Linux als DAW ... Selbstversuch .. Tagebuch

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khz

D@AU ~/Opportunist/Orwell # ./.cris/pr.run
Bald könnte es noch einfacher werden eine LAW zu bauen:
music-daw.1.0.deb
 
Ihr hattet es ja vorhin von Forks und Distributionen (die Themen wechseln schnell hier :cool:) und dazu wollte ich unbedingt den Linux-Familienstammbaum einwerfen. Ich finde das schon sehr beeindruckend. Ein Bild sagt mehr als tausend Worte.

Krass.. Ist das eine Vielzahl (auch irgendwo viel zu viel?) an distros. Ich finde das Bild richtig abschreckend. Frage mich grad warum gibt's bei Linux nicht weniger und es wird das know how mehr zusammengeführt?
 

telefonhoerer

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Na ja viele der dort erwähnten Distributionen sind ja für Sonderanwendungen wie Embeded Systeme (Router) etc. . Abgesehen davon ist eine Distribution ja Quasi nur der Vertiebsweg des Kernels, der Systemtools und der Anwendungen. Wäre Windows Open-Source würdest du das auf einem HP installierte WIN auch als HP-WIN o.ä. zusammen mit dem üblichen Softwarebeigabemüll ausgeliefert bekommen.

Entscheiden ist die Paketierung (.deb .rpm etc) und der Umgang mit Lizenzen.

ich benutze hier ein angepasstes gentoo daraus könnt ich auch ne "Distribution" mit wohlklingendem Namen machen um meine kruden Vorstellungen der Meschheit anzudingen. In dem Fall kein systemd, kein pulseaudio eine spartaische GUI (wmaker) und nativ auf die CPU kompiliert.

Aber auf Arbeit uder für Alltagsaufgaben kommt für mich nur Debian oder RHE in Frage.
 
3/4-OT:
Mit so Tools wie Jack ist eigentlich as Thema "wirksamer Kopierschutz bei CDs" obsolet. Man kann ja einfach den Audiostrom beim Abspielen irgendwohin routen und damit hat man das, was man will, ohne D/A-A/D-Wandlung. Solange im Rechner der Audiostrom schon decodiert wird und digital abgreifbar ist, ist jeder Kopierschutz Makulatur. Jetzt müssten das noch die Juristen verstehen. :cool:

Jack ist schon genial.

Grüße
Omega Minus
 

telefonhoerer

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das kannste auch mit jedem Audiointerface welches digitale I/O's hat:
ADAT in mit out verbinden => CD (oder Soundausgabe Browser etc.) auf Adat out => Recording-App. auf adat in :)
und das Betriebssystemunabhängig.
ab besten gleich mal der Content-Mafia stecken das auf Audiointerfaces mit digitalen I/O's eine Urheberrechtsabgabe von min. 100€ pro Gerät gerechtfertigt wäre.
 

haebbmaster

Die Lage ist hoffnungslos, aber nicht ernst.
Frage mich grad warum gibt's bei Linux nicht weniger und es wird das know how mehr zusammengeführt?
Vielleicht hilft das hier weiter. Der Artikel ist schon etwas ältlich (2007-2012), gibt aber den Gedanken über freie Software etc ziemlich gut wieder

Diesen Abschnitt möchte ich daraus zitieren
Bevor Sie entscheiden, ob Sie zu Linux wechseln wollen, fragen Sie sich "Warum will ich wechseln?"

Wenn die Antwort ist "Ich will ein Betriebssystem, das die ganze Macht in die Hände des Benutzers legt und von ihm erwartet, dass er weiß, wie sie zu gebrauchen ist.": Holen Sie sich Linux. Sie werden eine große Menge Zeit und Mühe investieren, bevor Sie bekommen, was Sie wollen, aber dann werden Sie schließlich belohnt mit einem Computer, der genauso so arbeitet, wie Sie es wollen.

ABER...

Wenn die Antwort lautet "Ich will Windows ohne die Probleme": Machen Sie eine saubere Installation von Windows XP SP2, installieren Sie eine gute Firewall, installieren Sie ein gutes Anti-Viren-Programm, benutzen Sie niemals den IE zum Browsen im Web, aktualisieren Sie regelmäßig Ihr System, starten Sie nach jeder Software-Installation neu und lesen Sie etwas über gute Sicherheitsregeln. Ich habe Windows selbst benutzt von 3.1 über 95, 98, NT und XP und hatte nicht einmal einen Virus oder Spyware oder wurde gehackt. Windows kann ein sicheres und stabiles Betriebssystem sein, aber es ist auf Sie angewiesen, damit es so bleibt.

Wenn die Antwort lautet "Ich will einen Ersatz für Windows ohne die Probleme" : Kaufen Sie einen Apple Mac. Ich habe wundervolle Dinge über MacOS X "Tiger" gehört und sie haben Hardware, die gut aussieht. Es wird Sie einen neuen Computer kosten, aber damit werden Sie bekommen, was Sie wollen.

In beiden Fällen wechseln Sie nicht zu Linux. Sie werden enttäuscht sein sowohl von der Software als auch von der Community. Linux ist nicht Windows.
 


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