Kaufhilfe Einsteiger hat einige Fragen und braucht Beratung

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Misgam
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Guten Tag! Ich bin hier neu auf dem Forum und hätte gerne Kaufberatung von Leuten, die sich sich gerne mit Synthesizern beschäftigen.
Um es mir etwas leicht zu machen, nehme ich mal den Fragebogen, ich möchte aber vorab schon sagen, dass ich versuche so weit wie es geht auf einen Computer zu verzichten, sprich Dawless.


- Was ist schon da?

Noch garnichts.


- Was soll's kosten?

800-1000€ wären mein budget


- Müssen mehr als 1-2 verschiedene Sounds hergestellt werden können?

Ich verstehe die Frage leider nicht so ganz, weswegen ich sie unbeantwortet lasse.


- Keyboard, Rack oder Software (Mac oder PC?)?

Keyboard und Rack


- Dein Ziel / Musikstil / Idee ist..?

Ein Ziel habe ich noch nicht so wirklich, ich möchte es Hobbymäßig machen und lasse mich mal leiten.
Mein Musikstil wäre French House/Electronic House aus den 90ern


- Bist du eher Anfänger, Fortgeschrittener, Experte?

Ich kann Noten und Tabs lesen und Keyboard habe ich 5 Jahre gespielt. Was Synthesizer angeht, bin jedoch blutiger Anfänger.


- Arbeitsweise und musikalische Ideale sind:

Wie schon gesagt möchte ich möglichst ohne Computer arbeiten, wenn bisschen DAW hinzukommt ist das aber nicht schlimm. Was ist mit musikalische Ideale gemeint?


- polyphon oder monophon? gehts monophon


Das ist mir eigentlich egal. Bevorzuge Monophon etwas.


- muss da noch "Schnickschnack" sein? Seq (wenn ja was genau?) oder Drums oder sowas.. ist nämlich nicht "Standard".

Hier schreibe ich mal mein Setup hin, was ich mir überlegt habe, Ergänzungen und Tipps bzw. erfahrubgen mit dem setup wären hier besonders hilfreich!

Roland Boutique SE-02, Behringer RD-9, Behringer TD-3 (Ich weiss dass Behringer sehr unbeliebt ist, wieso verstehe ich aber nicht)

Und an hier hört es schon auf. Ich weiss nicht mit was ich die ganzen Synths bzw. Drums verbinden muss. Ich weiss nicht was ein sequencer macht und auch nicht was ein sampler ist oder macht.



- Klangansprüche (Qualität..)

Qualität sollte in Ordnung sein, klar dass ein Behringer TD-3 für 100€ kein professionelles Gerät ist, weiss auch ich.
Ich möchte dass die Musik sich gut anhört und nicht 2x kaufen müssen, sondern das setup behalten.


- ein paar Namen von Leuten, die diesen Sound vertreten oder gar Songs/Tracks/Stücke? Ideal mit Audio oder Youtube/oder was auch immer-Link, die die Richtung grob beschreiben und die Sounds, denn man kann nicht alles kennen ;-) nur grob.. das du nicht GENAU so klingen willst, ist ok/klar.. ;-)

Und hier ist der Grund, wieso ich anfangen möchte Musik zu machen.
Ich bin überwältigt von den älteren Daft Punk songs, vor allem das Album Homework find ich besonders Klasse.
Vocals wie Daft Punk möchte ich vorerst noch nicht einbauen, da das glaube ich für den Anfang zu viel ist.
Hier mal ein paar Songs aus Homework die meinen Geschmack treffen:


Daftendirekt - https://youtu.be/yuoghR-5-Xs


Da Funk (Vorallem die TB303 line ist absolut genial) - https://youtu.be/PwILkY9gRrc


Revolution 909 - https://youtu.be/Wtd6DvLoCsU


pheonix - https://youtu.be/5AJ8yHebaok


Around the World - https://youtu.be/dwDns8x3Jb4


Fresh - https://youtu.be/LMNlm7khYwA


Burnin' - https://youtu.be/E2lGIsrhlGA


Indo Silver Club - https://youtu.be/VubH7FuW6TQ




Vielleicht wirken einige Fragen wirklich komisch, aber ich meine das Ernst. Es tut mir wirklich Leid, falls eure Zeit dadurch verloren geht.

:schaem:
 
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dubsetter
dubsetter
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:denk:

du willst keine groovebox, aber auch nicht am computer arbeiten..??

also das geht irgendwie,
aber ist eher umständlich und mit viel verkabeln verbunden
(hardware sequencer)

würde auch finanziell deinen rahmen sprengen.
 
M
Misgam
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M
Misgam
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du willst keine groovebox, aber auch nicht am computer arbeiten..??

also das geht irgendwie,
aber ist eher umständlich und mit viel verkabeln verbunden
(hardware sequencer)

würde auch finanziell deinen rahmen sprengen.

Ich hätte kein Problem damit, den Computer zum Recorden zu benutzen, doch ich möchte hauptsächlich Dawless arbeiten, trotz all den Nachteilen gegenüber einer Daw
 
dubsetter
dubsetter
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Ich hätte kein Problem damit, den Computer zum Recorden zu benutzen, doch ich möchte hauptsächlich Dawless arbeiten, trotz all den Nachteilen gegenüber einer Daw
ja,verstehe ich , aber warum dann nicht ne mpc 1000?

damit kann man schnell beats einklopfen, synths ansteuern und ist sehr leicht zu bedienen.

wie gesagt, einfach zu erlernen, und "gesamplet" kann auch ohne viel gedöns werden.

samples sind bei deiner musik vorgabe nämlich nicht unwichtig.
 
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Michael Burman
Michael Burman
⌘⌘⌘⌘⌘
So um die 100€ Die müssen nichts super krasses sein, einfach ein guter Allrounder.
Kopfhörer sind aber auch individuelle Sache, weil die nicht nur gut klingen, sondern auch gut sitzen müssen (individuelle Kopf-, Ohren-Form und Wahrnehmung).

Hier ein paar Beispiele für Kopfhörer um die 100 €:

 
Martin Kraken
Martin Kraken
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Ich hätte kein Problem damit, den Computer zum Recorden zu benutzen, doch ich möchte hauptsächlich Dawless arbeiten, trotz all den Nachteilen gegenüber einer Daw

Du willst genau den Sound von Daft Punk, aber dawless...ich meine, die haben 80% ihrer Sachen in Logic gemacht. Dazu hatten sie halt noch hauptsächlich Akai und Roland Zeug. Mit einer MC 101 + Computer DAW hast du mehr als sie damals hatten und das in einer Kiste. Warum man als Einsteiger Musik so kompliziert produzieren will wie vor 20 Jahren...
 
M
Misgam
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ja,verstehe ich , aber warum dann nicht ne mpc 1000?

damit kann man schnell beats einklopfen, synths ansteuern und ist sehr leicht zu bedienen.

wie gesagt, einfach zu erlernen, und "gesamplet" kann auch ohne viel gedöns werden.

samples sind bei deiner musik vorgabe nämlich nicht unwichtig.

Das samples bei French House songs nicht unwichtig sind, das weiss ich.
Mir gefällt einfach das System hinter Grooveboxen nicht. Die sind ja quasi nichts anderes als kleine computer mit Bildschirmen. Dann bevorzuge ich doch lieber die Daw.
Für mich sieht der Workflow auch nicht spaßig aus, ich kann mir zumindest nicht vorstellen mit dem Ding zu arbeiten.
 
Martin Kraken
Martin Kraken
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Kopfhörer sind aber auch individuelle Sache, weil die nicht nur gut klingen, sondern auch gut sitzen müssen (individuelle Kopf-, Ohren-Form und Wahrnehmung).

Hier ein paar Beispiele für Kopfhörer um die 100 €:


Warum nicht die Klassiker von Bayerdynamik? Ich bin ja ein Fan von Superlux...AKG für kleines Geld.
 
JanJansen
JanJansen
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Das samples bei French House songs nicht unwichtig sind, das weiss ich.
Mir gefällt einfach das System hinter Grooveboxen nicht. Die sind ja quasi nichts anderes als kleine computer mit Bildschirmen. Dann bevorzuge ich doch lieber die Daw.
Für mich sieht der Workflow auch nicht spaßig aus, ich kann mir zumindest nicht vorstellen mit dem Ding zu arbeiten.
Naja, soviel habe ich in meiner sehr kurzen Zeit auch schon gelernt: Eine Groovebox deckt sehr sehr sinnvoll mehreres ab: Sequencer, Drummie, Synths, Sampler... Wenn Dich das stört, nimm' sie halt nur für eine Sache. ;-) Ob Du Dir beispielsweise einen Sequencer für 300-600€ kaufst oder eine Groovebox für 400-700€, ist dann doch fast egal. Oder verstehe ich Deine Intention falsch?
 
mixmaster
mixmaster
なんでもない
Weisst du zufällig, welche Synths bei so einem Sound in Frage kommen?





So um die 100€ Die müssen nichts super krasses sein, einfach ein guter Allrounder.
Wie Michael even schon sagte, solche Bässe macht im Prinzip jeder subtraktive Monosynth. Im fünften oder sechsten Loop der French House Compilation war das sogar ein Ms 20, hat ziemlich knarzig geklungen.

Aber!

Die Frage, die alle hier verwirrt, wie willst du Musik machen (Daft Punk) ohne Groovebox, ohne Rechner ohne Sequenzer? :meise:

Willst du mit den einzeln nacheinander beschafften Synths im Kopf die Musik zusammen fügen oder hast du ein Aufnahmegerät mit mehreren Spuren?
 
Zuletzt bearbeitet:
Michael Burman
Michael Burman
⌘⌘⌘⌘⌘
Wie Michael even schon sagte, solche Bässe macht im Prinzip jeder subtraktive Monosynth.
Es muss nicht mal extra ein Monosynth sein, weil Poly-Synth's i.d.R. auch Mono können. Ich würde einen multitimbralen Synth nehmen, und davon einen Part halt für Bass verwenden. MC-707 kann sowohl Samples als auch VA. Allerdings eigene Multi-Samples eingeschränkt und frickelig. Es gibt aber viele Sample-ROM-Sounds. Synth-Bässe kann man an der MC-707 mit VA schrauben, man muss sich aber auskennen. Nix für absolute Anfänger. Ein Anfänger wählt fertige Sounds aus den Werk-Presets aus. Synth-Bässe gibt's auch darunter – sind dann wahrscheinlich alle Sample-ROM-basiert, aber man wird insb. als Anfänger keinen Unterschied hören.

Die Frage, die alle hier verwirrt, wie willst du Musik machen (Daft Punk) ohne Groovebox, ohne Rechner ohne Sequenzer? :meise:

Willst du mit den einzeln nacheinander beschafften Synths im Kopf die Musil zusammen fügen oder hast du ein Aufnahmegerät?
Sequenzer ist ein sehr wichtiges Thema. Ich wüsste z.B. nicht, was ich mit einem AKAI S2000 (weil hier im Thread angesprochen) anfangen sollte, wenn ich keinen Sequenzer hätte. Hier habe ich z.B. als MIDI-Sequenzer Cubase auf dem PC benutzt, die Klänge kommen vom AKAI S2000, und als MIDI-Tastatur habe ich Fatar SL-161 benutzt:
:arrow: http://jazz-funk.de/mp3/grv8_s2.mp3
Für den Bass-Part habe ich MIDI-Fragmente benutzt, die wohl mit einem MIDI-fizierten Bass eingespielt wurden. Da klingt der Lauf nochmal authentischer. So etwas hätte ich selber am Keyboard nicht eingespielt. Ich habe den Bass-Part nicht 1:1 übernommen, sondern angepasst. Aber auch allgemein kann man mit einem Software-Sequencer grafisch viel besser editieren, insb. so Sachen wie Pitch Bend. Der Sequencer der MC-707 kann z.B. gar kein Pitch Bend im herkömmlichen Sinne.
 
Zuletzt bearbeitet:
M
Misgam
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Die Frage, die alle hier verwirrt, wie willst du Musik machen (Daft Punk) ohne Groovebox, ohne Rechner ohne Sequenzer? :meise:

Vielleicht verstehe ich etwas falsch, aber ein Sequencer ist meines wissens nach keine Groovebox. Ich weiss das Grooveboxen auch als Sequencer benutzt werden können, jedoch gibts doch auch "reine" Sequencer.

Tut mir Leid falls ich mich irre, ich hab von Sequencern noch nicht viel Ahnung.
 
Michael Burman
Michael Burman
⌘⌘⌘⌘⌘
Vielleicht verstehe ich etwas falsch, aber ein Sequencer ist meines wissens nach keine Groovebox. Ich weiss das Grooveboxen auch als Sequencer benutzt werden können, jedoch gibts doch auch "reine" Sequencer.

Tut mir Leid falls ich mich irre, ich hab von Sequencern noch nicht viel Ahnung.
Wie wäre es dann, wenn du mit einem Sequencer anfängst?... :agent:
Einen Sequencer benötigst du nicht, wenn du Gitarre in einer Rock-Band spielst. :katzendarm: Aber sonst ... ;-)
 
Martin Kraken
Martin Kraken
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Vielleicht verstehe ich etwas falsch, aber ein Sequencer ist meines wissens nach keine Groovebox. Ich weiss das Grooveboxen auch als Sequencer benutzt werden können, jedoch gibts doch auch "reine" Sequencer.

Tut mir Leid falls ich mich irre, ich hab von Sequencern noch nicht viel Ahnung.

Der Witz an Grooveboxen ist, dass sie bereits alles drin haben. Du kannst also sofort "Duft Punkt"-Musik machen. Kaufst du dir alles einzeln wird es sehr viel teurer und überfordert einen Anfänger. Ein Hardware-Setup das dich in die Nähe von der Musik bringt die du machen willst ist in der Bedienung nicht gerade komfortabel. Egal wo mit du anfängst, es wird immer ein Teil fehlen, Bass, Drums oder Leadsound. Nehmen wir mal ein billig Setup:
Arturia Keystep = 100 Euro
Behringer TD3 = 100 Euro
Roland TR6s = 350 Euro
Behringer Neutron = 250 Euro
Behringer mixer = 100 Euro
Kabel = 50 Euro
----------------------------
900 Euro neu / wenn du die Tr6s mit irgendeiner gebrauchten Drummaschine ersetzt kommst du vielleicht auf 800 Euro. Damit kannst du dann aber noch nicht Samplen. Komfortabel arbeiten ist da auch nicht mit bei und DP wird damit sicher auch nicht einfach.

Auch eine Überlegung wert ist vielleicht der Digitakt, der mit 750 Euro aber nicht gerade billig ist.
 
Michael Burman
Michael Burman
⌘⌘⌘⌘⌘
Die Frage, was ein Sequencer (ob eigenständig oder irgendwo eingebaut) leisten soll, ist von einem Anfänger schwer bis unmöglich zu beantworten. Da würde es sich, denke ich, anbieten, zunächst den einen oder anderen Software-Sequencer auszuprobieren. Einfach um zu schauen, wie das funktioniert, worauf es einem ankommt usw. Beim MIDI-Sequencing braucht es natürlich eine Klangerzeugung, sonst würde man ja nichts hören. Das geht auch virtuell im Computer. In Hardware ist eine Fehlinvestition schneller gemacht, denn für einen Computer gibt es auch kostenlose Software.
 
mixmaster
mixmaster
なんでもない
Vielleicht verstehe ich etwas falsch, aber ein Sequencer ist meines wissens nach keine Groovebox. Ich weiss das Grooveboxen auch als Sequencer benutzt werden können, jedoch gibts doch auch "reine" Sequencer.

Tut mir Leid falls ich mich irre, ich hab von Sequencern noch nicht viel Ahnung.
Es geht mir eigentlich nur darum, herauszufinden, in wieweit du dir vorgestellt hast, am Ende einen Track im Kasten zu haben.
Du wirst nicht drum herum kommen, eine der drei Varianten (PC,GB,SeQ) zu nutzen, es sei denn, du nimmst alles per Hand in einem Mehrspurrecorder auf ( so wie ich das oft mache, inkl. Editieren).
Ich frage nur so blöd, weil ich aus deinen Beiträgen nicht ersehen kann, was du bereits übers Musikmachen mit Synth, Sampler und Co weißt.
 
G
Gisel1990
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Der Threadersteller will ja max 1000€ ausgeben und ohne Computer rumjammen und ausprobieren ohne gleich den Welt-Hit zu produzieren, wenn ich das richtig verstanden habe. Kann ich voll nachvollziehen. Ich würde ihm von einer Groovebox ab- und statt dessen zu einem Looper raten! Sehr gut ist dieser hier, weil er wie alle neueren Boss-Looper sehr gute Soundqualität bietet (!), Midi hat, 2 Spuren mit Lautstärke-Regler und - für den Einstieg sehr hilfreich - amtliche Drums. So ein Looper bockt und passt auch später noch in jedes Setup.


Die passenden Midi-Kabel brauchst du auch:


Den Rest des Geldes würde ich in einen möglichst guten Synthesizer investieren. Kein Spielzeug. Also keine TD-3 (Acid können die großen auch), keine Korg Volcas und auch keine Roland Boutiques! Diesen Synthesizer würde ich in- und auswendig lernen und mit Hilfe des Loopers 8-Bar Loops komponieren inkl. Bass, Leads, Flächen usw. Vorteil: Du hast keinen Billig-Kram, den du später bereust und kannst trotzdem voll loslegen.

Später dann, falls der Funke übergesprungen ist, kommen Mixer und Sequenzer / Groovebox dazu.
 
Zuletzt bearbeitet:
S
StopTheNerd
nIcHt AlLeS wAs StÖhNt IsT mUsIk
Typische DP/House Bassgeschichten:
Funky Loop eines (echten) E-Bass nehmen,sofern nicht selbst gespielt,die Höhen im EQ rausnehmen,mit entsprechend vom Sound passenden Synthbass unterlegt doppeln (a la typische etwas muffige House Subbässe die mit wirklich jedem Synthie gehen),Phaser und Cutoff Filterfahrten drüber gelegt,Kompressor drauf,fertig.
Viel mehr geht es dabei nicht einzig um das Einspielen sondern um das Schrauben am Sound durch die Filter und mit dem Beat n guten Loop zu erzeugen.

Ob du das nun mit der DAW oder DAWless machst im Grunde egal,aber ehrlich gesagt würde ich mir das heute nicht mehr hardwaretechnisch mit dafür separaten Equipment antun wollen,vor allem als Newbie,verstehe aber natürlich auch wenn man mit seinen Händen am Gerät selbst dran sein und fühlen will und auch die Zeit hat so die Materie von der Pike auf vermittelt zu bekommen.
Materietauchen halte ich aber insofern für Fortgeschrittene sinnvoller weil die Decke der Frustration bei Newbies gerade im Umgang mit viel Hardware und Erwartungshaltungen an Soundergebnissen eine nicht selten ziemlich dünne ist weil schlicht und einfach überfordernd.
Ganz besonders wenn man sich allein durchkämpfen muss oder will.
 
Martin Kraken
Martin Kraken
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Der Threadersteller will ja max 1000€ ausgeben und ohne Computer rumjammen und ausprobieren ohne gleich den Welt-Hit zu produzieren, wenn ich das richtig verstanden habe. Kann ich voll nachvollziehen. Ich würde ihm von einer Groovebox ab- und statt dessen zu einem Looper raten! Sehr gut ist dieser hier, weil er wie alle neueren Boss-Looper sehr gute Soundqualität bietet (!), Midi hat, 2 Spuren mit Lautstärke-Regler und - für den Einstieg sehr hilfreich - amtliche Drums. So ein Looper bockt und passt auch später noch in jedes Setup.


Die passenden Midi-Kabel brauchst du auch:


Den Rest des Geldes würde ich in einen möglichst guten Synthesizer investieren. Kein Spielzeug. Also keine TD-3 (Acid können die großen auch), keine Korg Volcas und auch keine Roland Boutiques! Diesen Synthesizer würde ich in- und auswendig lernen und mit Hilfe des Loopers 8-Bar Loops komponieren inkl. Bass, Leads, Flächen usw. Vorteil: Du hast keinen Billig-Kram, den du später bereust und kannst trotzdem voll loslegen.

Später dann, falls der Funke übergesprungen ist, kommen Mixer und Sequenzer / Groovebox dazu.

Und welchen ultimativen Synth würdest du da vorschlagen für einen Anfänger? Wo wir schon bei abwegigen Vorschlägen sind, kann er auch ein TC Helicon Perform VE nehmen, der hat einen Looper, Drums und einen Vocal-Synth mit dem man richtig gut jammen kann.
 
G
Gisel1990
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Und welchen ultimativen Synth würdest du da vorschlagen für einen Anfänger? Wo wir schon bei abwegigen Vorschlägen sind, kann er auch ein TC Helicon Perform VE nehmen, der hat einen Looper, Drums und einen Vocal-Synth mit dem man richtig gut jammen kann.
Was ist an dem Vorschlag abwegig. Kritik ist ja in Ordnung, aber konstruktiv noch besser. Bei den 730€, die ihm noch bleiben, bietet der Markt genug für jeden Geschmack, was soll ich da vorschlagen?
 
C
Chris
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Für mich war der Einstieg in die Hardwarewelt mit dem Roland JD-xi ideal. Hat alles drin was man braucht um auf die schnelle und unkompliziert einen Track zu machen oder etwas rumzududeln. Nur mal als Überlegung. Kann man dann ja wieder verkaufen oder in ein größeres Setup einbauen. Würde behaupten er ist deutlich besser als er aussieht ;-). Allerdings sollte man nicht erwarten damit großartig neue Sounds zu schrauben, da es dann Menüdiving wird. Ist für mich mit dem Teil aber auch nicht notewendig.
 
G
Gisel1990
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@Michael Burman So eine Workstation ist aber ne Sackgasse, wenn auch für den Augenblick für's Budget die logischte Variante. Nur wie will man das Ding später in ein hochwertiges Setup integrieren, wenn die Tastatur vermutlich nicht besonderts wertig, der Synth-Part auch nur ein Kompromiss ist und der Sequenzer-Part durch ne Force oder so überflüssig geworden ist?
 
Michael Burman
Michael Burman
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@Michael Burman So eine Workstation ist aber ne Sackgasse, wenn auch für den Augenblick für's Budget die logischte Variante. Nur wie will man das Ding später in ein hochwertiges Setup integrieren, wenn die Tastatur vermutlich nicht besonderts wertig, der Synth-Part auch nur ein Kompromiss ist und der Sequenzer-Part durch ne Force oder so überflüssig geworden ist?
Nun, ich selber habe z.B. einen Yamaha MOX6 – ein vergleichbares Teil, vielleicht sogar mit etwas weniger Möglichkeiten, und als Sackgasse kann man im Prinzip alles bezeichnen. Mit dem Yamaha MOX6, und auch mit einem Roland FA-06 kann man komplette Arrangements machen, man kann einen beliebigen Sequencer daran anschließen. Ich verwende z.B. als Sequencer Cubase, wenn ich einen Song detailliert editieren und arrangieren möchte. Man kann den internen Sequencer zwar auch benutzen, detailliertes Editieren stoßt an die Grenzen des kleinen Displays. Dafür ist ein Software-Sequencer viel besser. Force wäre da auch keine Verbesserung aus meiner Sicht.

Der erste hier dargestellte Track ist mit Cubase als MIDI-Sequencer, die anderen sind mit internem Sequencer gemacht:
:arrow: http://michael-burman.de/mox.htm
 
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Martin Kraken
Martin Kraken
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Für mich war der Einstieg in die Hardwarewelt mit dem Roland JD-xi ideal. Hat alles drin was man braucht um auf die schnelle und unkompliziert einen Track zu machen oder etwas rumzududeln. Nur mal als Überlegung. Kann man dann ja wieder verkaufen oder in ein größeres Setup einbauen. Würde behaupten er ist deutlich besser als er aussieht ;-). Allerdings sollte man nicht erwarten damit großartig neue Sounds zu schrauben, da es dann Menüdiving wird. Ist für mich mit dem Teil aber auch nicht notewendig.

Wenn ich Einteigern etwas empfehlen würde, dann den JD-Xi. Das ist wirklich ein Gerät was toll klingt, super einfach zu bedienen ist und alles mit dabei hat, von Drums über digitale Synth bis zum analogen Synth. Perfekt zum Anfang. Ich habe hier wirklich viel Zeug rumstehen und getestet und der Xi ist wirklich am einfachsten von allen. Wenn man ihn aber nicht zum jammen behalten will muss man ihn aber früher oder später wieder verkaufen, weil er sich kaum irgendwo integrieren lässt. MPC ist halt die ultimative Hardwarelösung für den schmalen Geldbeutel. Mit der MPC kannst du wirklich fast alles machen was du auch in einer DAW machen kannst nur eben alles abgestimmt auf Hardware-Eingabe ohne Maus. Das ist schon ein cooler Workflow. Wie cool alleine der Autosampler ist.
 
C
Chris
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Wenn ich Einteigern etwas empfehlen würde, dann den JD-Xi. Das ist wirklich ein Gerät was toll klingt, super einfach zu bedienen ist und alles mit dabei hat, von Drums über digitale Synth bis zum analogen Synth. Perfekt zum Anfang. Ich habe hier wirklich viel Zeug rumstehen und getestet und der Xi ist wirklich am einfachsten von allen. Wenn man ihn aber nicht zum jammen behalten will muss man ihn aber früher oder später wieder verkaufen, weil er sich kaum irgendwo integrieren lässt. MPC ist halt die ultimative Hardwarelösung für den schmalen Geldbeutel. Mit der MPC kannst du wirklich fast alles machen was du auch in einer DAW machen kannst nur eben alles abgestimmt auf Hardware-Eingabe ohne Maus. Das ist schon ein cooler Workflow. Wie cool alleine der Autosampler ist.
Warum soll sich der Jd-xi nicht integrieren lassen? Ich benutze ihn immer wieder in meinem Setup.
 

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