die gefahr liegt heute (wie damals) nicht in der kuenstlichen "intelligenz"
sondern in der realen dummheit, darin, dass die menschen den schwachsinn den die "ki" produziert
fuer wahr halten.
... sorry, habe noch lange nicht alle Seiten zuvor gesehen ... aber der zitierte Satz geht in die richtige Richtung.
Das Einsteinsche Zitat trifft es irgend wie genauer. "Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher."
Derzeit wird irgendwie gefühlt alles (was mit Software zu tun hat) mit KI zugekleistert, dabei stümperhaft pseudo-modernisiert und viel mehr mystifiziert. Oft geschieht das postfaktisch - also ohne Ahnung von der Materie. Ist fast schon KI-Esoterik.
KI-erzeugte Musik wäre ja so was ähnliches wie algorithmische Klänge. Hört sich als Begriff schon bescheuert an. Das Resultat davon wäre dann ganz nah an "Maschinengedudel für die Tonne".
KI hat keine Emotion, kein Gefühl. Das sind doch die essenziellen Zutaten für das Erzeugen von Musik, egal ob beim Komponieren oder bei der Auffuehrung. Da spielt mit rein, wie der Komponist, die Band oder das Orchester gerade drauf sind, was sie aktuell erlebt haben.
In puncto Gefühl und Emotion gilt das gleiche für den Hörer der Musik. Je nach dem, wie er gerade drauf ist gefällt oder missfällt das Gehörte.
KI ist nix anderes als ultraschnelle Systeme aus neuronalen Netzen, die nach Vorgaben ein Muster erkennen. Damit steuern sie einen Entscheidungsbaum, der auch schon mal ziemlich gross sein kann, und auch schon mal die algorithmische Steuerung irgendwelcher Aktoren nach sich zieht.
Da ist nix kreativ. Alles das stupide Abarbeiten vorgegebener Aktionen. Es soll mal einer erklären, wie man Emotion und Gefühl in Software abbildet
Durchaus vorstellbar ist, dass Arbeitsroutinen durch KI beschleunigt werden. Das kann auch in einer DAW sehr hilfreich beim produzieren von Musik sein. Es unterstützt die Leute, aber ersetzt nicht den kreativen Part. Den Part des Mixer-Knechtes vielleicht.
SCNR, Jürgi