Korg OPSIX Alternate-FM-Synth 2.0

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Jupiter4
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super video und ja, genau das meinte ich. Wenn ich das richtig verstehe hat man dann prinzipiell beim "harten Tastatursplit" pro Klang max 3 OPs zur Verfügung, ob das für einen "brauchbaren" fm-Bass links und einen fm-Leadsound rechts reicht?
 
K
Karmaloge
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super video und ja, genau das meinte ich. Wenn ich das richtig verstehe hat man dann prinzipiell beim "harten Tastatursplit" pro Klang max 3 OPs zur Verfügung, ob das für einen "brauchbaren" fm-Bass links und einen fm-Leadsound rechts reicht?
Du verteilst die Operatoren auf einzelne Keyzones jeder Operator hat ja ne eigene Hüllkurve damit kann man Multitimbralität vortäuschen in gewisser Weise. Es gab ja hier solche Beatspresets mit Drums und eine Melodiespur.
 
K
Karmaloge
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Aber viel geiler ist ja jetzt die Version Zweipunktnull


Effect Operator​

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Mit der Betriebssystem-Version 2.0 für opsix hält der neue EFFECT Operatorenmodus Einzug in den digitalen Synthesizer. In diesem Modus ist es möglich, das Oszillatorsignal sowie das Eingangssignal in einen von 10 unterschiedlichen Effekten einzuspeisen, darunter z. B. Delay, Comb Filter und Distortion. Weitere Details hierzu finden sich in der neuen Version der Bedienungsanleitung des opsix.

Folgende Effekte können im neuen EFFECT Operatorenmodus verwendet werden: Peaking EQ, Shelving EQ, Phaser, Short Delay, Comb Filter, Distortion, Drive, Decimator, Waveshaper und Punch

Weitere Neuigkeiten in Version 2.0:
- Neue Oszillator-Wellenformen: Pink Noise und Blue Noise
- Aftertouch als mögliche Modulationsquelle für LFOs, EGs, und die Virtual Patch Sektion (*1)
- Aftertouch lässt sich mit Motion Sequencer aufzeichnen und wiedergeben. (*1)
- Die Synchronisation über MIDI Clock wurde verbessert.

Neue Soundpresets​

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KORG· opsix v2.0 Sound Demo

Zusätzlich zu den oben aufgeführten Verbesserungen sind 100 neue Preset Programme zu den ursprünglichen 250 hinzugekommen, wodurch nun insgesamt 350 Presets verfügbar sind. Außerdem wurden viele der originalen Soundpresets überarbeitet. In diesem Zusammenhang wurden auch die Reihenfolge der Soundprogramme sowie die Favoritenliste auf die neuen Presets hin angepasst. Für eine bessere Übersicht werden die Sounds nun nach gemeinsamen Charakteriska wie Oktavlage und Lautstärke gruppiert. (*2)


https://youtu.be/HUUGGUTydgA


bischen von Massive abgeguckt—->per Voice Effekte , man kann auch mehrere Effektoperatoren modular miteinander kombinieren.

Das jetzt auch afterTouch unterstützt wird kann man darauf hoffen dass vielleicht doch eine 61 Tasten Version mit afterTouch herauskommen wird? Opsix SE?
 
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Summa
Summa
hate is always foolish…and love, is always wise...
super video und ja, genau das meinte ich. Wenn ich das richtig verstehe hat man dann prinzipiell beim "harten Tastatursplit" pro Klang max 3 OPs zur Verfügung, ob das für einen "brauchbaren" fm-Bass links und einen fm-Leadsound rechts reicht?
So ganz stimmt das mit den 3 Operatoren pro Sound nicht, bei eintsprechender Planung kann man div Operatoren - besonders bei FM-Synth mit freien Algorithmen - für beide Sounds verwenden.
 
J
Jupiter4
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klasse Hinweis auf die Version 2, danke. Ist das Delay (im Gegensatz zum Kodamo) eigentlich per MidiClock synchronisierbar?

So ganz stimmt das mit den 3 Operatoren pro Sound nicht, bei eintsprechender Planung kann man div Operatoren - besonders bei FM-Synth mit freien Algorithmen - für beide Sounds verwenden.
Ich bin leider kein Programmierer, was meinst du mit "entsprechender Planung". Ich möchte eigentlich nur im Bassbereich einen anderen Sound verwenden als auf der rechten Hand. Das müssen jetzt keine superkomplex modulierten Sounds sein. Links würde mir ein klassischer DX-Bass reichen und rechts ein EPiano Sound, sorry für meine laienhafte Ausdrucksweise. Ist sowas machbar oder vorstellbar?
 
verstaerker
verstaerker
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Na dann bin ich mal gespannt. Schön das meine Kritik ernst genommen wurde.
naja wohl nicht zu ernst:

der interne Sequencer macht immer noch den selben Quatsch:
1. bei clock auf Auto gibt es bei jedem Start einen anderen Offset (mal -33ms, mal -12ms) (bemerkenswert ist das die Midiclock einen offset von -7ms hat um Geräte die 7ms Latenz haben auszugleichen... der Opsix schafft es aber schneller als diese 7ms zu sein, also seiner Zeit voraus - wie das geht ,w as da passiert ist mir schleierhaft )
2. bei Clock auf Ext ist der Offset immer derselbe (+/-1 ms) aber die Latenz ist permanent 33ms , was ich echt viel finde (aber damit könnte ich imerhin arbeiten)

aber immerhin .. ich kann keinen drift mehr feststellen (bei v1.04 hat sich der offset nach 1 min stark verschoben )
 
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Summa
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klasse Hinweis auf die Version 2, danke. Ist das Delay (im Gegensatz zum Kodamo) eigentlich per MidiClock synchronisierbar?


Ich bin leider kein Programmierer, was meinst du mit "entsprechender Planung". Ich möchte eigentlich nur im Bassbereich einen anderen Sound verwenden als auf der rechten Hand. Das müssen jetzt keine superkomplex modulierten Sounds sein. Links würde mir ein klassischer DX-Bass reichen und rechts ein EPiano Sound, sorry für meine laienhafte Ausdrucksweise. Ist sowas machbar oder vorstellbar?
Generell geht eine brauchbare Bass/Lead Kombination schon beim DX7, auch ohne freie Algorithmen.
Bei 'nem eher statischen Lead Sound hat man wahrscheinlich 'ne 'ne Menge Operatoren mit dem man den Bass Sound noch was anfüttern bzw. mehr Biss verpassen kann, was sich noch weiter steuern lässt, wenn man dann noch die Frequenzen der Sounds transponiert:
Den Lead Sound um 'ne Oktave nach oben schiebt, in dem man die Ratio Frequenzen der verwendeten Operatoren verdoppelt.
Den Bass Sound nach unten, in dem man die Frequenzen der dazugehören Operatoren halbiert.
Auf diese Weise eigenen sich die eher statisch Operatoren des Lead Sounds (vorsichtig eingesetzt) ganz gut um den Modulatoren des Bass Sounds noch weitere Obertöne bzw. dem Sound insgesamt etwas mehr Biss zu verpassen.
 
J
Jupiter4
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Generell geht eine brauchbare Bass/Lead Kombination schon beim DX7, auch ohne freie Algorithmen.
Bei 'nem eher statischen Lead Sound hat man wahrscheinlich 'ne 'ne Menge Operatoren mit dem man den Bass Sound noch was anfüttern bzw. mehr Biss verpassen kann, was sich noch weiter steuern lässt, wenn man dann noch die Frequenzen der Sounds transponiert:
Den Lead Sound um 'ne Oktave nach oben schiebt, in dem man die Ratio Frequenzen der verwendeten Operatoren verdoppelt.
Den Bass Sound nach unten, in dem man die Frequenzen der dazugehören Operatoren halbiert.
Auf diese Weise eigenen sich die eher statisch Operatoren des Lead Sounds (vorsichtig eingesetzt) ganz gut um den Modulatoren des Bass Sounds noch weitere Obertöne bzw. dem Sound insgesamt etwas mehr Biss zu verpassen.
das hört sich sehr sehr fundiert an...ich bin nur leider überhaupt kein Techniker. Ich mag lediglich den FM-Sound. Gibt es ein altes dx-Patch, was man in den Opsix laden könnte oder vielleicht sogar ein mitgeliefertes Preset, was diese oben benannte Systematik beispielhaft demonstriert?
 
Summa
Summa
hate is always foolish…and love, is always wise...
Ich habs nicht so mit Fremdsounds, aber bei meinen DX7 Sounds (siehe link zum Thread) ist ein Sound mit dem Namen BB Split (Bass and Bell) dabei, keine Ahnung wie gut oder schlecht der Opsix den konvertiert und der Split ist beim DX7 nicht ganz so hart, hätte sonst zu Fractional Scaling greifen müssen, was mit dem Mark 1 (und div. kompatiblen) nicht mehr funktioniert hätte.

 
J
Jupiter4
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vielen Dank das bringt mich einen großen Schritt weiter (jetzt muss ich nur noch einen Opsix finden, wo ich das reinladen kann) :connect:
 
Summa
Summa
hate is always foolish…and love, is always wise...
vielen Dank das bringt mich einen großen Schritt weiter (jetzt muss ich nur noch einen Opsix finden, wo ich das reinladen kann) :connect:
Opsix hab' ich keinen zum testen des Imports hier, aber du kannst die Sounds auch in DEXED laden, um dir den Sound und die Parameter schon mal anschauen zu können.
 
Tom Noise
Tom Noise
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Frage an die OP Six Besitzer hier: Kann das sein, dass der OP Six ein bisschen schwach im Bassbereich ist? Ich höre in den Demos jede Menge feine Pads und Leads/Keys. Klingt teilweise grandios.
Es gibt auch einige interessante Bässe, aber das klingt meist sehr aggressiv und holzig. Klanglich hat es scheinbar nicht so den tiefen Punch und "Wumms", den man eher von den alten Yamaha FM Synths kennt.
Oder täuscht der Eindruck und es liegt nur an den Presets?
 
Moogulator
Moogulator
Admin
2. der eigentlich coole Sequencer ist bei externer Midiclock völlig nutzlos, da er innerhalb weniger Sekunden anfängt zu driften ... ich hab hier mehrere Szenarieren getestet ... ein Beispiel : gesynced durch die Monomachine, anfangs liegt er nur 4 ms hinter der Mnm - nach 1 min liegt er schon 19 ms hinter der Mnm
Das Update hat dieses Problem adressiert - mach mal das 2.0 und try again. Nutze den zwar selbst seltener - aber sollte besser sein. Korgs Seq sind ja zudem auch gern genau so versetzt gespielt wie du ihn spielst. Das kann gut sein oder auch nicht. Kann aber sein, dass du dich schon darauf beziehst? Das weiss ich nicht sicher.

Hab den Opsix auch mit 2.0 gezeigt:
https://youtu.be/AHKKNZ_JJsE?t=2132
 
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Moogulator
Moogulator
Admin
Meine Frage war ggf, zu "hart" - aber ist beantwortet - dh. das Problem ist noch da.
Ich kann natürlich nichts daran ändern - Korg muss also weiter bedingst™ werden. Die lesen ja auch …
 
K
Karmaloge
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Frage an die OP Six Besitzer hier: Kann das sein, dass der OP Six ein bisschen schwach im Bassbereich ist? Ich höre in den Demos jede Menge feine Pads und Leads/Keys. Klingt teilweise grandios.
Es gibt auch einige interessante Bässe, aber das klingt meist sehr aggressiv und holzig. Klanglich hat es scheinbar nicht so den tiefen Punch und "Wumms", den man eher von den alten Yamaha FM Synths kennt.
Oder täuscht der Eindruck und es liegt nur an den Presets?
Ich hatte da schon mal was zu geschrieben der OPsix hat Vergleich zu meinen anderen Instrumenten ein schwächeres Ausgangssignal vom Pegel her und drückt weniger. Man kann denAusgangspegel im Hauptmenü auf +6 DB einstellen dann habe ich noch zusätzlich den Limiter für die Pegel-Anhebung verwendet und den EQ für die Bassanhebung, EQ-Bass kann man auch dynamisch per Velocity kontrollieren . Oder 2 Stimmen per Unisono addiert und Unisono-Detune mit einem Random Lfo moduliert. Andere Möglichkeit den Decay von den Hüllkurven in der Modmatrix mit einem Lfo oder Velocity modulieren um den Klang percussiver zu machen , hat bei anderen Synths funktioniert die ansonsten langsame Hüllkurven hatten. Dann hatte ich was ganz anderes gemacht ich hab ihn einfach mal an einer 2.1 Subwoofer Anlage angeschlossen, darüber klingt er viel plastischer, räumlicher mit mehr Bass als über die Monitor Boxen. Also Opsix plus Subwoofer könnte die Antwort sein. Mit der neuen OS 2.0 kann man mit die Effektoperatoren dazu verwenden um mehr Einfluss auf den Grundsound der Operatoren zu nehmen, mit Drive und dem Peak-EQ sie schon von grund auf dicker oder breiter zu machen, ich hab allerdings noch nicht das Update durchgeführt. Man kann ja schon mit vier Operatoren interessante Klänge erzeugen man hat dann noch zwei Effekt Operatoren zu Verfügung die man dort mit ein beziehen kann.
 
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Green Dino
Green Dino
Less talk, more oscillators!
Kann der Sequencer eigentlich Slides? Hab in der Anleitung nichts gefunden...
 
Axel Jungkunst
Axel Jungkunst
Ostwestfale
der Sequencer ist eh unbenutzbar.
Die richtige Aussage lautet: "der Sequencer ist für mich eh unbenutzbar".
So etwas ist immer eine Frage des persönlichen Anspruchs oder dem persönlichen Grad der Nutzung und nichts für eine generelle Beurteilung oder ein Dogma.
Und schon gar keine Beantwortung der Frage.
 
S
Synthpark
.....
Ich habe den Opsix im Laden angespielt, an zwei unterschiedlichen Tagen.

Ich finde die Verarbeitungsqualität unterhalb dessen, was ich als Miminum akzeptiere, und zwar bei allen Korg mit diesem 37er Tastaturgehäuse. Dünnes Plastikgehäuse weckt wenig Vertrauen. Die Tastatur biegt sich im Prinzip etwas durch. Nee, sorry. Da ist selbst der Minilogue XD trotz Minikeys schon robuster, Prologue ne ganz andere Liga.

In den hohen Lagen hört man bei vielen Presets auch Aliasing. Der Produktmanager war ganz stolz auf die hohe Stimmenzahl dieses Raspberry Synths, aber das scheint offenbar auf Kosten der Klangqualität zu gehen. Schade. Viele EPs klingen gut, auch andere Sounds, aber so richtig high-endig in allen Lagen wirds hier nicht. Besser wären nur 16 oder 12 Stimmen gewesen, aber dafür wertiger.
 
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verstaerker
verstaerker
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Die richtige Aussage lautet: "der Sequencer ist für mich eh unbenutzbar".
So etwas ist immer eine Frage des persönlichen Anspruchs oder dem persönlichen Grad der Nutzung und nichts für eine generelle Beurteilung oder ein Dogma.
Und schon gar keine Beantwortung der Frage.
muss ich denn bei jedem posting dazu schreiben das es meine Ansicht ist? Es ist doch klar, wenn ich eine Aussage treffe das meine Meinung ist.
Scheiß Korinthenkackerei geht mir aufn Sack.
 
nox70
nox70
Nur noch (1) verfügbar.
Ich hatte ihn auch schon mal, auch so ein wenig mit dem Hintergedanken, dass mir der DS-8 wirklich gefallen hat. Leider war da was im Gesamtklang, ne gewisse Tiefe die ich im Vergleich zum alten Schätzchen vermisst habe. Trotzdem ist der OPSix ein gutes Gerät was für viele passen wird.
 
Green Dino
Green Dino
Less talk, more oscillators!
der Sequencer ist eh unbenutzbar.
Was hast du für Probleme?

Ich hätte so gerne einen FM Synth mit Knöpfchen für Basslines, Acidmäßige Sequenzen, Percussion usw.

Im Eurorack gibts einige interessante 4OP Möglichkeiten, zwar kein Speicher aber dafür mit anderen Vorzügen.

Hätte ich damals mal den DX200 gekauft...
 
verstaerker
verstaerker
*****
Was hast du für Probleme?
Wie oft soll ich denn noch hier darüber schreiben?
Du musst nur ein paar Zeilen hochscrollen


Meine Meinung:
Klanglich sehr spannend, Bedienung überwiegend ganz gut. Aber den Sequencer hätten se lieber weglassen sollen, als so mangelhaft umzusetzen. Da ist der Digitone Meilen vorraus. Klanglich ist der Opsix aber interessanter
 
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