Frage zu drei Synthies an euch

Hallo und Entschuldigung für die verspätete Antwort, ich hatte leider viel um die Ohren.
Eure Beiträge seit meiner letzten Antwort finde ich sehr hilfreich und nützlich, dafür schonmal vielen Dank.

Die Musik ich machen möchte geht eher in Richtung House mit einer Vielzahl an eigenen Field-Recordings, daher würde da aus meiner Sicht etwas "schön" klingendes schon gut passen.
Als musikalisches Vorbild habe ich dabei z.B. Christian Löffler, aber auch Kiasmos finde ich ziemlich interessant.

Vielseitigkeit klingt natürlich sehr attraktiv da ich aktuell nur begrenzt Stellfläche habe, daher ist der Prophet 6 schon von Interesse.
Die finanziellen Mittel sind natürlich schon begrenzt, daher wären ca. 2000 € meine Obergrenze momentan.

Ich steh aber z.B. auch den Sound der 70er, 80er und 90er Jahre, da habe ich vom Prophet-6 auch schon schöne Sounds gehört.

Generell ist für mich aber auch die Frage ob ein Synth mit Tastatur oder ein Desktop Gerät evtl. besser ist aufgrund des limitierten Platzes.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wirklich falsch machst du kaum was mit dem P6, einziges Manko mag der einsame LFO sein, ..
Wie gesagt - Gibt noch System 8, das zwar digital ist, aber super klingt, und ist faktisch ein Best-Of-Roland.
Es gibt noch mehr, aber das ist doch schon alles passend ..

Ich denke, dass es nicht zwingend analog sein muss - aber es GEHT schon, für Field Recordings und Samples sind die Analogen allerdings nichts, wenn du da manipulieren und so wolltest, wäre die Preislatte höher und da wären VSynth, Quantum und Prophet X vielleicht was oder halt Sampling / Sampler - oder Synth die Samples zumindest verarbeiten können, Blofeld kann es ein bisschen (nicht so gut wie die Erstgenannten) und Nord Wave konnte es, gibts aber nicht mehr.
VSynth nennen sich 3 Synths die es auch nicht mehr gibt, aber günstig zu haben sind.

Wäre quasi die totale Gegenpoligkeit..
Super für Filmmusik und schrägen Kram aber auch mit Artefakten, ohne geht nur mit Quantum (Threads dazu gibt es hier natürlich) und so, wobei diese ja beide 4k€ kosten und daher für dich nicht in der Wahl stehen, sind halt teuer - aber - wie wäre es mit einem GR1 https://www.schneidersladen.de/de/tasty-chips-gr-1.html ? und dazu einen kleinen Analogen Pole, bzw nacheinander in gewissem Abstand? Alternativ für Sampling iPad nehmen..

Es gibt sogar Euroreck-Sampler und ganz kleine und so weiter.. wäre auch noch eine Möglichkeit. Bis hin zur 1010 Box oder sowas, das ist dann das Minimal-End.
 
Ja der P6 ist nun wirklich in den engeren Fokus gerückt bei mir aber analog sollte er schon sein.
Die Field Recordings möchte ich eher Jam mässig einspielen, ich habe dafür einen apc 40 mk2 controller für ableton live.
Und generell verändern oder auch spielbar für keyboards machen geht ja über ableton auch, daher muss das FR für mich nicht auch zwingend über den zukünftigen analog synth verändert werden.

Als Field Recorder habe ich einen kleinen Olympus LS-P4, an dem mag ich das er nicht viel Platz wegnimmt und man ihn dadurch meistens dabei hat.
Aber mal ganz generell gefragt, was haltet Ihr von den Zoom Recordern für field recording, ich habe mit denen noch keine Erfahrung sammeln können?
Edit:
Ich ziehe die Frage zu dem field recording an dieser Stelle zurück und werde dazu nochmal separat an anderer Stelle hier im Forum fragen, da sonst doch zu viel verschiedenes hier vermischt wird.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hab soeben erfahren, dass du das Recording als eigene Sache siehst und eh mit der DAW arbeitest, dh - du brauchst keinen Sampler sondern einen Synth - damit fallen meine Vorschläge zu dem Thema raus.

Zurück also zu Synths, dann..
Das würde heißen - P6 ist gut, was vermisst du, was würdest du gern haben oder wünschen, was soll es können? Klavier und Co natürlich nicht, analoge klingen nicht "echt", sondern immer "nach Synth", .. ist sicher bekannt,
und deshalb - Analoge sind für bestimmte "klassische" Sounds zuständig, man kann zwar viel machen aber es gibt Grenzen des Systems ansich..
 

6Slash9

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+1 für Prophet 6 Dann hättest du einen schönen Main Polysynth der erstmal in allem ergiebieger ist und auch bei bedarf auch trancy unterwegs sein kann..
Moog sound währe natürlich auch was ganz feines..aber statt den Voyager bestellst dir den Behringer Moog zu dem Prophet 6 dazu.
Währe ein schönes Pärchen und man hätte beide, doch sehr individuelle Stärken unter einem Hut.

Juno60 Naah.
Was ein Unsinn, sorry...der Behringer Clone hat mit dem Voyager aber auch mal rein gar nichts gemeinsam...
Vielleicht einfach mal akzeptieren, daß der Voyager nicht auf Minimoog-Nachfolger reduziert werden muss, er ist ein unglaublicher Synthesizer mit tollen Klangfacetten
und unglaublichen Möglichkeite.
Allerdings ist´s hilfreich, einen zu besitzen oder zumindest wirklich intensiv kennengelernt zu haben, um das beurteilen zu können...
 

6Slash9

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Ja der P6 ist nun wirklich in den engeren Fokus gerückt bei mir aber analog sollte er schon sein.
Die Field Recordings möchte ich eher Jam mässig einspielen, ich habe dafür einen apc 40 mk2 controller für ableton live.
Und generell verändern oder auch spielbar für keyboards machen geht ja über ableton auch, daher muss das FR für mich nicht auch zwingend über den zukünftigen analog synth verändert werden.

Als Field Recorder habe ich einen kleinen Olympus LS-P4, an dem mag ich das er nicht viel Platz wegnimmt und man ihn dadurch meistens dabei hat.
Aber mal ganz generell gefragt, was haltet Ihr von den Zoom Recordern für field recording, ich habe mit denen noch keine Erfahrung sammeln können?
Ich besitze/besaß alle drei und denke, sie doch recht gut beurteilen zu können.
Der Voyager ist ein irrsinniger monophoner Synthesizer ! Wohl der am meisten Unterschätzteste, da man in ihm seinerzeit offensichtlich die klangliche Fortführung des klassischen Minimoogsounds erwartete.
Und da er so ähnlich wie das Model D ausschaut, wurde die Authenzität des Model-Sounds zum Hauptkriterium in der Wahrnehmung seiner Bewertung. Was natürlich totaler Unsinn ist und dem Synth NULL gerecht
wird. Er kann wahnsinnig viele klangliche Facetten abdecken, klingt durch und durch Moog, hat eine überragende Hardware und inspiriert ohne Ende. Dazu ist er, durch die vielen CV-Anbindungsoptionen, sehr
offen. Und wer damit umgehen kann, erreicht, zumindest in seiner Wirkung im Mix, viele der klanglichen Attribute des Model D. Übrigens, wenn Du eh viel mit DAW arbeitest...Sounds mit dem Voyager in mehren Spuren gevoiced können, durch seine Analogie, eine Lebendigkeit und Wärme erreichen, die einfach fantastisch klingt und dazu zwingt, sehr bewußt mit der Polyphonie im Mix umzugehen. Klar, kann man mit jedem anderen Mono auch machen, wollte nur im Vergleich zu Deinen anderen beiden Kandidaten drauf hinaus, daß Mono ja nicht Mono bleiben muss.
Raten würde ich Dir trotzdem zu gar keinem Synth sondern Dich höchstens darin bestärken, den P 6 intensiv kennenzulernen. Denn das dürfte der Synth sein , der Dir am nächsten kommt. Auch er kann irre klingen, hat eine klasse Tastatur und auch tolle Möglichkeiten - laß Dich keinesfalls von dem "Nur ein LFO"-Gejammer verrückt machen - Polymod ist der Hammer und der Synth bietet, bei irre spontaner und intuitiver Bedienbarkeit wie kein anderer, wirklich viel Optionen ! Lustig finde ich immer die Kritik und das sich dran Hochziehen an Eigenheiten wie dem einen LFO von Leuten, die nicht mal ein Expression-Pedal für den (das???) Filter nutzen... Übrigens, mit ein wenig Mühe und subtilen Einstellungen bekommst Du mit dem P6 ein wenig Roland-Poly-Sound hin. Abgesehen von seinen wirklich vielfältigen Klangfacetten, ein wirklich geiler Synth !
Juno 60 ! Hm...toll, ja, eigen, besonders, für mich neben dem Jupiter 8 einer schönsten jemals gebauten Synths, jedoch eher eine Besonderheit, die ich mir zu komplettem Setup dazu gönne, als einziger analoger Hauptsynth wäre mir das Spektrum zu eng.
Übrigens , es nerven, wenn jemand so gezielt nach drei Kandidaten fragt wie Du die ewigen "Das geht auch", "Digital kann das auch", "Der ist preiswerter" usw. , falls Du aber auch noch über Alternativen nachdenkst, solltest Du eine Waldorf Microwave I mit Stereoping Programmer oder auch den demnächst erscheinenden, klanglich wirklich äußerst interessant wirkenden UDO-Synthesizer mal mit betrachten.
 

micromoog

Rhabarber Barbara
Wobei ich sehr glücklich darüber bin, daß viele Musiker der Vergangenheit, welche uns fantastische und zeitlose Musik aller Genres geschenkt haben, ihre Instrumente offensichtlich NICHT nach dem Preiswert-Kriterium gewählt haben...
Wobei genau PREISWERT ein Start-Up für div. Genres war, siehe Ladenhüterverkauf von 303, 909, analoge Monos etc. Ende der 80er welche die Techno Generation einleitete...

Nur das „zeitlos“ natürlich hier nicht passt ;-)
 

Groovedigger

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Was ein Unsinn, sorry...der Behringer Clone hat mit dem Voyager aber auch mal rein gar nichts gemeinsam...
Vielleicht einfach mal akzeptieren, daß der Voyager nicht auf Minimoog-Nachfolger reduziert werden muss, er ist ein unglaublicher Synthesizer mit tollen Klangfacetten
und unglaublichen Möglichkeite.
Allerdings ist´s hilfreich, einen zu besitzen oder zumindest wirklich intensiv kennengelernt zu haben, um das beurteilen zu können...
Ich glaube das du den Sinn den ich vermitteln wollte falsch verstanden hast.. Da dem Threadsteller der P6 ja schon zusagt finde ich das es sinnvoller währe, mit einem poly zu starten da man sich zwangsläufig mit der polyphone Spielweise eines Tasteninstruments auseinandersetzt.Den Voyager hätte ich mir in diesem Fall als zweiten Synth geholt.. Da der Behringer Moog sehr günstig ist finde ich es als eine gute soundmäßige Erweiterung damit man neben dem P6 auch einen anderen Kontrast dazu hat. . Natürlich kann man keinen Mini mit einem Voyager vergleichen..mir ging es nur darum welchen ich von den beiden zuerst holen würde.... Muss zugeben das ich mich da unglücklich ausgedrückt habe somit ist die Kritik auch vollkommen in Ordnung und richtig
 
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6Slash9

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Ich glaube das du den Sinn den ich vermitteln wollte falsch verstanden hast.. Da dem Threadsteller der P6 ja schon zusagt finde ich das es sinnvoller währe, mit einem poly zu starten da man sich zwangsläufig mit der polyphone Spielweise eines Tasteninstruments auseinandersetzt.Den Voyager hätte ich mir in diesem Fall als zweiten Synth geholt.. Da der Behringer Moog sehr günstig ist finde ich es als eine gute soundmäßige Erweiterung damit man neben dem P6 auch einen anderen Kontrast dazu hat. . Natürlich kann man keinen Mini mit einem Voyager vergleichen..mir ging es nur darum welchen ich von den beiden zuerst holen würde.... Muss zugeben das ich mich da unglücklich ausgedrückt habe somit ist die Kritik auch vollkommen in Ordnung und richtig
Dann hatte ich Dich wirklich nicht richtig verstanden, sorry...
 
Wenn ich euch beiden richtig verstanden habe könnten sich der Voyager als auch der Prophet 6 gut nebeneinander ergänzen?
Btw, haltet Ihr 2100.-€ für einen Voyager in gutem technischen + optischen Zustand für ein gutes Angebot?
 
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robworld

AmbientRocker
Wobei ich sehr glücklich darüber bin, daß viele Musiker der Vergangenheit, welche uns fantastische und zeitlose Musik aller Genres geschenkt haben, ihre Instrumente offensichtlich NICHT nach dem Preiswert-Kriterium gewählt haben...
Meines Wisens nach haben viele Interpreten in Ihrer Anfangszeit günstige Stangenware "Nichts klingt fiesa als Farfisa ;-)" gespielt, wie KS, TD, Pink Floyd, ...Woher sollte auch das Geld kommen?
Ausnahme, wenn in den entsprechenden Studios bereits besseres Equipment vorhanden war.
 

Ich@Work

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Generell ist für mich aber auch die Frage ob ein Synth mit Tastatur oder ein Desktop Gerät evtl. besser ist aufgrund des limitierten Platzes.
Das würde ich nicht an der Platzfrage entscheiden sondern viel mehr davon wie wichtig es Dir ist die Noten von Hand einzuspielen. Wenn Du gleichzeitig auf Nordlead und dem entsprechenden Kandidaten einspielen möchtest und die Klänge vorwiegend lieber für das Tastenspiel optimierst würde ich eher Tasten nehmen. Es kann ein entscheidendes Gefühl sein direkt beim Klängeerstellen auf dem Gerät auch zu spielen.
Wenn es aber doch eher vom Sequenzer/DAW per MIDI kommt, dann würde das Desktop-Gerät ausreichen. Dann solltest Du das Desktop-Gerät aber auf dem Desktop platzieren können. Wenn es aber entfernt liegt und Du es auch nicht so richtig zu Dir nehmen kannst um Dich länger damit zu beschäftigen, wäre es wohl auch nicht optimal.
Kurz : Es kommt darauf an in welcher Position Du gerne Klänge schraubst und wie wichtig das Tastenspiel für Dich ist.
 

6Slash9

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Wenn ich euch beiden richtig verstanden habe könnten sich der Voyager als auch der Prophet 6 gut nebeneinander ergänzen?
Btw, haltet Ihr 2100.-€ für einen Voyager in gutem technischen + optischen Zustand für ein gutes Angebot?
Es gab wohl ein paar Baujahre, bei denen das Analogboard problembehaftet war. Wurde damals auf Garantie getauscht, wenn bemängelt.
Ich würde mich erkundigen, daß er einer mit korrektem Board ist, bzw. wenn er die SlewRate-Modifikation von Rudi Linhard drin hat,
wird er definitiv in Ordnung sein.
Meiner Ansicht nach ist 2.100Euro sehr günstig, meinen würde ich dafür niemals hergeben...
 
Gut zu wissen, weißt du denn wie sich dieses Problem dargestellt hat?
Es ist auf jeden Fall kein modifizierter Moog, daher gehe ich davon aus das er direkt nach Erscheinen gekauft wurde und dem zu der Zeit der Serie üblichem Standard entspricht.

Ein anderes Thema ist die Tastatur, ich hatte gelesen das die bei der Voyager Serie am Anfang ziemlich billig war und danach auf Fatar gewechselt wurde.
Gibt es Möglichkeiten das ohne viel Aufwand als Non-Pro zu erkennen?
 

Ich@Work

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Wenn ich euch beiden richtig verstanden habe könnten sich der Voyager als auch der Prophet 6 gut nebeneinander ergänzen?
Naja, Voyager, Prophet-6 und Juno-60 ergänzen sich alle 3 nebeneinander. Wäre ein schönes Trio. Doch da Du eine Entscheidung anstreben möchtest ist es eine Frage der Prioritäten.

Mal anders gefragt : Welche Klänge sind für Dich beim Nordlead eher schwach ? Oder in welchem Bereich erhoffst Du Dir vom neuen Synth am meisten ?
 
Wenn ich euch beiden richtig verstanden habe könnten sich der Voyager als auch der Prophet 6 gut nebeneinander ergänzen?
Btw, haltet Ihr 2100.-€ für einen Voyager in gutem technischen + optischen Zustand für ein gutes Angebot?
Auf jeden Fall, da der Kernsound verschieden ist.
Man kann natürlich noch weiter auseinander gehen und zB einen FM Synthesizer dazu stellen. Aber Moog ist gut im Sound und Verhalten und klingt "angenehm" - ich würde noch immer vorschlagen, dass du dir klanglich den Matriarch und den Grandmother mal anschaust, die haben allerdings keinen Speicher, aber ich finde den Sound wirklich sehr gut und überzeugend. Ich würde sie der Sub-Serie definitiv vorziehen und der V'ger ist wirklich okay.

Die Roland-Ecke inkl Deep Mind hatte ich schon erklärt - da empfehle ich das System 8, weil das einfach alles abdeckt und dazu noch mehr Synthese anbietet, die man einfach erreichen kann.

Aber - man kann noch mehr überlegen:
DSI klingt eher "neutral", Moog hat das andere Ende bei Verhalten zu belegen und dann könntest du auch noch den Odyssey anschauen und anhören, der klingt nämlich auch toll aber direkter und obertöniger.

Der V'ger ist halt nicht billig. Aber er ist ein guter Synth und der Minimoog Re-Issue sowieso, den kann man immer nehmen, der macht es gut.
Aber - ich würde einen vielseitigen Synth empfehlen, ich finde übrigens den Prophet 12 unterschätzt, aber - er ist nicht "fett" im Sound, aber musikalisch toll.
 
Jetzt möchte ich auch nochmal einen zusätzlichen Kandidaten nennen und wüsste gerne wie Ihr diesen neben den bereits hier besprochenen beurteilt,
einen Welsh Moog aus dem Jahr 1996 - soll klanglich nahezu identisch mit dem original minimoog sein.

Für mich ist hierbei auch die Frage, an wen kann man sich mit so einem "Exoten" wenden wenn es mal technische Probleme geben sollte?
Vielleicht kann jemand von euch etwas dazu sagen.

Ich bin gespannt zu euren Meinungen hierzu.
 
Mir ist immer noch nicht klar, was Du eigentlich suchst.

Willst Du auch die Poly-Sounds analog haben? Dann fallen ja Voyager, die Subs und der Oddyssey von vornherein weg. Oder willst Du vor allem schönere Leads und Bässe, und als Poly genügt Dir weiterhin der Nord Lead?

Zu was soll man Dir eigentlich raten, wenn Du diese Frage nicht beantwortest?
Na klar - zum SCHMIDT (TM) - der hat alles zusammen und kostet nicht mal mehr als ein Auto :)
 
Jetzt möchte ich auch nochmal einen zusätzlichen Kandidaten nennen und wüsste gerne wie Ihr diesen neben den bereits hier besprochenen beurteilt,
einen Welsh Moog aus dem Jahr 1996 - soll klanglich nahezu identisch mit dem original minimoog sein.

Für mich ist hierbei auch die Frage, an wen kann man sich mit so einem "Exoten" wenden wenn es mal technische Probleme geben sollte?
Vielleicht kann jemand von euch etwas dazu sagen.

Ich bin gespannt zu euren Meinungen hierzu.
Das Problem dürfte wohl erstmal sein einen zu finden. Bilde mir ein irgendwo mal gelesen zu haben, das die damalige Produktionszahl wohl im einstelligen Bereich war...
 
Erst einmal vorab, sorry für meine teils sehr verspäteten Antworten, ich kann es aktuell leider nicht ändern.

@score-lab:
So sieht es wohl aus - problematisch erstmal einen zu finden, nichts desto trotz hätte ich jetzt die Möglichkeit eben einen aus dieser einstelligen (5-8 Stk.) Produktionszahl in gutem homestudio-Zustand zu kaufen.
Die Frage bleibt für mich aber trotzdem nach einer Anlaufstelle falls das Instrument mal technischen support braucht.
Würde euch da jemand einfallen?

@Klangerzeuger:
Nein die Poly-Sounds müssen nicht analog sein aber schönere und fettere Bässe und Leads würde ich mir schon wünschen.
Und davon ausgehend denke ich der minimoog setzt da auf den Voyager einfach nochmal einen drauf sound-technisch.

Dafür eben nicht die Möglichkeit Presets im minimoog abspeichern zu können im Gerät selbst. Sound geht mir da aber schon über dieses Feature des Voyagers.

Preislich reden wir von der gleichen Nummer wie beim Voyager für den exotischen Welsh-Minimoog.
Wobei für den Voyager sicher relativ problemlos support im worst case zu bekommen ist und ich das bei dem Exoten eben nicht einschätzen kann.
Daher hatte ich gedacht ich stelle es hier mal zur Diskussion und es kann vielleicht jemand etwas hilfreiches dazu sagen.
 
Zuletzt bearbeitet:

fanwander

*****
Wenn es Dir auf die Gestaltung der Bedienoberfläch ankommt, dann mag ein Minimoog (welcher Provenienz auch immer) ok sein. Wenn aber die Bedienoberfläche schnurz ist, dann solltest Du Dir überlegen, dass Du sieben Behringer Model D für das Geld bekommst, das Du bereit wärest für den Voyager auszugeben.

Ansonsten: was Preise angeht sucht man einfach auf ebay sein Gerät, gibt bei "Artikelstandort" Europa ein und bei "Nur anzeigen" klickt man "Verkaufte Angebote" an. Das zeigt dann realistisch erzielbare Preise.
Für den Voyager wären das dann zB ungefähr 1800 - 1900 Euro.
 

Ich@Work

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Dafür eben nicht die Möglichkeit Presets im minimoog abspeichern zu können im Gerät selbst. Sound geht mir da aber schon über dieses Feature des Voyagers.
Dann würde ich den Behringer Model-D ausprobieren. Vielleicht stellt er Dich zufrieden und kannst für das gesparte Geld noch den Pro-6-Desktop oder den Juno-60 holen.
Oder er lässt Dich erkennen, dass der Minimoog-Charakter gar nicht zu 100% das ist was Deine Produktionen brauchen.
Der Voyager hat nicht zwangsweise den schlechteren Sound sondern nur einen etwas anderen. Das kann für Deine Musik allenfalls sogar besser passen, zudem hat der Voyager auch mehr Möglichkeiten. Auf die Speichermögiichkeit zu verzichten kann zudem den Produktions-Flow behindern und somit die Kreativität. Das könntest Du mit dem Behringer Model-D auch günstig erfahren und für Dich ausmachen.

Ich denke, dass man sich zu gerne von Vintage und deren Anhänger und Mythos leiten lässt ohne einen klaren Bedarf zu haben. Da schliesse ich mich nicht aus.
 
Die Nummer mit dem Welsh-Minimoog ist mir zu heikel, das Gerät ist einfach zu unbekannt. Damit fällt dieses nun aus der Liste meiner Kandidaten wieder heraus.
Ich habe durch Zufall nun das Glück einen Minimoog Voyager zum testen hier bei mir zu Hause stehen zu haben.
Das ist erstmal ideal für mich zum testen und abwägen, was ich aber nach kurzer Zeit schon vermisst habe ist die Polyphonie.

Ich werde weiter dran bleiben und testen, Haptik, Optik als auch Sound sind hier aber definitiv ein Träumchen und auch die Möglichkeit Sounds zu speichern ist ideal und wäre nützlich für mich.

Als nächstes wird der P-6 angetestet und ich vermute er wird mein persönlicher Treffer.

Ich kann mir aber sehr gut vorstellen wie sich der Voyager und der P-6 nebeneinander ergänzen können, hatten wir ja auch schon weiter oben. :)
Mir ist auf jeden Fall ein Synth mit Klaviatur und ansprechender Bedienung auch nicht ganz unwichtig bzw. wenn man mal vor so einem Moog gesessen hat wird man glaube ich verwöhnt.
Daher fällt der Behringer Klon wahrscheinlich erstmal raus, wobei das natürlich wirklich preislich super attraktiv ist.

@Ich@Work:
Du hast ja so recht. Das schlimme ist, jetzt wo der Voyager hier steht in seinem dunklen Holz-Gehäuse, der tollen Haptik des aufgeklapptem Bedien-Tableaus und dazu dann dieser fette Sound 😍
Wie schon geschrieben, ich werde weiter dran bleiben und testen, kommt Zeit kommt hoffentlich Erkenntnis.
 
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Nach nun einigen Tagen mit dem Voyager muss ich sagen er gefällt mir immer besser.
Als Handbuch habe ich bisher nur eine englische Version gefunden, hat jemand von euch vielleicht eine in deutscher Sprache oder weiß ob es so etwas gibt?
 
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Lauflicht

x0x forever
Preis-Leitungs-Tipp für DEN Sound: Moog Grandmother. Voyager ist schon ein Mono-Schlachtschiff, unklar, ob Du sowas benötigst für House Musik (für mich in erster Linie Bässe und Piano). Ist klar, dass man damit nur einen Sound gleichzeitig spielen kann? Ggfs. einen sehr billigen, mulitimbralen Rompler von Roland (JD/JV) anschauen?

Wegen 70er Sound: Moog Matriach ist in ein paar Monaten zu bekommen. Die Demo-Videos belegen alle hervorragenden Sound mit genügend "Spielwiese" für experimentelleres (Patch Points).
 
Das ich beim Voyager nur einen Sound abspielen kann ist für mich in Ordnung. Der Moog Grandmother als auch der angekündigte Matriarch sind auch sicher tolle Synthesizer mit tollem Sound.

Ich muss mich über die beiden noch weiter belesen, sowie auch über sub phatty und sub sequent 37.

Nachdem ich den Voyager jetzt aber gut in ableton integrieren konnte geht das Testen mit ihm erstmal weiter.

Ich werde für ein paar Gegentests jetzt auch mal ein Behringer Model D ordern, mal sehen wie passend der für mich ist und wie die Unterschiede sind.
@Ich@Work: Danke für den Tipp.

Schade das der Behringer Model D nicht den Sound speichern kann, da hat dann der Voyager für mich einen Vorteil.

Eine Synthesizer-Desktop Version hatte ich bislang noch gar nicht, deswegen muss ich die Option testen um wirklich zu wissen was ich haben will.
Mein S61 Midi-Keyboard sollte ich ja generell für Desktop Synth´s nutzen können, die Tastatur von diesem finde ich gut.
 
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6Slash9

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Das ich beim Voyager nur einen Sound abspielen kann ist für mich in Ordnung. Der Moog Grandmother als auch der angekündigte Matriarch sind auch sicher tolle Synthesizer mit tollem Sound.

Ich muss mich über die beiden noch weiter belesen, sowie auch über sub phatty und sub sequent 37.

Nachdem ich den Voyager jetzt aber gut in ableton integrieren konnte geht das Testen mit ihm erstmal weiter.

Ich werde für ein paar Gegentests jetzt auch mal ein Behringer Model D ordern, mal sehen wie passend der für mich ist und wie die Unterschiede sind.
@Ich@Work: Danke für den Tipp.

Schade das der Behringer Model D nicht den Sound speichern kann, da hat dann der Voyager für mich einen Vorteil.

Eine Synthesizer-Desktop Version hatte ich bislang noch gar nicht, deswegen muss ich die Option testen um wirklich zu wissen was ich haben will.
Mein S61 Midi-Keyboard sollte ich ja generell für Desktop Synth´s nutzen können, die Tastatur von diesem finden ich gut.
Ich bin dann mal gespannt, wie Dir der haptische Unterschied gefällt...
 


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