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Kaufberatung Multitrack Recorder

  • #31
"Irgendwo" habe ich gelesen, dass diese Zooms Probleme mit heißen Signalen haben. Sind also nicht sehr übersteuerungsfest.
Multitrack-Hardware-Recorder wie immer ist eine Geldfrage.... Die neuen Sounddevices Mix Pre 3 oder 6 sind < 1000 USD, sicherlich extrem gut und brauchen sich vor dedizierten Wandlerkarten nicht verbergen.

Nachfolger von genanntem Zoom ist vermutlich das R8, allerdings dann ohne Fader. Das R8 ekommt gute Kritiken und klingt angeblich gut.

Wieviele Kanäle brauchst Du denn? Ggfs. ist das alles nämlich Overkill für Deine Applikation.

So ein kleines Behringer Pult mit USB-Recorder ist aber vielleicht die vernünftigste Idee, hast dann direkt auch ein Mischpult.
 
  • #32
Ich geh in den Zoom R16 mit dem Modular rein und muss trotzdem den Gain aufmachen. Der hat keine Probleme mit heißen Signalen.
Man darf ihn natürlich nicht übersteuern, ist halt digital und kein Tape.
Proaktive Produktpflege benötigt er nicht, da er fehlerfrei funktioniert.

Ich hatte vier Stück über die Jahre. Bei einem war mal ein pre-Amp beschaedigt und hat leicht gerauscht auf einem Kanal, hab neues Gerät bekommen, war noch in 3 Jahre Garantie.
Kann sonst nichts negatives berichten.
Das Gerät ist ein Dauerbrenner und wird heute sogar teurer verkauft als früher...ist einfach saupraktisch.
 
  • #33
Lauflicht schrieb:
Nachfolger von genanntem Zoom ist vermutlich das R8, allerdings dann ohne Fader. Das R8 ekommt gute Kritiken und klingt angeblich gut.

Du meinst das F8. Das R8 gibt es auch bereits seit sechs Jahren und außerdem hat es Regler. Das F8 ist kein Nachfolger eines Gerätes aus der R-Reihe sondern stellt, zusammen mit dem F4 , deren Fieldrecorder Reihe dar. Für beide, also F4 und F8, gibt es aber mittlerweile ein Zusatzgerät um über alle Kanäle auch eine Faderkontrolle zu haben. Preislich ist ein F8 aber weit von einem R8 entfernt. Alternative wäre die Steuerung über eine iOS App von Zoom.
Ich hätte das F8 auch gerne, ist mir aber viel zuviel Geld.
 
  • #34
Habe der/die/das R16 auch seit etlichen Jahren und hatte auch noch nie irgendwelche Probleme damit.
Nutze es sowohl stand-alone als auch als Interface. Alles bestens.
Bugs bestehen meines Wissens nach nicht, somit erledigt sich auch das Thema Produktpflege.

Ist für den Kurs unschlagbar im Preisleistungsverhältnis.

Und was die "heiße" Signale betrifft zitiere ich mal Darsho: Übersteuern sollte man halt nicht. Was clippt das clippt.
Ich jage Mains und Subgruppen von zwei Pulten da rein: Kein Problem in der Praxis.
 
  • #35
ich spiele auch immer wieder mal mit dem Gedanken.
Aber eigentlich kann man das doch alles genauso gut mit Laptop und Soundkarte machen.

Ich verstehe zwar das Argument "ohne Rechner „ aufzeichnen zu wollen aus "Unabhängigkeit vom Rechner".
Allerdings verstehe ich es auch irgend wie nicht ..wozu und warum (?) ..

Gut, man kann auch mit dem Fahrrad fahren, um "unabhängig vom Auto" zu sein. . Akzeptiert.
Aber was sonst noch ??

Eigentlich ist es doch nun egal, ob ich eine kleine Tasche mit nem Läppi und ner Soundkarte mit mir rumschleppe
oder eine kleine Tasche mit nem Mehrspur-Gerät .. Gewichtsmässig kein relevanter Unterschied.
Beides muss ich vor der Aufnahme scharf schalten hochfahren verkabeln pegeln. Also Gleicher Aufwand.
Wo ist da der Vor oder Nachteil ? :dunno:

Ein Vorteil wäre, dass ich es bei nem Läppi gleich im Rechner habe.
Beim Mehrspur-Kasten muss ich es im Nachgang erst noch rüber transferieren.

Kleiner Nachteil am Rechner ( soweit kein Controller vorhanden ) ich kann von der Aufnahme
keine einzelnen Spuren von Hand ein und ausfaden .. nur mit Maus oder Trackpad .. ok das ist fummelig.

Aber sonst (?


Und nur um Ideen
festzuhalten, wenn mal
kein Rechner da ist,
da reicht auch fast schon ein iPhone :floet:
Bzw. ein Zweikanal Hosentaschen Aufnahmegerät.
Wie von Tascam oder Olympus.
Letztere sind generell sinnvoller
weil sie den Rechner wirklich
aus-trumpfen.
Wenn es beispielsweise um ultraleichtes Fieldrecording geht.
Denn wer rennt schon gern mit Läppi im Unterholz herum ,nur um Vogelstimmen aufzuzeichnen ? :mrgreen:
 
  • #36
Nachteil vom Laptop ist, dass da Windows oder MacOS drauf läuft, und es folglich dann und wann nicht gescheit funktioniert.
 
  • #37
Panko PanneKowski schrieb:
ich spiele auch immer wieder mal mit dem Gedanken.
Aber eigentlich kann man das doch alles genauso gut mit Laptop und Soundkarte machen.
Das läuft doch wie bei fast jedem anderen Thema, bei dem ein Rechner herangezogen werden kann.

Warum überhaupt noch HW-Synthies, wenn es doch auch VSTs tun?
Warum Outboard-Soundprocessing, wenn man das auch in-the-box machen kann?
Warum, warum, warum...?

Entweder weil es besser in den eigenen Workflow passt, oder weil es sich irgendwie direkter anfühlt, oder weil man nicht erst den Rechner hochfahren und ein Programm starten will, oder was auch immer.

Ich persönlich mag beide Arbeitsweisen; bei komplexer arrangierten Songs arbeite ich gerne direkt in der DAW, kombiniere MIDI- mit Audiospuren, bearbeite nach, arrangiere, etc..
Bei spontaneren Drone-, Jam- oder Sonstwassessions (insbesondere gemeinsam mit anderen) ist der Druck auf die Record-Taste schon sehr komfortabel.

Aber jeder wie er will; ist doch schön, dass wir in einer Welt voller Möglichkeiten stecken.... :peace:
 
  • #38
Die Produktpflege bei Zoom, was neue Treiber und dergleichen angeht, ist meiner Erfahrung nach vorbildlich.

Habe mehrere Zoom-Geräte (unter anderem das TAC-8-Interface als Herzstück meines Heimstudios) und bin ganz einfach sehr zufrieden damit. Die Preamps im TAC-8 z. B. klingen für meine Ohren besser als die in meinem Focusrite Clarett OctoPre.
 
  • #39
Es ist bedauerlich, dass Tascam bei den aktuellen Standalone-Multitrack-Mixer-Kombinationen auf einen MIDI-Ausgang zwecks Sync von Hardware-MIDI-Sequencern verzichtet hat. Mein Tascam DP-02CF (8 Spuren) hat den glücklicherweise noch.
 
  • #40
psicolor schrieb:
Nachteil vom Laptop ist, dass da Windows oder MacOS drauf läuft, und es folglich dann und wann nicht gescheit funktioniert.

also ich habe im laufe der letzten 20 jahre schon diverse multitracker beim versagen ertappt - egal ob adat, harddiskrecorder, minidisc, kasette oder band

irgendwas ist immer - oder so ähnlich :-)
 
  • #41
serge schrieb:
Es ist bedauerlich, dass Tascam bei den aktuellen Standalone-Multitrack-Mixer-Kombinationen auf einen MIDI-Ausgang zwecks Sync von Hardware-MIDI-Sequencern verzichtet hat.

Richtig ! :supi:

Genau das war auch der Grund warum ich mir die neue Tascam DP 24 bzw 32 nicht geholt habe.
Sonst wäre es eine Super Jam Mehrspur Maschine im SetUp geworden mit Midi Clock Verbund.
Und da wäre dann auch das Argument „Rechnerunabhängig“ zugkräftig genug gewesen ..
Vom Spass-Faktor mal abgesehen.

Ja schade
Dann evt versuchen, ob man noch so ein Korg d32 bekommt.
Die haben ja Midi .. sind aber auch gross und weniger portable.
 
  • #42
vogel schrieb:
Das läuft doch wie bei fast jedem anderen Thema, bei dem ein Rechner herangezogen werden kann.

Warum überhaupt noch HW-Synthies, wenn es doch auch VSTs tun?
Warum Outboard-Soundprocessing, wenn man das auch in-the-box machen kann?
Warum, warum, warum...?


Ja im Prinzip ist es das alte Rechner vs Hardware Thema .. :)
 
  • #43
Danke schon einmal für all die Antworten.

Weil die Frage nach dem "Warum Multitracker? Warum nicht im Rechner?" gestellt worden ist: Wo der PC steht, sind keine Musikinstrumente (und haben auch keinen Platz). Gleichzeitig ist der PC nicht portabel (zumindest nicht portabel genug, dass sich Auf- und Abbau an anderer Stelle für eine Stunde Musizieren auszahlt; oft bleibt nicht mehr). Und extra einen PC/Laptop + Interface/Soundkarte für diesen Zweck zu beschaffen empfinde ich als übertrieben.
 
  • #44
Roland Roland R44, gibt es seit bald 8 Jahren und ist im Vergleich zu damals sogar teurer geworden!
 
  • #45
Können solche Multitrack Recorder / Compactstudio, die bessere DAW darstellen? Oder eine DAW ohne PC?

Wie ist es im Vergleich zu z.B. Volca Sample oder Electribe zu sehen? Hier kann ich ja unendlich aufnehmen und echtes Multrackreckording machen, sampeln, bouncen und Drumtrack? Softwareupdate und Internet oder USB Interface und Treiber kennt das Teil auch nicht. Fast eine Eierlegende Wollmilch Sau?


Mal gucken was eure Meinung ist.
 
  • #46
Ich mach viel mit MIDI, da reicht das nicht.
 
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M.i.a.u.: HorstBlond
  • #47
Ich habe mehrere Jahre mit zwei gesyncten Zoom R16 aufgenommen (auf SD Karte) und gejammed.
War auch gleichzeitig mein Mischpult.
Man kann die mit USB Syncen, und wenn man einen startet, macht der andere das gleiche. So hatte ich 16 Inputs zum aufnehmen der Livesessions.

Abgemischt habe ich aber immer in der DAW.

Hier, links oben, die beiden Zoom R16 :


https://www.youtube.com/watch?v=uk6RV7nYmtM
 
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M.i.a.u.: Niki
  • #48
Sieht hier ähnlich aus; habe immer noch ein R16 rumstehen, zumeist für Proberaum- oder Liveaufnahmen.
Aber auch als Audio-Interface ein gutes Dingen.
Das Schöne ist: Man kann die Einzelspuren am Rechner stumpf auf Stereo mischen, aber eben auch über eine DAW der Wahl "ordentlich" abmischen, automatisieren, etc.. Ein perfektes Tool für den Stand-alone-Betrieb, ohne sich den Weg weiterer Bearbeitung zu versperren.

@Bernie nutzt auch eins, wenn ich mich recht erinnere. Er kann ggf. auch noch weitere Aspekte einbringen.
 
  • #49
Für was haben diese Geräete denn die ganzen anderen Funktionen? Heisst das etwa das man mit dem Gerät doch keine Mix machen kann ohne PC?
 
  • #50
Für was haben diese Geräete denn die ganzen anderen Funktionen? Heisst das etwa das man mit dem Gerät doch keine Mix machen kann ohne PC?
ja sicher, du kannst 8 Spuren gleichzeitig recorden und max. 16 Spuren abspielen. Ich nehme den für den schnellen Zwischenmix am Modularsystem oder live, dann schiebe ich mir die SD-Card in den Rechner und habe die Einzelspuren sauber in der DAW vorliegen. Super praktisch für Livesessions, läuft auch mit Batterie und hat eingebaute Micros um beispielsweise den Applaus bei Konzerten auf einer Extraspur zu haben.
 
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  • #51
Und wie ist das jetzt dann mit dem Zoom R8? Der kann ja nur 2 Spuren gleichzeitig aufnehmen?
 
  • #52
Können solche Multitrack Recorder / Compactstudio, die bessere DAW darstellen? Oder eine DAW ohne PC?

Wie ist es im Vergleich zu z.B. Volca Sample oder Electribe zu sehen? Hier kann ich ja unendlich aufnehmen und echtes Multrackreckording machen, sampeln, bouncen und Drumtrack? Softwareupdate und Internet oder USB Interface und Treiber kennt das Teil auch nicht. Fast eine Eierlegende Wollmilch Sau?


Mal gucken was eure Meinung ist.
Den Zoom R24 hatte ich mal kurz, hat aber irgenwie keinen Spaß gemacht damit zu arbeiten. Zu viel Plastik irgendwie.
Habe dann ein Yamaha MT8X 8 Spur Tape günstig bekommen und damit was aufgenommen. War schon ganz gut, aber man braucht Geduld weil das Tape immer etwas Zeit zum Spulen braucht. Nutze ich aber noch gerne.
Am besten war allerdings das Akai DPS 24 Motorfader, endlos komplexe Mixerroutings und Effekte. Das ist tatsächlich noch das ultimative Recordingstudio. Allerdings ist das Routing sehr komplex und das Gerät an sich braucht einen eigenen Tisch. Schwierig bei Platzproblemen.
 
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M.i.a.u.: Rotkehlchen und drfreq5168
  • #53
Da ich noch einen alten Alesis HD24 hatte (mit SSD und leisem Lüfter), habe ich den per DSub-Kabel an mein Mackie Onyx 16-Kanal gehängt, für gemeinsame “Live”-Studioaufnahmen wunderbar. Geht aber dann trotzdem (falls gelungen) in Cubase zur Weiterverarbeitung. Für direkte DAW-Aufnahmen hängt das Mackie zusätzlich per FireWire am Rechner. So sind beide Aufnahmevarianten parallel verfügbar.
 
  • #54
Ich hatte mal die Yamaha AW4416. Wenn ich heute Bedarf hätte, würde ich mir das wieder holen.
16 Motorfader mit Automation ist was feines.
 
  • #55
Eurer Meinung nach, also können solche Geräte keine konventionelle DAW basierend auf PC oder Mac im Studio tatsächlich ersetzen sondern stellen nur ein Zusätzliches Mittel dar, so etwas wie ein digitaler Recording Channel mit erweiterten Funktonen?
 
  • #56
Das sollte jemand der sich mit Linux und Renoise auseinandersetzt doch eigentlich wissen wo die Grenzen geschlossener Systeme liegen ? ...
 
  • #58
das ist eine reine Philosophie Frage.
Wenn aus kommerziellen Gründen, Loudness War oder einfach um „aktuell“ mit den angesagten Gimicks zu klingen das Ziel ist, ist eine DAW sicher der bequemste Weg.

Für meinen Musikgeschmack gefallen mir aber in den letzten 50 Jahren mehr Titel, die nicht mit einer DAW/ITB produziert wurden.

Mit allem durch den Fleischwolf voll auf die 12 bzw. wenn ein Audiofile schon wie gefülltes Rechteck aussieht, kann ich schon optisch beurteilen, dass mir der Inhalt klanglich nicht gefallen wird.

(...während gerade wish you were here von Pink Floyd läuft...)
 
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  • #59
Verstehe ich nicht?

Ich verstehe halt nicht, wie jemand mit so einem technischen Background wie du ihn besitzt solche rudimentären fragen stellt, zb.:
„Für was haben diese Geräete denn die ganzen anderen Funktionen? Heisst das etwa das man mit dem Gerät doch keine Mix machen kann ohne PC?“

wie gesagt, passt nicht ganz in meinen persönlichen Synthax
 
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  • #60
Ich wollte nur mal wissen, ich hatte so ein Gerät bis jetzt noch nicht gehabt und benutze wie richtig erkannt nur Software. Soweit ich geshen habe soll man angeblich mit diesen Geräten auch einen Sampler, Looper oder eine Drummachine integriert haben. Sowie Send und Return Effekte, angeblich kann man Bounchen, Overdub machen und einen Mastertrack abmischen. Nebenbei hat das Gerät interne Mic und läuft auf Batterie, so wie ien Field Recorder. Da frage ich mich halt ob es nicht doch eine alternative zur DAW ist, also dem Computer. Aber so wie es aussieht verwenden die Leute wohl das Gerät als erweitertes Interface. Jetzt widerum Frage ich mich dann natürlich, hmmm für was diese anderen Funktionen gut sind, oder ob die überhaupt etwas taugen. Also kann man sich nun die PC DAW sparen oder diese Recorder. Diese Recorder sind unter dem Strich schließlich im Verhältnis billiger und benötigen keine Softwareupdates in der Zukunft. Beim PC kommt ja immer eine neue Version und dann weiß man nicht ob hinterher noch alles funktioniert.
 

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