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Kaufberatung Multitrack Recorder

  • #61
Ich benutze keine DAW, hab zwar ne Live Lite aber ich mach alles entweder gleich intern im Sampler oder Workstation und sonst fast immer im Korg D16 Recorder. Es macht mir einfach mehr Spaß und alles funktioniert immer,
wirklich immer!
 
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M.i.a.u.: Feldrauschen
  • #62
Der Kasten sieht gar nicht mal so schlecht aus, den werde ich mir mal genauer anschauen. Vielen Dank für den Tipp
 
  • #63
Ich hab auch letztens statt der Festplatte ein Sd card reader eingebaut. Man hört nichts mehr! Overdub geht aber nicht. Bouncen schon. Loops laufen nicht ohne Unterbrechung, brauch ich aber nicht.
Es ist auch nur Recorder, kein Sampler, Es gibt aber auch Drumpattern.
Er ist schön leicht und sieht gut aus.
 
  • #64
Ich hab den R16 schon ewig und viele meiner YouTube Tracks sind komplett darin entstanden. Inkl. Effekte und EQ und so. Gar kein Problem. Vorher hatte ich eine Yamaha AW1600, die war noch viel cooler, weil wertiger, bessere Bedienung und MIDI Sync ... ohne Sync ist eigentlich doof, aber ich nehme meistens nur einen Take mit allem gleichzeitig auf und nicht nacheinander. Wenn nacheinander, dann ist das eher Experimentalmusik die kein Sync braucht. Die Yamaha war mir irgendwann zu groß, aber ich vermisse sie. R16 ist echt handlich und das hat auch Vorzüge.

Generell sind DAWs aber flexibler und oft auch besser zu bedienen. Ich nehme als DAW mittlerweile nur noch Cubasis auf dem iPad Pro mit Stift. Ist der Hammer! Kann da auch einfach ein Audio/MIDI Interface anschließen und gute Plugins gibt‘s ja für die iOS DAWs mittlerweile auch wie Sand am Meer.
 
  • #65
Bei ebay Kleinanzeigen ist grade ein Korg D8 für 50 €. Das ist ja wahnsinn, wenn man mal überlegt was nur alleine Cubase oder Ableton kostet. Du sparst ja sogar das Audio Interface und hast keine Probleme mit Latenz oder so? Ich denke auch an diese Steinberg USB Kopierschutz dongle mit nötiger Internetverbindung usw.
 
  • #66
Ja, die können halt das, was sie sind: Aufnahmegeräte. Man braucht eigentlich nichts zusätzlich.
Der D8 war glaube ich das erste Gerät der D Reihe. Ich hab mir vor kurzem noch einen D12, der nach dem D16 rauskam, in Japan für €40,- gekauft, allerdings ohne Netzteil.
 
  • #67
@DrFreq das Eine sind Äpfel das andere Birnen.

Ohne externe Instrumente/Klangerzeuger bringt dir ein D8 überhaupt nichts.

Wenn du bisher alles nur mit Software gemacht hast, wirst du bitter enttäuscht sein.

Mit Verlaub, ich glaube du hast noch nicht 100% verstanden auf was du dich einlassen willst.

Wenn ich dich richtig verstehe, suchst du was mit Klangerzeugung. Damit vermute ich deinen Wunsch eher in Richtung All-in-One Production Center zB div. jüngere MPCs oder Roland MV8x00 etc.

Ein reiner Multitrack Recorder mit Mischereinheit und Effekten sind eher für DAWless Hardwarefuhrparks geeignet. Oder in Kombination mit einer DAW.
 
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M.i.a.u.: darsho
  • #68
weil wertiger, bessere Bedienung und MIDI Sync ... ohne Sync ist eigentlich doof,
Dann kann man ohne ein Sync Funktion keine Aufnahmen mit mehreren Takes machen wenn man Sequenzer und Drummaschienen benutzt? Sehe ich das richtig.

Und wäre der Tascam Modell 12 dann dafür geeignet? Der bietet extra ein Takt Ausgang an.

 
  • #69
Bei Modellen ohne Sync könnte man eine Audiospur für ein Sync-Signal nutzen, aber das ist dann wirklich Dino-Style.
Da bekommt man heute für kleines Geld auf dem Gebrauchtmarkt genug Geräte die man einfacher Syncen kann.

Vermute mal, dass das Tascam Midiclock senden kann, Midi IO ist ja vorhanden, da solltest du dir aber sicherheitshalber das Manual reinziehen
 
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  • #70
Dann kann man ohne ein Sync Funktion keine Aufnahmen mit mehreren Takes machen wenn man Sequenzer und Drummaschienen benutzt? Sehe ich das richtig.

Und wäre der Tascam Modell 12 dann dafür geeignet? Der bietet extra ein Takt Ausgang an.

Ja genau. Das Tascam sieht gut aus. Nicht nur Takt/Click Ausgang sondern wohl auch MIDI Sync. Aber ich weiß nicht ob man damit flexibel mit Spuren arbeiten kann. Beim R16 oder AW1600 nimmt man Audio auf eine Spur auf und kann die Aufnahme danach auch auf eine andere von 16 Spuren verschrieben und bearbeiten.
 
  • #71
@DrFreq das Eine sind Äpfel das andere Birnen.
All-in-One Production Center zB div. jüngere MPCs

Gegen eine MPC 1000 mit interner HDD und JJOS ist sicherlich nichts negatives zu sagen. Die neue MPC One hat sogar CV und Gate out. Ich hätte mir an der MPC 500 die Möglichkeit gewünscht auf SD Card zu speichern. Mich stört bei den meisten Grooveboxen die begrenzte Aufnahmezeit.
 
  • #72
Eurer Meinung nach, also können solche Geräte keine konventionelle DAW basierend auf PC oder Mac im Studio tatsächlich ersetzen sondern stellen nur ein Zusätzliches Mittel dar, so etwas wie ein digitaler Recording Channel mit erweiterten Funktonen?
Für das Aufnehmen ist das prima, für das Bearbeiten nimmt man den Rechner.
 
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M.i.a.u.: darsho und Destroid
  • #75
ich möchte mich da auch gerne mal einbringen, v.a. weil ich schon länger einen eigenen thread zu dem thema machen wollte...

ich hatte früher ein mackie vc mischpult, von dem ich mit der summe direkt ins Audiointerface gegangen bin (Fast Track Ultra)
mittlerweile habe ich ein Mackie ProFX16V2 - da kann ich aber auch nur die summe aufnehmen...

gleichzeitig finde ich das Mackie ProFX16V2 gut, weil ich:
4 subkanäle habe, die etwa in die octatrack gehen bzw ins modular und
3 aux-kanäle mit denen ich externe effekte (v.a. pedale bzw. das lexicon mx200) einschleife

bin dennoch sehr unzufrieden, keine option zu haben, die einzelnen kanäle getrennt aufnehmen zu können, zwecks nachbearbeitung falls ich das möchte - oft reicht mir jedoch die summe auch!

ich habe da aber keine gut alternative gefunden, da ich nicht immer recorde & einfach nur das mischpult und die monitore anschalten will etwa zumjammen & nicht den computer jedesmal eingeschaltet haben möchte. ich denke bei einem externen audiointerface bin ich immer auf den pc angewiesen, es sei denn ich nehme etwa so ein Zoom-teil. dann ist aber wieder die frage, wie ich externe effekte (die mir wichtig sind) einschleifen kann bzw. über subs in die octatrack komme. ich habe da bis jetzt leider echt nichts wirklich optimales gefunden. hat da jemand mal nen ratschlag?!
 
  • #77
Eurer Meinung nach, also können solche Geräte keine konventionelle DAW basierend auf PC oder Mac im Studio tatsächlich ersetzen sondern stellen nur ein Zusätzliches Mittel dar, so etwas wie ein digitaler Recording Channel mit erweiterten Funktonen?
Doch na klar. Der Akai DPS24 kann eine DAW ersetzen. Es ist halt eher ein Arbeiten wie im Tonstudio. Da kannst du ne komplette Produktion ohne Computer machen. Vielleicht das Mastering am Ende mit Computer aber das ist ja ne andere Geschichte.
 
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M.i.a.u.: Rotkehlchen
  • #78
ich nehme alle meine tracks mit einem Tascam dp-24 auf sd-karte auf. allerdings mit dem älteren modell. das hat nämlich noch midi. die feinarbeiten erledige ich dann am rechner.
 
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M.i.a.u.: williwucht
  • #79
ich möchte mich da auch gerne mal einbringen, v.a. weil ich schon länger einen eigenen thread zu dem thema machen wollte...

ich hatte früher ein mackie vc mischpult, von dem ich mit der summe direkt ins audiointerface gegangen bin (Fast Track Ultra)
mittlerweile habe ich ein Mackie ProFX16V2 - da kann ich aber auch nur die summe aufnehmen...

gleichzeitig finde ich das Mackie ProFX16V2 gut, weil ich:
4 subkanäle habe, die etwa in die octatrack gehen bzw ins modular und
3 aux-kanäle mit denen ich externe effekte (v.a. pedale bzw. das lexicon mx200) einschleife

bin dennoch sehr unzufrieden, keine option zu haben, die einzelnen kanäle getrennt aufnehmen zu können, zwecks nachbearbeitung falls ich das möchte - oft reicht mir jedoch die summe auch!

ich habe da aber keine gut alternative gefunden, da ich nicht immer recorde & einfach nur das mischpult und die monitore anschalten will etwa zumjammen & nicht den computer jedesmal eingeschaltet haben möchte. ich denke bei einem externen audiointerface bin ich immer auf den pc angewiesen, es sei denn ich nehme etwa so ein zoom-teil. dann ist aber wieder die frage, wie ich externe effekte (die mir wichtig sind) einschleifen kann bzw. über subs in die octatrack komme. ich habe da bis jetzt leider echt nichts wirklich optimales gefunden. hat da jemand mal nen ratschlag?!
Und was ist mit dem Behringer UFX1604? Das trifft zumindest die von dir genannten Anforderungen.
 
  • #80
ich nehme alle meine tracks mit einem tascam dp-24 auf sd-karte auf. allerdings mit dem älteren modell. das hat nämlich noch midi. die feinarbeiten erledige ich dann am rechner.
Ich mache das auch genau so. Der Tascam hätte grundsätzlich alles an Bord um auf die DAW verzichten zu können, die Feinarbeiten sind in der DAW aber wesentlich komfortabler zu erledigen
 
  • #81
ich denke bei einem externen audiointerface bin ich immer auf den pc angewiesen

Mich stören die ständigen Updates und der damit zusammenhängende Zwang in neue Hardware investieren zu müssen weil es einen neuen Standard gibt. Man verbringt mehr Zeit damit sich ständig in neue Systeme einzuarbeiten, als sie wirklich effektiv nutzen zu können, weil ständig etwas neues auf den Markt kommt.
 
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M.i.a.u.: love_groove1st und Bjørn-65
  • #82
Ich habe eine Yamaha AW1600 aber die benutze ich eher nur als recorder fürs jammen, nicht als DAW-ersatz. Oft schneide ich am PC nur die Patzer raus und lasse den mix ansonsten so.
Ich habe das ne weile nur so gemacht, habe kürzlich aber gemerkt dass der konventionelle DAW-weg mit Reaper auch viel spass macht. Ich komme gerade wieder vom DAWless-only dogma ab.
 
  • #83
Da frage ich mich halt ob es nicht doch eine alternative zur DAW ist, also dem Computer. Aber so wie es aussieht verwenden die Leute wohl das Gerät als erweitertes Interface. Jetzt widerum Frage ich mich dann natürlich, hmmm für was diese anderen Funktionen gut sind, oder ob die überhaupt etwas taugen.

Einen alten Roland VS-2xxx Recorder würde ich auf alle Fälle als Alternative zum Computer bezeichnen, sofern man kein Midi benötigt. Diese Geräte haben eine Maus / Tastatur Anschluss und einen VGA Monitor Ausgang zum Anschluss eines Monitors, lassen sich durch Plugins erweitern und haben ansonsten eigentlich erstmal alles an Board, was man für eine Produktion braucht. Es kann ja auch ganz erfrischend sein, nicht 20 Kompressoren zur Verfügung zu haben.

screen.PNG

Was auf dem Screen zu sehen ist , ist eine DAW.

Zum spontanen Aufnehmen eignet die sich auch prima, auch nachträgliches Editieren mit den wichtigsten Funktionen ist so vergleichsweise luxuriös möglich, nur kommt man irgendwie schnell an den Punkt, an dem man sich fragt, warum man eigentlich ab jetzt nicht zur DAW exportiert und das Material weiter am Recher nutzt, weil es vom Handling wahrscheinlich dann doch einfacher ist und die Möglichkeiten vielfältiger sind.

Ich denke, das ist der Punkt, ab dem die meisten von der Nutzung des Recorders abspringen. Bei einem Recorder mit Mini-Display ist Editieren eher ein Graus.
 
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M.i.a.u.: micromoog
  • #84
Ja, hier VS2480 im Einsatz, das Schöne daran das es im Aufnahmeprozess auch ohne Maus geht
 
  • #86
Einen alten Roland VS-2xxx Recorder würde ich auf alle Fälle als Alternative zum Computer bezeichnen

Im Prinzip sind es ja alles Computer. Aber es geht doch darum eben von der sich neu eingebürgerten Weise den PC zu benutzen zu distanzieren. Man könnte sich, wenn es denn nicht schon so ist vorstellen, dass man über den Internetanschluss der DAW in zB. Cubase einen Appstore einbindet wo man sich dann on Demand die Plugins installiert bzw. diese nur so lange funktionieren wie man sie braucht, oder ihre Benutzungsgebühr zeitlich gebunden an die Verwendungszeit gekoppelt sind.

wie haben die Leute eigentlich ihre Musik abgemischt bevor es PC gab. Und warum steigen ständig die Systemanforderungen an die DAW? Warum konnte ich vor 15 Jahren mit Pentium 4 cubase SX benutzen weil es das Beste ist. Und heute brauche ich Octa Core CPU in einem Smartphone um auf facebook zu kommen?

Ich finde aus diesem Grunde solche Lösungen wie der Zoom R16 und Co gar nicht so schlecht, weil sich erstens beser auf siene Arbeit konzentrieren kann und ein Gerät benutzt das auf den Workflow besser ausgerichtet ist, als eine konventionelle Büromaschine zum Excel Tabellen machen.
 
  • #87
Das ist eine Frage des Workflows,
HW Recorder:

10: Track scharfmachen,
20: Record drücken
30: spielen
40: Track = Track + 1
50: Goto 10
60: Loop Until Track = 24

Alles ohne auf irgend ein Bildschirm zu schauen
 
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  • #88
Alles ohne auf irgend ein Bildschirm zu schauen

Du musst das Gerät ja nur zu deinem Zweck nutzen und nicht selbst neu entwickeln. Und selbst das haben die schleuen Köpfe von damals auf einem Blatt Papier gemacht. Keine Ahnung, ich glaube der erste Schaltplan für einen Moog oder einen MS 20 wurde bestimmt auch nur mit Stift zu Papier gebracht und getestet.

Man müsste sich heute mal vorstellen, einen Computer ohne Computer zu entwickeln, Henne Ei prinzip...
 
  • #90
meine aufnahmen laufen über einen fostex 2424, der kann nur aufnehmen, das aber richtig gut. erst mischer und fx dann der fostex auf hd, der das signal auch direkt digital durchschleifen kann, bei bedarf , zur weiterbearbeitung.

finde es sehr erholsam und gut für den musikflow, bei spontanen sessions, keinen pc anwerfen zu müssen.

diese ganzen älteren ext geräte pseudo daws habe alle ihre limitierungen, oft wenige inputs, nicht so dolle fx, dann doch lieber analog, gibt ja auch heutige analogmischer mit sd mehrspur mitschnitt. auch eine alternative, quasi zwischenlösung, ist zb. ein Tascam fw1082. zum recorden geht fast alles über diese externe steuerung der daw. kann aber nur 8 kanäle.
 
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M.i.a.u.: Bernie und Bjørn-65

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