengesetzt gewickelt, also der Draht um die Magnete. Dadurch ist ein Brummen, das durch Einstreuung in beiden Pickups gleichzeitig entstehen kann, in einem der Pickups 180° phasengedreht und eliminiert daher das Brummen im anderen von selbst durch Phasenauslöschung. Übrig bleibt nur das Signal von den Saiten. Das Fach wiederum ist nicht mit Kupferfolie abgeschirmt, sondern mit einem schwarzen Abschirmlack.

Bei Jazz Bässen sollte kein Brummen zu hören sein, wenn beide PUs aktiv sind. Es sind zwar beides Single Coils, aber Bridge und Neck sind auch hier entgegengesetzt gewickelt und es sollte - bei gleichzeitigem Betrieb beider PUs, kein Brummen entstehen. Aber wenn man einen PU leise dreht, dann ist dieser Effekt nicht mehr vorhanden und es kann eher Brummen. Sogar bei nagelneuen Amerikanischen Fender JBs ist das so

Insofern ist der Tipp, erstmal neue Potis in die Axt, dann alles gut erden (Masse) und eben die Fächer isolieren mit Folie oder Metallfarbe der richtige Weg, wie Ganje seinen Bass am ehesten leise kriegt. IMO.
 
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ganje

Fiktiver User
Angeblich sollen beim Jazz Bass die Noiseless Pickups Abhilfe verschaffen oder ist das nur Augenwischerei?
 

ganje

Fiktiver User
Insofern ist der Tipp, erstmal neue Potis in die Axt, dann alles gut erden (Masse) und eben die Fächer isolieren mit Folie oder Metallfarbe der richtige Weg, wie Ganje seinen Bass am ehesten leise kriegt. IMO.
Metallfarbe? Ich hätte "Magnetfarbe" da.. Ich glaube (sicher bin ich mir nicht), dass das nur Farbe mit Metallstaub ist. Geriebene Magnete werden es kaum sein..
 

Michael Burman

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Das Fach wiederum ist nicht mit Kupferfolie abgeschirmt, sondern mit einem schwarzen Abschirmlack.
Bei meinem Bass habe ich da in der Fräsung nix gemacht. Nacktes Holz. Es kann sein, dass mit Abschirmlack der Bass noch etwas ruhiger wäre. Aber er ist mir auch so ruhig genug. ;-)

Bei Jazz Bässen sollte kein Brummen zu hören sein, wenn beide PUs aktiv sind. Es sind zwar beides Single Coils, aber Bridge und Neck sind auch hier entgegengesetzt gewickelt und es sollte - bei gleichzeitigem Betrieb beider PUs, kein Brummen entstehen.
Tja, sollte ... Mein Warwick mit zwei J-Pickups ist nicht komplett ruhig zu kriegen, selbst wenn beide Pickups gleichermaßen aufgedreht sind.

Ich habe außerdem eine Jackson-Gitarre mit SSH. Eigentlich sollte es mit zwei SS auch kein Brummen geben. Brummt aber genau so wie mit einem. Ich denke, da sind Pickups nicht entgegengesetzt gepolt und gewickelt. Warum auch immer. Die Gitarre war angeblich Made in Japan, obwohl sie billig war. Performer-Serie. Naja, ich habe hier noch eine Billig-Gitarre mit SSS. Vielleicht werde ich diese Pickups mal in der Jackson ausprobieren. Aber anderes Thema.
 
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Michael Burman

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Angeblich sollen beim Jazz Bass die Noiseless Pickups Abhilfe verschaffen oder ist das nur Augenwischerei?
Das sollte, denke ich, schon hinhauen. Die Frage wäre, wie "authentisch" dann der Jazz-Bass-Sound wäre. :agent:
Aber in dem Benton könnte man das schon ausprobieren ... :P
 

Doc Orange

Cybernetics
Sowas hier:

https://www.amazon.de/Abschirmfarbe-Conductive-Abschirmlack-Guitar-Kingz/dp/B081TP1CXH


Ich hab bei meinem Preci das Fach auch nicht ausgepinselt. Das kam schon so lackiert hier bei mir an.

Die Noiseless PUs von Fender sind auch Humbucker. Das kann man auf dem Foto ganz gut sehen. Um die Magnetkerne sind jeweils zwei Spulen, eine obere und eine untere. Die sind jeweils gegensätzlich gewickelt, was dann den oben beschriebenen Effekt hat. Mit denen sollte dann auch nix mehr brummen.



Aber wie gesagt. Mach erst mal das andere und kuck, ob Du dann noch neue PUs brauchst. Stell Dir vor, Du baust die neuen PUs ein, und es brummt noch immer, nur weil ein Poti hinüber ist, oder ein Massedraht irgendwo fehlt.
 
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ganje

Fiktiver User
Danke!
Die Farbe sieht verlockender als das Kupfer aus.. Dürfte auch schöner aussehen, da die PU-Ausfräsungen nicht so genau sind.

Die Noiseless sind mir für den Benton doch etwas zu teuer.. Mit Potis und der Farbe möchte ich nicht über 150 Euro kommen. Wie du sagst, gehe ich schrittweise voran.

Die Picksups locken mich nur, weil ich auf die Auswirkung auf den Sound neugierig bin. Wenn das mal so weit ist und das wird es :D dann nehme ich wahrscheinlich die V-Mods..

_20200529_195339.JPG

Wenn es dann noch brummt, benutze ich den Bass als Deko 🤷‍♂️
 
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ganje

Fiktiver User
Mein Fender brummt aber bei unterschiedlichen PU Einstellungen.. Da würden sich die Noiseless wiederum lohnen und die alten könnte ich in den Benton einbauen 🤔
 

Miks

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Ist zwar kein Bass, aber so sieht die Abschirmung meiner Strat aus... das 'geriffelte' Kupfer ist von den Deckeln von HF-Baugruppen, welche damals bei uns auf der Arbeit entsorgt wurden. Da war die Kupferfolie zusätzlich zur Abschirmung als eigene Lage unter dem eigentlichen Deckel angebracht - hab' ich mir sogleich 'organisiert' ;-) Die Kupferstreifen sind selbstklebende Reststücke aus der Produktion von DSL-Kabeln, die wir eine kurze Weile bei uns gefertigt haben (Scheixx-Job!). Aber für's Shielding klasse. Dann alles noch miteinander an div. Punkten verlötet und auf Masse gelegt. Viel ruhiger danach. Das 'graue' an der Klampfe ist ein Graphit-Lack, den der Vorbesitzer, ebenfalls zur Abschirmung, aufgetragen hatte. Ebenso die metallisierte Folie auf der Rückseite des Pickguards.
Klampfe 1.JPG Klampfe 2.JPG Klampfe 3.JPG Klampfe 4.JPG Klampfe 5.JPG Klampfe 6.JPG
Ach so - hier noch was von Rockinger zu dem Thema...
 

Doc Orange

Cybernetics
Wenn es dann noch brummt, benutze ich den Bass als Deko 🤷‍♂️
Also, wie gesagt sind Nebengeräusche bei Jazz Bässen einfach konstruktionsbedingt und haben Generationen von Bassisten nicht vom Spielen abgehalten. Das ist wie bei alten Synths, die kann man auch nicht vernünftig stimmen. Das ist eben analog :D

Wenn Du denn einfach das Restbrummen, falls nach den ganzen Hacks überhaupt noch vorhanden, einfach nicht ertragen kannst, dann rate ich Dir zu einem Precision :D Würde ich eh jedem empfehlen, der E-Bass lernen will. Das ist eben der Ur-Bass und Leo hat es ziemlich auf den Punkt gebracht, was ein Bass braucht. Das ist immer noch eine geniale und genial einfache Konstruktion. Bis heute.
 

Michael Burman

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Ich hab bei meinem Preci das Fach auch nicht ausgepinselt. Das kam schon so lackiert hier bei mir an.
Ich habe ja den Body komplettt nackt gekauft. Nur Holz – sonst nix. Bzw., ich habe inkl. Pickguard und allem dran gekauft, aber der Body selbst war komplett unbehandelt. Nur Holz. Und am Pickguard auch keine Metall-Folie dran.
Und nach dem Zusammenbau war der Klang ok, und ich habe nix mehr daran geändert. Lediglich den Pickup habe ich vom RockBass verbaut. Eigentlich war der Pickup im RockBass an aktive Elektronik angeschlossen, aber ich habe passiv verlötet, und es war klanglich ok. Keine tiefen Bässe, aber ich spiele ja zu den Drums, und da kann ich eine tiefe Bass-Boom-Drum einbauen, die genug Tiefe einbringt.

Ich habe z.B. mal an der Ultranova einen Bass-Werk-Preset benutzt, wo mit EQ viele Bässe reingedreht waren. Zusammen mit den Drums war's zu viel des Guten, und weil ich die Spur als Audio aufgenommen habe, musste ich mit einem EQ im Computer wieder die Tiefen rausnehmen aus dem Synth-Bass.

So auch beim E-Bass. Wozu viele Tiefen, wenn man mit Kick-Drums genug Tiefe reinbringen kann.
 


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