Neu

Hardcore, Happy Hardcore, Breakbeat

  • #31
Breakbeat hieß es in Deutschland, in UK war und ist das Hardcore
Bzw "early oder einfach uk Hardcore oder Rave. Holland Hardcore ist etwas anders!
Obwohl auch immer wieder mit breakbeats. Aber mehr 4/4 bassdrum "straight outta Rotterdam" 😎
 
  • Daumen hoch
M.i.a.u.: mookie
  • #32
Hab ja viel gehört hier im Thread - aber kein 'Happy'. Oder ging das an mir vorbei?

EDIT:
Viele der geposteten Tracks - bitte auf keinen Fall persönlich nehmen - verkörpern eine gerade zu fürchterliche Art von Break-Beats. Das ist genau der Sound, vor dem ich seit geramuer Zeit versuche davonzulaufen - denn er würde mich mittel- und langfristig mental killen. Er hat nichts Happy-mäßiges - oder nur Bruchstückhaft und fast keinerlei Energie. Ich glaube diese Musik war überhaupt erst der Grund, warum Happy-Hardcore überhaupt erst entstanden ist. ;-)

Ich würde fast wetten, das man damit heute keinen einzigen der jungen Generation mehr mit begeistern kann. :-) Da laufen die doch gähnend davon. Das wirkt mittlerweile wie ein biederer anachronistischer Strick-Pullover.

Sorry für die harten Worte - die gelten aber nicht den Postern, sondern der Musik. Sie ist ja def. da udn Teil der Geschichte.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #33

Seduction & Eruption - Bust The New Jam​



Das Stück hat einen ganz anderen Drive! Das ist pure Energie, Lebensfreude und die wahre Happiness. Genau dieser Sound befreit den Geist, statt ihn mit depressiver Düsterkeit zu zermürben. Wenn man das neben den alten '92er Kram legt, merkt man erst, wie befreiend echter Happy Hardcore damals gewirkt hat und es heute wieder tut. :-)
 
  • #34
Hab ja viel gehört hier im Thread - aber kein 'Happy'. Oder ging das an mir vorbei?

EDIT:
Viele der geposteten Tracks - bitte auf keinen Fall persönlich nehmen - verkörpern eine gerade zu fürchterliche Art von Break-Beats. Das ist genau der Sound, vor dem ich seit geramuer Zeit versuche davonzulaufen - denn er würde mich mittel- und langfristig mental killen. Er hat nichts Happy-mäßiges - oder nur Bruchstückhaft und fast keinerlei Energie. Ich glaube diese Musik war überhaupt erst der Grund, warum Happy-Hardcore überhaupt erst entstanden ist. ;-)

Ich würde fast wetten, das man damit heute keinen einzigen der jungen Generation mehr mit begeistern kann. :-) Da laufen die doch gähnend davon. Das wirkt mittlerweile wie ein biederer anachronistischer Strick-Pullover.

Sorry für die harten Worte - die gelten aber nicht den Postern, sondern der Musik. Sie ist ja def. da udn Teil der Geschichte.
Also happy Hardcore entstand weil der Sound immer düster wurde.
Wenn man jünger ist, hat man wohl keinen Nostalgie dafür wie wir (die es ein bisschen erlebt haben)
Trotzdem vorläufer für Jungle und das wurde dann zu drum and Bass.
Ich höre fast nur 80s und 90s.. 😃
Viele junge Musiker klauen dann auch nur etwas aus diesen Jahrzehnten aber Schwächer imho.
 
  • Daumen hoch
M.i.a.u.: mookie
  • #35
Ehrlich gesagt, hat uns damals nicht so wirklich interessiert, was nun die genaue Musikrichtung war. Wenn uns ein Track gefallen hat, wurde der immer wieder gespielt. Da waren sehr viel Prodigy Tracks (Out of space, No good, Everybody in the Place, Their Law, Voodoo People), die eine unglaubliche Kraft hatten. Oder auch Underworld (Rez, Cowgirl) oder Josh Wink (Higher State Of Consciousness).

Das bläst einem alles ordentlich den Kopf durch, vor allem, wenn es im Club oder bei Partys in einer passenden Lautstärke und zusammen mit vielen Menschen gespielt wurde. Tanzen ist natürlich wichtig, also auch im weitesten Sinne. Bewegung. Das ist dann schon viel Metaphysik - der Welt entschweben ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Daumen hoch
M.i.a.u.: MartYATARI, mookie, j3122 und 2 andere
  • #36

Seduction & Eruption - Bust The New Jam​



Das Stück hat einen ganz anderen Drive! Das ist pure Energie, Lebensfreude und die wahre Happiness. Genau dieser Sound befreit den Geist, statt ihn mit depressiver Düsterkeit zu zermürben. Wenn man das neben den alten '92er Kram legt, merkt man erst, wie befreiend echter Happy Hardcore damals gewirkt hat und es heute wieder tut. :-)

Und noch ein Gedanke zu Happy Hardcore.
Ich bin damit nie wirklich warm geworden, obwohl ich es spannend finde.
Und mal sehen, ob ich das jetzt zusammenbekomme, warum das so ist:

Ich finde, dass der Stil oder die Musikrichtung ein Widerspruch in sich ist. Also zum einen ist Hardcore schon per Name relativ hart. Also es knallt ziemlich, ist roh und direkt. Im Grunde muss man es auch richtig laut hören, damit es einen Effekt hat. So jetzt bei einer Soiree oder im Fahrstuhl, passt es eher nicht ;)

Dazu kommen dann die naiven und fröhlichen Melodien und Akkorde.
Das passt nicht zusammen und das macht zum einen den Reiz, dann aber auch die Irritation aus.

Für mich hört das alles immer etwas nach Kindergeburstag an. Und das ist gar nicht negativ gemeint.

So richtig "ernst" nehmen kann ich das nicht und das will es auch gar nicht. Ich denk mal, man spielt auch mit der Ironie, die sich aus den seichten Melodien und dem harten Beat ergibt.

Wie dem auch sei. Ich will keinem seine Faszination für seine oder ihre Musik nehmen. Also nicht persönlich nehmen. Ich freu mich mit jedem, der seiner Begeisterung für Musik nachgeht. Geht eher darum, die Faszination für Happy Hardcore zu ergründen ;)
 
  • Zustimmung
M.i.a.u.: robworld, C0r€ und Kick
  • #37
Wer mit dem Credo herangeht, dem Happy-Hardcore eine Ernsthaftigkeit zuzuschreiben, hat dieses Genre einfach nicht verstanden.
 
  • #38
Lasst es mich mal so ausdrücken:

Warum kindisch genau der Punkt ist:

Das Prädikat „kindisch“ oder „nicht ernst zu nehmen“ ist kein Design-Fehler, sondern das fundamentale Stilmittel. Happy Hardcore lebt von der maximalen Dissonanz zwischen brutaler Hardcore-Härte und totaler, kindlich-naiver Euphorie. Sich hinter düsterer Coolness und intellektueller Distanz zu verstecken, ist einfach. Es erfordert dagegen echten Mut, sich der puren, (un)peinlichen Lebensfreude hinzugeben. Genau dieser radikale Bruch mit dem 'Ernst des Lebens' sprengt das mentale Korsett, in dem wir uns im Alltag (und in Musikforen) so gerne einmauern.

Die ungeheure Energie dieser Musik entsteht überhaupt erst durch die Reibung der Kontraste. Auf der einen Seite eine gnadenlose, marschierende Bassdrum bis jenseits der 160 BPM, auf der anderen Seite zuckersüße Melodien und euphorische Vocals. Das ist pure, klangliche Anarchie. Am Ende ist es eine Form von modernem Dadaismus. Es nimmt sich selbst und die Welt nicht ernst. Genau in dieser Verweigerung, „erwachsen“ und „seriös“ zu sein, liegt eine unglaubliche, befreiende Kraft, die das Gehirn von jeglichem intellektuellen Ballast freipustet.
 
  • #40
Wer mit dem Credo herangeht, dem Happy-Hardcore eine Ernsthaftigkeit zuzuschreiben, hat dieses Genre einfach nicht verstanden.
Bin mir sicher dass er und die meisten anderen das schon verstehen. Was soll man daran auch nicht verstanden haben... Es gefällt einfach nur nicht jedem und er hat auch erklärt warum es nicht sein Geschmack ist. Im Forum ist aber für alle Platz. 👍Und ich finde es schön, ein paar der alten Tracks zu sehen/hören...egal aus welchem Genre.
 
  • Daumen hoch
M.i.a.u.: treponema und Pete1
  • #41
Hab ja viel gehört hier im Thread - aber kein 'Happy'. Oder ging das an mir vorbei?

EDIT:
Viele der geposteten Tracks - bitte auf keinen Fall persönlich nehmen - verkörpern eine gerade zu fürchterliche Art von Break-Beats. Das ist genau der Sound, vor dem ich seit geramuer Zeit versuche davonzulaufen - denn er würde mich mittel- und langfristig mental killen. Er hat nichts Happy-mäßiges - oder nur Bruchstückhaft und fast keinerlei Energie. Ich glaube diese Musik war überhaupt erst der Grund, warum Happy-Hardcore überhaupt erst entstanden ist. ;-)

Ich würde fast wetten, das man damit heute keinen einzigen der jungen Generation mehr mit begeistern kann. :-) Da laufen die doch gähnend davon. Das wirkt mittlerweile wie ein biederer anachronistischer Strick-Pullover.

Sorry für die harten Worte - die gelten aber nicht den Postern, sondern der Musik. Sie ist ja def. da udn Teil der Geschichte.
Das Gegenteil ist der Fall😅
Mir geht es übrigens mit Gabba und NL Hardcore so, aber schon seit es rauskam.
 
  • Daumen hoch
M.i.a.u.: C0r€ und cleanX_02
  • #42
Hey @GeoTeknique ... du liest aus meinen Zeilen eher die negative Kritik, dabei ist es nur ein Versuch, zu verstehen. Mit dem inneren Gegensatz werd ich dennoch nicht so recht warm. Vielleicht auch, weil mir die Musik gefühlt zu sehr auf die 12 vorschreiben mag, was ich fühlen soll. Fasziniert bin ich aber trotzdem.

Freiheit drückt sich ja für jeden bei anderer Musik aus. Manche brauchen den gleichnamigen Westernhagen-Titel dazu, andere den ESC, manche Techno, wieder andere Roland Kaiser ... nun ja ... ;)
 
  • Daumen hoch
M.i.a.u.: Kick
  • #43
Ich hab da überhaupt nicht das Gefühl, dass mir da jemand was vorschreiben will. Das wäre ja geradezu eine bewusste Verkehrung ins Gegenteil der eigentlichen Idee - nämlich frei zu sein. Solche Fesseln lege ich mir garnicht erst an.
 
  • #44
Manix- Feel Real Good

 
Zuletzt bearbeitet:
  • wunderbar
  • Daumen hoch
M.i.a.u.: m.a.r.c.u.s und mookie
  • #45
Son'z Of A Loop Da Loop Era - Far Out

 
  • wunderbar
  • Daumen hoch
M.i.a.u.: m.a.r.c.u.s, MartYATARI, treponema und eine weitere Person
  • #46
Happy Moby
 
  • wunderbar
M.i.a.u.: robworld, estebamzen und MartYATARI
  • #47

The Prodigy x The Art of Noise - Instruments Of Darkness
 
  • #48



Und hier nun Jungle...


Psygnosis hat die Zeichen der Zeit erkannt bei dem Game WipeOut... Angesagte Musik war damals ein wichtiges Kriterium, sich das Spiel zu holen...
 
  • wunderbar
  • Daumen hoch
M.i.a.u.: estebamzen, MartYATARI und treponema
  • #49
@633k

I love the Amiga Ball...
Aber bei Feeling so real fand ich den Westbam Remix irgendwie besser, vorallem für meine damaligen DJ Sets...Und der Amen Break war sehr typisch für diese Zeit...
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Daumen hoch
  • wunderbar
M.i.a.u.: MartYATARI, 633k, treponema und eine weitere Person
  • #50
Ehrlich gesagt, hat uns damals nicht so wirklich interessiert, was nun die genaue Musikrichtung war. Wenn uns ein Track gefallen hat, wurde der immer wieder gespielt. Da waren sehr viel Prodigy Tracks (Out of space, No good, Everybody in the Place, Their Law, Voodoo People), die eine unglaubliche Kraft hatten. Oder auch Underworld (Rez, Cowgirl) oder Josh Wink (Higher State Of Consciousness).

Das bläst einem alles ordentlich den Kopf durch, vor allem, wenn es im Club oder bei Partys in einer passenden Lautstärke und zusammen mit vielen Menschen gespielt wurde. Tanzen ist natürlich wichtig, also auch im weitesten Sinne. Bewegung. Das ist dann schon viel Metaphysik - der Welt entschweben ;)
Ja, sehr viel Energie!
Die breakbeats passen da sehr gut!
Dauernd Veränderungen!
Bei prodigy gibt's auch viele Crashbecken, finde ich auch toll.
Ist eigentlich eher selten bei elektronischer musik.

Meike Oma hatte 1993 Kabeltv mit MTV (damals noch die englische Version)
Weil bei den Eltern hatte ich es erst im Jahr 2000 mit Kabelinternet.
No good Lief 94 sehr viel und hat mich beeindruckt.
Finde music for the jiilted Generation bis heute das beste Prodigy Album!
Aber die ersten 3 sind alle genial!
 
  • Zustimmung
M.i.a.u.: Sammy3000
  • #51


Er spielt in England immer noch diesen Sound, regelmäßige Shows auf seinem Channel und ne Menge Anekdoten :)

Billy Bunter war jahrlang resident DJ im Labrynth Club, als er anfing war er noch keine 18 und sein Vater begleitete ihn oft.
 
  • Daumen hoch
M.i.a.u.: Budel_303 und MartYATARI
  • #52
Carl Cox ist übrigens aktuell der „Vor DJ“ auf der Prodigy Tour.
Er spielt nur Vinyl auf 3 Decks und legt Hardcore auf, das waren seine Anfäge
 
  • Daumen hoch
  • wunderbar
M.i.a.u.: MartYATARI, sospro und Budel_303
  • #53
Das erste DJ/MC Duo der Szene, Ratpack.
Sind immer noch aktiv und nebenbei supernett.
 
  • wunderbar
M.i.a.u.: MartYATARI
  • #54
absoluter Banger der House Crew
 
  • Daumen hoch
  • wunderbar
M.i.a.u.: m.a.r.c.u.s und MartYATARI
  • #55
DER Hit von SUAD
 
  • wunderbar
  • Daumen hoch
M.i.a.u.: robworld, cleanX_02 und Master Mix
  • #57
Ich würde ganz lapidar schreiben: wenn die Musik zu düster und zu hart wird, sind zu wenig Frauen im Club, was sich negativ auf den Umsatz auswirkt ...
 
  • #59
absoluter Banger der House Crew

Lieb ich und höre ich gerne!
Generell fast alles mit "Rave stabs" also diesen sehr kurzen (meist Samples) Sounds.
Prominent dafür natürlich playing with knives (hast du ja auch gepostet), Outlander-vamp, spectrum - brazil ( von Prodigy auf "your love".gesampelt)
 
  • Daumen hoch
M.i.a.u.: mookie
  • #60
Carl Cox ist übrigens aktuell der „Vor DJ“ auf der Prodigy Tour.
Er spielt nur Vinyl auf 3 Decks und legt Hardcore auf, das waren seine Anfäge

Ich hoffe auch hier in Wien. Bald ist Prodigy Konzert. War das letzte Mal 97 bei prodigy 😎
 
  • Daumen hoch
M.i.a.u.: mookie
×
Dir gefällt Sequencer.de? ❤️ Lasse dir unsere neuesten Inhalte in der Google-Suche ganz oben anzeigen!

Zurück
Oben