Neu

Kaufberatung Multitrack Recorder

  • #91
Und was ist mit dem Behringer UFX1604? Das trifft zumindest die von dir genannten Anforderungen.
hm. das hatte ich mal irgendwann am schirm früher, aber mittlerweile wird es offensichtlich nicht mehr hergestellt bzw. habe ich es nirgendwo gefunden mehr.
das wäre gut gewese, wegen der vielen aux-wege und 8 x send auf den monchannels (wobei die frage ist, ob es pre- oder post-send usb-recorded, aber das könnte man nachschauen...)
wie gesagt: wird offenbar nicht mehr hergestellt...

was sind denn da alternativen??? also mischpulte die die möglichkeit bieten per usb 2.0 einzelne spuren zu recorden?
 
  • #93
Meinte eher vom schnellen Workflow, Spur Button drücken, Aufnehmen...

Natürlich ist für Bearbeitung und anderes die Maus willkommen.
 
  • #94
Das ist eine Frage des Workflows,
HW Recorder:

10: Track scharfmachen,
20: Record drücken
30: spielen
40: Track = Track + 1
50: Goto 10
60: Loop Until Track = 24

Alles ohne auf irgend ein Bildschirm zu schauen
Ich glaub' das geht mittlerweile auch per Controller ohne auf den Bildschirm schauen zu müssen.



So weit ich das verstanden hab' ist das Mackie Control das Ur-Modell dieser Controller.



An Live angepasst, aber kein Schnapp:
 
  • #95
Ich glaub' das geht mittlerweile auch per Controller ohne auf den Bildschirm schauen zu müssen.



So weit ich das verstanden hab' ist das Mackie Control das Ur-Modell dieser Controller.



An Live angepasst, aber kein Schnapp:

Das kann schon sein, Allerdings sind alle computerbasierten Programme immer komplexer in der Bedienung als Hardware-Recorder wo die ganze Sache nur mit Einschalten/Track wählen/Aufnehmen schon erledigt ist. Das ist beim Computer immer komplexer mit mehr Schritten und mehr Möglichkeiten sich zu verzetteln anstatt Musik zu machen. Und das ist es, was einen dedizierten Hardwarerecorder ausmacht. Dass er eben nicht alles kann. Und das ist gut so.
 
  • Daumen hoch
M.i.a.u.: 0x1, dhinda und dubsetter
  • #96
Das kann schon sein, Allerdings sind alle computerbasierten Programme immer komplexer in der Bedienung als Hardware-Recorder wo die ganze Sache nur mit Einschalten/Track wählen/Aufnehmen schon erledigt ist.
Nicht das was man über den DAW Controller erreichen kann, das sieht doch recht zugänglich und direkt von der Bedienung aus. Mich stört eher die Updatespirale von SW und HW, endlich ein funktionierendes System zu haben ohne ständig Teile austauschen und sich wieder einarbeiten zu müssen.
 
  • Daumen hoch
M.i.a.u.: drfreq5168 und love_groove1st
  • #98
Ich habe den Zoom R8 Recorder nun gekauft und muss gleich eine Warnung aussprechen. Das Gerät schluckt leider nicht jede SD CARD. Ich bin durch mehrere Läden gerannt und habe mehrere Karten ausprobiert. Eine Karte namens Extreme Performance for Professional hat dann dem Teufel ? sei Dank doch funktioniert. Die Karten auf der Kompatibilitätsliste gibt es nicht mehr zu kaufen.

Als gewohnter PC/Mac User holt man sich bei der Bedienung mit Cursor und Scrollrad in den Untermenüs einen Bruch.

Zum Schluss gefällt mir der Volca Sample von Behringer besser. Da hast du dann eine Vollständige MPC JJOS mit eingebautem Stereo Microphone. Midi braucht eh keiner, ich benutze CV / Gate.
 
  • #99
Für was haben diese Geräete denn die ganzen anderen Funktionen? Heisst das etwa das man mit dem Gerät doch keine Mix machen kann ohne PC?

Also, da ich jetzt mehrere Stunden am Zoom R8 gesessen habe, bin ich zum Schluss doch mit dem Gerät sehr zufrieden und positiv überrascht. Die Wandler sind definitiv studiotauglich, die integrierten Microphone reichen aus, es gibt bessere Grade bei den Feldrecordern, aber man kann sie auf jeden Fall benutzen, sie sind nicht Schrott. Auch die Drum Sounds haben mich positiv überrascht, denn ich habe Schlimmeres erwartet. Im Prinzip bräuchte man keine weiteren Instrumente, denn über die Effekte lassen sich Tonaufnahmen oder Drmsounds so weit bearbeiten und verfremden das man glauben könnte hier einen Sound aus einem Synthesizer zu haben. Nicht zu vergessen, die Möglichkeit zu bouncen zu resampeln, die Samples zu schneiden und auf dem Tracks Seq anzuordnen, wodurch fehlendes Midi vernachlässigt werden kann. Nun gut ich habe ja ein kleines modular Setup mit entsprechenden Sequenzer. Die Qualität der Effekte sind nicht die der Waves Plugins, Des Orville oder eines tc6000 oder PCM 90, aber insbesondere die Ampmodeling Algorithmen haben positiv zum Waveshaping eingeladen, Effekte lassen sich wie Studio Quad in unterschiedlichen Reihenfolgen anordnen. Man kann über den Ändern an reverb und Chorus parallel senden aber vom Chorus zusätzlich nochmal in den Reverb senden. Leider sind die Inserteffekte Kette nur für eine Spur. Man muß also immer resampeln. Leider wenn man ins Sample schneiden Menü gehen will oder in den Sequenzer muss man die Wiedergabe stoppen.

Ich kann es mir gut vorstellen dass man hier die Möglichkeit hat zu Hause oder unterwegs professionell seine Ensemble zu kreieren und dann damit in ein professionelles Tonstudio geht um dann dort über USB weitere Bearbeitungen vornehmen kann. Dann macht auch der Mackie Controller Sinn, weil man an die Bedienung gewohnt würde. Auf der anderen Seite hat der Zoom R8 auch integriert die Mastering Sektion sammt Multiband Compressor.

Für mich kleinen Mann ist das ein riesen Gerät trotz der Größe. Blinkt und leuchtet wie ein Weihnachtsbaum. Softclipping Led vibriert zur Amplitude. Das Bedienkonzept ist hervorragend durchdacht.

Es ist schade, das ich glaube da solche Geräte eines Tages ganz vom Markt verschwinden werden, weil heutezutage wirklich jeder mit MacBook und Ableton auf der Bühne steht.
 
  • Daumen hoch
M.i.a.u.: Master Mix und Horn
  • #100
Es ist schade, das ich glaube da solche Geräte eines Tages ganz vom Markt verschwinden werden, weil heutezutage wirklich jeder mit MacBook und Ableton auf der Bühne steht.
Ich denke, solche Geräte werden noch weiter produziert, wenn auch von einigen wenigen übrig gebliebenen Herstellern, die so etwas noch machen. Siehe z.B. Tape Decks. Gibt's nur noch ganz wenig auf dem Markt, aber es gibt sie noch.
Alternativ könnte natürlich so etwas wie iPad mit guter Software hergenommen werden. Allerdings bräuchte man dazu eine I/O-Erweiterung mit guten Wandlern und Mikrofonen.
 
  • Daumen hoch
M.i.a.u.: Horn
  • #101
Diese Dinger wird es weiterhin geben, da sie einfach praktisch sind. Der Hersteller Zoom hat damit ja auch seine Nische gefunden. Fast deren ganze Produktpalette bewegt sich ja seit Jahrzehnten im Field-/Homerecording-Bereich, wodurch sie eben auch gute Software, erstaunlich gute Wandler, erstaunlich gute Mikrofonkapseln usw. verbauen können.

Hinzu kommt, dass das Bedienkonzept bei Zoom eine schrittweise Evolution durchgemacht hat. Man kann fast sagen, kennst Du einen Zoom-Recorder, kennst Du alle. Wenn man einmal den grundsätzlichen Aufbau verstanden hat, kommt man damit sehr schnell zurecht.
 
  • #102
ich nehme alle meine tracks mit einem tascam dp-24 auf sd-karte auf. allerdings mit dem älteren modell. das hat nämlich noch midi. die feinarbeiten erledige ich dann am rechner.
hatte ich auch mal -dieses Vorgänger-Modell mit Midi, war auch echt gut verarbeitet und toll im Klang (und hatte auch noch ein CD-Laufwerk mit drin),
allerdings war diese Maschine bei den Schneidefunktionen sehr sehr unfähig. -Wenn Du mal Viertel-Noten präzise schneiden wolltest und Start und Endpunkt anpacken/festlegen wolltest, war dies lediglich unpräzise auf Taktstriche reduziert!

Und dann konnte man nichtmals mehrere Spuren parallel schneiden, dass man das also umständich und quasi mehrfach nacheinander angehen musste, -so dass eine musikalische Grundstruktur vollkommen auseinander zu fallen droht, (-läuft also alles "aus dem Ruder" irgendwann)...
-Fand ich unglaublich schlecht/undurchdacht -in diesen wichtigen Bearbeitungsbereichen und auch ür diese Entwicklungsstufe!

Für normale Mehrspur-Aufnahmen, -ohne viel Nachbearbeitung und bei denen man anschließend vielleicht nur noch Störgeräusche rausschneiden möchte , -dafür reicht das Gerät allerdings vollkommen. Für anschließende Überspielung in den Rechner, ist das sicher auch eine echt feine Sache,
dies sollte ein "Recordingssystem/Multitracker" meiner Meinung nach (auch ohne Rechner) dennoch alles wenigstens können.


-> Die komplette (20 Jahre) alte Akai DPS Serie: "12/16/24", konnte und kann das alles spielend. (-Natürlich sollte man hier allerdings moderne SCSI2SD V.6-Karten verbauen usw.)
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Daumen hoch
M.i.a.u.: suomynona
  • #103
Also ich habe mir ein Zoom L-12 zugelegt und nach einiger Zeit der mehr oder weniger intensiven Nutzung musste ich feststellen, dass es für meinen Anwendungsbereich drei gravierende Defizite aufweist:
1) Man kann die Monitorausgänge B-E als FX Sends verwenden, aber nur Pre-Fade. Das ist beim Jammen ein wenig hinderlich, weil man so keine Fade Ins/Outs des jeweiligen Kanals machen kann, ohne das das Effektsignal weiter hörbar bleibt.
2) Die Overdub Funktion ist irgendwie kein richtiges Overdub bzw. nur bezogen auf das Gesamtprojekt. Sprich, man kann auf eine bereits aufgenommene Spur nicht darüber aufnehmen, sondern als Punch-In nur überschreiben. Das ist doof für meine Arbeitsweise.
3) Mixdown geht genau nur einmal. Da ich ja im Overdub-Verfahren den Main Mix wieder komplett überschreiben würde. Ausserdem ist der Mixdown live vorzunehmen. Bei einer 30 Minuten Drone Session schon etwas mühsam. Mir fehlt also eine offline Bounce Funktion.

Das Teil ist offenbar primär für Bands konzipiert, die evtl. in mehreren Takes eben auf ein Spur Gitarre aufnehmen, auf die Andere dann Bass, Gesang und so andere klassische Bandsachen halt. Wofür braucht man sonst 5 Kopfhörer-/Monitormixes. Ich brauch sowas nicht.

Mein bisheriges Fazit: Meine Ansprüche können bisher von keinem Standalone Gerät erfüllt werden, leider.
Sowas wie ein Tascam DP hat zwar super DAW Features, aber dafür wieder nur halb so wenig physische Ein-/Ausgänge wie ein L-12.

Edit: Die Möglichkeit, bei den Monitor Sends zwischen Pre- und Postfade umschalten zu können, hab ich bei Zoom als Feature-Vorschlag eingereicht. Ich bekam auch tatsächlich Antwort, man würde das dem Entwicklerteam als Vorschlag weiterreichen. Ich habe aber die BEfürchtung, für das Teil wirds keine neue Firmware mehr geben.
 
  • #104
Also ich habe mir ein Zoom L-12 zugelegt und nach einiger Zeit der mehr oder weniger intensiven Nutzung musste ich feststellen, dass es für meinen Anwendungsbereich drei gravierende Defizite aufweist:
1) Man kann die Monitorausgänge B-E als FX Sends verwenden, aber nur Pre-Fade. Das ist beim Jammen ein wenig hinderlich, weil man so keine Fade Ins/Outs des jeweiligen Kanals machen kann, ohne das das Effektsignal weiter hörbar bleibt.
2) Die Overdub Funktion ist irgendwie kein richtiges Overdub bzw. nur bezogen auf das Gesamtprojekt. Sprich, man kann auf eine bereits aufgenommene Spur nicht darüber aufnehmen, sondern als Punch-In nur überschreiben. Das ist doof für meine Arbeitsweise.
3) Mixdown geht genau nur einmal. Da ich ja im Overdub-Verfahren den Main Mix wieder komplett überschreiben würde. Ausserdem ist der Mixdown live vorzunehmen. Bei einer 30 Minuten Drone Session schon etwas mühsam. Mir fehlt also eine offline Bounce Funktion.

Das Teil ist offenbar primär für Bands konzipiert, die evtl. in mehreren Takes eben auf ein Spur Gitarre aufnehmen, auf die Andere dann Bass, Gesang und so andere klassische Bandsachen halt. Wofür braucht man sonst 5 Kopfhörer-/Monitormixes. Ich brauch sowas nicht.

Mein bisheriges Fazit: Meine Ansprüche können bisher von keinem Standalone Gerät erfüllt werden, leider.
Sowas wie ein Tascam DP hat zwar super DAW Features, aber dafür wieder nur halb so wenig physische Ein-/Ausgänge wie ein L-12.

Edit: Die Möglichkeit, bei den Monitor Sends zwischen Pre- und Postfade umschalten zu können, hab ich bei Zoom als Feature-Vorschlag eingereicht. Ich bekam auch tatsächlich Antwort, man würde das dem Entwicklerteam als Vorschlag weiterreichen. Ich habe aber die BEfürchtung, für das Teil wirds keine neue Firmware mehr geben.
Kauf dir einen Deluge und einen Mixer mit 2 Aux/Pre/Post!
Ich habe einen Mackie Onyx820i und den Deluge.

https://youtu.be/50rKqRTziSU
 
  • #107
Der Deluge kann auch Hatddiscrecording wie ein Multitrack-Recorder.
Du meinst über den einen Line-In? Da kann ich auch meinen Fieldrecorder nehmen. Ich will jetzt deine Hilfsbereitschaft nicht schmälern, aber das geht vom Konzept her ziemlich stark an meinen Ansprüchen vorbei.
 
  • #108
Du meinst über den einen Line-In? Da kann ich auch meinen Fieldrecorder nehmen. Ich will jetzt deine Hilfsbereitschaft nicht schmälern, aber das geht vom Konzept her ziemlich stark an meinen Ansprüchen vorbei.
Dein Fieldrecorder kann deine Aufnahmen nicht arrangieren. Aber ist auch egal. Der Deluge ist sowieso nichts für dich, denn am Ende erblindest du an Augenkrebs und ich mache mir dann unendlich viele Vorwürfe.
 
  • wunderbar
M.i.a.u.: MacroDX

News

Zurück
Oben