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E-Gitarre (Beratung, Aufnahme, Elektronik, Saiten und Allgemeines)

  • #2.191
So etwas Ähnliches habe ich z.B. hier gesehen:
https://www.musicstore.de/de_DE/EUR/Goeldo-Bundzange/art-GIT0025318-000
goeldo-bundzange_1_GIT0025318-000.jpg


Außerdem gibt es z.B. so Etwas:

Ich habe das hier schon mal gekauft, allerdings noch nicht benutzt:

Lediglich bei der (mexikanischen) Charvel sind die Bünde ab Werk schön abgerundet. Bei Fender (mexikanische Einzelhälse) etc. müsste ich mal ran. Bei der (indonesischen) Ibanez sind die Bundenden, glaube ich, auch ok. Nur ein Bund schnarrt immer noch, bin noch nicht rangegangen.
 
  • #2.192
Ich dachte, dass die Stäbe für gewöhnlich nicht so viel länger sind, dass man sie abschneiden müsste, sondern abfeilen reichen sollte. Mit solchen Zangen zieht man sie dann raus..
 
  • #2.193
Ich dachte, dass die Stäbe für gewöhnlich nicht so viel länger sind, dass man sie abschneiden müsste, sondern abfeilen reichen sollte. Mit solchen Zangen zieht man sie dann raus..
Bunddraht kommt normalerweise von der Rolle und den schneidet man sich dann zurecht. Nach dem Einsetzen eines Bunds wird dann eventuell noch Überstand abgeschnitten, anschliessend gefeilt und am Ende poliert.
 
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M.i.a.u.: Miks, ganje und elbonzoseco
  • #2.194
Es werden auch Sets mit geschnittenen Bünden verkauft, allerdings sind Griffbrettbreiten nicht alle gleich.
 
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M.i.a.u.: claudio
  • #2.197
Schon gesehen?
Fender geht weiterhin gegen "Kopien" vor. LSL Instruments hat einen Drohbrief erhalten. Darin erzählen sie wie Leo damals die Strat designte, in Anlehnung an die weiblichen Kurven, der Hüfte und die Arme, als hätte er Orion-Produkte designt und keine Gitarren. Und als hätte Leo im entferntesten Sinne irgendwas mit dem heutigen oder selbst damaligen Unternehmen Fender zu tun. Mitte der 60er hat er das Unternehmen in der Not verkauft und spätestens seit den 70ern hat er dort nichts mehr zu sagen gehabt. Und heute schmücken sie sich weiterhin mit seinem Namen und klagen das Design über europäische Gerichte ein, weil es seit Mitte der 00er Jahre in USA als Public Domain gilt. Was es Sympathie angeht, sind sie momentan eine Stufe tiefer als Behringer*.

Hier ein Labervideo dazu.

Randnotiz: Sie klagen auf Copyright. Ähnlich dem Urheberrecht, nur das Copyright in USA übertragbar ist. Ob sie darauf überhaupt das Recht haben, entscheiden wohl die Gerichte.. Es handelt sich also nicht um die Verteidigung vom Trade Mark, sondern sie Stufen die Gitarre als Kunst ein.
 
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M.i.a.u.: robworld, goorooj und elbonzoseco
  • #2.198
ich finde das okay. diesmal haben es nicht die schweizer erfunden, sondern fender und gibson in USA. deren erfindungen werden millionenfach kopiert, ohne das die nutzung des designs an den erfinder vergütet wird. insoweit machen die beiden gitarrenhersteller alles richtig, wenn sie von den gewinnen der copycats etwas abhaben wollen.

hier mal etwas mit einem tiefen G:
 
  • #2.200
leo und die fa. fender sind quasi das gleiche.
zudem ist das copyright USA und das urhebergesetz deutschland nicht vergleichbar.
deutsche urheberschaft ist IMMER an eine person geknüpft und wird in der regel vererbt und erlischt 70 jahre nach dem tod des urhebers.

USA: ganz anderer fall, hier kann das copyright einer person gehören, es kann auch einer firma gehören und es kann beliebig übertragen, verschenkt, verkauft werden. insoweit ist wohl die fa. fender im besitz des copyrighs für das gitarrendesign und darf es verwerten / lizensieren. dauer des copyrights bis 70 jahre nach dem tod des urhebers oder 95 jahre nach veröffentlichung von einer firma. im falle fender wäre es also halbzeit bei den verwertungsrechten.
 
  • #2.202
genau, und leo hat wohl seiner fa. fender irgendwann das copyright übertragen.....damit liegt es bei der fa. fender und nicht mehr bei leo.
aber.....hier haben wir keinen einblick, wir kennen nicht die verträge usw..
 
  • #2.203
Nun ja, Patente gehören ja der Firma Fender bzw. dem Konzern. Die sollen einfach kompatible Teile wie Bodies, Hälse verkaufen - die haben eh gute Qualität und den Aufpreis gegenüber billigen Kopien wert. Mehr Variabilität im Angebot solcher Teile wäre wünschenswert. Z.B. Strat-Bodies ohne Tremolo-Fräsung. Dann müsste ich so ein Teil nicht in UK bestellen, das in Südkorea hergestellt ist und wo der Lack komisch riecht. :sowhat:
 
  • #2.204
Fender geht weiterhin gegen "Kopien" vor. LSL Instruments hat einen Drohbrief erhalten. Darin erzählen sie wie Leo damals die Strat designte, in Anlehnung an die weiblichen Kurven, der Hüfte und die Arme, als hätte er Orion-Produkte designt und keine Gitarren. Und als hätte Leo im entferntesten Sinne irgendwas mit dem heutigen oder selbst damaligen Unternehmen Fender zu tun. Mitte der 60er hat er das Unternehmen in der Not verkauft und spätestens seit den 70ern hat er dort nichts mehr zu sagen gehabt. Und heute schmücken sie sich weiterhin mit seinem Namen und klagen das Design über europäische Gerichte ein, weil es seit Mitte der 00er Jahre in USA als Public Domain gilt. Was es Sympathie angeht, sind sie momentan eine Stufe tiefer als Behringer*.

Hier ein Labervideo dazu.

Randnotiz: Sie klagen auf Copyright. Ähnlich dem Urheberrecht, nur das Copyright in USA übertragbar ist. Ob sie darauf überhaupt das Recht haben, entscheiden wohl die Gerichte.. Es handelt sich also nicht um die Verteidigung vom Trade Mark, sondern sie Stufen die Gitarre als Kunst ein.
Das wird noch spannend, gerade weil das ja nur für Europa gilt und die gleichen Instrumente in den USA verkauft werden dürften. Der Brief ist auf jeden Fall eine Frechheit, hoffe da schließen sich jetzt einige Betroffene zusammen und gehen dagegen vor.
 
  • #2.205
Der Brief ist auf jeden Fall eine Frechheit, hoffe da schließen sich jetzt einige Betroffene zusammen und gehen dagegen vor.
Thomann hat z.B. schon vor langem für seine Kopien mindestens die Kopfplattenform geändert. Inwieweit Body-Formen abweichen, weiß ich nicht. Kopien von Music Store haben auch mindestens die geänderte Kopfplattenform usw. Jeder größere Shop hat so seine etwas abgeänderten Kopien. Ich wüsste auch nicht, warum alle ungefragt kopieren dürfen sollten. Das darf nicht mal bei Kulis. Was Nachempfindung vom Frauenkörper angeht – das ist bei akustischen Gitarren, Violinen usw. schon vor langem geschehen. Das hat nicht Fender erfunden.
 
  • #2.206
Zu beachten: Fender hat in Deutschland gegen einen chinesischen Temu-Anbieter geklagt, wohl kalkulierend, dass dieser nicht nach Deutschland zur Gerichtsverhandlung anreisen würde. Daher erging ein sogenanntes Versäumnisurteil und Fender hat hier allein deshalb Recht bekommen, weil keine Gegenargumente vorgebracht wurden. Das war ein abgekartertes Spiel. Und entgegen früheren Aussagen, werden nun gezielt jene kleinen Hersteller abgemahnt, die sich einen langwierigen und teuren Rechtsstreit mit Fender nicht leisten können. Das hat nichts mit dem Schutz geistigen Eigentums oder ähnlichem zu tun, sondern ist nur eine weitere Manifestation des US-basierten Raubtierkapitalismus.
Ich wünschte mir wirklich, dass Thomann, Musicstore und alle großen Versender mal für 1 Jahr alle fuck-Fender Produkte aus dem Handel nehmen.

Edit: Und die kleinen Boutique-Hersteller sollen nicht nur einfach Ihre Produktion umstellen, sie sollen auch alle Produkte zurück rufen und vernichten.
So! agiert nur eine Arschloch-Firma! Für mich nie wieder fuck-Fender!
 
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M.i.a.u.: goorooj, elbonzoseco, Bodo und eine weitere Person
  • #2.207
Thomann hat z.B. schon vor langem für seine Kopien mindestens die Kopfplattenform geändert. Inwieweit Body-Formen abweichen, weiß ich nicht. Kopien von Music Store haben auch mindestens die geänderte Kopfplattenform usw. Jeder größere Shop hat so seine etwas abgeänderten Kopien. Ich wüsste auch nicht, warum alle ungefragt kopieren dürfen sollten. Das darf nicht mal bei Kulis. Was Nachempfindung vom Frauenkörper angeht – das ist bei akustischen Gitarren, Violinen usw. schon vor langem geschehen. Das hat nicht Fender erfunden.
es geht jetzt aktuell um den Strat Body. Kopfplatten sind schon lange klar, ohne Lizenz geht da gar nichts.
 
  • #2.208
.... jene kleinen Hersteller abgemahnt, die sich einen langwierigen und teuren Rechtsstreit mit Fender nicht leisten können. Das hat nichts mit dem Schutz geistigen Eigentums oder ähnlichem zu tun, sondern ist nur eine weitere Manifestation des US-basierten Raubtierkapitalismus.....
das heißt, du komonierst einen song, eine andere band übernimmt ihn und macht daraus einen millionenseller welthit und du willst dann nicht davon profitieren? heißt, nicht raubkapitalist sein, sondern....."cool, daß ihr meinen song geklaut habt und damit millionäre werdet"!

und fender oder gibson sollen sich als freuen, daß weltweit deren design kopiert wird?
die gitarrenhersteller können sich doch selbst was einfallen lassen und gitarren entwerfen...ABER dummerweise wollen viele gitarristen die alten gitarren der helden der vergangenheit (clapton, SRV, hendrix) und deshalb wird kopiert.
vollkommen verständlich, daß fender und co. hier einschreiten und geld sehen wollen.

bin und bleibe kapitalist.....sozen (=nehmt es den fleißigen weg und gebt es den faulenzern) waren nie meine welt.
 
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M.i.a.u.: Feldrauschen und robworld
  • #2.209
Über 70 Jahre dieselben Modelle zu bauen, die sie selbst nicht entwickelt, sondern aufgrund ungünstiger Umstände für die Erfinder gekauft haben, finde ich nicht besonders fleißig. 70 Jahre später Kohle dafür zu verlangen ist sogar ziemlich faul. Und es über Copyright statt Trade Mark durchsetzen zu wollen, ist verlogen, weil sie nichts dazu beigetragen haben.

Das Beispiel mit Songs hinkt auch gewaltig.
 
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M.i.a.u.: goorooj
  • #2.210
tja, jeder darf seine meinung haben.
ich wäre dafür, nur fender baut fender gitarren und die anderen sollen irgendwas anderes bauen.

abgesehen davon bin ich ein gibson fanboy......deren gitarren machen mich am meisten glücklich.
 
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  • #2.211
Zu beachten: Fender hat in Deutschland gegen einen chinesischen Temu-Anbieter geklagt, wohl kalkulierend, dass dieser nicht nach Deutschland zur Gerichtsverhandlung anreisen würde. Daher erging ein sogenanntes Versäumnisurteil und Fender hat hier allein deshalb Recht bekommen, weil keine Gegenargumente vorgebracht wurden. Das war ein abgekartertes Spiel. Und entgegen früheren Aussagen, werden nun gezielt jene kleinen Hersteller abgemahnt, die sich einen langwierigen und teuren Rechtsstreit mit Fender nicht leisten können. Das hat nichts mit dem Schutz geistigen Eigentums oder ähnlichem zu tun, sondern ist nur eine weitere Manifestation des US-basierten Raubtierkapitalismus.
Ich wünschte mir wirklich, dass Thomann, Musicstore und alle großen Versender mal für 1 Jahr alle fuck-Fender Produkte aus dem Handel nehmen.

Edit: Und die kleinen Boutique-Hersteller sollen nicht nur einfach Ihre Produktion umstellen, sie sollen auch alle Produkte zurück rufen und vernichten.
So! agiert nur eine Arschloch-Firma! Für mich nie wieder fuck-Fender!
Sorry, aber AliExpress- und Temu-Marktplätze sind voll von Clones und Imitaten.
In dem Zusammenhang von US-Raubtierkapitalismus zu sprechen ist der blanke Hohn.

Fender ist weder die Mafia noch ein Wohlfahrtsverein. Natürlich nutzt ein Unternehmen alle rechtlichen Mittel die ihm zur Verfügung stehen, um seine Designs, seine Marke und seine Marktposition zu schützen.
Dass sie gegen chin. Nachahmer klagen halte ich für absolut gerechtfertigt und sogar notwendig.
Aus dem Land kommen nunmal die meissten Kopien und die besagte Gitarre war wohl bis auf die abgewandelte Kopfplatte nahezu identisch.
Ging vermutlich um dieses Model

Für spezialisierte Boutique-Hersteller wie LSL ist es natürlich katastrophal, da sie exakte Vintage Kopien herstellen und für sie der EU-Markt wegbricht. Sie werden sich strategisch für EU anders ausrichten müssen.
Und dass sie ihre Waren zurückrufen und vernichten sollen klingt natürlich für uns absurd, ist aber im Falle von Plagiaten sicherlich nicht unüblich - auch wenn man über die Verhältnismäßigkeit im konkreten Fall natürlich streiten kann.

Aber alle anderen Hersteller können doch problemlos für den EU-Markt ihre Korpusse, Pickguards und Kopfplatten individuell anpassen , da Verkauf in US und Asien nicht betroffen sind. Dann gibt es vielleicht wieder etwas mehr Bewegung was das Design im Gitarrenmarkt betrifft.
Es ist ja schon merkwürdig, dass viele Hersteller wie Fender aussehen wollen ohne Fender zu sein...
 
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M.i.a.u.: darkstar679
  • #2.212
Eine E-Gitarre selbst vom Typ Strat muss für mich weder eine Strat-Kopfplatte haben, noch muss Body 1:1 Strat sein, zumal ich da für mich sowieso Verbesserungen im Body-Shaping vornehmen würde. Ich finde allerdings die meisten alternativen Designs von anderen Herstellern nicht gut. Was Preise angeht, hat Fender da mit Mexico und Squier den wenig zahlungskräftigen Interessenten schon ziemlich entgegenkommen. :-P
Das einzige, was ich von Fender erwarten würde, wäre bitte die Qualität. Es darf auch etwas teurer sein, aber bitte Qualität. Ich habe schon Einiges von Fender zurück gehen lassen. USA, Mexico, Japan. Später dann wieder Einiges gekauft und behalten. Teilweise war die Ware besser, teilweise mehr Glück gehabt, teilweise überlegter gekauft, teilweise meine Tolleranzgrenzen niedriger geschraubt. ;-)
 
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  • #2.214
Allgemein finde ich es seltsam, dass sie Copyright in der EU einklagen.

Also amerikanisches Recht im Ausland einklagen, weil sie zu Hause keine Ansprüche darauf haben, und dann noch dort wo es eigentlich das Urheberrecht gibt, nach welchem sie sowieso keine Ansprüche hätten. Komische Welt..
 
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  • #2.216
Dem traue ich nicht über den Weg :D
 
  • #2.218
Wenn du es so sagst, nehme ich an, dass er mir ausnahmslos Recht gibt. Ja, dann liege ich wohl falsch :D
 
  • #2.220
Der Gnom dreht durch? Dann schaue ich es mir doch mal an :D
 
  • HaHa
M.i.a.u.: robworld und Michael Burman
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