Korg ARP 2600 FS / Mini vs Korg ARP2600M

serge
serge
*****
Für mich tut sich zwischen dem Gehörten und den dieses beschreibenden Begriffen wie "absolutely stunning", "indefinite fun", "absolutely beautiful" und "outstanding performance" doch eine recht große Kluft auf. Ist mein Empfinden nun Altersschwachsinn oder Altersweisheit?

EDIT: Verdeutlichung.
 
Zuletzt bearbeitet:
Axel Jungkunst
Axel Jungkunst
Ostwestfale
In diesem Falle Altersweisheit.
Es ist ein schlecht belichtetes und schlecht abgemischtes Video, mit dem sich Korg keinen Gefallen tut.
Trotzdem schimmert (nicht shimmert) der für mich bessere Klangcharakter gegenüber Konkurrenzprodukten durch.
Ist das jetzt Altersesoterik?
 
Cord
Cord
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Für mich tut sich zwischen dem Gehörten und den dieses beschreibenden Begriffen wie "absolutely stunning", "indefinite fun", "absolutely beautiful" und "outstanding performance" doch eine recht große Kluft auf. Ist das nun Altersschwachsinn oder Altersweisheit?

Nachdem ich jetzt fuer einige Zeit einen KARP 2600 mein Eigen nenne darf, kann ich jetzt vielleicht auch noch was dazulegen. Jeder Synth kann ernüchternd sein, keine Frage. Der 2600 geht ja auch nicht den "normalen" Weg, wie es der MiniMoog vorgeschrieben hat und wenn man beide nebeneinander stehen hat, dann weiss man auch, warum der 2600 auf der Bühne keine so gute Figur macht. Ja, man kann nicht alles haben, aber dafür kann der 2600 deutlich mehr.

Aber das "absolute stunning" kommt eigentlich immer dann, wenn man die Huellkurven auf zackig setzt, wenigstens fuer mich. Da gibt es nichts was so kracht (ja, der Mini wird jetzt ganz leise hier und beim Behringer kann ich das auch nicht raushören). Schade, dass das beim Odyssey nicht auch so ist, aber dafür haben wir ja jetzt den 2600M. Die anderen Funktionen habe ich noch gar nich voll ausgereizt. Es braucht halt alles etwas mehr Zeit mit dem 2600 und die Sachen sind ja auch nicht speicherbar. Grossartig Fotos machen hilft da manchmal auch nicht weiter, da bei minimalen Änderungen der Klang schonmal sehr unterschiedlich wirken kann. Man kann halt nicht Alles haben...
 
MacroDX
MacroDX
Hat ein Bild mit Robotern wo aufm Mond rumlaufen
Ist mein Empfinden nun Altersschwachsinn oder Altersweisheit?
Was erwartest du in einer Zeit, in der alles mindestens mal „episch“ sein muss und man Leute auch nicht mehr kritisiert sondern direkt „zerstört“ …?!
Keep up dude :selfhammer:
 
nox70
nox70
Nur noch (1) verfügbar.
Nachdem ich jetzt fuer einige Zeit einen KARP 2600 mein Eigen nenne darf, kann ich jetzt vielleicht auch noch was dazulegen. Jeder Synth kann ernüchternd sein, keine Frage. Der 2600 geht ja auch nicht den "normalen" Weg, wie es der MiniMoog vorgeschrieben hat und wenn man beide nebeneinander stehen hat, dann weiss man auch, warum der 2600 auf der Bühne keine so gute Figur macht. Ja, man kann nicht alles haben, aber dafür kann der 2600 deutlich mehr.

Aber das "absolute stunning" kommt eigentlich immer dann, wenn man die Huellkurven auf zackig setzt, wenigstens fuer mich. Da gibt es nichts was so kracht (ja, der Mini wird jetzt ganz leise hier und beim Behringer kann ich das auch nicht raushören). Schade, dass das beim Odyssey nicht auch so ist, aber dafür haben wir ja jetzt den 2600M. Die anderen Funktionen habe ich noch gar nich voll ausgereizt. Es braucht halt alles etwas mehr Zeit mit dem 2600 und die Sachen sind ja auch nicht speicherbar. Grossartig Fotos machen hilft da manchmal auch nicht weiter, da bei minimalen Änderungen der Klang schonmal sehr unterschiedlich wirken kann. Man kann halt nicht Alles haben...
Ich hatte nun den Behringer zum testen und bei dem Preis gibt es null Kritik, fand die Slider zwar gut in der Bewegung, aber auch immer etwas "gefährdet" wenn ich mal fester anpacke oder unglücklich beim Patchen hängen bleibe. Wie stabil wirkt/e denn ein Karp2600 auf Dich...?
 
Cord
Cord
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Ich hatte nun den Behringer zum testen und bei dem Preis gibt es null Kritik, fand die Slider zwar gut in der Bewegung, aber auch immer etwas "gefährdet" wenn ich mal fester anpacke oder unglücklich beim Patchen hängen bleibe. Wie stabil wirkt/e denn ein Karp2600 auf Dich...?

Die Schieberegler bewegen sich relativ leicht, aber nicht zu leicht und scheinen auch stabil zu sein. Man kann das an den alten Dingern sehen, wo, so glaube ich, die gleichen Regler eingebaut sind. . Ich glaube kaum, dass die Regler durch normalen Gebrauch kaputt gehen, eher wenn man transportiert ohne das Case zu benutzen.

Der Reglerweg koennte etwas länger sein, besonders bei dem Pitch, finde ich. Schoen sind definitiv die Plastikkappen auf den Schieberegler. Da kann man mit einem Finger drauf rumschieben. Ich mag das besser als die Rolandkappen, zum Beispiel, wo man den Regler zwischen die Finger nehmen muss. Da hilft natuerlich, dass die Regler nicht zuviel Widerstand haben.
 
Axel Jungkunst
Axel Jungkunst
Ostwestfale
Auch bei diesem Video finde ich eines wieder sehr auffäliig, nämlich dass Korgs Variante des Spring Reverbs wesentlich musikalischer als Behringers klingt.
Muss man einfach neidlos zugestehen.
Das empfinde ich ebenso, da ich das Originalgerät sehr gut kenne und weiß, wie sehr mir dieses Spring Reverb fehlen würde, hätte ich auf den Behringer 2600 zurückgegriffen.
Eine weitere Funktion, die mir vom Original samt Tastatur 3620 auch fehlen würde, wäre der tastaturgebundene LFO mit Delay-Funktion.
Da dieser in der Korg-Variante nicht enthalten ist, habe ich schon vorgegriffen und einen Doepfer A-147-2 VCDLFO zu diesem Zweck erstanden.
Dieser ist sogar noch etwas besser als die Originalfunktion, da er beim Loslassen der Taste nicht sofort schließt, sondern das gewünschte Modulationssignal, das zudem frei wählbar ist, weiter zum gewünschten Modulationsziel (natürlich ebenfalls frei wählbar) weiterhin durchlässt.
Wen das jetzt inspiriert, es mir gleich zu tun, sei darauf hingewiesen, dass der A-147-2 zum Delay Reset ein High Gate Voltage-Signal benötigt.
Mit dem normalen Gate-Signal z.B. eines Moog Grandmother ist es nicht machbar, ein Level Shifter in irgendeiner Form ist nötig.
 
Tom Noise
Tom Noise
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Das empfinde ich ebenso, da ich das Originalgerät sehr gut kenne und weiß, wie sehr mir dieses Spring Reverb fehlen würde, hätte ich auf den Behringer 2600 zurückgegriffen.
Eine weitere Funktion, die mir vom Original samt Tastatur 3620 auch fehlen würde, wäre der tastaturgebundene LFO mit Delay-Funktion.
Da dieser in der Korg-Variante nicht enthalten ist, habe ich schon vorgegriffen und einen Doepfer A-147-2 VCDLFO zu diesem Zweck erstanden.
Dieser ist sogar noch etwas besser als die Originalfunktion, da er beim Loslassen der Taste nicht sofort schließt, sondern das gewünschte Modulationssignal, das zudem frei wählbar ist, weiter zum gewünschten Modulationsziel (natürlich ebenfalls frei wählbar) weiterhin durchlässt.
Wen das jetzt inspiriert, es mir gleich zu tun, sei darauf hingewiesen, dass der A-147-2 zum Delay Reset ein High Gate Voltage-Signal benötigt.
Mit dem normalen Gate-Signal z.B. eines Moog Grandmother ist es nicht machbar, ein Level Shifter in irgendeiner Form ist nötig.
Ja, ich finde dass das noch etwas feiner, moderner als der Original ARP Federhall klingt, aber doch gut nutzbar.
Bei meinem ARP war damals nur die einfache Tastatur ohne LFO dabei, diese fand ich eher redundant. Von daher begrüße ich die Lösung beim Behringer (nutze es aber dann doch nicht so oft).
Was ich sowohl bei Behringer als auch bei Korg schade finde, ist dass sie den Geräten nicht ein wenig mehr Ausstattung bei Midi zu CV Steuerung mitgeben.
Ein paar Modulationsausgänge, die man mit Controllerdaten belegen könnte, wären sehr super. Aber gut, so muss man dann eben per Eurorack nachhelfen.
Beim Korg geht aber zumindest Mod Wheel zu CV oder?
 
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