Im Bemühen meinen Sound zu verbessern, verliere ich mich ins Uferlose! Wie ändern??

Sticki

Sticki

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Also wer Musik machen als Arbeiten empfindet der war noch nie richtig Arbeiten!
Habe Gestern meinen Schwager am Haus geholfen. Nächsten Samstag geht's weiter. Abrißarbeiten usw.
Das ist Arbeiten!
Musik machen selbst hab ich noch nie als Arbeiten empfunden.
Ein Glück!!
Hab doch keine Macke! ;-)
 
Altered States

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Also wer Musik machen als Arbeiten empfindet der war noch nie richtig Arbeiten!
Das ist für mich völliger Quatsch. Natürlich ist Musik machen Arbeit, weil alleine die Tätigkeit ansich schon Arbeit ist. Ob dir das gefällt oder nicht, Musik machen ist Arbeit. Die kann natürlich Spaß machen, aber Arbeit bleibt das für mich trotzdem. Selbst als ich noch Radierungen beim Zivilidienst angefertigt habe war das für mich Arbeit. Warum sollte das beim Musik machen nicht genauso sein?
 
Sticki

Sticki

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Das ist für mich völliger Quatsch. Natürlich ist Musik machen Arbeit, weil alleine die Tätigkeit ansich schon Arbeit ist. Ob dir das gefällt oder nicht, Musik machen ist Arbeit. Die kann natürlich Spaß machen, aber Arbeit bleibt das für mich trotzdem.
Ja wenn du das für dich so empfindest is ja ok.
Ich empfinde das für mich halt anders.
 
Altered States

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@Sticki201

Natürlich kann Musik machen auch ein Ausgleich zur Arbeit sein, aber generell zu sagen Musik machen wäre keine Arbeit, halte ich halt für falsch - mehr wollte ich damit auch nicht sagen. Für mich ist halt jedwede Arbeit auch Arbeit. Kann sein das jemand den Boden fegen/wischen nicht als Arbeit betrachtet, für mich ist es aber eben solche, wie jedwede andere Tätigkeit auch.
 
Sticki

Sticki

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Alles gut. Meine Empfindungen sind ja keine Referenz für andere.
Andere können das ja von mir aus als Arbeit sehen.
Aber das Thema gab es ja auch schon oft hier.
Und jedes mal gab es beide Seiten.
Die einen die es als Arbeiten empfinden und die anderen die es nicht als Arbeiten empfinden.
Was ich als Arbeiten empfinden würde wäre wenn ich Auftrags Musiker... umher Reisender Festival dj.. Label Betreiber wäre usw.
Das ist was völlig anderes.
Mein eigenen Spaß seh ich nicht als Arbeiten.
Finde wenn das der Fall ist sollte man sein Hobby wechseln oder so.
 
Altered States

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Ich habe früher Bilder gemalt, bzw. so vor mich hin gebastelt, das empfand ich jedenfalls auch nicht als Arbeit. Für einige anderen wäre das Arbeit gewesen. Wo also liegt da der Unterschied? Denke egal was man macht, es ist Arbeit, ob Hobby oder nicht. Zum Glück darf da jeder selber beruteilen, was für ihn Arbeit ist und was nicht.
 
Plasmatron

Plasmatron

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Arbeit ist Kraft pro Strecke. Das kann von geistig bis körperlich irgendwie definiert werden.. Das ändert sich auch nicht wenn die Leistung Spass macht .. ;-)
 
Sticki

Sticki

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Wir reden hier von Empfindungen!
Der eine empfindet das so und der andere so.
Her je.
Ich hab Glück und empfinde es halt nicht als Arbeiten! ;-)
 
Altered States

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Verstehe. Wenn du mit dem was du an Musik machst Geld verdienen müsstest wäre es doch Arbeit oder nicht? Wo also soll da der Unterschied sein zu dem was du nicht eh schon machst?
 
Thomasch

Thomasch

MIDISynthianer
Mit Arbeit habe ich in diesem Fall gemeint, daß man etwas dafür tun muß um zu einem Ergebniss zu kommen.
Etwas, was mit einem gewissen Aufwand verbunden ist und einem nicht von allein in den Schoß fällt.

Man kann Arbeit natürlich auch nur als etwas unangenehmes Empfinden, aber diese Interpretation wollte ich damit nicht triggern.
Frei nach Mark Twain: Arbeit ist nur das, was du gezwungen bist, zu tun. Tust du es freiwillig, wird es zum Vergnügen.
 
Bernie

Bernie

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Also wer Musik machen als Arbeiten empfindet der war noch nie richtig Arbeiten!
Ich habe früher als Schlossermeister gearbeitet und das ist wirklich manchmal hart.
Trotzdem ist Musik machen auch Arbeit.
Habe Gestern meinen Schwager am Haus geholfen. Nächsten Samstag geht's weiter. Abrißarbeiten usw.
Das ist Arbeiten!
Nein, das ist vielleicht körperliches Arbeiten, aber nicht mehr oder weniger.
So bisschen Samstag rumdödeln ist auch noch anders, als die ganze Woche bei Wind und wetter auf dem Bau.

Wer den ganzen Tag am PC sitzt und Buchhaltung oder IT macht, der arbeitet doch auch, oder siehst du das anders?
Musik machen selbst hab ich noch nie als Arbeiten empfunden.
Ein Glück!!
Hab doch keine Macke! ;-)
Sobald du das beruflich, mit Kunden verhandelst, Aufträge "abarbeitest", Termine einhalten musst, dazu den ganzen Papierkram,
mit Angebot, Rechnung, Steuerkram, usw. machen musst, ist die Musikproduktion tatsächlich Arbeit.
 
Sticki

Sticki

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Mit Arbeit habe ich in diesem Fall gemeint, daß man etwas dafür tun muß um zu einem Ergebniss zu kommen.
Etwas, was mit einem gewissen Aufwand verbunden ist und einem nicht von allein in den Schoß fällt.
Ich weiß nicht wie du das meinst aber wenn ich zb. unbedingt wissen will durch recherchieren... Videos tutorials schauen usw. wie der Mega Sound von dj Deep gemacht wird dann ist es arbeiten.
Habe ich aber eigene experimentier Freude komm ich sehr schnell auch zufällig zu tollen Ergebnissen und überrasche mich selbst und musste überhaupt nicht viel tun für.


Ansonsten weiß auch nicht wie lange man unterschiedliche Empfindungen was das Musik machen betrifft diskutieren soll?
Keine Ahnung.
 
Zuletzt bearbeitet:
Sticki

Sticki

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Sobald du das beruflich, mit Kunden verhandelst, Aufträge "abarbeitest", Termine einhalten musst, dazu den ganzen Papierkram,
mit Angebot, Rechnung, Steuerkram, usw. machen musst, ist die Musikproduktion tatsächlich Arbeit.
Volle Zustimmung!
 
Herbie

Herbie

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Ja, das ist die Arbeitsweise von Kfz-Werkstätten.
Ach, der Wagen springt nicht an? Dann wechseln wir erst mal den Auspuff und den Bremslichtschalter ...
Planlos durch Zufall habe ich noch nie etwas brauchbares hinbekommen.
Man sollte schon wissen was man tut, aber ich glaube ihm ging es darum daß Dinge per Zufall gut zusammenpassen und
dann muß man einfach nur seinen Verstand und sein Gehör benutzen um letztendlich zu entscheiden ob's passt oder nicht.
Ich mach das Mit EQ z.B. immer nur nach Gehör. Es wär zwar toll erklären zu können was passiert wenn man diese oder jene
Frequenz senkt oder anhebt, aber dafür habe ich bisher keine Zeit investiert um das zu lernen. Muß auch nicht sein.
Man sollte aber erkennen können wenn sich zwei Instrummente beißen und dann entsprechend regeln können. Es gibt ja wunderbar einfach
zu bedienende EQ's wie dieser eine von Cubase (vergessen wie er heisst) bei dem man 4 Bänder hat mit dem man ganze
Bereiche mehr oder weniger regeln kann. Mit so einem "Zufalls EQ" der natürlich auch Feingefühl und Erfahrung vorraussetzt bin
ich klanglich immer sehr gut gefahren. ein EQ mit zig einzelnen Bändern würde mich verrückt machen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Herbie

Herbie

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Auf der anderen Seite - wer behauptet Musik machen ist ein rein kreativer Prozess und hat mit Handwerk und Arbeit nichts zu tun, der ist ein Narr der sich selbst überschätzt, weil ihm der Wind zufällig mal nen hübschen Groove geflüstert hat, oder er beim Knöpfchen drehen abgerutscht ist, so daß es plötzlich und unerwartet gut klang.
Tja ..für diesen Anfänger klang es vieleicht gut ^^ Man braucht das doch nicht zu diskutieren daß jemand mit Erfahrung bessere Ergebnisse erzielt als ein blutiger Anfänger.
Allerdings ist es auch nicht nötig ein Studium zu absolvieren um Kunst ,oder irgendwelche Musikprodukte zu schaffen. Die Erfahrung und das Talent entscheiden...und ob es vom
Herzen kommt oder einfach nur in Bauklotzmanier hingebrettert wurde. Es gibt Leute die unglaublich viele Tricks draufhaben , aber keine Menschlichkeit aus den Manschinen kitzeln
zu vermögen.
 
Herbie

Herbie

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Planlos am Modularsystem herumspielen mache ich gelegentlich auch mal, aber mehr zum Zeitvertreib
Bei meinem Modularsystem mache ich alles mit Plan. Natürlich ist das auch nicht so riesig wie deins, da würde ich nämlich ganz schön
planlos davorstehen ;-) Aber ich habe schon erstmal eine Vorstellung was mit den Wellen pasieren soll und dementsprechend verkabel ich.
Also nicht Planlos. Ein Musikstück hingegen lasse ich schonmal gerne ohne Plan entstehen. Ich verlasse mich dann dabei voll auf meinen Geist
der quasi ohne meinen Verstand entscheidet. Ich kann es nicht beschreiben, aber ich lasse mich leiten wenn ich arrangiere. Und irgendwie ist der
Prozess immer auch Chaotisch irgendwie, aber ich feile und male und kleckere. Es ist dann so als würde ich inmitten von vielen Farbeimern stehen
und schaffe es durch meine Erfahrung den Überblick gerade so zu behalten. Dann ist es so wie wenn ich auf schmalen Graden gehe und
am Ende , aber erst wenn das Werk steht mach ich sogar nochmal eine Radiersession und "erase" gewisse Dinge die im Eifer des Enthusiasmus
ein bisschen zu viel waren.
 
Nick Name

Nick Name

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Resümee nach einem jahr hier für mich!

Ws habe ich geschafft? ... Nicht viel

Einen workflow habe ich immernoch nicht, weil ich alle drei wochen mein setuo ändere - so bleibt es immer anstrengend!


Allerdings habe ich es geschafft mich von vielen schönen sachen zu trennen, um mich ganz auf meine MPC4000 zu konzentrieren.
Die kohle habe ich in hochwertige effektprozessoren investiert.

Schaun mehr mal...
 
THOGRE

THOGRE

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Was ich will, weiss ich immer erst, wenn ich es (bei mir meist durch experimentieren...) höre oder sehe (wie beim malen)
Ist bei mir genauso, ich hab z.B. auch tausende Loops, aber KEIN einziges richtig fertig gemachtes Lied, ich bekomme es einfach nicht hin und das ist wahrscheinlich auch die Begründung dafür, warum ich mit dem ganzen Synthkram angefangen hab, da kann ich einfach laufen lassen und jammen, wann und ob ich jemals einen richtigen Song machen werde, steht noch in den Sternen ?‍♂️
 
Bernie

Bernie

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Das ist nur eine reine Vermutung, ohne je etwas von dir gehört zu haben ...

Eventuell machst du ja den gleichen Fehler, wie viele Andere. Du setzt deine Werkzeuge nicht ein , um den Klang zu optimieren, sondern weil du sie hast.
Meistens ist nur zuviel von allem, versuche daher deine Sounds schon so zusammenzustellen, das sie bereits aus der MPC nahezu perfekt zusammen klingen.
Achte auf die Frequenzen der einzelsounds, lasse entsprechend Luft und matsche beispielsweise nicht die Bassdrum mit dem Bass zu.
Nicht immer für alles die fettesten Samples verwenden.
Wenn das alles schon optimal aufeinenader abgestimmt ist und der Mix passt, erst dann kommen deine Materingtools zum Einsatz.
Auch hier ist weniger mehr, übertreibe es nicht und komprimiere nicht alles platt, lass Headroom ...
 
Nick Name

Nick Name

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Darf ich fragen in welche?
zb SSL Fusion oder 500ermodule: Nvelope von Elysis, Pultecstyle EQ IGS AUDIO Rubber Bands Mastering EQ
ps: Schon klar dass man keine wunder erwarten darf und alles von einem selbst abhängt!

Mein hauptfokus liegt jetzt darin alles soweit zu reduzieren bis auch geräte die ich gut händeln kann - das gelingt auch
- und von da aus wieder zu wachsen (wenn ich das will).
Der MAQ 16/3 sequencer den ich seid drei jahren habe verstehe ich jetzt aufeinmal besser oder auch die Sherman Filterbank.

Die Effektprozessoren (oben) sind spassinvestitionen - Hauptmerk liegt auf der MPC 4000 und zwei monophone analoge synth.
Recorden tue ich nur noch in Stereo - Dieses Mehrspur-recorden liegt mir einfach nicht - also muss man da konsequenzen ziehen.

Bis jetzt sind meine produktionen nicht schlechter geworden!
Und um missverständnisse vorzubeugen: Ich hab genug fertige sachen!
 
Zuletzt bearbeitet:
NickLimegrove

NickLimegrove

Flexiganer
Und um missverständnisse vorzubeugen: Ich hab genug fertige sachen!

Du hast nicht nur "fertige Sachen" -- du hast eine 10jährige Geschichte von Veröffentlichungen auf "richtigen" Labels und Auftritten vor "echten" Leuten, mitunter in renommiertern Etablissements.
:band:

Ich hatte (apropos 1-jähriges Jubiläum) anfangs in dem Thread hier fleißig mitgelesen und glaubich auch geschrieben, und irgendwann bin ich ausgestiegen, weil ich dachte (ohne dir zunahe treten zu wollen): "hat der Typ wirklich ein Problem, oder bildet er sich nur eines ein?".

Das klingt jetzt voll eso und so, aber ich denke es ist okay, da der Thread ja schon irgendwie so'n bisschen als Lebensberatungscoaching gedacht scheint...: hast du innerhalb dieses Jahres nicht nur über "Gear" und "workflow", sondern auch über deine, ich sag mal, "Haltung" zu deinem Material nachgedacht?

Darüber, dass die Frage vielleicht nicht so sehr ist: "behalte ich jetzt mein Jeff-Mills-Pult oder nicht?", oder "darf ich von meinen 500er-Modulen Wunder erwarten?". Sondern eher: "ich kriege anscheinend, anders als andere Leute, regelmäßig Sachen wirklich fertig -- warum bin ich mit diesem Output trotzdem so unzufrieden?".

Weil Fakt ist doch, anscheinend: es gibt einen Haufen Leute, die deine Sachen schätzen. Die bringen das auf Platten raus, die buchen dich, die zahlen dafür Eintritt, usw. -- das könnte doch eigentlich etwas sein, aus dem man einen Haufen Motivation ziehen kann, findest du nicht?
 
FOTOGRAF MARcX

FOTOGRAF MARcX

step by step sequencer
Gegenüber anderen, ist es sehr klein und überschaubar
klein und überschaubar... aha... solche gerätschaften sehe ich zum ersten mal!

was dein problem betrifft kann ich dir aus erfahrung sagen dass du wenigstens drei oder mehr disziplinen brauchst die nicht unbedingt was mit musik zu tun haben müssen. wenn du mal in einer disziplin nicht weiter kommst dann lerne für ne andere und zwar mit vollem eifer und ergründe dieses themenfeld (die starts sind immer easy), bestimmt kommst du da auch an nen punkt wo schluss ist also das nächste auf den tisch... und irgendwann stellst du fest dass dir eines deiner themen besonders gut liegt. dessen lösungs und strukturwege nimmst du fortan als grundlage für die musik und umsomehr du in dem thema lernst welches dir leicht fällt desto besser wird das was du gern können würdest. künstler sprechen auch vom schritt zurück, also abstand einnehmen um das ganze aud der distanz und als ganzes beurteilen zu können. und beurteilt wird nach struktur von der disziplin die dir liegt... man kann jedes system mit einem anderen erklären oder kombinieren wenn man das kapiert hat... beste grüße und mir gehts bei der musik genauso noch... ziemlich frustrierend wenn man sieht was andere machen und auf welchem level die schon sind...
 
Nick Name

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@ NickLimegrov: Ich höre was du sagst!! Ist bestimmt was dran!

Nagut: Ich finde mein material klasse! (Hab ich auch an andere stelle schonmal gesagt)
Was ich total scheisse finde ist, dass ich ein manual lesen kann und es trotzdem nicht kapiere! (Mal krass gesprochen)
:) muss ich wohl mit leben...
 
Nick Name

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dessen lösungs und strukturwege nimmst du fortan als grundlage für die musik
Das ist eine gute strategie - die nur wenige verstehen. Den meissten gehts beim musikmachen nur um musik.
ziemlich frustrierend wenn man sieht was andere machen und auf welchem level die schon sind...
Ja, geht mir auch so.
Die erkenntnis dass man dass nie erreichen wird führt halt dazu, dass man seinen eigenen weg gehen muss (Bei mir halt zb kein multitrack-recording)

Machen wir uns nix vor: Sich von schönen phantasien (toller produzent!) zu verabschieden ist immer schmerzhaft - für jeden.
 
 


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