Elektron Octatrack

serge

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Re: Elektron Octratrack Thread

1040 schrieb:
serge schrieb:
Ich finde es sinnvoller, Verkaufserlöse für die Verbesserung der Software zu verwenden als für Anleitungen in meiner Muttersprache zu verschwenden.
es gibt immer noch menschen wie mich die der englischen sprache nicht so mächtig sind das ich es keinesfalls als verschwendung ansehen würde.
Meiner Erfahrung nach hilft es beim Verbessern der Sprachkenntnisse, wenn man dazu Lektüre aus einem Gebiet wählt, das man inhaltlich gut kennt und mag – so hat mir das Lesen englischsprachiger Synthesizerbedienungsanleitungen geholfen, meine Englischkenntnisse zu verbessern. Letztlich liegt die Verbesserung Deiner sprachlichen Fähigkeiten in Deiner Hand und geht möglicherweise schneller, als darauf zu warten, dass ein Hersteller lokalisierte Manuals anbietet.

zumal die kisten 1000 euro und höher kosten finde ich es nicht viel verlangt eine beschreibung in ein paar sprachen mehr bei zulegen.
Doch, es ist zuviel verlangt – sofern Du nicht bereit bist, dafür entweder einen Mehrpreis zu bezahlen oder damit einverstanden bist, dass an anderer Stelle gespart werden muss.

dns schrieb:
sehe einsparpotential im marketingbereich:
Versuche einmal, Dich in die Lage des Herstellers zu versetzen.
Du stellst seit 12 Jahren elektronische Musikinstrumente her, die trotz ausschließlich englischsprachiger Bedienungsanleitungen am Markt erfolgreich sind.
Dann Du hast mehrere Jahre und entsprechend Geld in die Entwicklung eines neuen Produktes gesteckt und stehst schließlich vor der Wahl, das verbleibende Geld ins Marketing oder die Lokalisierung der Bedienungsanleitung zu stecken.
Wie wirst Du Dich eingedenk Deiner bisher gemachten Erfahrungen entscheiden?
 

dstroy

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Re: Elektron Octratrack Thread

Also ich weiß nicht so recht, andere kleinere Hersteller schaffen das doch auch.
Die Elektron Kisten sind eh zu teuer dafür das alles auf digitaler Ebene spielt. Ich denke die Gewinnspanne ist nicht so klein wie viele denken. Siehe Elektron's Marketingvideo. Die haben in Deutschland einen recht hohen Absatz und da sollte das möglich sein. Natürlich auch in Spanisch, Italienisch u.s.w. Deutsch würde mir persönlich aber erstmal reichen ;-) :lol:
 

1040

......
Re: Elektron Octratrack Thread

hat man zu den 8 internen spuren noch zusätzlich 8 midi spuren das man auf insgesamt 16 kommt die man gleichzeitig spielen kann ?
 

serge

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Re: Elektron Octratrack Thread

1040 schrieb:
hat man zu den 8 internen spuren noch zusätzlich 8 midi spuren das man auf insgesamt 16 kommt die man gleichzeitig spielen kann ?
Ja, allerdings ist über die MIDI-Spuren noch recht wenig bekannt, da sie – wie angekündigt – noch nicht implementiert sind.
 
Re: Elektron Octratrack Thread

serge schrieb:
Doch, es ist zuviel verlangt – sofern Du nicht bereit bist, dafür entweder einen Mehrpreis zu bezahlen oder damit einverstanden bist, dass an anderer Stelle gespart werden muss.
Versuche einmal, Dich in die Lage des Herstellers zu versetzen.
Du stellst seit 12 Jahren elektronische Musikinstrumente her, die trotz ausschließlich englischsprachiger Bedienungsanleitungen am Markt erfolgreich sind.
Dann Du hast mehrere Jahre und entsprechend Geld in die Entwicklung eines neuen Produktes gesteckt und stehst schließlich vor der Wahl, das verbleibende Geld ins Marketing oder die Lokalisierung der Bedienungsanleitung zu stecken.
Wie wirst Du Dich eingedenk Deiner bisher gemachten Erfahrungen entscheiden?

...das ist doch Quatsch!

Mal umgerechnet auf die geschätzte Anzahl an Machinedrums währe bestimmt absolut jeder aber auch jeder USER bereit 1-3 Euro mehr zu zahlen für diese Übersetzung. Wir sprechen hier nicht von 10 bis 300 Euro pro Maschine!!!
Und selbst die meisten User würden auch 10 zahlen!
(1450,- +Drive oder 1460,- +Drive: "Oh, das sind jetzt aber zehn Euro zuviel dann kaufe ich doch lieber nen gebrauchten Jupiter6!)

Ich kenne eine technische Übersetzerin und weiß das für ein Manual in der Größe in etwa je nach Gerät zwischen 400(extrem Sch.....) und 8000(gute Übersetzung) Euro gezahlt werden.

Jetzt kann man sich ja mal die Frage stellen was der Film gekostet hat? Bestimmt nur 200 Euro... :mrgreen:
Die Kosten für die Bedienungsanleitung haben mit den Filmkosten aber auch sowas von garnix zu tun!

Ich denke man kann beides sowieso garnicht gegeneinander aufrechnen, Elektron sieht einfach nicht die Notwendigkeit einer anderssprachigen Anleitung! Dafür stecken Sie lieber Geld in einen teuren Kundenservice.
Und das man Fragen beim Kundenservice mehrfach stellen muß, weil die Frage vom Service nicht richtig durchgelesen wird, interessiert Elektron nicht, da Ihnen nicht bewußt ist das das alles teurer ist als ne gute Anleitung!

Ich bin des Englischen gut mächtig und habe Freunde in US und UK und währe bei so einem komplexen Thema trotzdem sehr froh eine deutsche Bedienungsanleitung zu haben!!!!!!!!!!
 

serge

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Re: Elektron Octratrack Thread

Xpander-Kumpel schrieb:
Mal umgerechnet auf die geschätzte Anzahl an Machinedrums währe bestimmt absolut jeder aber auch jeder USER bereit 1-3 Euro mehr zu zahlen für diese Übersetzung. Wir sprechen hier nicht von 10 bis 300 Euro pro Maschine!!!
Und selbst die meisten User würden auch 10 zahlen!
(1450,- +Drive oder 1460,- +Drive: "Oh, das sind jetzt aber zehn Euro zuviel dann kaufe ich doch lieber nen gebrauchten Jupiter6!)
So gehen die Meinungen auseinander. Andere Teilnehmer in diesem Thread halten die Instrumente von Elektron schon jetzt für zu teuer. Zudem halte ich Deine Zahlen für deutlich zu niedrig angesetzt.

Ich kenne eine technische Übersetzerin und weiß das für ein Manual in der Größe in etwa je nach Gerät zwischen 400(extrem Sch.....) und 8000(gute Übersetzung) Euro gezahlt werden.
Warum lässt Du weitere, wesentliche Kostenfaktoren unerwähnt, die meiner Erfahrung nach in mindestens ebenso großer Höhe zu den Kosten beitragen?

Zum einen ist da das Layout inkl. Druckvorbereitung, zum anderen der Druck selbst und schließlich das – wie sagt man so schön – "Commitment", das mit dem Anbieten eines lokalisierten Manuals einhergeht, nämlich auch für Software-Updates entsprechend lokalisierte Anleitungen anzubieten, deren Kosten Du allerdings schon in den Preis des ersten Releases einrechnen musst. Hinzu kommen die Kosten für die Person, die sich neben ihrer anderen Tätigkeit um die Organisation der ganzen Manualproduktion kümmert. Ich wäre überrascht, wenn wir über den Lebenszyklus eines Produktes gerechnet mit weniger als 35k€ pro Sprache auskommen würden – alles natürlich unter der Voraussetzung, dass man fachkundiges Personal mit den Aufgaben betreut, also eine "gute Übersetzung" haben möchte.

Und wie ich in meiner anderen Post bereits schrieb, wird es nicht bei einer Übersetzung ins Deutsche bleiben. Nehmen wir vier Sprachen an (Deutsch, Französisch, Spanisch, Japanisch), dann reden wir über 140k€.

Können wir uns daher darauf einigen, dass Deine Äußerung "...das ist doch Quatsch!" vielleicht etwas vorschnell war?

Jetzt kann man sich ja mal die Frage stellen was der Film gekostet hat? Bestimmt nur 200 Euro... :mrgreen:
Für die Kosten der lokalisierter Manuals wird man ihn schon bekommen können.

Die Kosten für die Bedienungsanleitung haben mit den Filmkosten aber auch sowas von garnix zu tun!
Da Du den Thread zur Gänze verfolgt hast, ist Dir schon bewußt, dass nicht ich den Film ins Spiel gebracht habe?

Ich denke man kann beides sowieso garnicht gegeneinander aufrechnen, Elektron sieht einfach nicht die Notwendigkeit einer anderssprachigen Anleitung!
Darauf können wir uns einigen – wie ich in meiner vorherigen Post schrieb, stellt Elektron seit 12 Jahren elektronische Musikinstrumente her, die sich trotz ausschließlich englischsprachiger Bedienungsanleitungen am Markt behaupten. Warum sollten sie das ändern?

Dafür stecken Sie lieber Geld in einen teuren Kundenservice.
Und das man Fragen beim Kundenservice mehrfach stellen muß, weil die Frage vom Service nicht richtig durchgelesen wird, interessiert Elektron nicht, da Ihnen nicht bewußt ist das das alles teurer ist als ne gute Anleitung!
Die Tatsache, dass Elektron seit 12 Jahren am Markt erfolgreich ist und nicht Konkurs anmelden musste, lässt darauf schliessen, dass die Firma nicht nur gute Produkte anbietet, sondern auch betriebswirtschaftlich zu denken versteht. Daher wäre es Elektron sicher aufgefallen, wenn signifikante Kosten im Support vor allem durch Kunden verursacht worden wären, die das Manual nicht richtig verstanden haben, da es nicht in ihrer Muttersprache vorlag.

Ich bin des Englischen gut mächtig und habe Freunde in US und UK und währe bei so einem komplexen Thema trotzdem sehr froh eine deutsche Bedienungsanleitung zu haben!!!!!!!!!!
Es gibt aber keine, unabhängig davon, wie hoch hier die diesbezüglichen Wellen schlagen.
Wollen wir uns stattdessen lieber darüber unterhalten, was am Octatrack so komplex ist, und versuchen, da etwas Licht reinzubringen?
 
Re: Elektron Octratrack Thread

So, ich hatte das Teil gestern mal 2-3 Stunden unter die Lupe genommen und ein bisschen rumgespielt.
Was mir so aufgefallen ist:
Negativ:
- Noch viele Bugs (Samples werden nicht gespielt). Hier hilft meistens ein Reboot.
- Noch vieles nicht implementiert (Midi-Spuren, Sample-Operationen etc)
- Als One-Shot Drum-Computer nicht wirklich zu verwenden (7 + Master sind zu wenig Spuren)
- zu wenig Effekte (wo ist der Hall?) EDIT: der ist im Effektslot 2...
- Layout: Wieso haben sie sich zwanghaft an MM und MD orientiert? Mehr Platz zwischen den Reglern und generell mehr Regler hätten der Kiste gut getan. Größeres Display und weniger Doppelbelegungen (dedizierte Encoder für Effekte, Pitch, usw) wären nicht schlecht gewesen. Ich hätte mir gewünscht, dass das Teil doppelt so tief, aber nur halb so hoch ist (Pizzaschachtel).

Positiv:
- Encoder (leicht gummiert) und Knöpfe fühlen sich gut an
- Loops verwursten macht Hölle Spass
- Samples browsen und vorhören wie es sein soll
- bis zu 64GB CF. Endlich!
- Scene-Crossfader macht tierisch Spass
- Cue-Ausgänge für den "DJ"

Fazit:
Könnte die schwarze Übertribe sein, wenn Elektron sich etwas mehr aus den ausgetretenen MD/MM-Pfaden bewegt hätte.
Von der Handhabung und von technischen Standpunkten aus gesehen ein Gerät aus 2008, nicht 2011.
Aber als Live-Loop-Tool wegen der etwas komplizierten aber clever ausgedachten internen Struktur sicher der Standard in nächster Zeit.
Eher kein Teil für die Produktion sondern für die Performance.
Ich würde mir neben der Flex und Static Machine noch eine OT-Machine wünschen, in die man Samples gelayert laden kann und die mehrere Samples im gleichen Step spielen kann.
Ich vermute das Teil hat die Macken, die es hat, weil bei Elektron einfach nicht ausreichend Budget vorhanden ist.
Deshalb auch der relativ hohe Preis. Bleibt zu hoffen, daß der OT Elektron finanziell und entwicklungstechnisch weiter bringt!
Gerüchten zufolge kommt ja 2011 noch was nach (MD mkIII mit CF-Card?)...
 

dstroy

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Re: Elektron Octratrack Thread

Wenn ich das richtig verstanden habe dann kann ich doch 7 drum samples nehmen und die als Loop arangieren und aufnehmen. Danach habe ich wieder Platz für 7 One Shot Samples + meinen aufgenommenen Loop. Richtig ?
 
Re: Elektron Octratrack Thread

dstroy schrieb:
Wenn ich das richtig verstanden habe dann kann ich doch 7 drum samples nehmen und die als Loop arangieren und aufnehmen. Danach habe ich wieder Platz für 7 One Shot Samples + meinen aufgenommenen Loop. Richtig ?
Klar, das geht. Mag ich als Kontrollfreak persönlich aber nicht so gern, da ich dann zb die Lautstärken-Abstufungen nicht mehr nachträglich ändern kann. Aber ja, das geht.
 
Re: Elektron Octratrack Thread

Du hast recht, man kann den Loop natürlich noch flexibel bearbeiten.
der OT kann den loop in beliebige slices zerteilen die du dann pro step individuell antriggern kann. Das sollte das sein, was Du mit recycle meinst.
 

dstroy

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Re: Elektron Octratrack Thread

Als Sample und Loopfutter hab ich eher an meine Xbase888 gedacht ;-) dann schön mit dem OT verwursteln und Loops samplen und bauen.
 
Re: Elektron Octratrack Thread

chain schrieb:
dstroy schrieb:
Als Sample und Loopfutter hab ich eher an meine Xbase888 gedacht ;-) dann schön mit dem OT verwursteln und Loops samplen und bauen.
nu nu

oder eben nur zum drunter legen vs dazu schieben :mrgreen:

jansz OT
wie schon öfter mal gesagt: ableton per fußschalter zum aufnehmen und ähnliche parameter auf ne APC 40 gelegt, sollte so ähnlich sein können :roll: weis aber nicht, ob man hier den crossfader ähnliches anstellen lassen könnte :roll:

mal schauen wie lange es dauert, bis es ein ocataapp gibt :mrgreen: :mrgreen:

wird doch gerade irgendwie alles verappzzzt tzzzz 8)
Unabhängig vom Octatrack bin ich schon seit ein paar Monaten dabei eine Loop-basierte App zu bauen.
Wer interesse hat, Ideen einfliessen zu lassen, gerne per PM. Will hier nicht alle Features rausblasen...
 
Re: Elektron Octratrack Thread

chain schrieb:
electribe schrieb:
Unabhängig vom Octatrack bin ich schon seit ein paar Monaten dabei eine Loop-basierte App zu bauen.
Wer interesse hat, Ideen einfliessen zu lassen, gerne per PM. Will hier nicht alle Features rausblasen...
das liest sich immer so, als würde so ein app ne recht einfache sache sei, ist das denn wirklich so :?:
Nein, so einfach ist es nicht. Aber ich habe die Grundlagen schon mit meiner anderen App "Electrify" gelegt.
 

serge

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Re: Elektron Octratrack Thread

dstroy schrieb:
Wenn ich das richtig verstanden habe dann kann ich doch 7 drum samples nehmen und die als Loop arangieren und aufnehmen. Danach habe ich wieder Platz für 7 One Shot Samples + meinen aufgenommenen Loop. Richtig ?
Ich glaube, man braucht nicht soviele Slots.

Man baut sich ein Sample, dass nacheinander alle benötigten Drumsounds enthält (pro Drumsound ein Slice),
dann entscheidet man, wieviele davon gleichzeitig gespielt werden sollen (vielleicht reichen ja vier),
das ergibt dann die Anzahl der Machines, in die das Sample eingeladen werden muss.

Dann sollte man über Parameterlocks die einzelnen Drumsounds mit maximaler vierstimmiger Polyphonie spielen, anspringen und verwursten können – also einen Drumcomputer haben. Oder habe ich was übersehen?
 
Re: Elektron Octratrack Thread

Hab mein OT heut bekommen- leider spackt das Teil gewaltig: die Kiste hängt sich auf und nix geht mehr, kein Sound und der sequencer läuft nicht.Auch nach mehrmaligen ein-aus-schalten nur Ausnahmweise und kurzzeitige Funktion. Ist das bei euch auch so? Eher OS-Bug oder eher zurück schicken? Laut OT internem Hardware-Test scheint alles okay.
 
Re: Elektron Octratrack Thread

serge schrieb:
dstroy schrieb:
Wenn ich das richtig verstanden habe dann kann ich doch 7 drum samples nehmen und die als Loop arangieren und aufnehmen. Danach habe ich wieder Platz für 7 One Shot Samples + meinen aufgenommenen Loop. Richtig ?
Ich glaube, man braucht nicht soviele Slots.

Man baut sich ein Sample, dass nacheinander alle benötigten Drumsounds enthält (pro Drumsound ein Slice),
dann entscheidet man, wieviele davon gleichzeitig gespielt werden sollen (vielleicht reichen ja vier),
das ergibt dann die Anzahl der Machines, in die das Sample eingeladen werden muss.

Dann sollte man über Parameterlocks die einzelnen Drumsounds mit maximaler vierstimmiger Polyphonie spielen, anspringen und verwursten können – also einen Drumcomputer haben. Oder habe ich was übersehen?
Ich habs jetzt nicht genau verstanden, aber die Aussage "Man baut sich ein Sample, dass nacheinander alle benötigten Drumsounds enthält" klingt nicht nach dem Workflow, den ich bevorzuge ;-)
 

serge

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Re: Elektron Octratrack Thread

electribe schrieb:
Ich habs jetzt nicht genau verstanden, aber die Aussage "Man baut sich ein Sample, dass nacheinander alle benötigten Drumsounds enthält" klingt nicht nach dem Workflow, den ich bevorzuge ;-)
Das stimmt wohl – spontan ist was anderes.

Das Ganze war halt nur ein Vorschlag, wie man den OT als Drumcomputer mit praktisch beliebig vielen verschiedenen Drumsounds nutzen kann, ohne dafür gleich alle acht Machine-Slots belegen zu müssen – sondern nur für jede Stimme einen Machine-Slot (anstatt für jeden Sound einen Machine-Slot). Das selbstgebaute Sample enthält - aufgereiht wie an einer Perlenkette – alle Lieblingsdrumsounds, dann werden Slices gesetzt, und zwar pro Drumsound eine. Hat man dieses Sample dann in eine Machine geladen, kann man pro Pattern-Step per Parameter-Lock über die Anwahl der Slice den gewünschten Drumsound auswählen. Oder ihn auch per Crossfader in Echtzeit auswählen. Wenn man mit vier Stimmen Polyphonie für diese Schlagzeugklänge auskommen kann, hat man dann noch in vier Slots bequem Platz für weiteren Schabernack.

Aber wie gesagt, das erfordert Planung und ist eher ein Workaround…von dem ich hoffe, dass er funktioniert.
 
Re: Elektron Octratrack Thread

Ariba schrieb:
Hab mein OT heut bekommen- leider spackt das Teil gewaltig: die Kiste hängt sich auf und nix geht mehr, kein Sound und der sequencer läuft nicht.Auch nach mehrmaligen ein-aus-schalten nur Ausnahmweise und kurzzeitige Funktion. Ist das bei euch auch so? Eher OS-Bug oder eher zurück schicken? Laut OT internem Hardware-Test scheint alles okay.
war das bei den elektron teilen nicht immer so, dass die elektron jungs jedes teil manuell auf funktionstüchtigkeit testen?
 

Steril707

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Re: Elektron Octratrack Thread

serge schrieb:
electribe schrieb:
Ich habs jetzt nicht genau verstanden, aber die Aussage "Man baut sich ein Sample, dass nacheinander alle benötigten Drumsounds enthält" klingt nicht nach dem Workflow, den ich bevorzuge ;-)
Das stimmt wohl – spontan ist was anderes.

Das Ganze war halt nur ein Vorschlag, wie man den OT als Drumcomputer mit praktisch beliebig vielen verschiedenen Drumsounds nutzen kann, ohne dafür gleich alle acht Machine-Slots belegen zu müssen – sondern nur für jede Stimme einen Machine-Slot (anstatt für jeden Sound einen Machine-Slot). Das selbstgebaute Sample enthält - aufgereiht wie an einer Perlenkette – alle Lieblingsdrumsounds, dann werden Slices gesetzt, und zwar pro Drumsound eine. Hat man dieses Sample dann in eine Machine geladen, kann man pro Pattern-Step per Parameter-Lock über die Anwahl der Slice den gewünschten Drumsound auswählen. Oder ihn auch per Crossfader in Echtzeit auswählen. Wenn man mit vier Stimmen Polyphonie für diese Schlagzeugklänge auskommen kann, hat man dann noch in vier Slots bequem Platz für weiteren Schabernack.

Aber wie gesagt, das erfordert Planung und ist eher ein Workaround…von dem ich hoffe, dass er funktioniert.
Ach ne, so kompliziert muss man das doch garnicht machen.

Du kannst für jeden Step relativ einfach eh ein eigenes Sample aus dem Samplepool aussuchen. Einfach den Step ("Trig") drücken, und die nach-oben-taste betätigen, und du kommst in die Samplepoolansicht, und kannst dir da dein Sample aussuchen...

Also, es ist definitiv nicht 8 Tracks = 8 Samples beim Octatrack. Du kannst blos nicht auf einem Step zwei verschiedene Samples in einem track erschallen lassen.

Also für ein klassisches "BumsdiekatzeBumsdiekatzeBumsdiekatzeBumsdiekatze"-Housepattern bräuchtest du zwei tracks. die open hihat und den kick in einem, die Snare sie sich bei 5 und 13 mit der kick überlagert auf dem anderen. Wenn man ein Sample hat, auf dem kick und Snare gleichzeitig ertönen, kann man das auch alles in einen track hauen. Und dann jeden Sound einzeln mit Filtern retrigs und Effekten bearbeiten. Und das in Rekordgeschwindigkeit.

Und dazwischen kann noch auf den tracks so viel Firlefanz passieren wie man nur Lust hat.

@Electribe: Ich glaube du orientierst dich in deiner Kritik einfach zu stark am User Interface der Electribes. ich mag das auch (hab eine ESX die ich liebe), aber das vom Octatrack finde ich nicht minderwertiger. Nur anders.

Ich sage mal vorraus, dass man das Gerät in einem Jahr in vielen vielen Clubs als Liveperformancetool sehen wird.

Ich bin echt total und restlos begeistert. Das was ich von dem Gerät wollte machts sowieso, aber auch noch soviel geiles Zeugs mit dem ich niemals gerechnet hätte.

Für mich jetzt schon eins der kreativsten Geräte die ich je unter den Fingern hatte.
Und da kommen ja noch updates, mit neuen Effekten, Midi, usw...


10 Punkte von 10.
 
Re: Elektron Octratrack Thread

@Electribe: Ich glaube du orientierst dich in deiner Kritik einfach zu stark am User Interface der Electribes. ich mag das auch (hab eine ESX die ich liebe), aber das vom Octatrack finde ich nicht minderwertiger. Nur anders.

Ich sage mal vorraus, dass man das Gerät in einem Jahr in vielen vielen Clubs als Liveperformancetool sehen wird.

Ich bin echt total und restlos begeistert. Das was ich von dem Gerät wollte machts sowieso, aber auch noch soviel geiles Zeugs mit dem ich niemals gerechnet hätte.
Minderwertiger finde ich es auch nicht. Es fühlt sich richtig gut an. Der Button-Klick ist klasse :) Eben nur das Layout / die Knöppe.
Zum Rest stimme ich dir absolut zu :)
 
Re: Elektron Octratrack Thread

Ariba schrieb:
Hab mein OT heut bekommen- leider spackt das Teil gewaltig: die Kiste hängt sich auf und nix geht mehr, kein Sound und der sequencer läuft nicht.Auch nach mehrmaligen ein-aus-schalten nur Ausnahmweise und kurzzeitige Funktion. Ist das bei euch auch so? Eher OS-Bug oder eher zurück schicken? Laut OT internem Hardware-Test scheint alles okay.
Okay- ein simpler "Empty Reset" und das Ding läuft wieder rund ! :D

Danke für die Tips
 
Re: Elektron Octratrack Thread

trigger schrieb:

Das würde mich auch sehr interessieren (falls mal ein unverhoffter Geldsegen über mich hereinbricht).
Die anderen beiden (MM/MD) sind ja jeweils auf (ich glaube) 4 Takte limitiert.
Wie sieht das beim OT genau aus? Kann man da längere Sequenzen bauen?

:nihao:

Edit sacht: Selber suchen macht auch schlau:
"Every track can be up to 64 steps of length and all the tracks of a pattern can have both unique length and time signature settings."

hhmmmkaaayyy, 8 Takte wären natürlich geiler aaaaaaaber: Wenn ich's recht bedenke nutze ich die vollen 8 an der ESX doch relativ selten. Und "unique length and time signature settings" klingt auch sehr spannend.
 
Re: Elektron Octratrack Thread

strangelove schrieb:
trigger schrieb:

Das würde mich auch sehr interessieren (falls mal ein unverhoffter Geldsegen über mich hereinbricht).
Die anderen beiden (MM/MD) sind ja jeweils auf (ich glaube) 4 Takte limitiert.
Wie sieht das beim OT genau aus? Kann man da längere Sequenzen bauen?

:nihao:

Edit sacht: Selber suchen macht auch schlau:
"Every track can be up to 64 steps of length and all the tracks of a pattern can have both unique length and time signature settings."

hhmmmkaaayyy, 8 Takte wären natürlich geiler aaaaaaaber: Wenn ich's recht bedenke nutze ich die vollen 8 an der ESX doch relativ selten. Und "unique length and time signature settings" klingt auch sehr spannend.
Das klingt spannend, ist es auch. Es ist vor allem Pflicht eine Groovebox! :opa:
 
Re: Elektron Octratrack Thread

electribe schrieb:
Das klingt spannend, ist es auch. Es ist vor allem Pflicht eine Groovebox! :opa:
Wie meinen?
Welche aktuelle kann das denn?
(Ich habs so verstanden, dass die parts sowohl unterschiedlich lang sein können als auch unterschiedlich quantisiert sein können..)
 
Re: Elektron Octratrack Thread

Steril707 schrieb:
Also, es ist definitiv nicht 8 Tracks = 8 Samples beim Octatrack. Du kannst blos nicht auf einem Step zwei verschiedene Samples in einem track erschallen lassen.

Also für ein klassisches "BumsdiekatzeBumsdiekatzeBumsdiekatzeBumsdiekatze"-Housepattern bräuchtest du zwei tracks. die open hihat und den kick in einem, die Snare sie sich bei 5 und 13 mit der kick überlagert auf dem anderen. Wenn man ein Sample hat, auf dem kick und Snare gleichzeitig ertönen, kann man das auch alles in einen track hauen. Und dann jeden Sound einzeln mit Filtern retrigs und Effekten bearbeiten. Und das in Rekordgeschwindigkeit.
10 Punkte von 10.

...aber das bedeutet doch auch, das es eine Drummaschine nicht ersetzen kann, oder liege ich da falsch?
Wer will sich denn bitte merken, das er in dem Track auf den Step nur Sample XY mit Snare und BD gleichzeitig und in dem anderen Track Sample YX mit nur Snare nur auf Step Nummer 8, und, und, und...???
Oder verstehe ich das falsch?
Bei 8 tracks ist doch Schluß, oder?
 
Re: Elektron Octratrack Thread

Ja ne, unterschiedliche Tracklängen kann sie, zum Glück!
Ich spiele gerade wieder ein bisschen an der Kiste rum und das Teil ist wirklich als ein Loop-Player/Verwurstler ausgelegt.
Drumbeat bauen geht (über die 8 Spuren + multiple Samples auf einer Spur), aber dann bitte resamplen, dass 7 Spuren wieder frei werden.
Der Scene-Fader kickt mich gerade immens! Der macht richtig Laune!
 

serge

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Re: Elektron Octratrack Thread

Steril707 schrieb:
Du kannst für jeden Step relativ einfach eh ein eigenes Sample aus dem Samplepool aussuchen. Einfach den Step ("Trig") drücken, und die nach-oben-taste betätigen, und du kommst in die Samplepoolansicht, und kannst dir da dein Sample aussuchen...
Das ist klasse – danke!
 

Steril707

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Re: Elektron Octratrack Thread

Xpander-Kumpel schrieb:
Steril707 schrieb:
Also, es ist definitiv nicht 8 Tracks = 8 Samples beim Octatrack. Du kannst blos nicht auf einem Step zwei verschiedene Samples in einem track erschallen lassen.

Also für ein klassisches "BumsdiekatzeBumsdiekatzeBumsdiekatzeBumsdiekatze"-Housepattern bräuchtest du zwei tracks. die open hihat und den kick in einem, die Snare sie sich bei 5 und 13 mit der kick überlagert auf dem anderen. Wenn man ein Sample hat, auf dem kick und Snare gleichzeitig ertönen, kann man das auch alles in einen track hauen. Und dann jeden Sound einzeln mit Filtern retrigs und Effekten bearbeiten. Und das in Rekordgeschwindigkeit.
10 Punkte von 10.

...aber das bedeutet doch auch, das es eine Drummaschine nicht ersetzen kann, oder liege ich da falsch?
Wer will sich denn bitte merken, das er in dem Track auf den Step nur Sample XY mit Snare und BD gleichzeitig und in dem anderen Track Sample YX mit nur Snare nur auf Step Nummer 8, und, und, und...???
Oder verstehe ich das falsch?
Bei 8 tracks ist doch Schluß, oder?
Nein, du kannst dir total seltsames Zeugs zusammenbauen, musst aber natürlich nicht.

ich hab ganz klassisch meistens auf einem Track die Bassdrum, auf einem anderen die Snare, und dann noch einen für die Hihats. Es ist allerdings ohne Probleme möglich, die alle in einen Track zu tun, da du für jeden Step ein eigenes Sample aussuchen kannst. Bei Sachen die sich überlagern wirds etwas schwieriger (wie beim von mir erwähnten Snare auf Kick Beispiel)

Stell dir vor, du könntest bei der Electribe statt nur Filter und co auch das verwendete Sample automatisieren. Blos viel userfreundlicher als über dieses doofe Matrix-Menü (ja, weiss schon, dass man Filter und co bei der Electribe direkt aufzeichnen kann durch potidrehen, aber das würde beim Vorgang des Sampleaussuchens kaum möglich sein).

Einfach den Step/Trig drücken, und Pfeil nach oben, schon ist man im Sample-Pool, und kann sich das zu verwendende Sample aussuchen. Wenn das nicht geschieht, wird einfach das Standardsample vom Track verwendet.

Was meiner Meinung nach das Geile ist am Octatrack, ist die Tatsache, dass man so extrem viel Freiheit hat Zeugs zu bauen, und das mit einem so wahnsinnig direkten Zugriff, wenn man das Grundprinzip mal verstanden hat.

Auf so eine Kiste habe ich echt schon immer gewartet. Eine Killerlivemaschine.
und fürs Studio daheim kommen mir auch immer mehr Ideen.

Leider musste ich feststellen, dass sie noch ein paar seltsame Bugs hat. Vor allem was Umschalten zwischen Patterns mit unterschiedlichen Parts("Kits") funzt noch nicht richtig. Wenn man im einen was gedreht hat, wird das noch nicht zurückgesetzt wenn man wieder aufs Ursprungspattern zurückgeht.

Aber ich denke, das müsste alles bald behoben sein.
 

Q960

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Re: Elektron Octratrack Thread

@Steril: Du hast bei E-U geschrieben, daß bisher noch kein Midi-Sync möglich ist. Stimmt das?
 

Steril707

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Re: Elektron Octratrack Thread

Q960 schrieb:
@Steril: Du hast bei E-U geschrieben, daß bisher noch kein Midi-Sync möglich ist. Stimmt das?
Nun du kannst den Octatrack als Midi Clock Master schalten, und den Rest deiner Geräte in Sync halten. Aber slaven kann man den Octatrack noch nicht. Soll aber bald gehen.

Was übrigens ziemlich geil ist (sorry, wenn ich hier so begeistert tue, aber ich bins grad wirklich mal), wenn man einen Track als Recorder schaltet, ein anderes Gerät in den Octatrack eingestöpselt hat (den man ja übrigens auch als Mixer für zwei andere Stereogeräte verwenden kann, auch super für livespielen, der Scene-Crossfader-Effekte-Wahnsinn funzt nämlich auch für die thru-tracks, über die die externen Geräte laufen (können, aber nicht müssen, man kann sie auch so durchschleifen, und braucht dann keine Tracks dafür) ), und den Schmarrn per Trigrecord aufnimmt.

Dann hat man den Loop im Octatrack, und kann den gleich weiterverwursten mit P-Locks usw, und das ursprünglich aufgenommene Gerät weiterschalten zum nächsten Pattern...
 


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