Linux als DAW ... Selbstversuch .. Tagebuch

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polysix

polysix

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Ich weiß ehrlich gesagt nie, ob ich wirklich Leuten empfehlen kann Linux zu benutzen.

Grüße
Omega Minus, Linux-Nutzer seit 17 Jahren

Ich fand / finde es nicht komplizierter als Win. Anders aber die paar Zeilen irgendwo eintragen ... geht. Mit der Hardware ist bischen gucken ob es unterstützt wird.
 
P

PySeq

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Warum ich aus den Gründen "wie die meisten rangehe" verstehe ich nicht so richtig.
Wie würde / müsste ich denn richtig rangehen? Das würde mich wirklich interssieren?
Ja, war nicht als Angriff gegen Dich gemeint oder so. Es ist tatsächlich der Gedanke von dem "Windows ist nicht Linux"-Artikel, ich wollte das nur erklären.
Der Artikel löst auch regelmäßig Proteste aus, Leute fühlen sich davon angegriffen.
So ist das aber nicht gemeint.
Wie gehen Leute mit den Maßstäben von Windows ran? Na ja, sie messen, ob Linux "gut" ist oder nicht, daran, ob es gut funktioniert oder nicht. Das ist ein normaler Ansatz bei einem kommerziellen Produkt. Der Kunde ist König und kann (auch vom Gesetz her) erwarten, daß das Produkt, das er gekauft hat, funktioniert.
Nur paßt das bei Linux aus den genannten Gründen (seltsamerweise) überhaupt nicht.

Wie müßte man "richtig" herangehen? Man sollte offen sein, mit etwas in Berührung zu kommen, das anders ist, als man es gewohnt ist. Bereit sein, das System kennenzulernen und darüber zu lesen. Zeit mitbringen, Dinge zu lernen und zu verstehen. Sich freuen, wenn etwas funktioniert. Aber es nicht von vornherein erwarten. Die Freiheit zu schätzen wissen, die es mit sich bringt. Es nicht mit kommerziellen Produkten vergleichen - nicht, weil das verboten wäre, sondern weil dieser Vergleich einfach nicht sinnvoll ist.

Ich habe sogar mal im Detail aufgeschrieben, wie man herangehen sollte und was man alles wissen sollte.
Aber vielleicht geht das für Musiker auch zu weit. Linux ist halt ein Computer-Betriebssystem, nicht nur eine Musik-Software. Man müßte also bereit sein, grundlegende Dinge über ein Computer-Betriebssystem zu lernen. Die erstmal gar nichts mit Musik zu tun haben. Vielleicht ist das hier auch etwas viel verlangt, das könnte schon sein.
Über Linux und Musik im Besonderen hätte ich allerdings auch eine Seite. :)
 
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polysix

polysix

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Ja, war nicht als Angriff gegen Dich gemeint oder so. Es ist tatsächlich der Gedanke von dem "Windows ist nicht Linux"-Artikel, ich wollte das nur erklären.
Der Artikel löst auch regelmäßig Proteste aus, Leute fühlen sich davon angegriffen.
So ist das aber nicht gemeint.
Wie gehen Leute mit den Maßstäben von Windows ran? Na ja, sie messen, ob Linux "gut" ist oder nicht, daran, ob es gut funktioniert oder nicht. Das ist ein normaler Ansatz bei einem kommerziellen Produkt. Der Kunde ist König und kann (auch vom Gesetz her) erwarten, daß das Produkt, das er gekauft hat, funktioniert.
Nur paßt das bei Linux aus den genannten Gründen (seltsamerweise) überhaupt nicht.

Wie müßte man "richtig" herangehen? Man sollte offen sein, mit etwas in Berührung zu kommen, das anders ist, als man es gewohnt ist. Bereit sein, das System kennenzulernen und darüber zu lesen. Zeit mitbringen, Dinge zu lernen und zu verstehen. Sich freuen, wenn etwas funktioniert. Aber es nicht von vornherein erwarten. Die Freiheit zu schätzen wissen, die es mit sich bringt. Es nicht mit kommerziellen Produkten vergleichen - nicht, weil das verboten wäre, sondern weil dieser Vergleich einfach nicht sinnvoll ist.

Ich habe sogar mal im Detail aufgeschrieben, wie man herangehen sollte und was man alles wissen sollte.
Aber vielleicht geht das für Musiker auch zu weit. Linux ist halt ein Computer-Betriebssystem, nicht nur eine Musik-Software. Man müßte also bereit sein, grundlegende Dinge über ein Computer-Betriebssystem zu lernen. Die erstmal gar nichts mit Musik zu tun haben. Vielleicht ist das hier auch etwas viel verlangt, das könnte schon sein.
Über Linux und Musik im Besonderen hätte ich allerdings auch eine Seite. :)

:) :) :) alles gut hab ich auch nicht negativ verstanden dachte wirklich ich hab vielleicht was nicht überlegt und da ist die Sichtweise einer zweiten Meinung ja super hilfreich . Linux ist dufte! Aber Reason geht halt nicht.
Reason finde ich aber jetzt auch wieder dufte. Und da liegt der simple Knackpunkt.

Ich habe ca. 2500 € über die ganzen Jahre seitdem ich Reason benutze in die Software inverstiert (updates, Rack Extensions usw.). Ich habe es auch wirklich lange nicht mehr benutzt (bestimmt über ein Jahr) und habe sogar angefangen für Bitwig unter Linux neue Plugins zu kaufen...

Jetzt wieder mit Reason gearbeitet und da ist mir aufgefallen wie gut ich damit zurecht komme. Evtl ist es auch ein "nicht mehr soviel bzw. momentan weniger mit Bitwig musizieren" oder auch "keine Lust mehr was neues bin einfach zu alt :)

Nachdem ich vor kurzem mir für Linux ein Plugin geholt habe .. dachte ich auch ehrlich gesagt "was machst du da? jetzt nochmal alles kaufen???? Hast doch alles.." ..

Laufen tut mein Musikrechner mit Linux. Enwandfrei. Muss ich einfach nochmal schreiben. Ohne Probleme!
Und es ist auch nicht ausgeschlossen...wenn Reason doch wieder in den Hintergrund rückt das ich dann ein dual boot anlege und win nur wenn ich es brauche starte...
 
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polysix

polysix

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Ich habe sogar mal im Detail aufgeschrieben, wie man herangehen sollte und was man alles wissen sollte.
Aber vielleicht geht das für Musiker auch zu weit. Linux ist halt ein Computer-Betriebssystem, nicht nur eine Musik-Software. Man müßte also bereit sein, grundlegende Dinge über ein Computer-Betriebssystem zu lernen. Die erstmal gar nichts mit Musik zu tun haben. Vielleicht ist das hier auch etwas viel verlangt, das könnte schon sein.
Über Linux und Musik im Besonderen hätte ich allerdings auch eine Seite. :)

Echt? Das bist Du??? Großartig ... Da gucke ich ab und an... Super Seite !!!!
Verdammt das es soviel Linux enthusiasten gibt.. mein Herz blutet :heul:
 
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khz

khz

D@AU ~/Opportunist/Orwell # ./.cris/pr.run
@Reason && @DIE_$HW

!Hersteller kontaktieren

Wenn eigenes technisches Verständnis vorhanden ist evt. Mithilfe anbieten (SW (Bug) Support, Treiber schreiben, ...) das sind wir ja gewohnt: zu frickeln - manche von den Linux'ernInnen erstaunen mich was sie alles können, machen, gemacht haben, ... . (Z. B. Dank @telefonhoerer haben wir einen
Code:
<M>   RME Hammerfall DSP MADI/RayDAT/AIO
Treiber ?: und die ganzen anderen Menschen die etwas gemacht haben und machen ... .)

Kontaktiert die Hersteller!
 
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polysix

polysix

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Ganz vergessen. Ein Linux Rechner dient zum streamen von Netflix und co. Da verrichtet Ubuntu Linux seit einigen Wochen zuverlässig, ohne nervige updates an unpassender Stelle, seinen Dienst. Geht ganz wunderbar und hat seinen festen Platz.
 
flightvision

flightvision

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Ich find's voll ok. Danke, dass du dir die Mühe gemacht hast, deinen Weg zu dokumentieren. Für mich war einiges interessantes dabei in diesem Thread. Und vielleicht geht er ja auch mal wieder weiter ☺️
 
D

Deirdre Johnston

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Wenn ich mir einen vps gekauft habe, hatte ich einige Schwierigkeiten mit der Einstellung und Ausführung. Zum Glück habe ich mit meiner Mutter viele Experten im Internet gefunden, die mir mit diesen Problemen geholfen haben. Ich war sehr erfreut, denn sie waren erreichbar die ganze Zeit, wenn ich Hilfe gebraucht habe. Sie haben immer mir alle Anweisungen erklärt und wie genau ich VPS einstellen soll.
 
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C0r€

C0r€

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Ich hab einfach noch ne 2te 250GB SSD in den PC eingebaut, kosten ja fast nichts. Eine Festplatte für WIN10, die schon drin war, eine für Lubuntu. So könnte ich eine Festplatte auch austausche ohne das andere System zu stören. Auf einer 3ten Platte sind dann die Samples und Projekte drauf, die von beiden Systemen gemountet werden kann. So kann ich Projekte und 2 Betriebssysteme unabhängig halten und unabhängig upgraden, Platten tauschen etc.
Für Backups kann ich auch z.B. die ganze Samples/Projekte Festplatte als Backup ziehen ohne mir groß Gedanken machen zu müssen.
 
 


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