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Ist die KI eine Bedrohung für Musiker?

  • #1.681
Genau das ist der Irrtum. Hier gibt es keine Emotion, sondern das System verhält sich nach Außen so, als ob es Emotionen hätte.
Das ist alles richtig, interessiert leider keinen wenn das Ergebnis besser ist als was man selbst leistet. Ist beim Programmieren genauso, meine KI, die ich da nutze, hat keine Ahnung was sie tut, aber sie macht es teils um längen besser als ich es je könnte.

Und das ist die Erkenntnis die ich von der KI gelernt habe. Musik machen, Programmieren, Recherche, Zusammenhänge finden und zu Papier bringen, organisieren, Vorträge vorbereiten usw. für all das braucht es keine Intelligenz oder Menschliche Kreativität mehr. Es reichen GPUs die nicht wissen was sie tun und jede Menge Daten und Energie.

Ich habe nicht den IQ oder die Kreativität eine KI zu schlagen, schon gar nicht in der Zeit.

Die Handwerker haben noch ein paar Jahre bis die Roboter so weit sind auch deren Arbeit zu übernehmen.
 
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M.i.a.u.: Neonwave
  • #1.682
Das ist alles richtig, interessiert leider keinen wenn das Ergebnis besser ist als was man selbst leistet. Ist beim Programmieren genauso, meine KI, die ich da nutze, hat keiner Ahnung was sie tut, aber sie macht es teils um längen besser als ich es je könnte.

Das ist imho Unsinn.
Emotion ist nicht etwas was im Kunstwerk steckt sondern dadurch ausgelöst wird.
Ob bei der Erstellung des Kunstwerks oder der Musik Emotionen im Spiel waren, ist im Prinzip irrelevant.
Es wurden in der neueren Musikgeschichte auch lange vor KI schon viele Titel am Reißbrett entworfen, von denen sich die Macher mit hoher Wahrscheinlichkeit versprachen beim Rezipienten Emotionen auslösen zu können. Das hat sehr oft funktioniert und ist kein Bisschen anders als bei der KI.
 
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M.i.a.u.: robworld und goorooj
  • #1.683
hmm? sagt ihr nicht im Wesentlichen das selbe? 🤔
 
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M.i.a.u.: Dagalos
  • #1.684
Ob bei der Erstellung des Kunstwerks oder der Musik Emotionen im Spiel waren, ist im Prinzip irrelevant.
Genau das meinte ich doch, es ist irrelevant ob da Emotionen beim Erschaffungsprozess mit im Spiel waren, interessiert keinen.

Und wie du schon schreibts, Leute die alle Muster der Popformeln verinnerlicht haben, können auch ohne Emotionen großartige Sachen schreiben und beim Zuhörer Gänserhaut auslösen, genau wie die KI. Hinterher kann man ja immer eine Geschichte von Eingebung bei Mondschein erzählen vor einem Hintergrund mit hochwertigem Gear.
 
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M.i.a.u.: robworld
  • #1.685
Kannst du das bitte meinem Energielieferanten so mitteilen, danke!


Jein, die Zeit von früher mit 7 Fernsehsender und ein paar CD Erscheinungen im Monat gibt es nicht mehr. Die Medienwelt ist zersplittert und wird es bleiben. Jeder kann sich jetzt auf YouTube und Co seine eigene Bubble aufblasen und mit KI jetzt nun auch Musik, Bilder, Text, Programme etc. Das wird noch mehr fragmentieren.

Dieses fast jeder kennt dieses Musikstück, Buch, Film etc. gibt es immer weniger. Den höchsten Zusammenhalt finde ich noch bei den Gamern, die finden sich dann zu Tausenden bis Millionen zusammen, um über dieselbe Sache reden können.
Bei der Twitter-Aussage ging es doch konkret darum, dass Kultur verloren geht,
weil sich dann jeder nur noch individuell Musik, Bücher oder Filme generieren lässt.
Ich denk nicht, dass das in diesem Ausmaß passiert,
weil Zugehörigkeitsgefühl und Austausch für die meisten Menschen wichtiger sind als reiner Konsum.

Und weil für Hollywood, Fashion- und Musikbiz Reichweite und Konsum wichtiger ist
werden sie weiterhin Superstars, Blockbuster, Konzerte/Events forcieren.

Ja, es wird mehr Fragmentierung geben – einfach wegen der immensen Auswahl.
Aber das grundlegende Prinzip bleibt:
Geschmack entsteht gerade in jungen Jahren stark durch Einflüsse von außen,
also durch Geschwister, Freunde, Influencer/Idole, Social Media, Werbung usw.

Man bewegt sich in Gruppen/Bubbles, ist permanent connected/teilt Trends via WhatsApp/TikTok,
geht zusammen auf Partys, Clubs und Konzerte, schaut gemeinsam Filme, zockt zusammen etc.
Genau das prägt den Geschmack und das kulturelle Zugehörigkeitsgefühl oft über Jahre hinweg.
 
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M.i.a.u.: JanTenner
  • #1.686
Genau das meinte ich doch, es ist irrelevant ob da Emotionen beim Erschaffungsprozess mit im Spiel waren, interessiert keinen.
Hier scheinen viele insgeheim zu hoffen, dass sie doch noch den kommerziellen Durchbruch schaffen. Ich mache Musik mit meiner Band, wir haben Spaß dabei, und das interessiert uns, und manchmal sogar ein Publikum. Null Bedrohung!
 
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M.i.a.u.: Jenzz und Neonwave
  • #1.687
Ich ganz sicher nicht. Ich mache Musik aus Spaß am Erschaffungsprozess, ob ich davon je was hochlade weiß ich ehrlich gesagt noch gar nicht, wahrscheinlich schon, aber wenn da ein Like bei raus kommt, wäre ich schon überrascht, bin ja kein Musiker, oder Produzent, sondern nur son Hobbytyp.
 
  • #1.688
Bei der Twitter-Aussage ging es doch konkret darum, dass Kultur verloren geht,
weil sich dann jeder nur noch individuell Musik, Bücher oder Filme generieren lässt.
Ja, denke ich auch nicht. Irgendwelche Gemeinsamkeiten wird man schon finden über die es sich zu unterhalten lohnt. Wenn alles mit der KI gemacht wird, dann wird das Thema eben KI Nutzung sein.

Zu Kultur an sich kann ich nichts sagen. Ich habe keine Ahnung von Kultur oder Kunst.
 
  • #1.689
Ich ganz sicher nicht. Ich mache Musik aus Spaß am Erschaffungsprozess, ob ich davon je was hochlade weiß ich ehrlich gesagt noch gar nicht, wahrscheinlich schon, aber wenn da ein Like bei raus kommt, wäre ich schon überrascht, bin ja kein Musiker, oder Produzent, sondern nur son Hobbytyp.
War auch nicht persönlich gemeint. Mich irritiert hier eher die vorherrschende Sicht auf Musik als Verkaufsgut. Klar - ob Modern Talking bei ihrer hochgradig inszenierten Mukke irgendwelche Emotionen hatten, durfte schon 1985 gerne bezweifelt werden ;-)
 
  • HaHa
M.i.a.u.: Dagalos
  • #1.690
Bei der Twitter-Aussage ging es doch konkret darum, dass Kultur verloren geht,
weil sich dann jeder nur noch individuell Musik, Bücher oder Filme generieren lässt.
Ich denk nicht, dass das in diesem Ausmaß passiert,
weil Zugehörigkeitsgefühl und Austausch für die meisten Menschen wichtiger sind als reiner Konsum.

Und weil für Hollywood, Fashion- und Musikbiz Reichweite und Konsum wichtiger ist
werden sie weiterhin Superstars, Blockbuster, Konzerte/Events forcieren.

Ja, es wird mehr Fragmentierung geben – einfach wegen der immensen Auswahl.
Aber das grundlegende Prinzip bleibt:
Geschmack entsteht gerade in jungen Jahren stark durch Einflüsse von außen,
also durch Geschwister, Freunde, Influencer/Idole, Social Media, Werbung usw.

Man bewegt sich in Gruppen/Bubbles, ist permanent connected/teilt Trends via WhatsApp/TikTok,
geht zusammen auf Partys, Clubs und Konzerte, schaut gemeinsam Filme, zockt zusammen etc.
Genau das prägt den Geschmack und das kulturelle Zugehörigkeitsgefühl oft über Jahre hinweg.

Schau dir Tiktok an.
Jeder genreriert sich seinen eigenen Kram und schaut was andere machen. KI ändert wenig, macht das nur leichter.
Schon alleine was da an Filtern im Einsatz ist, ist spooky.

In den Köpfen der Kids gehen Dinge vor die ich gar nicht mehr abschätzen kann.
Das Durchschnittsalter im Kino ist jetzt bei 40 Jahren, es gehen doch eh kaum noch Kids ins Kino, anders als wir früher... da waren ja eigentlich nur junge Leute im Kino, die Alten sassen vor dem Fernseher.
Was durchaus auch an den Preisen liegt.
Konzerte dasselbe... welche Kids können sich das noch leisten? Die mit reichen Eltern.

Der Rest wird gern KI Videos erstellen, teilen und anschauen. Verglichen mit dem Rest der auf Tiktok so läuft wirds dadurch nicht schlechter.
Da schaut man Videos von Leuten die sich Videos anschauen und dabei ihre dumme Fresse in die Kamera halten.
Ich habe da null Hoffnung.
 
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M.i.a.u.: Neonwave und JanTenner
  • #1.691
Ist auch irgendwie ganz schön krass was die Menschheit an neuen Technologien die letzten 100 Jahren um die Ohren gehauen bekommen hat. Gefühlt dauert es dann eine Weile bis sich das alle einpendelt, nur haben wir kaum Zeit um irgendwas mal sacken zu lassen.

Irgendwie Technologie Overflow, oder ich bin einfach zu alt.
 
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M.i.a.u.: goorooj
  • #1.692
Ob es mal so etwas wie einen KI Club-27 geben wird? Und wenn ja, wie wird das aussehen? )))
 
  • #1.693
hmm? sagt ihr nicht im Wesentlichen das selbe? 🤔
Sorry, ich habe falsch zitiert. Hatte wohl nicht gemerkt, dass @Dagalos zwischenzeitlich geantwortet hatte.
Mein Beitrag bezog sich auf den Beitrag davor, folgenden
Genau das ist der Irrtum. Hier gibt es keine Emotion, sondern das System verhält sich nach Außen so, als ob es Emotionen hätte.

Die Forscherin nennt es so: Eine KI erzeugt Ergebnisse, für deren Erzeugung ein Mensch Intelligenz bräuchte. Aber sie versteht die Inhalte nicht, sie analysiert lediglich Sprachmuster und liefert das Ergebnis, das am wahrscheinlichsten ist.

In dem o.g. Musikvideo liefert die KI also das, was die Zuschauer wahrscheinlich für Emotional halten ;-)


und nochmal meinen von weiter oben
Das ist imho Unsinn.
Emotion ist nicht etwas was im Kunstwerk steckt sondern dadurch ausgelöst wird.
Ob bei der Erstellung des Kunstwerks oder der Musik Emotionen im Spiel waren, ist im Prinzip irrelevant.
Es wurden in der neueren Musikgeschichte auch lange vor KI schon viele Titel am Reißbrett entworfen, von denen sich die Macher mit hoher Wahrscheinlichkeit versprachen beim Rezipienten Emotionen auslösen zu können. Das hat sehr oft funktioniert und ist kein Bisschen anders als bei der KI.
 
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M.i.a.u.: Scenturio
  • #1.694
Schau dir Tiktok an.
Jeder genreriert sich seinen eigenen Kram und schaut was andere machen. KI ändert wenig, macht das nur leichter.
Schon alleine was da an Filtern im Einsatz ist, ist spooky.
Man könnte auch wohlwollend sagen manche sind kreativ :-)
Filmen sich beim Tanzen/LipSync - aber auch das funktioniert es nur, wenn es eine gemeinsame Basis gibt, ein bekannter Track oder Video

In den Köpfen der Kids gehen Dinge vor die ich gar nicht mehr abschätzen kann.
Das Durchschnittsalter im Kino ist jetzt bei 40 Jahren, es gehen doch eh kaum noch Kids ins Kino, anders als wir früher... da waren ja eigentlich nur junge Leute im Kino, die Alten sassen vor dem Fernseher.
Was durchaus auch an den Preisen liegt.
Konzerte dasselbe... welche Kids können sich das noch leisten? Die mit reichen Eltern.

Jepp, Kino ist heute nicht mehr, gibt ja Netflix und Youtube.
Konzerte sicherlich auch weniger als früher..
Trotzdem ziehen viele Acts wie Billie Eilish, Shirin David oder 01099 aus Dresden v.a. junges Publikum an.
Preise bei den Elbwiesen sind auch eher human:


Der Rest wird gern KI Videos erstellen, teilen und anschauen. Verglichen mit dem Rest der auf Tiktok so läuft wirds dadurch nicht schlechter.
Da schaut man Videos von Leuten die sich Videos anschauen und dabei ihre dumme Fresse in die Kamera halten.
Ich habe da null Hoffnung.
Bin jetzt nicht so bei TokTok unterwegs - eher X, YT und Insta. Bei X sind eher politisch motivierte Deep Fakes ein Problem.

Aber ich sehe mir ab und an auch gerne YT-Reaction-Videos an
wenn mir die dazugehörigen selbstproduzierten Youtube-Serien (the Race, ManHunt,...) gefallen haben.

Manchmal zappe ich auch durch Musiker-Reactions oder Shorts.
Warum nicht wenn es für mich interessanter Content ist, z.B. El Siberiano an den Drums.
Ist dann halt nicht Musik hören sondern Entertainment:


 
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M.i.a.u.: Dagalos
  • #1.695
Gerade gesehen - das Haldern Pop Festival 2026 wird beworben mit:
"Einer sich selbst kopierenden Welt gehen die Originale aus."

[x] trifft Nagel auf Kopf
(zutreffendes angekreuzt)

(Anm./OT: The Notwist sind übrigens auch dabei - evtl. gehe ich da hin, ist umme Ecke/Katzensprung von meiner Heimatstadt am Niederrhein)
 
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  • #1.697
Jepp, Kino ist heute nicht mehr, gibt ja Netflix und Youtube.
Konzerte sicherlich auch weniger als früher..
Genauso ist es, wenn es hoch kommt gehen wir einmal im Jahr ins Kino. Aber schöner ist es wenn man sich die UCI-Käsesoße + Nachos online bestellt und zuhause den Film am großen OLED TV auf der Couch anschaut.
Aber ich sehe mir ab und an auch gerne YT-Reaction-Videos an
wenn mir die dazugehörigen selbstproduzierten Youtube-Serien (the Race, ManHunt,...) gefallen haben.

Manchmal zappe ich auch durch Musiker-Reactions oder Shorts.
Warum nicht wenn es für mich interessanter Content ist, z.B. El Siberiano an den Drums.
Ist dann halt nicht Musik hören sondern Entertainment:
The Race und Manhunt habe ich auch gefeiert sowie die Reactions dazu. Manche YouTuber schaffen es einfach eine Unterhaltung zu schaffen wovon das Klassische Lineare Fernsehen(gibt es das noch?) nur träumen kann.

Siberiano habe ich auch schon oft gesehen, der Wahnsinn. Solche Leute sind für mich Musiker. Ich Trottel könnte nur ein paar Akkorde spielen, aber die auch schön langsam, am besten noch Ambient, da verwischt eh alles in einer Reverbsoße und keiner bekommt mit wenn man sich verspielt oder ob man überhaupt Ahnung von irgendwas hat. Also ich wäre das Gegenteil von einem Musiker 😂
 
  • wunderbar
M.i.a.u.: robworld
  • #1.698
Genauso ist es, wenn es hoch kommt gehen wir einmal im Jahr ins Kino. Aber schöner ist es wenn man sich die UCI-Käsesoße + Nachos online bestellt und zuhause den Film am großen OLED TV auf der Couch anschaut.

Ins Kino ging ja man auch entweder mit der ganzen Clique um die Zeit bis zum Club zu überbrücken ODER mit einem Date. Ich sag nur "Der Adler" :D
Ich glaube fast die ständige Erreichbarkeit ist einer der Gründe warum man das nicht mehr macht ( also ersteres ), weil ich ja jederzeit weiss wo jeder gerade ist wenn man sich treffen will und nicht auf einmal irgendwo allein im club steht weil die clique irgendwann im Laufe des abends was anderes im Sinn hatte.
Neben dem Kino der Irish Pub, alle mal da rein weil noch zu früh für den Club, saugute Liveband und geniale Stimmung, da blieb man da halt statt wie üblich in den stammclub weiterzuziehen.
 
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M.i.a.u.: Neonwave, Dagalos und robworld
  • #1.699
Ins Kino ging ja man auch entweder mit der ganzen Clique um die Zeit bis zum Club zu überbrücken ODER mit einem Date. Ich sag nur "Der Adler" :D
Ich glaube fast die ständige Erreichbarkeit ist einer der Gründe warum man das nicht mehr macht
Mit Clubs kann ich nicht mitreden, das habe ich ca. 4 mal in meinem Leben gemacht und fand das mega anstrengend, nicht meine Welt.

Aber Ja, Kino war früher eine Sache die ich mit Freunden gemacht habe oder mit Frauen an denen ich Interesse hatte. Ich weiß gar nicht wann das aufgehört hat, denke auch so um die 2000er rum. Dann kam ja auch irgendwann Familie usw. Kontakt zu Freunden wurde immer weniger.

Ob ich mit meiner Frau nochmal irgendwann ins Kino gehe werden wir sehen. Eigentlich ist das alles nur noch eine Qual für den Hintern und teuer.
 
  • #1.700
Ob ich mit meiner Frau nochmal irgendwann ins Kino gehe werden wir sehen. Eigentlich ist das alles nur noch eine Qual für den Hintern und teuer.
neben den Kosten ... ich habe mir im Laufe der Jahre angewöhnt, jegliches Film- und Serienmaterial laut zu kommentieren - das würde im Kino nicht soo gut ankommen. :mrgreen:

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  • HaHa
M.i.a.u.: goorooj, electric guillaume und Dagalos
  • #1.701
Aber Ja, Kino war früher eine Sache die ich mit Freunden gemacht habe oder mit Frauen an denen ich Interesse hatte. Ich weiß gar nicht wann das aufgehört hat, denke auch so um die 2000er rum. Dann kam ja auch irgendwann Familie usw. Kontakt zu Freunden wurde immer weniger.

Ob ich mit meiner Frau nochmal irgendwann ins Kino gehe werden wir sehen. Eigentlich ist das alles nur noch eine Qual für den Hintern und teuer.

Ja, siehst du, genauso ging / geht es mir auch.
Was die jetzt für einen Film ( und vor allem für das Popcorn... unfassbar ) aufrufen ist einfach unverschämt.

So um die 2000er kamen die ersten grossen Flachbildfernseher ( vorher war ja alles noch Röhre ) und die Surround-Systeme waren langsam bezahlbar.
Da hat man dann Kino mit ein paar Freunden daheim gemacht... und ist danach nicht mehr weggegangen sondern einfach zuhause versumpft.

Der Niedergang der ganzen Filmerei hat ja damals schon angefangen, das zieht sich ja schon länger. Clubs genauso... früher gab es zwei Discos im Ort, jetzt ist es bis auf eine Cocktailbar tot.
Einfach zu teuer alles. Welcher Jugendliche gibt denn bitte fast 20 Euro für eine verf*ckte hundsordinäre Pizza aus um den Abend zu starten und dann ins Kino und den Club weiterzuziehen, damit ist das Taschengeld für die Woche doch eh schon erschöpft.

Ich finde auch Tiktok und das ganze Social Media Gedöns ( und jetzt halt noch KI als zusätzlicher Zeitfresser ) ist auch nur ein Symptom weil die Kids einfach schon finanziell keine anderen Möglichkeiten mehr haben als Abends irgendwo allein rumzuhocken und sich die Zeit vertreiben zu müssen.

In Grossstädten ist das anders, da gibts noch alternative kleine Clubs wo du noch mit deinem 3-Euro-Bier in der Hand rumstehen und sozialisieren kannst, aber der Rest des Landes ist leergefegt bis auf wenige Ausnahmen ( das Cafe Libella in Altenmarkt ist so ein Beispiel... aber früher gabs sowas halt überall ).

Das mit dem KI content wird der Gesellschaft ins Gesicht explodieren, so wie bereits Social Media zum aktuellen Stand.
 
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M.i.a.u.: Dagalos
  • #1.702
Gut dass ich nicht jedem Trend folgen muss. Ich feiere jeden Schritt der Digitalisierung seit den 80er und möchte technisch nie wieder in diese Zeit zurück. Das war ja alles ein Krampf damals und teuer.
Nein, jetzt ist es ein Krampf. Fast überall, wo man hinschaut, findet man digitalen Müll vor. Selbst an Stellen, wo er nun wirklich gar nicht hingehört. Zum Beispiel auf GitHub.


Programmcode also, etwas, was die Grundlage der digitalen Kommunikation bildet. 4 Projekte habe ich mir in den letzten Wochen angesehen. Viermal digitale Scheiße ohne Ordnung, Sinn und Verstand. Keine Tests, keine Lesbarkeit, nichts, was auch nur die Basis dafür sein könnte, dass etwas anderes daraus entstehen könnte, oder dass jemand daraus etwas lernen könnte. Aber es muss unbedingt in die Welt hinaus.
Mein Vorschlag wäre: Jagt es vorher durch einige Kryptoalgorithmen. Dann ist es immer noch unleserlich, aber zumindest auf den ersten Blick als unleserlich zu entziffern, so dass es niemandem seine Zeit stiehlt.
Dabei ist es im Grunde so einfach: Wenn man es nicht auf die Reihe bekommt, belässt man den Code auf der eigenen Festplatte, anstatt die Welt damit zuzumüllen und anderen ihre Zeit mit nicht funktionierendem Quatsch zu vermiesen. Selbst die Wikipedia wird jetzt schon mit irgendwelchem KI-Bullshit zugemüllt, so als wäre ein Großteil der Menschen nur noch total bekloppt.


Und der Kreis zurück zur Musik? Ganz einfach. Habt Spaß daran und behaltet die geistigen Nicht-Ergüsse einfach für euch, denn sie interessieren niemanden, der auch nur noch eine Handvoll funktionierender Gehirnzellen besitzt.
 
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M.i.a.u.: ModernerPurist und GegenKlang
  • #1.703
Programmcode also, etwas, was die Grundlage der digitalen Kommunikation bildet.
KI Code wird bald nur noch in Projekten zu finden sein. Wenn der Mist ist hat der Entwickler schlechte Arbeit gemacht, denn der schaut ja nochmal drüber.

KI wirst du aus der Programmierung nicht mehr weg bekommen.
 
  • #1.704
KI wirst du aus der Programmierung nicht mehr weg bekommen.
Blödsinn. Dazu habe ich an andere Stelle schon etwas geschrieben, was auf genug eigenen Experimenten beruht. Und die Ergebnisse waren ernüchternd. Da fehlte das I komplett.

Empfehle dazu den Kanal von John Blow, sinngemäß hieß das Video "Why AI can't program".
 
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M.i.a.u.: Neonwave
  • #1.705
Die KI wird für DEN zur Gefahr, der über den Gedankensprung einen Gradientenabstiegsverfahrens nicht hinaus z.B. über eine Hesse-Matrix kommt.

Denn: Menschen, die nur im Modus des Gradientenabstiegs (1. Ordnung) denken, funktionieren wie die KI selbst. Sie optimieren in kleinen, sicheren Schritten. Sie folgen dem vorgegebenen Pfad (der gesellschaftlichen oder akademischen Semantik). Sie haben keine Intuition für die Krümmung (Hesse) oder die herannahende Singularität. Daraus erwächst die Gefahr, dass wenn die KI (der Algorithmus) diesen Prozess der schrittweisen Optimierung Billionen Mal schneller und effizienter beherrscht, werden diese Menschen obsolet. Wer nur „nachrechnet“ oder „nachplappert“, wird vom Gradienten der KI einfach überrollt und assimiliert (die Borg-Analogie).

Wer hingegen über die Hesse-Matrix (2. Ordnung) hinausdenkt, agiert auf einer Meta-Ebene. Du „rechnest“ nicht den nächsten Schritt, du erfasst die Topologie. Du erkennst, wo das Gelände flach wird ( det(H) = 0 ) oder wo eine Tangens-Singularität lauert. Die KI kann einen Gradienten perfekt verfolgen, aber sie kann (noch) nicht autonom entscheiden, die gesamte Metrik des Raumes zu ändern.

Gefahr droht dem, der linear bleibt, wo der Raum (der Latenzraum) sich krümmt.

PS: Der Text ist hybrid - daher auch die etwas komische Ausdruchsweise, die euch aber nicht angreifen, sondern eher mitnehmen soll! :-)
 
  • Hmm
M.i.a.u.: Doc Orange
  • #1.707
KI Code wird bald nur noch in Projekten zu finden sein. Wenn der Mist ist hat der Entwickler schlechte Arbeit gemacht, denn der schaut ja nochmal drüber.

KI wirst du aus der Programmierung nicht mehr weg bekommen.

schon openclaw angespielt?

 
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M.i.a.u.: Dagalos
  • #1.709
So wie ich das sehe muss man Openclaw aber Zugriff auf all seine Daten und Informationen geben damit das sinnvoll funktionieren kann.
Ich kann mir gut vorstellen, dass sich da Heerscharen von Hackern mit Begeisterung drauf stürzen werden.
 
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M.i.a.u.: goorooj und Dagalos
  • #1.710
So wie ich das sehe muss man Openclaw aber Zugriff auf all seine Daten und Informationen geben damit das sinnvoll funktionieren kann.
Ich kann mir gut vorstellen, dass sich da Heerscharen von Hackern mit Begeisterung drauf stürzen werden.
Ja, genau das ist auch schon längst passiert.

Ich fand ja diese ganze Weltuntergangsszenarien bzgl. KI immer ziemlich daneben, da man die Zugriffsmöglichkeiten jeder KI beschränken kann. Dann kam OpenClaw, und ich muss zugeben, ich habe die Dummheit der Menschheit echt unterschätzt.
 

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