Hardware Neustart mit ca. 3000 € - was ist sinnvoll?

also gut, dann als Frage - ist das noch EBM und wenn ja, dann wäre das samtweich oder? :mrgreen:

Zumindest werden die sehr häufig online unter Dark Wave / Gothic / EBM geführt und die sind übrigens sehr berühmt auch heute noch ... also es muss doch nicht immer alles so aggro sein oder?

Für solche Musik tät ich dann wieder sowas wie den Accelerator empfehlen! :mrgreen:



 
na nee ebm sind DL eigentlich nicht .. aber es läuft halt trotzdem gemeinsam beim DJ neben ebm tracks auf so Partys wo beide Klientel bedient werden Wave Goth Ebm Events eben

eigentlich sind DL schon eher sowas wie Goth Pop .. ähnlich Wofsheim oder so

Hier mal die historische Blaupause dieser Art Musik :

 
Moogulator schrieb:
Ich würd ja eher einen netten Analogen nehmen, der durchschlägt. Leipzig oder Matrix ist dann noch bunt genug auseinander.

Kann eigentlich eine Große Korg Workstation so klingen?

kurz vor Schluß kling das bissl wie clippen ab min 1.45 + schöne Filter... denk da immer an meine Ohren, bei solchen Sounds :roll:

Die HHat klingt bissl Korgisch oder wie im octa langsamer gestrecht :denk:
 
ok, also ist Deine Lakaien dann doch was anderes eher ... ich bin da nicht so wissend mehr, das hörte ich als ich auch mal schwarz war vor zig Jahren neben so Sachen wie Ministry usw. ... ist auch kein EBM wahrscheinlich, aber durchaus auch synthetisch und knallhart dann eher ... ich hau jetzt lieber mal keinen Beispiel Song hier rein davon :mrgreen:

Und chain, ob eine Korg Workstation so richtig böse, dreckig und rotzig klingen kann wie so ein derber Analog Brecher der bösen Sorte?

Ich sag, nein! Zumindest keine die ich bis jetzt in den Fingern hatte und ein paar waren das ja schon, für mich steht Korg grad für weich und luftig ... zumindest bei den Workstations .. :mrgreen:
 
den Prophecy hatte ich nie, in meiner Trinity damals hatte ich das Z1 Board eingebaut und das war eher so feinste Seide, zwar schon auch mit Biss aber derbe oder hart hätte ich das jetzt grad nicht bezeichnet aber durchaus klangästhetisch ... kann aber beim Prophecy anders gewesen sein ... ?

Das Prophecy Board gabs es nur für Trinity und Triton aber nicht für den Oasys oder?
 
clipnotic schrieb:
neben so Sachen wie Ministry usw. ... ist auch kein EBM wahrscheinlich

Na doch .. Ministry hatten mindestens auch eine EBM Phase für zwei LP Veröffentlichungen lang "Twitch" und "Land of Rape and Honey"
immerhin gabs ja auch die Zusammenarbeit mit Richard 23 von F242 auf einer der Revolting Cocks Alben was ja ein Seiten Projekt von MSTR war.. vorher waren Ministry ja auch mal New Wave .. später dann Industial Metal Mit-Erfinder .. irgendwann nur noch Metal .. aber das hat mich schon alles nicht mehr interessiert .. Al Jourgensen ist meiner Meining nach eine recht tragische geniale Persönlichkeit .. Jemand der seine musikalische Vergangenheit leugnet :? .. egal ich mag die alten Sachen genauso wie die Mittleren Sachen bis einschliesslich Psalm 96 :supi: .. danach isses nur noch Schrott :doof: aber das ist ein anderes Thema
;-)
 
ja das ist wieder das mit den ganzen Stilen und das ist heute ja noch schlimmer wie vor 20 Jahren, da kann doch keiner mehr durchblicken ... heute gibts alleine ja schon 50 House Stile ... irgendwo hatten wir die hier mal aufgezählt ...

Früher war man eben schwarz und hat Gothic und Metal gehört oder man war Techno Freak und hat eben elektronisches Zeugs gehört, ob das nun Elektro oder Trance war, drauf geschissen ... so einfach war das mal! Sogar in den Clubs lief das oft mal bunt gemischt noch ...

Wobei ich durch Gothic Pop wie eben Deine Lakeien usw. auf Electro kam und dann dabei auch blieb bis dann Aphex Twin zeigte, das man das mehr verpeilen muss noch ... :mrgreen:

EDIT:
Ja das Psalm 69 Album hab ich auch noch hier, ist so eines der besten gewesen und heute noch gut zum abreagieren, irgendwann wurden sie mir dann zu langsam im Vergleich ... weil so ne Aggro Musik, die muss auch schnell sein das sie so richtig wirkt oder? So lahmes Geschrupp ist doch langweilig ... ? :mrgreen:
 
clipnotic schrieb:
weil so ne Aggro Musik, die muss auch schnell sein das sie so richtig wirkt oder? So lahmes Geschrupp ist doch langweilig ... ? :mrgreen:


heute macht man da geflissentlich Drones und der Rest wird einfach rein interpretiert = fertig sind die geilen Tracks, bis das Ohr blutet ;-)
 
na ja ich kenn auch nicht alles was es so gibt heutzutage, aber was ich so mit kriege in manchen elektronischen Bereichen ... irgendwie ist das anders wie früher, oft ist ein Stil schon sehr gleich mit immer ähnlichen Stilmitteln, manchmal kann man die Musiker sogar nur noch schwer auseinander halten. Und es fehlt auch mal die Seele und das eigene ... also Goa ist eben Goa, House ist House und Trance ist Trance ohne Ecken und Kanten sondern eben so wie sich das gehört im Club und Ende ab durch die Schablone gebaut. Selbst Dubstep ist ja so geworden obwohl das zu Beginn ja endlich mal wieder was war, dass kreativ hätte sein / werden können ...

So ist das auch toll für den DJ, denn wenn er einen Übergang kann, kann er im Prinzip alle in der Nacht ...

Ich glaub manchmal sogar, dass so mancher richtig gute Star aus der alten Zeit heutzutage kaum eine Chance hätte und wenn dann nur wieder maßgeschneidert von irgend nem Label präsentiert ... aber gut, vielleicht bild ich mir das auch nur ein und das ist gar nicht so und ich werd nur alt ... ? Aber komisch ist da, das mir echt sau viel verschiedene Musik gefällt also von lala bis derben Geschrupp hat alles seinen Reiz ...
 
clipnotic schrieb:
oder sollte man am besten lieber doch gleich einen Kronos kaufen, der ja sozusagen das Beste aus beiden Welten bietet? :mrgreen:
Du machst vielleicht Witze. :shock: Was ist daran "das Beste"? Orchester Libraries oder Multimode? :lollo: Ach ja, richtig, der Sequencer! :lol: Oder doch das Display? :mrgreen:
 
also das hat jetzt aber lang gedauert bis das angekommen ist ... :mrgreen:

Also der Kronos vereint das beste aus ultimativ tragbarer und best stromsparender PC Technologie mit Touch Screen und Linux Basis, das Ganze zudem absolut virenfrei (bugs sind keine Viren! ;-) ) und natürlich mit umfassender Korg Plugin Integration im Gerät selbst und Midi intern deluxe dank Karma Integration! Und das alles in einem Gerät zum direkt mit nehmen! Wen interessiert da schon der Rest ... ? :lollo:
 
clipnotic schrieb:
also das hat jetzt aber lang gedauert bis das angekommen ist ... :mrgreen:
Ich kann ja nicht alle 24 Std am Rechner sitzen. ;-)

KRONOS ist lediglich ein Keyboard, an dem man jeweils einen einzigen Klang editieren kann, sprich dabei andere Klänge nicht hören kann. Was ist daran "das Beste"? Bereits bearbeitete Klänge bzw. Presets kann man kombinieren und mit Offsets etwas anpassen. Ich könnte mit so einem Kronos nix anfangen.
 
Michael Burman schrieb:
Ich könnte mit so einem Kronos nix anfangen.

Ich leider so auch nicht und ich hab mich so bemüht ... echt, die wenn sich was von ein paar ordentlichen Usern sagen lassen täten, der Kronos könnte das Synth Brett der Neuzeit werden ... :sad:

So, jetzt muss ich aber los ... :mrgreen:
 
Der Kronos kann immerhin sehr lange Samples verbasteln und ist deshalb unter Leuten die viel mit Klavieren, ultralangen Ambientklängen und Orchesterkram bis hin zu Field Recording Arrangements wegen der internen SSD nicht so falsch. Aber aus meinem Empfinden weniger Druck.

Noch immer suche ich was, was dem ASR10 das Wasser reichen kann, eine App, ein Plugin.. aber es gibt nichts. 100 Jahre danach. Mann, wo ist Guido Knopp - der kann da was machen - Die willigen Helfer der Musikindustrie. Man ey, verkauft mir doch sowas als Groovebox und Granular - Emu-Ensoniq- ach, die sind auch noch macfeindlich, dabei hab ich ne Macadresse, viele sogar ;-)

Die Welt ist schlecht.
Und ansonsten - EBM Streits - da halt ich mich raus, mittlerweile gibts Mittelalterparties, Neofolk, DM Parties, Industrial, EBM Neu und Oldschool, Cyber und alle reden nur miteinander wenn sie einen eigenen Floor haben oder machen zusammen was aber so richtig cool.. achja, und wenn irgendwas mit Gitarre läuft, gehen alle da hin und hören die alten Gruftiesachen mit bisschen Punk und ggf. Minstryklassikern. Aufm Land ham'se ja nix.

Aber ist wie Geld drucken. Mit dem Volk kann man auch sonst tote Lager als Location voll kriegen. Die sind dankbar. Und die kaufen CDs.
Und es wird weiter gehen…

1000 Jahre Stahlgothik.
 
Ja also wirklich, es ist doch so, dass grad im Gear Markt so einiges irgendwie nicht mehr weiter sondern sogar fast schon eher zurück entwickelt wird oder?

Bei uns gab es eine zeit lang vor ein paar Jahren noch in großen Hallen dicke Classics Party, also da liefen auch sogar noch so die Rave Classics und die alten Acid Bomber usw. ... diese Veranstaltungen waren voll bis oben hin und da hat jung und alt sich einen abgerockt vom Feinsten ... aber so mancher moderne Club hat dicht gemacht, weil auch nicht immer so viel los war da scheinbar? Also irgend einen Unterschied wird es wohl geben zu früher? Und das liegt auch an den vielen Stilen weil wenn es 50 verschiedene Houseveranstaltungen braucht, wegen den minimalen aber scheinbar tatsächlich vorhandenen, aber für mich oft überhaupt nicht hörbaren, Unterschieden ... ja dann brauchst aber jeweils viele Fans von, dass Du die Hütte voll kriegst! :mrgreen:

Und was den Kronos betrifft noch:
Also da traust Du Dich was, das mal so direkt zu sagen mit dem Druck. Im englischen Forum hat einer der "Kaiser" da mal so eine Coverversion von einem Song gemacht aus der alten Zeit und den reingestellt. Und so von der musikalischen Mache her war das Cover echt gut! Aber ich hab dann mal so ein bisschen Vergleich gehört, auch mit Mixversionen von musikalisch schlechteren Songs aus der DAW von mir usw. ... und da bin ich teilweise erschrocken, wie dünn das aus dem Kronos zu kommen scheint, grad die Tiefen haben da regelrecht gefehlt, sie waren zwar da von den Frequenzen her aber die hat man nicht so gespürt. Das schrieb ich dem Coverer dann in seinen Thread und als Antwort kriegte ich "das liegt daran, dass das Cover noch nicht gemastert ist" ... :lol:

und wenn ich z. B. die M3 (die ja aus einer Rippe des Oasys entstanden sein soll!) auch mal neben Plugins wie dem Sylenth o.ä. laufen gelassen hab, dann wirkt der Sylenth im Vergleich wie ein Top Master, so dünn kommt das aus der Korg Welt ... aber die Monomachine z. B. topt dieses dünne sogar noch! Und das obwohl ich brav alles über teure RME Eingänge rein route ... ich glaub auch, dass deshalb so analoge Kisten grad wieder so IN geworden sind, die Leute wollen einfach mal was dickeres wieder aus den Kisten selbst hören anstatt nur ihre Mixer EQs oder Compressoren ... ? :lol:
 
clipnotic schrieb:
Das schrieb ich dem Coverer dann in seinen Thread und als Antwort kriegte ich "das liegt daran, dass das Cover noch nicht gemastert ist" ... :lol:
Naja, evtl. reicht die Effekt-Ausstattung im Kronos doch nicht ganz dafür aus, um einen Song gleich in der Kiste komplett zu mixen und zu mastern. :roll:

studio-kiel schrieb:
ich will mich auch mal einfach entspannt mit nem Synth und nem Sequenzer auf die Couch setzen können, ohne die Kabellage von Laptop, Midi-Tastatur, Midi-Interface, etc. gezwungener Maßen über mich ergehen zu lassen. Einschalten und losdaddeln...so ist eigentlich der Plan!
Und, schon ein iPad gekauft? :mrgreen:
 
also ich brauch, um einen Song "masteringfähig" zu mischen, nichts außer EQs, die zu 95% Dinge absenken und hier und da mal einen Compressor um ein bisschen zu glätten, der Rest meiner Mische zumindest läuft über Lautstärken Feintuning und Panning oder Sounds an sich anpassen ... zumindest wenn ich in der DAW Musik mache. Sobald dann aber solche Hardware mit ins Spiel kommt, gehts los mit drauf packen, besonders im Zusammenspiel mit Plugins ... weil eben grad so manche digitalen Kisten dagegen von der Power und Präsenz null ankommen, ich hab und hatte ja genug davon hier um das zu vergleichen ... und ich mach keine Super Saw Sounds oder ähnliches mit meinen Plugins, da reicht oft schon 1 OSC ohne viel Stimmenpower aus oder Samples im Rohzustand schon aus dem Omnisphere ganz genauso ... und das ist etwas das ich nicht begreife, warum das so ist, das kann doch nur an der Hardware irgendwo selbst liegen oder nicht?

Aber gut, das bringt den Thread jetzt nicht weiter und hört sich vielleicht so an, dass digitale Hardware nix ist. Das ist aber NICHT so, es ist eben anders und man muss anders ran gehen um das gut zu integrieren und man stellt sich eben viele Fragen so langsam was diesen Hardware Markt betrifft ... aber so manche digitale Hardware ist schon sehr fein, wirklich!
 
clipnotic schrieb:
Sobald dann aber solche Hardware mit ins Spiel kommt, gehts los mit drauf packen, besonders im Zusammenspiel mit Plugins ... weil eben grad so manche digitalen Kisten dagegen von der Power und Präsenz null ankommen, ich hab und hatte ja genug davon hier um das zu vergleichen ... und ich mach keine Super Saw Sounds oder ähnliches mit meinen Plugins, da reicht oft schon 1 OSC ohne viel Stimmenpower aus oder Samples im Rohzustand schon aus dem Omnisphere ganz genauso ... und das ist etwas das ich nicht begreife, warum das so ist, das kann doch nur an der Hardware irgendwo selbst liegen oder nicht?

Ich hab eher das umgekehrte Problem: Die Sounds aus der Hardware sind zuweilen so sperrig, dass sie sämtliche VST plattmachen. Besonders zickig ist da immer wieder mein TG77, den kann ich quasi nur mit angezogener Handbremse fahren.
 
Ja also wichtig, ich hab nicht gesagt und auch nicht gemeint "alle" digitale Hardware ! Also da gibt es natürlich auch Unterschiede ... aber was ich bisher so an digitalen Korg Kisten aus der etwas neueren Zeit dran hatte und auch Elektron MD und Monomachine ... da war das genauso wie ich es oben beschrieben hab ... und da bin ich nicht der einzige dem das auffällt. Oft heißt es dann, man soll sich ein ordentliches Audiointerface holen und etc. ... na ja also ich hab eine rundum RME Lösung mittlerweile und auch eine ordentlichen Hardware Mixer und Fader hoch ziehen kann ich auch ... und es geht nicht immer auch um laut sondern eher um Präsenz und Druck, laut machen kann man ja immer ganz easy ...
 
Abhilfe schaffen könnte es wenn du die Soft und Hardware sachen alle ausserhalb deiner DAW zusammenfügst summierst oder am besten sogar komplett abmischt .. ich bin da voll oldschool und würde nie auf die Idee kommen meine HardSynths direkt in eine Soundkarte zu schicken um sie dann innerhallb der DAW zu mischen :?
Ich finde das billigste Behringer Mischpult macht immer noch ein musikalischeres Mixing Bild als ein interner DAW Mix ..trotz guter RME Karte und Tonneweise Mastering Plugins..
Ich finde interne (HOME-made) DAWmixe klingen zwar immer fein und sauber aber auch extrem fleischlos blutarm und dünn blass .. und in gewisser paradoxer Weise auch irgendwie wieder untransparent ..kein Wunder also wenn du ein echtes dreidimensionales physikalisches Ton Ereignis von externer Hardware (digital oder analog spielt dabei keine rolle) erst im Nachhinein dazu (in den DAW Mix) mischen willst dass das dann nich richtig klingt .. aber das ist meine Persönliche Höreindruck-meinung ;-) Andere werden mir widersprechen .. meinetwegen :)

Deine RME Soundkarte entwickelt Ihre Stärke meiner Meinung nach erst dadurch dass du durch sie das VST erst mal in echte Physikalische Ströme ( Töne ) verwandelst .. also nach draussen in die echte Welt sendest zum summieren .. dadurch erst bekommt es "fleischliche" Musikalität die dann trotz doppelter Wandlung(beim rücksenden in die DAW) im Mix besser klingt als wenn du es NUR innerhalb der DAW belässt ..wo alles nur auf der Ebene von nicht physikalisch vorhandenen Nullen und Einsen simuliert wird :idea: Versuch das mal
 
PanKowski schrieb:
Deine RME Soundkarte entwickelt Ihre Stärke meiner Meinung nach erst dadurch dass du durch sie das VST erst mal in echte Physikalische Ströme ( Töne ) verwandelst .. also nach draussen in die echte Welt sendest zum summieren .. dadurch erst bekommt es "fleischliche" Musikalität die dann trotz doppelter Wandlung(beim rücksenden in die DAW) im Mix besser klingt als wenn du es NUR innerhalb der DAW belässt ..wo alles nur auf der Ebene von nicht physikalisch vorhandenen Nullen und Einsen simuliert wird :idea: Versuch das mal

fast jede analoge Summierung bzw Verdichtuung fügt dem Sound ein "mehr" zu. im Rechner wird immer das fließkomma abgschnitten, um weiter zu rechnen, also muss immer ewas verlohren gehen, im wilden Treppchen bilden. Eine Spannung hat kein Nachkomma ;-)

Hier am bsp:

1. RME Wandler raus -> durch eine Röhre geschickt -> harmonische werden Gehörrichtig dazu gefügt und wieder zurück -> desto dichter ist der gesamtmix
2. intern wird gemischt: das fleißkomma wird nach der x-ten Stelle beschnitten und dann booleeisch verrechnet d.h. es wird immer weniger. p.s. auch ein VST kompressor mus immer erstmal in der Formel einen Wert haben, mit dem gerechnet werden kann usw usw

Aber mir glaubt das eh keiner :floet: ;-) :mrgreen:

p.s. was macht einen Kompressor +3000€ denn sonst Wert oder ne große möglichst analoge Konsole... ist fast ein bischen wie VCO vs DCO :floet:
 
Also das mit Nachkomma ist Quatsch. DAW's rechnen schon seit langem mit mindestens 32 bit floating point. Bei Effekten wie EQ's, Kompressoren usw. kommt es aber schon auf die Algorithmen an. DAW-Mixe können schon fett und transparent klingen. Kein Problem. :P

Das mit fehlendem Druck, fehlender Transparenz usw. kann mehrere Ursachen haben. Es kann z.B. schlicht an den Wandlern liegen. Nicht nur A/D, sondern auch D/A, wenn man digitale Kisten analog ausspielt. Oder an Algorithmen der Engines. Oder auch an verwendeten Samples usw.

Ich habe z.B. nie einen Ensoniq besessen, mir ist aber mehrmals in Demos aufgefallen, dass Klänge übermäßig aufpoliert erscheinen und eher wie Spielzeug klingen, aber halt ziemlich durchsetzungsfähig sind.

Und es ist doch so: Je gleichmäßiger der Frequenzgang, um so mehr nähert man sich dem weißen Rauschen, nicht wahr? Also verliert der Klang an Druck und Transparenz. Für Druck und Transparenz braucht man wohl ganz viele markante Dellen im Frequenzgang. Und wenn Algorithmen den Klang verschmieren, dann geht es wieder in Richtung Glättung und tendenziell in Richtung weißes Rauschen. Z.B. zu viele gleichartige Oszillatoren zusammengemischt ergeben einen undefinierbaren Brei. Mit Glättung meine ich jetzt nicht die Kompression, sondern Glättung des Frequenzgangs. Bei der Kompression entstehen eher neue andersartige Frequenzen. Im Extremfall wird aus Sinus Rechteck usw.
 
clipnotic schrieb:
Ich glaub manchmal sogar, dass so mancher richtig gute Star aus der alten Zeit heutzutage kaum eine Chance hätte und wenn dann nur wieder maßgeschneidert von irgend nem Label präsentiert ... aber gut, vielleicht bild ich mir das auch nur ein und das ist gar nicht so und ich werd nur alt ... ? Aber komisch ist da, das mir echt sau viel verschiedene Musik gefällt also von lala bis derben Geschrupp hat alles seinen Reiz ...

Die meisten spielen eh "live" in der Welt heutzutage, scheren sich einen *miep* um diese Dsikusionen hier, nehmen halt ne APC vs NI Produkte mit, weil die relativ einfach überall ersetzbar sind und feiern in da.ru und Tel-Aviv ab. Kommen manchmal zum Gaultier nach IBIZA.

Es ist doch schon in Mode gekommen, das sich wirklich viele alten Band http://de.wikipedia.org/wiki/Revival 'n. Da Zahlen die Menschen in D bis 90€ für 1,5h für. Das meiste geht wohl eher über Auftritte rein.

Viatmin B ist mehr Wert als 3000€ ins Zimmer zu stellen und die anderen Feiern zu lassen, sich dann zu wundern, wie man das macht, mit dem bekannt werden ;-) Da ist man bestimmt sogar produktiver, wenn man 3h am Flughafen wartet und dann noch mal 3h im Flieger, schnell mal ein paar Skizzen und dann ab in irgend ein Studio dieser Welt...pups doch auf D und seine Homies :mrgreen:
 
zur Mix Sache:

also ich bin jetzt da nicht unbedingt der technische Experte sondern eher so der Hör-und-Regel-Typ ... und ich glaub immer noch daran, dass die Mixe die man macht eben so werden wie man das alles eben so einstellt miteinander ... und ich kann auch dünne Hardware in die DAW rein mischen, nur muss ich die eben oft dann eben aufpolieren und aufmotzen, dass sie mit den Plugins nicht untergeht ... das alles an VSTs etc. erst mal raus dem PC auf meinen Hardware Mischer legen, dann erst abmischen und dann wieder rein, das wäre doch doppelt gemoppelt und macht einen großen DAW Vorteil direkt kaputt? OK, wenn man jetzt unbedingt dick deluxe analog abmischen wollen würde aus klanglichen Gründen usw. oder eben richtig dick mastern, dann kann ich das verstehen ... aber brauchts das auch wenn im Prinzip ja "nur" digitales ankommt? Gut, ich will ja analog noch etwas aufrüsten, was Hardware betrifft ... aber ich red hier erst mal nur von digitalen Sachen!

Auf jeden Fall ist es so, dass wenn ich über diese Dinge wieder mal mehr nachdenke, ich wieder mal merke, dass so die reine VST Lösung durchaus auch ihre dicken Vorteile hat, man hat einfach kein Geschiss mit lauter so komischen Sachen, die ich mittlerweile auch immer schwerer nachvollziehen kann, denn das müsste eigentlich gar nicht sein mehr im Jahr 2014 oder ... ? :mrgreen:

@chain:
Ja das kann schon so sein und wenn die Party so läuft ist das ja auch OK, also ich gönne jedem der so dicke Geld macht, das zu 100%, weil sich vor Massen zu stellen und die zum Feiern zu bringen ist ja auch harte Arbeit, frag mal einen Clown wie der buckeln muss und wie schwer das ist! Und mit Feiern wird ja auch viel Geld verdient, logo weil die Leute wollen eben Spaß haben in ihrer Freizeit, das wollen wir doch alle eigentlich! Also wer so einen harten Bühnen Feier Job macht, der soll auch gut was verdienen, das ist alles super und wenn das irgendwann nur noch eine Vitamin B Crew schmeißt und stinkesuperreich damit wird, während alle anderen Musiker pleite gehen, dann ist das auch OK ... denn solange die Leute dafür zahlen nützt das der Wirtschaft und die fördert dann ja wieder die Kultur ... :lollo:

Aber ich bin einer von den super doofen die Musik machen wollen ... :cry:
 
Cyclotron schrieb:
clipnotic schrieb:
Sobald dann aber solche Hardware mit ins Spiel kommt, gehts los mit drauf packen, besonders im Zusammenspiel mit Plugins ... weil eben grad so manche digitalen Kisten dagegen von der Power und Präsenz null ankommen, ich hab und hatte ja genug davon hier um das zu vergleichen ... und ich mach keine Super Saw Sounds oder ähnliches mit meinen Plugins, da reicht oft schon 1 OSC ohne viel Stimmenpower aus oder Samples im Rohzustand schon aus dem Omnisphere ganz genauso ... und das ist etwas das ich nicht begreife, warum das so ist, das kann doch nur an der Hardware irgendwo selbst liegen oder nicht?

Ich hab eher das umgekehrte Problem: Die Sounds aus der Hardware sind zuweilen so sperrig, dass sie sämtliche VST plattmachen. Besonders zickig ist da immer wieder mein TG77, den kann ich quasi nur mit angezogener Handbremse fahren.
Das ist oder kann das Problem sein. Ich kenne auch einige bekannte Musiker, die sich quasi an den dünneren heutigen Sachen orientieren. Dabei ist es sicher nicht falsch die hochwertigen Klänge als Referenz zu nehmen. Allerdings gilt das für alle Seiten - es gibt extrem hochauflösende Software, Digitale und auch Analogsynthesizer können an manchen Stellen "irgendwie dünn" sein. Allerdings ist das ein spannendes Spiel das richtig zusammen zu bringen. viele schieben einfach ihr Frequenzbild entsprechend zusammen und lassen die wirklich fetten Teile einfach weg. Da geht noch grade so Roland Spätphase (Südhang?) aber Moog und Co - zu fett. So würde ich nicht enden wollen beim Mixing. Alles geht.
 
clipnotic schrieb:
zur Mix Sache:

also ich bin jetzt da nicht unbedingt der technische Experte sondern eher so der Hör-und-Regel-Typ ... und ich glaub immer noch daran, dass die Mixe die man macht eben so werden wie man das alles eben so einstellt miteinander ... und ich kann auch dünne Hardware in die DAW rein mischen, nur muss ich die eben oft dann eben aufpolieren und aufmotzen, dass sie mit den Plugins nicht untergeht ... das alles an VSTs etc. erst mal raus dem PC auf meinen Hardware Mischer legen, dann erst abmischen und dann wieder rein, das wäre doch doppelt gemoppelt und macht einen großen DAW Vorteil direkt kaputt? OK, wenn man jetzt unbedingt dick deluxe analog abmischen wollen würde aus klanglichen Gründen usw. oder eben richtig dick mastern, dann kann ich das verstehen ... aber brauchts das auch wenn im Prinzip ja "nur" digitales ankommt? Gut, ich will ja analog noch etwas aufrüsten, was Hardware betrifft ... aber ich red hier erst mal nur von digitalen Sachen!:


werde ich zwar gesteinigt für, aber der Kalkbrenner macht es nicht umsonst so, sonst würde man Ableton noch mehr hören, wo wie er das proggt ;-)

Man hat dann zwar kein total Recal mehr, dafür aber handfeste Kontrolle und summiert eben dann doch wieder Analog + kann auch mal bissl mittels Gain verdichtend "überfahren" damit es mehr drückt usw ;-)

manche nehmen die digitale Summer, duch einen Röhrencompressor auf einen Bandmaschine auf und diegitalisieren es wieder mit ganz teuren Wandlern.

Und oft gilt beim mix schon immer die Weisheit: weniger ist einfach mehr ;-)

clipnotic schrieb:
Auf jeden Fall ist es so, dass wenn ich über diese Dinge wieder mal mehr nachdenke, ich wieder mal merke, dass so die reine VST Lösung durchaus auch ihre dicken Vorteile hat, man hat einfach kein Geschiss mit lauter so komischen Sachen, die ich mittlerweile auch immer schwerer nachvollziehen kann, denn das müsste eigentlich gar nicht sein mehr im Jahr 2014 oder ... ? :mrgreen:

DER vorteil am Digitalen ist und bleibt die fest beliebige Austauschbarkeit, bis es irgendwie passt.

Kann man fast in jeden Interview lesen "nach einer Vst vs DAW Testphase, habe ich mein Setup gefunden" so oder ähnlich.
 
Also ich habs mittlerweile aufgegeben mich an irgend so Sachen die so mancher Star so erzählt zu orientieren, gut ich bin jetzt auch nicht soo der Kalkbrenner Fan ... aber ja der hat schon gute Sachen gemacht, also nicht wieder aufhängen gleich ... denn viele Wege führen nach Rom, man muss eben einen finden der einen dem eigenen Ziel näher bringt und solange ich jetzt keine Kalkbrenner Musik nachmachen will ...

Und ich glaub immer noch NICHT daran, dass man Ableton und sonst auch keine andere DAW an sich heraus hören kann, also das eine DAW irgendwie einen Eigenklang haben soll, das halt ich für ein Gerücht, denn da sind doch alle Sachen drin um den Klang zu verändern ... aber ja da gibts viele Philosophien ... schau ich nutze seit über 10 Jahren ja auch FL Studio und wenn ich dann erzähle, das ich damit schon ein paar Mal was released hab, ist das Staunen immer besonders groß ... wenn ich Cubase sagen tät, wär das wieder anders wahrscheinlich ... ? :lollo:

Aber eine digitale Elektron Machinedrum hat ihren Eigenklang wiederum, da würde ich direkt zustimmen! :mrgreen:
 


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