Elektron - Analog Four

Ich hab den Deluge und möchte den gerne mit dem A4 kombinieren. Ich möchte gerne mit dem Sequenzer des Deluge manche Tracks des A4 spielen. Irgendwie möchte ich es hin bekommen, dass beide Grooveboxen an einem Song beteiligt sind, bzw. dass eine der Beiden den nächsten Song einläutet. So dass alle Songs in Dj-Mannier übergeblendet werden.

Werde wohl erst mal die nächste Zeit mit dem A4 verbringen, bis ich ein Konzept für eine Liveperformance im Deluge Setup entwickle.

Gibt es hier jemanden, der schon ähnliches tut?
 
Kann man oder man baut sich in ein Projekt ein ganzes Live Setup mit mehreren Tracks bei der Anzahl an Pattern und Kits alles machbar.
Bin mich grad am Einarbeiten und sehe das mittlerweile auch so.

Hab noch Schwierigkeiten zu verstehen, was Global Slots sind und wie ich generell starte, um ein Projekt anzulegen.. Aller Anfang ist schwer. Ich denke, in einigen Tagen wird einiges klarer sein.
 
Global Slots sind Einstellungen wie Midi Kram usw. Alle Einstellungen im Global Menü werden dort glaub gespeichert.
Pro Projekt hast du 4.
Einfach weiterschalten (Arrow Keys und dann Yes), dann ist der Slot aktiv, Änderungen werden automatisch im aktiven Slot gespeichert.

Also wenn du Midi Kanäle oder CV Einstellungen o.ä. im Projekt schnell umschalten möchtest - dafür sind die Global Slots.


---


Man muss beim A4 das Kit System verstehen, man muss wissen was in einem Pattern gespeichert wird und was in einem Kit gespeichert.
Pattern und Kit können unabhängig von einander neu geladen werden.
Performance Macros find auch sehr wichtig. Die werden übrigens pro Kit gespeichert.

Ein Kit enthält die 4 Sounds in den 4 Synth Tracks, FX Track und CV Track Einstellungen, Track Levels für alle Tracks und Polyphonie Einstellung.

Die Sounds werden quasi ins Kit kopiert, das Kit ist nicht nur ein Verweis auf gespeicherte Sounds - d.h. du kannst sie dort verändern und mit dem Kit speichern.

Ein Pattern enthält Note Trigs, Trigless Locks, Parameter Locks, Trig Mutes, Accents, Parameter Slides, Note Slides, Swing Trigs, Arp und Note Parameter, Pattern Länge und Time Signature und die Info welches Kit zum Pattern gelinkt wurde.

Sounds können auch auf dem +Drive gespeichert werden (das ist quasi die Preset Library). Der Sound Pool ist eine Liste mit Sounds, aus der man Sound Locks nutzen kann (also verschiedene Sounds pro Step)
Sound Pool ist wieder pro Projekt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hab bisher immer mit dem Deluge gearbeitet. Damit ich mit den anderen Synthesizern den Überblick behalte, habe ich deren Sounds immer auf die Programmnummer des Songs im Deluge gespeichert. Wie mache ich das denn am geschicktesten mit dem A4. Da sind die Pattern zwar auch mit fortlaufenden Nummern, jedoch in Bänken unterteilt. Wie kann ich da z.B. einen Bezug zum Song 43 im Deluge herstellen?
 
Ich benenn die immer mit Bezugsgerät als Abkürzung, zugehörigem Pattern, bpm & Versionsnr. Wegen der Längenbegrenzung recht unübersichtlich. Weil man ja unterschiedliche Projekte/Snapshots/etc hat.
MM_C01_85_2 (Monomachine, Sequenzerdaten: C01, 85 bpm und 2. Version der Soundeinstellungen

Momentan zwing ich mich immer ne digitale Notizdatei anzulegen wo alles drinsteht, denn obiger Abkürzung fehlen die Infos zum passenden Track auf dem anderen Gerät. Müsste eigentlich MM/1/22_C01_85_2 heissen, für Monomachine, Snapshot 1, Kit22.
 
Hab nun schon einige Tage mit dem A4 verbracht und so einigermaßen laufen gelernt.
Ich male gerade noch an einem Konzept, um die Struktur des A4 für meine Zwecke zu nutzen.
Dabei würde ich gerne immer in einem Projekt bleiben, keine Songs anlegen, sondern lediglich Pattern, Kits, Sounds erstellen. Ich favorisiere folgende Herangehensweise.
1. Auswahl eines Pattern mit gleicher Programmnummer des Deluge
2. Auswahl eines Kits mit gleicher Programmnummer des Deluge
3. Löschen der Sounds und der Tracks
4. Sequenzen und Sounds erzeugen

Weiter bin ich bisher nicht gekommen, weil für mich noch nicht klar ist, wie ich das am besten abspeicher. Vielleicht kann mir jemand einen Tipp geben, wie ich bei den oberen Punkten schneller voran komme und auf was es bei meinem Konzept beim Speichern ankommt. Ich benutze den A4 als Gehilfe zum Deluge und greife nur auf ein Pattern pro Song zu. Für mich ist wichtig, dass alles Einfach bleibt und ich nichts notieren muss.
 
Klingt doch alles ziemlich gut vom Plan her. Im Prinzip kriegt Jedes pattern sein eigenes Kit gleicher Nummer.
Evtl muss man dem a4 beibringen wie und auf welchem Channel etc er auf pgm-changes reagiert. Da gibt es die Standart Möglichkeit, dann wechselt das pattern (und also auch Kit), dann kann man evtl die Map-Option einstellen, so das man das Kit wechseln kann mit externer Midi Note z.b.
Dann gibt's noch die option kit-reload, die entscheidet ob beim impliziten Kitwechsel durch pattern Wechsel das Kit zurückgesetzt wird auf gespeicherte Einstellungen oder die Veränderungen behält. Reload on ist halt bissle danger die eigenen edits zu verlieren beim pattern-wechsel.
Ansonsten wichtige Tastenkombi bei dem Workflow: yes+Kit (save Kit), yes+Tracks (save track)
Grüße!
 
mein ihr, der A4 MKI taugt auch aktuell noch als Hauptarbeitstier?
In Kombi mit meinem Digitakt würd ich ihn dann im Kompaktsetting laufen lassen wollen.

Dann noch eine Sache zur Ansteuerung von Außen:
Kann ich eine einzelne Spur extern über nen Korg SQ-1 sequenzen und die anderen Spuren ganz normal intern verwalten?
 
Die Idee ist, das Setup für Minimal/Elektropunk zu nutzen.
Also Drums und Effekte vom Digi und 2 Bass Spuren und Flächen vom A4.

Also ein Setup aus den beiden Klangerzeugern bestehen (ok, kleiner Mixer und externe Effekte noch dazu).
Platz und Budget sind recht begrenzt und da versuche ich schon, eine möglichst große Flexibilität mit möglichst wenig Geräten umsetzen zu können.
 
Also Drums und Effekte vom Digi und 2 Bass Spuren und Flächen vom A4
also wenn der A4 MkI ne Schwäche hat, dann Bässe ... das begeistert mich nicht. Drums,Flächen , Leads , FX Sounds find ich aber sehr gut.
Das soll Abe beim MkII angeblich besser sein .. den hab ich aber noch nie gehört , da mir schon er Formfaktor nicht so gefällt.
 
Die Idee ist, das Setup für Minimal/Elektropunk zu nutzen.
Also Drums und Effekte vom Digi und 2 Bass Spuren und Flächen vom A4.

Also ein Setup aus den beiden Klangerzeugern bestehen (ok, kleiner Mixer und externe Effekte noch dazu).
Platz und Budget sind recht begrenzt und da versuche ich schon, eine möglichst große Flexibilität mit möglichst wenig Geräten umsetzen zu können.


Klingt doch gut.
In der Preisklasse gibt es nichts vergleichbar flexibles..
 
also wenn der A4 MkI ne Schwäche hat, dann Bässe ...
Richtig drückende Bässe sind vielleicht nicht seine Stärke, einen kleinen Mono Synth dazu wäre vielleicht ne gute Idee

Mit dem zweiten Filter im Peak Modus, oder einem EQ kann man aber nachhelfen und wirklich mies ist er ja auch nicht.
Manches braucht halt etwas mehr Arbeit.
 
eine acid8 8-Bit Bassline von Twisted Electrons hab ich noch am Start. Ist allerdings grad zum Umbau beim Hersteller.
Das mit der einen Sequenzer Spur und externen Stepsequenzer war halt eine für mich recht wichtig.
Wenn die Basis des A4 immer noch taugt, kann ich wohl gut mit einigen Abstrichen bzw. Umwegen leben.
 
MMn kann man noch mal viel mit EQ rausholen.

Beim A4 Mk1 hat man Einzelausgänge nur über Overbridge (oder 2 Tracks hart links/rechts gepannt dann mono über Main Out), da hab ich es mit dem Analog Keys natürlich einfacher externe Effekte einzuschleifen und insert Effekte in der DAW zu nutzen.

MK2 hat auch Einzelausgänge. Den AK gibts zur Zeit auch günstig...
 
Auch super Tip finde ich den Dreadbox NYX, kann man parallel über die CV des A4 steuern und durch den Audio Input in den A4 schleifen..
 
Kann man grundsätzlich eigentlich Externe Effekte in den A4 einschleifen? Dann könnte meine Erica Acidbox die A4 internen Synths noch versüßen.

Dreadbox ist zwar ne nette Idee, würde den Finanziellen Rahmen aber sprengen. Wenn, würde ich mir auch eher nochmal wieder einen Analogue Solutions Treadstone holen.
 
Kann man grundsätzlich eigentlich Externe Effekte in den A4 einschleifen? Dann könnte meine Erica Acidbox die A4 internen Synths noch versüßen.

Dreadbox ist zwar ne nette Idee, würde den Finanziellen Rahmen aber sprengen. Wenn, würde ich mir auch eher nochmal wieder einen Analogue Solutions Treadstone holen.

Du hast 2 Mono Inputs , die können mit oder ohne Effekte genutzt werden..
 
ach so, ne das meinte ich nicht, wenn gleich das auch nicht ganz unpraktisch ist.
Ich dachte das ich meine Filterboxquasi einschleife und der A4 die dann intern für sich nutzen kann.
 
Hab da noch so noch einiges nicht verstanden. Dachte immer, wenn ich das Pattern speicher, ist darin enthalten, welches Kit in dem Pattern verwendet wird. Nun hat es sich zugetragen, dass wenn immer ich ein Pattern wechselte, das Kit nicht wechselte und ich dann das für das Pattern vorgesehene Kit aufrufen musste. Also hab ich mir damit beholfen, dass ich erst das eine Pattern mit dem richtigen Kit ausgestattet habe, und dann das Projekt sicherte. Dann habe ich das ganze mit dem nächsten Pattern wiederholt. So funktioniert es nun. Muss man das immer so machen oder mache ich da etwas verkehrt?
 
das siehst du schon richtig .. und das funktioniert hier auch ganz problemlos
eigentlich reicht es das Kit zu speichern oder eins zu laden ...
 
Ich hab auch einfach jedem Pattern sein eigenes Kit gespeichert, keine einzelnen Sounds. Also neues Pattern , Sound schrauben , dann Pattern Speichern und ein neues Kit anlegen, fertig..
 


Neueste Beiträge

News

Zurück
Oben