Ich dreh durch - welcher Sampler solls sein???

studio-kiel

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Bin gerade etwas überwältigt von den ganzen Samplern und ihren Erweiterungen. Klar - jedes Gerät hat seine Vor- und Nachteile, aber so langsam verliere ich den Überblick und ich hoffe, der ein oder andere hat nen Tip für mich...

Eins vielleicht noch vorweg: Software-Sampler wie Kontakt2 oder VSampler habe ich zur Verfügung, aber ich will nicht mehr am Rechner frickeln und für live wird der Hardware-Sampler auch benötigt. EMU-Sampler kommen für mich nicht mehr in Frage. ESI32, E-64 und E-6400 durfte ich in der Vergangenheit bereits mein Eigen nennen, aber irgendwie machen sie mich nicht an :) Ausserdem hatte ich massig Probleme mit Emu und Wechselmedien - da gab es bei jedem der drei Modelle des öfteren einen Crash und schwupps war wieder eine hart erstellte Bank defekt und unbrauchbar...

Musikalisch soll es in Richtung düsterer Minimal-Electro, EBM, HipHop und NuMetal (Frickelzeug) gehen. Im Studio soll mich der Sampler durch nette Tools unterstützen und inspirieren. Live will ich mit ihm FX abfeuern, mal eine Fläche oder nen Bass spielen - der Sampler soll vorerst noch Synthie-Ersatz sein, bis mein Portemonaie wieder gefüllt ist :)

Preislich ist alles bis 500 Euro interessant und dafür bekommt man momentan fast jedes Gerät mit super viel Ausstattung. Worauf man aber alles achten muss...

Möchte man hauptsächlich oder vorerst "nur" mit dem Sampler arbeiten, sollten es mindestens 64 Stimmen und 128 MB RAM sein. Vor allem, wenn man auch mal Sounds von CD-Roms benutzt, die ja teilweise schon arg groß sind. Dazu eine Festplatte für die eigene Library, ein CD-Rom-Laufwerk und eventuell noch ein Wechselmedium. Da kommt dann schon das Problem, dass man die ganzen Sachen (vor allem die externen Laufwerke) meist nicht ins Rack bekommt und Live allerleih Technik lose rumliegt. Zum Frickeln zu Hause sollte der Sampler dann auch gleich noch ein paar Effekt-Sektionen (anteilig für jedes Instrument im Multi-Mode regelbar), extra Ausgänge und diverse Tools wie Beat-Slicer, LoFi, etc. mit sich bringen. Zwei Midi-Eingänge wären auch nett, damit ich den Sampler live mit dem Alesis D4 antriggern und zusätzlich noch etwas mit dem Masterkeyboard spielen kann.

Will ich all das, bleibt mir eigentlich nur der Griff zum Yamaha A-5000. Da schrecken mich aber diverse Tests und Einschränkungen ab. Zum Laden einer 32 MB-Bank soll der A-5000 fünfzehn bis zwanzig Minuten brauchen - und das mit SCSI!!! Ein schlechter Scherz oder? Weiterhin gibt es im Multimode nur "ein" synchronisierbares Master-LFO - warum nicht jedes Instrument/Programm sein eigenes LFO haben kann verstehe ich nicht. Dann die Sample-Verwaltung und deren Editierung, da "jedem" Sample, die vollen Syntheseparameter zur Verfügung stehen. Eigentlich ja nicht schlecht, aber so wie ich das verstanden habe, muss man dann jede Parameter-Änderung für jedes einzelne Sample des Multi-Samples einzeln einstellen - also es gibt keine übergreifenden Parameter für ein Multi (Key-Group). Auch im Keyboards-Test hat der Tester für so ein einfachen Multi-Instrument fast 30 Minuten gebraucht - mit Akai und Emu war er in ein paar Minütchen fertig. Nun ja, es gibt noch so einige Einschränkungen beim A-5000 von Yamaha - seine Vorteile sind die modernen Tools, Ram-Ausbau, Stimmen, 6 Effekt-Sektionen, etc. - also eine tolle Kiste zum experimentieren, die sich aber durch die Sample-Architektur selbst Steine in den Weg legt.

Als zweites habe ich einen Akai SX3000XL im Auge (mit Effekt-, Filter-, Flash-Rom- und Output-Erweiterung - also vollausgebaut). Die Vorteile der Akais dürften bekannt sein (einfach zu bedienen, zuverlässig, erfahrener Studio-Standard seit Jahrzehnten) - Nachteile: kaum inspirierende oder hilfreiche Tools zur Klangverbiegung, nur 32 Stimmen, nur 32 MB mit Standard-Simms und maximal 64MB inklusive der Flash-Rom-Erweiterung vom Drittanbieter.

Bleibt noch der S-2000, der alle Parameter seiner großen Brüder bietet und für live sowie mit der Mesa-Software im Studio genügend Potential zum kleinen Preis bieten sollte. Allerdings liegt er preislich mit den Erweiterungen für die Effekte und Outputs gleich auf mit den zuvor genannten Geräten. Der S-2000 wurde damals von der Keyboards mehr als hochgelobt. In der Grundausstattung bekommt man ihn schon für unter 100 Euro.

Der Yamaha SU-700 ist für live sicherlich klasse geeignet. Allein schon die übersichtliche Oberfläche mit den sofort ersichtlichen Tastern für alle wichtigen Parameter, den vielen Potis und Pads scheinen für Frickler einen Heidenspass zu bieten. Ob man jedoch wirklich tief in die Klangerzeugung eingreifen kann, weiss ich leider nicht. 64 Stimmen, bis zu 64 MB Ram, ein SCSI-Anschluss, etc. klingt doch auch nicht schlecht. Dafür sind die Geräte gut ausgebaut etwas teurer und liegen zwischen 500 und 600 Euro.

Die großen Akais - S-5000/6000 - liegen preislich nur 200-300 Euro höher als die anderen hier besprochenen Geräte, aber auch diese geringe Summe ist für viele halt erst nach einigen Monaten für ein Hobby aufbringbar. Ansonsten bekommt man die Geräte mit 256MB, 128 Stimmen und viel Zubehör momentan für 600 bis 700 Euro nachgeschmissen. Da meine Bandkollegen aber schon meckern und endlich auch beim Proben schon mal Fricklereien hören wollen, ist es mit weiter sparen etwas doof - zumal es auch live bald losgehen soll. Somit muss ich Wohl oder Übel zu den kleineren Geräten greifen.

So, was gibt es noch? Ach ja, Ensoniqs ASR-X (am besten die Pro-Version) sind nicht mehr so leicht zu bekommen und die Erweiterungen noch spärlicher. Ein cooles Desktop-Gerät mit Top-Effekten, praxisnaher Oberfläche und netten Tools für die damalige Zeit. Ein interessantes Gerät, aber irgendwie auch Out-of-Date und auch nicht gerade billig (300 bis 500 Euro - je nach Ausstattung). Kurzweils K-2X00 mit Sampling-Board sind ebenfalls meist zu teuer, bilden aber eine nette Fusion zwischen Profi-Synth und Sampler.

So, nun mag ich nicht mehr schreiben. Vielleicht kann mir ja jemand bei meiner Entscheidung irgendwelche guten Ratschläge geben - ich wäre froh... :)
 
Entspricht nicht ganz deinem "Plichtenheft", aber ein Roland S-7xx Sampler kann ich für die genannten Musikstile nur wärmstens empfehlen...

der Sampler soll vorerst noch Synthie-Ersatz sein
Das trifft beim Roland übrigens schon mal zu...
 
Hallo Sunny,

studio-kiel schrieb:
[...] aber ich will nicht mehr am Rechner frickeln und für live wird der Hardware-Sampler auch benötigt. EMU-Sampler kommen für mich nicht mehr in Frage.

Ich glaube nicht, dass sich direkt am Sampler so einfach und inspirirend frickeln läßt wie am Rechner... Ich glaube nicht, dass Du auf den Rechner beim Editieren verzichten kannst ohne Dich zu beschneiden. Danach ab in den Sampler damit und die Synthese anwerfen...

studio-kiel schrieb:
[...]ESI32, E-64 und E-6400 durfte ich in der Vergangenheit bereits mein Eigen nennen, aber irgendwie machen sie mich nicht an :) Ausserdem hatte ich massig Probleme mit Emu und Wechselmedien - da gab es bei jedem der drei Modelle des öfteren einen Crash und schwupps war wieder eine hart erstellte Bank defekt und unbrauchbar...

Warum machen sie Dich nicht an ? Was vermißt Du ? Sind doch eigentlich ganz ehrliche Arbeitstiere. Dafür, dass die Wechselmedien mitunter schrottig sind kann der E-mu nix..

studio-kiel schrieb:
[...] Will ich all das, bleibt mir eigentlich nur der Griff zum Yamaha A-5000. Da schrecken mich aber diverse Tests und Einschränkungen ab. Zum Laden einer 32 MB-Bank soll der A-5000 fünfzehn bis zwanzig Minuten brauchen - und das mit SCSI!!! Ein schlechter Scherz oder?

Das mit den Ladzeiten scheint sich signifikant zu bessern, wenn Du "play & load" ausschaltest:

http://www.sonicstate.com/synth_reviews ... 52&print=1

"Attention everybody who thinks the load time is unbearably slow...PLAY & LOAD HAS TO BE OFF!!! A 64 meg FILE THAT TOOK 20 MINUTES TO LOAD BECAME 2 MINUTES AND 20 SECONDS! NOT BAD..."

studio-kiel schrieb:
[...] Dann die Sample-Verwaltung und deren Editierung, da "jedem" Sample, die vollen Syntheseparameter zur Verfügung stehen. Eigentlich ja nicht schlecht, aber so wie ich das verstanden habe, muss man dann jede Parameter-Änderung für jedes einzelne Sample des Multi-Samples einzeln einstellen - also es gibt keine übergreifenden Parameter für ein Multi (Key-Group). Auch im Keyboards-Test hat der Tester für so ein einfachen Multi-Instrument fast 30 Minuten gebraucht - mit Akai und Emu war er in ein paar Minütchen fertig.

Die A4000/A5000 sollen ja nette Filter und Effekte haben, aber in der Bedienung ziemlich zäh sein. Immerhin darauf ist bei fast jedem Yamaha-Gerät Verlaß...

--> Falls Du jemanden findest, der einen hat, schau' ihn Dir mal an und berichte uns...

studio-kiel schrieb:
[...]Als zweites habe ich einen Akai SX3000XL im Auge (mit Effekt-, Filter-, Flash-Rom- und Output-Erweiterung - also vollausgebaut). Die Vorteile der Akais dürften bekannt sein (einfach zu bedienen, zuverlässig, erfahrener Studio-Standard seit Jahrzehnten) - Nachteile: kaum inspirierende oder hilfreiche Tools zur Klangverbiegung, nur 32 Stimmen, nur 32 MB mit Standard-Simms und maximal 64MB inklusive der Flash-Rom-Erweiterung vom Drittanbieter.

Ich habe nie meine Hände auf einen Akai gelegt, weil ich dazu noch nie eine Gelegenheit hatte, aber viel im Bereich Synthese und Inspriation würde ich in der Ecke nicht suchen... O.k. vielleicht etwas überspitzt...

studio-kiel schrieb:
[...] Bleibt noch der S-2000, der alle Parameter seiner großen Brüder bietet und für live sowie mit der Mesa-Software im Studio genügend Potential zum kleinen Preis bieten sollte. Allerdings liegt er preislich mit den Erweiterungen für die Effekte und Outputs gleich auf mit den zuvor genannten Geräten. Der S-2000 wurde damals von der Keyboards mehr als hochgelobt. In der Grundausstattung bekommt man ihn schon für unter 100 Euro.

Es gibt andere Maschinen für das gleiche Geld, die besser bedienbar sind und allein deswegen würde ich mir keinen S2000 kaufen...

studio-kiel schrieb:
[...] Der Yamaha SU-700 ist für live sicherlich klasse geeignet. Allein schon die übersichtliche Oberfläche mit den sofort ersichtlichen Tastern für alle wichtigen Parameter, den vielen Potis und Pads scheinen für Frickler einen Heidenspass zu bieten. Ob man jedoch wirklich tief in die Klangerzeugung eingreifen kann, weiss ich leider nicht. 64 Stimmen, bis zu 64 MB Ram, ein SCSI-Anschluss, etc. klingt doch auch nicht schlecht. Dafür sind die Geräte gut ausgebaut etwas teurer und liegen zwischen 500 und 600 Euro.

Der Sequencer ist glaube ich ganz nett, ich meine allerdings mal gehört zu haben, dass der digitale Transfer vom Rechner zum Sampler nicht möglich ist. Die Qualität der Regler ist vielleicht nix für die Live-Ewigkeit. SCSI-Interface ist eine Option und nicht per se dabei. Nachkauf wir mindestens teuer, wenn nicht schwierig...

studio-kiel schrieb:
[...] Die großen Akais - S-5000/6000 - liegen preislich nur 200-300 Euro höher als die anderen hier besprochenen Geräte, aber auch diese geringe Summe ist für viele halt erst nach einigen Monaten für ein Hobby aufbringbar. Ansonsten bekommt man die Geräte mit 256MB, 128 Stimmen und viel Zubehör momentan für 600 bis 700 Euro nachgeschmissen. Da meine Bandkollegen aber schon meckern und endlich auch beim Proben schon mal Fricklereien hören wollen, ist es mit weiter sparen etwas doof - zumal es auch live bald losgehen soll. Somit muss ich Wohl oder Übel zu den kleineren Geräten greifen.

Bestimmt keine schlechten Maschinen, aber Kosten / Nutzen für Dich ?

studio-kiel schrieb:
[...] So, was gibt es noch? Ach ja, Ensoniqs ASR-X (am besten die Pro-Version) sind nicht mehr so leicht zu bekommen und die Erweiterungen noch spärlicher. Ein cooles Desktop-Gerät mit Top-Effekten, praxisnaher Oberfläche und netten Tools für die damalige Zeit. Ein interessantes Gerät, aber irgendwie auch Out-of-Date und auch nicht gerade billig (300 bis 500 Euro - je nach Ausstattung).

Den EPS hast Du ja, den ASR10 hast Du mal gehabt. ASR-X klingt gut, aber ob ich mich mit dem live hinstellen würde ?

Wie wäre es mit dem Thema Transwaves auf dem ASR10 / ASR10R ?

Die netten FX nicht zu vergessen...

Allerdings nur max. 16 MB und weniger Stimmen als gewünscht...

studio-kiel schrieb:
[...]Kurzweils K-2X00 mit Sampling-Board sind ebenfalls meist zu teuer, bilden aber eine nette Fusion zwischen Profi-Synth und Sampler.

Den K2000 hattest Du ebenfalls schon mal. So ein K2000R mit 64MB RAM wäre der Tipp von mir. Die Synthesefunktionen mit VAST bieten viel Stoff für Experimente, die Medien sind FAT formatiert (d.h. einfacher Fileaustausch mit dem Rechner) und die Bedienung finde ich recht gelungen. Das Sampling brauchst Du nicht, wenn Du die Samples über den Rechner erstellst. Hat Allerdings nur 24 Stimmen...

Schau Dir nochmal die Electribes an, die kenne ich nicht wirklich, vielleicht ist das ebenfalls was für Dich...

Just my 2 cents,
Matthias
 
Danke für deine Ausführungen - gehe später näher drauf ein. Inzwischen habe ich aber zugeschlagen - er war mir einfach am sympathischsten: Akai S3000XL mit 32MB Ram, Effekt-, Output-, DSP/Filter- und Flash-Rom(32 MB)-Erweiterung. Ein Zip-Drive gibt es auch noch dazu und das alles für 450 Euro. Vielleicht nicht ganz billig, aber dafür komplett! Damit lässt sich sicher einiges anstellen und besonders das große Flash-Rom hat mir gefallen - da hat man seine Lieblingssounds gleich nach dem Einschalten parat :)

Das mit den doch kürzeren Ladezeiten beim A-5000 habe ich leider zu spät gelesen, wobei mir zwischenzeitlich auch viele Freunde davon abgeraten haben - aufgrund der Bedienung und Sample-Struktur. Wobei mich die vertrakten Menüs beim TG-500 damals eher angespornt, als genervt haben. Naja, nun ist es eh zu spät und das Sparen auf den nächsten Synth/Sampler geht weiter *g*
 
...Du Impulskäufer ;-)

Viel Spaß damit, Flash-Rom finde ich bei meinem EPS16+ auch ganz nett, wenn's auch nur 2 MB sind...

Grüße, Matthias
 
Wie du schon selbst festgestellt hast, sind die Verbiegungen etwas weniger ausgefeilt.

Der Akai hat aber auch seine Vorteile:
-Immerhin hast du "nativen" Zugriff auf dei grösste Sample-Lib der Welt.
-Die Demo-Version "Translator Free" von Chickensys nur sauber mit einem Akai arbeitet.
 
Ist die Software nicht nur zum Konvertieren von Sound-CDs in andere Formate? Was kann man damit noch machen? Ich meine, ich habe eine recht große Sammlung von Akai-Roms und wenn ich mir noch CD-Laufwerk besorge - wozu brauche ich dann die Software? Oder kann ich mir damit auch eigene Akai-Roms zusammenstellen und dann brennen - geht das überhaupt?

Weiterhin brauche ich noch einen SCSI-Adapter - muss das ein bestimmter sein?
 
Der Akai ist wenigstens ein absolut zuverlässiges Arbeitstier, er taugt als Audiorecorder und die Loop Find Function übertrifft in der Schnelligkeit und Treffsicherheit so manche Computersoftware. Einmal an die Menüpunkte im Display gewöhnt, geht die Bedienung ruckzuck.

Die Ladezeit lässt sich managen. Wenn man nur was ausprobieren will, dann lädt man bei Stereosamples nur den einen Channel, spart die halbe Zeit. Die Function Load Program+Samples verhindet, dass das ganze Volume geladen wird. Außerdem werden die Samples von den niedrigsten MIDI Noten ab aufwärts geladen und so sind die dann auch sofort abspielbar, noch bevor das komplette Multisample geladen ist.

Mit etwas Geschick lässt sich aus der Kombination Filter, Filter Envelope und Effects durchaus was synthetisch Klingendes rausholen. Ansonsten ist er ein ordentlicher Sampleabspieler ohne große Schnörkel, dafür einfach im Handling. Selbst das Sample Mapping per MIDI Tastatur ist noch heute eigentlich vorbildlich.
 
studio-kiel schrieb:
Ist die Software nicht nur zum Konvertieren von Sound-CDs in andere Formate? Was kann man damit noch machen? Ich meine, ich habe eine recht große Sammlung von Akai-Roms und wenn ich mir noch CD-Laufwerk besorge - wozu brauche ich dann die Software? Oder kann ich mir damit auch eigene Akai-Roms zusammenstellen und dann brennen - geht das überhaupt?

Weiterhin brauche ich noch einen SCSI-Adapter - muss das ein bestimmter sein?

In allen Punkten: Ja - wobei SCSI nicht unbedingt notwendig ist, wenn du eine CD zusammenstellst und brennst. Ich persönlich habe SCSI am Rechner und mache mir die "Compilations" direkt auf die Wechselplatte, am Sampler würde das mindestens die zehnfache Zeit dauern und dich fast in den Wahnsinn treiben ;-) - Best of both worlds...
 
Interessant - ein SCSI-Laufwerk ist ja dabei und ich habe noch irgendwo ein normales Zip rumfliegen - das würde ja passen, da ich immer nur das Medium zwischen den Laufwerken tauchen müssten. Aber wenn man auch eigene Akai-CDs erstellen kann - klasse Sache! :)
 
Ah... ein Yamaha-Besitzer - bist du denn ansonsten zufrieden mit dem A-5000 oder gibt schon einige Dinge, die dich nerven?
 
wenn du frickeln willst: hände weg von akai.. die sind sowohl in bedienung wie in den möglichkeiten da eher eingeschränkt..

wenn es ein reiner hardware sampl werden soll, dann schau dich besser bei www.sequencer.de/moogulatorium/emu.html E-Mu (E-µ Systems) und http://www.sequencer.de/syns/kurzweil Kurzweil um, letzterer hat auch romsamples.. beide können was und klingen auch gut. wenn es auf grooves geht, gingen auch samplegrooveboxen, aber die sind eher teurer..

oben wurde der roland S750/770 erwähnt: Dessen Vorteil ist das Filter und die Xmod, die man machen kann.. sowie diese Monitoranschlussmöglichkeit.

Wenn du gerne DSP FX magst wie sonicworx: dann unbedingt http://www.sequencer.de/syns/ensoniq Ensoniq ASR10 .. ich habe damit sehr gern gearbeitet, schwachpunkt: filter ohne resonanz, vorteil: sehr geile FX , besonders mit den prosoniq und wavebox sachen... wie sonicworx in ECHTZEIT.. digitalFX sind seine stärke..

du findest alle diese teile in der http://www.sequencer/syns Synthesizer Datenbank™ .. wenns um reine daten geht..
 
Den ASR-10 fand ich damals auch echt schön, Kurzweil klang auch genial, aber beide haben auch ihre Nachteile - der ASR mit nur 16MB Ram, der kleine Kurzweil nur 24 Stimmen. Und beide sind zumindest momentan auch noch ein paar Euro teurer.

Mit Frickeln meine ich allerdings nicht so abgedrehtes Zeug - dafür habe ich Reaktor in der Firma. Mir reicht es, wenn ich Samples mit Auto-Panning (oder per LFO), freilaufenden LFOs auf dem Cutoff und verspielten Delays versehen kann. Also eigentlich nix Besonderes - sollte der Akai doch ohne Probleme beherrschen oder?
 
dafür kannst du zB beim asr die samples wiederverwenden und komplett anders loopen oder abspielen.. ich habe 2 komplette alben mit 2MB bzw mit 16MB gemacht, das geht alles.. 16MB ist heute evtl "nix".. aber man kann schon ne menge damit machen..

den eps16++ bekommst du heute für wenig.. den k2k auch..

frickel: ja, das kann eigntlich jeder .. das ist bei mir unter "reiner abspielsampler" gebucht.. da musst du dann nicht nach was speziellem suchen..
 
Moogulator schrieb:
dafür kannst du zB beim asr die samples wiederverwenden und komplett anders loopen oder abspielen.. ich habe 2 komplette alben mit 2MB bzw mit 16MB gemacht, das geht alles.. 16MB ist heute evtl "nix".. aber man kann schon ne menge damit machen..

den eps16++ bekommst du heute für wenig.. den k2k auch..

frickel: ja, das kann eigntlich jeder .. das ist bei mir unter "reiner abspielsampler" gebucht.. da musst du dann nicht nach was speziellem suchen..

Ja das geht, mir reichten damals ein S-330 mit 750kb und S-760 mit 10MB.
 
danke für den hinweis, denn in anderen samplern geht das "recylclen" von samples natürlich auch.. jedoch nicht in ALLEN..
 
DJGravityBochum schrieb:
dilettant schrieb:
Das mit den Ladzeiten scheint sich signifikant zu bessern, wenn Du "play & load" ausschaltest:

http://www.sonicstate.com/synth_reviews ... 52&print=1

"Attention everybody who thinks the load time is unbearably slow...PLAY & LOAD HAS TO BE OFF!!! A 64 meg FILE THAT TOOK 20 MINUTES TO LOAD BECAME 2 MINUTES AND 20 SECONDS! NOT BAD..."

Wo stellt man das den ein ?!
Hab schon das Handbuch abgesucht !!!

Im Owners Manual vom 15.11.1999 steht auf Seite 174:

Disk Setup
[DISK] Button → [F5] Button → Knob 1 to select “DISK-Setup”

[...]

Knob 4
[ Turn] Play&Load
Determines whether data will be played while it is being
loaded.
[Range] off, on
• off ... No playback during load.
• on ... Playback during load is possible. When this
feature is on loading will be slower than when
it is off, regardless of whether the data is
played or not.

Probier's mal bitte und berichte, ob es etwas bringt !
 
Ohh Colo Danke !!!

Hat auf jeden fall was gebracht es geht wirklich schneller !!

Und das umschalten zwischen den Menüs geht auch fixer !!

Danke !!!!
 
Ha, nun isses doch nicht der Akai S3000XL geworden, nachdem der Händler, der den Sampler für einen Kunden bei Ebay eingestellt hat, mir auch nach dem bereits getätigten Kauf nicht sagen konnte, ob er nun wirklich "vollausgebaut" - also mit "allen" Erweiterungen ausgestattet ist.

Vom Preis her (450 Euro) könnte das zwar hinkommen (Effektboard, Output-Board, Filterboard, 32MB Flash-Ram, 32MB Ram Standard-Ram plus Zip-Laufwerk), aber bevor ich nachher doch einen ungaren Sampler hier rumstehen habe, mit dem ich dann nichts anfangen kann, bin ich vom Kauf zurückgetreten.

...und natürlich habe ich heute gleich erneut zugeschlagen :)

Nachdem ich zu der Erkenntnis gekommen bin, dass es "das" Gerät für all meine Wünsche einfach noch nicht gibt und wohl auch erstmal nicht geben wird, habe ich mir heute erneut einen Roland SP-404 zum Abfeuern von Samples, FX und Zwischenparts für die Live-Auftritte meiner NuMetal-Band sowie zum Frickeln zu Hause, meinen langersehnten Traum - den Roland JV-2080 - bestellt.

Jaja, ihr lacht jetzt sicher - JV-2080 und Frickeln - aber wartet es nur ab! Was ich damals während meines achtwöchigen Aufenthalts auf Kreta mit dem JV-1080 und einem Atari so alles kreiert habe ... da hätte "Autechre" große Augen gemacht :) Und der 2080 hat ja sogar noch 2 EFX mehr! Schade nur, dass die Disketten mit den Songs den Rückflug mit der Transall nicht überstanden haben - acht Wochen Arbeit und 9 Songs fürn Ar*** :sad:

Nun ja, ich bin auf jeden Fall megaglücklich endlich wieder einen JV im Haus zu haben - auch wenn ich mir die Finanzierung über die nächsten acht Wochen vom Mund absparen muss. Egal - mit dem Vorgänger habe ich meine besten Stücke und gut 60% meiner "Abscess"-Alben gemacht! Und was freue ich mich schon auf die zusätzlichen EFX im Multimode - was für Möglichkeiten...!!! :)

P.S.: Hat zufällig jemand ne PDF-Anleitung für den JV-2080 oder kann mir sagen, ob es sich mit den Effekten immer noch so verhält, dass ich jedem Part im Multimode den Effektanteil über den parteigenen Effekt-Send beimischen kann? Also der Bass bekommt etwas Distortion und ordentlich Chorus, die Pads bekommen Hall und nen Stereo-Enhancer, die Sequenzen erhalten ordentlich Delay, etwas Distortion sowie Hall und die Drums ein bißchen Ambience...
 
> Akai S3000XL, Output-Board

Ist jetzt nicht so wichtig, aber die Outputs können im S2000 nachgerüstet werden, im S3000XL sind sie ab Werk fest verbaut. Es gibt also kein Output-Board für den S3000XL.

Habe hier einen S3000XL mit 32 MB RAM, Effekt-Board, Filter-Board, den ich aber seit langem nicht mehr nutze, weil ich das Arbeiten mit einem Soft-Sampler viel besser finde. Und das auf einem PIII 1,1 GHz und 384 MB RAM!
 
Moogulator schrieb:
Wenn du gerne DSP FX magst wie sonicworx: dann unbedingt <a href=www.Sequencer.de/syns/ensoniq>Ensoniq</a> ASR10 .. ich habe damit sehr gern gearbeitet, schwachpunkt: filter ohne resonanz, vorteil: sehr geile FX , besonders mit den prosoniq und wavebox sachen... wie sonicworx in ECHTZEIT.. digitalFX sind seine stärke..
Ja nur gibt es die Effektbibliotheken nicht mehr zu kaufen (das war ja anno 1990/91/92 und sie waren nie in die Produktpalette der Prosoniq GmbH übernommen worden, die erst seit 1995 existiert). Dürfte schwierig sein die zu bekommen, selbst ich habe keine Kopie mehr davon.

Gruß,
--smb
 
studio-kiel schrieb:
P.S.: Hat zufällig jemand ne PDF-Anleitung für den JV-2080 oder kann mir sagen, ob es sich mit den Effekten immer noch so verhält, dass ich jedem Part im Multimode den Effektanteil über den parteigenen Effekt-Send beimischen kann? Also der Bass bekommt etwas Distortion und ordentlich Chorus, die Pads bekommen Hall und nen Stereo-Enhancer, die Sequenzen erhalten ordentlich Delay, etwas Distortion sowie Hall und die Drums ein bißchen Ambience...

Guck mal hier: http://www.rolandus.com/products/produc ... arentId=73
Ist zwar auf englisch, aber immerhin. PDF kann man da auch downloaden.
 
Danke - mein 2080 ist vorgestern inklusive deutscher Anleitung gekommen :) *juhuuuu*
 


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