Modular mit ohne MIDI - aber wie?

Dieses Thema im Forum "Modular" wurde erstellt von Klaus, 6. November 2007.

  1. Klaus

    Klaus Tach

    Hallo Leute,
    in einigen Beiträgen ist mir aufgefallen, dass mancher MIDI als "Teufelswerk" betrachtet, das nicht in seinen Modular kommt.
    Mich würde daher interessieren, wie Ihr arbeitet.
    Seid Ihr auf dem Keyboard so gut, dass Ihr auch komplizierte Sachen so einspielen könnt?
    Und wenn, wo spielt Ihr ein: Mehrkanaltonband oder doch PC?
    Wie geht Ihr vor, wenn Ihr mehrere Sequencer-Parts habt (Synchronisation)?
    Ich bin ganz ehrlich; ohne MIDI hätte ich arge Probleme.

    Gruß
    Klaus
     
  2. Anonymous

    Anonymous Guest

    Öhm, es gibt doch auch Analog Sequencer.
     
  3. intercorni

    intercorni aktiv

    Mit einem Multiout-MIDI/CV-Interface läßt sich das doch gut handeln.
     
  4. Klaus

    Klaus Tach

    @sonicwarrior
    Ich meinte auch Analog Sequencer. Aber wie synchronisiert man mehrere Sequencerspuren, wenn man 2 oder mehr Sequencen hat?
     
  5. Jörg

    Jörg |

    Ich denke, dass mit Modularsynths sowieso kaum Musik gemacht wird. Da wird eher "wissenschaftlich rumgespielt". Rumgedaddel halt, macht ja auch Spaß, nichts gegen einzuwenden.

    Wer auf Midi verzichten will, der braucht Spieltechnik und ein gutes Timinggefühl. Oder man verzichtet einfach auf rhythmische Elemente, dann geht´s auch. ;-)
     
  6. Anonymous

    Anonymous Guest

    Man nimmt dann ne gemeinsame Clock und synchronisiert Step 1, indem man bei Sequencer 1 den Step 1 Trigger Out mit dem Step 1 Trigger In vom Sequencer 2, 3 usw. verbindet.

    Sequencer 1 ist dann quasi der Master.

    Einfacher geht es, wenn man die Master-Clock einfach an- und ausschalten kann. Vor allem, weil erstgenanntes bei vielen Sequencern gar nicht geht.

    Ist aber alles Theorie, weil ich noch nie mit echten (externen) analogen Sequencern gearbeitet habe.
     
  7. Bernie

    Bernie Anfänger

    Aber Hallo!
    Dieser Aussage muß ich aber mal klar wiedersprechen.
    Es gab doch auch eine längere elektronische pre-Midi Zeit, ohne die es sogar viele Styles heute garnicht gäbe.
    Viele Musiker, wie Kraftwerk, TD oder Klaus Schulze, hatten ihre musikalischen Anfänge alle ohne Midi gemacht.
    Ich behaupt sogar mal, das die besten Stücke, die Sahnehäubchen davon, noch völlig ohne Midi und Computer produziert worden sind.

    Schon mal was von analogen Sequenzern gehört? :roll:
    Die klassische EM lebt doch geradezu von Sequenzen...
     
  8. Bernie

    Bernie Anfänger

    Man kann sehr gut mit Stepsequenzern arbeiten.
    Bei meiner Arbeitsweise ist es meistens so, das ich mehrere Sequenzen nacheinander aufnehme und als Audiodatei dann im Rechner weiter bearbeite. Wenn man z. B. 8-taktige Loops immer neu antriggert, nimmt man die kleinen Timingschwankungen kaum war, im Gegenteil, das Ganze klingt dann nicht so maschinenhaft.

    Man kann die schwierigen Parts ja beispielsweise etwas langsamer einspielen und falls dann immer noch mal ein Patzer dazwischen ist, etwas am Rechner nacheditieren.

    Ich spiele teils etwas altmodisch auf Adat ein, hab aber auch nen portablen Wav-Recorder. Direkt in den Rechner einspielen klappt wegen der räumlichen Situation nicht so gut, weil Pult/PC und Modular zu weit auseinander stehen.
    Mehrere Sequenzer-Parts spiele ich halt mit mehreren Sequenzern ein. Derzeit hab ich ja mehrere Sequenzer im Einsatz:
    3x PPG 314, 2x Moog 960, 1x Dotcom 119, 1x Roland 104, 1x Roland CSQ100 1x Korg SQ10, 1x FR Revolution sowie jede Menge Clock-Divider, Clock-Sequenzer, Sequential Switches usw. und da läßt sich dann so einiges mit anstellen.

    Es geht also auch ohne Midi ganz gut, denn man kann mit einer frei modulierbaren Steuerspannung halt viel mehr Schweinereien anstellen, als mit einem starren digitalen Signal. Ein, mittels Steuerspannungen erzeugtes Zufallssignal, wird sich garantiert nicht ein zweites mal wiederholen, ein fest programmierter Rechenalgorhythmus jedoch schon.

    Fazit: Midi und Modular, das paßt halt nicht wirklich zusammen.
    Ich nehme Midi höchstens mal als reine Midi-Clock zum Synchronisieren -mehr braucht man nicht.
     
  9. Bernie

    Bernie Anfänger

    Mit analogen Sequenzern, die pro Step einzelne Ausgängen haben, lassen sich auch ganz verzwickte Sequenzen erstellen. Es gibt bei einigen Step-Sequenzern auch die Möglichkeit, die Steptime und Gatetime zu verändern, manche können skippen usw., man kann zusätzlich noch externe Steuerspannungen einsetzen usw. Das Spielchen ist fast unbegrenzt, wenn man mehrere Sequenzer einsetzen kann.
    Ums kurz zu machen:
    Als Masterclock könnte man beispielsweise auch einen LFO oder besser, einen VCO einsetzen. Diesen könnte man mittels einer weiteren externen Steuerspannung, nach jedem 30279ten Durchlauf um 37,28Hz transponieren und bei einer, vorher festgelegten, Grenzfrequenz das Ganze zurücksetzen und parallel dazu ein Gate-Delay mit 1,278Sec. Verzögerungszeit auslösen....
     
  10. genau - mal benutz ich die midi-clock - mal ben ohne und versuche so zu synchronisieren - da passieren einfach coolere Sachen
     
  11. Jörg

    Jörg |

    Wohl wahr, aber für wie viele der Sounds haben sie ein Modularsystem gebraucht? Hör dir doch mal die alten Scheiben von Kraftwerk und TD an... wenn die damals Modularsynths benutzt haben, dann bestimmt nicht deswegen, weil sie deren Flexibilität wirklich gebraucht hätten.

    Da stimme ich absolut zu.

    Ja und? Für so ein bisschen Berliner Schule-Gerödel (mag ich sehr gern!) reicht das vielleicht, aber selbst da braucht es noch jemanden, der dazu spielen kann, wenn es sich nicht in bleep blupp bleep erschöpfen soll. Soll mir keiner erzählen, er könnte mit einem 960 alleine Musik machen. :gay:

    Aber das ist sowieso alles Theorie. Wie sieht es denn heutzutage in der Praxis aus? Du kennst doch auch eine Menge Modularbesitzer. Was machen die denn mit den Kisten den ganzen Tag? Raffinierte Songs schreiben? Eher nicht. ;-)

    So viel dazu.
    Nächster Punkt: "Midi und Modular passt nicht zusammen."
    Ja, warum denn eigentlich? Nichts leichter als aus einer Midi Clock einen analogen Trigger zu generieren (schreibst du ja selber). Oder nimm ein Midi-Interface mit mehreren CV-Ausgängen: Da kann ich meinen Modularen doch tatsächlich anschlagsdynamisch spielen, kann Pitch Bend und Modulationsrad einsetzen, kann den Data Slider auf mehrere Modulationsziele gleichzeitig legen, ist doch genial! Warum sollte ich mich beschränken? Nur für den Purismus? Nö, für mich gibt es da keinen Grund.
    Aber es gibt ja sogar Leute die sagen sie bräuchten für ihren Modularschrank keine Tastatur. Die machen dann den ganzen Tag plingplingplingplöngplingplingplöngplang mit ihrem analogen Sequencer. Super! :mrgreen:

    Ich gebe zu, das ist jetzt ein wenig provokant ;-) aber was ich dem Threadstarter eigentlich mitteilen will: Midi ist kein Teufelszeug sondern ein Segen, und wenn du es im Verbund mit analogen Synths einsetzen willst, dann tu es! :)
     
  12. serenadi

    serenadi Tach

    :supi:
     
  13. Klaus

    Klaus Tach

    Ja! Ich werde auf MIDI nicht verzichten, denn ich denke Cubase & Co. vertragen sich gut mit modularen Synthis und wenn es MIDI in den späten 60ern und den 70ern gegeben hätte, wäre es von den genannten Musikern und Bands sicherlich auch eingesetzt worden.
     
  14. Neo

    Neo bin angekommen

    Sehe ich auch so.
     
  15. Bernie

    Bernie Anfänger

    Auf den ersten Blick erscheint es so.
    Aaaaaber man würde einen Midi-Sequenzer niemals so programmieren, wie man einen Stepsequenzer programmiert.

    Vergleiche mal doch nur mal diese beiden Alben:
    Switched on Bach (ausschließlich analoge Sequenzer und Synthies)

    Das ist ja DAS Ur-Moog Album von 1968 oder so.
    Da läufts einem manchmal eiskalt den Rücken runter. Hierzu wurde nur der große Moog eingesetzt.

    Switched on Bach 2000 (Midi Produktion)
    Wendy wollte die technischen Unzulänglichkeiten vom ersten Album ausbügeln, ein Album schaffen, so wie Bach es heute mit den Möglichkeiten eben getan hätte. Rundherum perfekt im Timing und in der Stimmung.
    Hier hörst Du ganz klar die Unterschiede.
    Das mit Midi produzierte Album ist im Timing zwar absolut perfekt, klingt aber tot, statisch und kalt.
     
  16. Klaus

    Klaus Tach

    Bernie, du hast natürlich recht das "Switched on Bach" von 1968 wesentlich besser als "Switched on Bach 2000" klingt. Aber es liegt nicht nur an MIDI. Man muß auch mit MIDI nicht alles kaputt quantisieren.

    Außerdem wurde bei dem Remake auch nur digitales Zeugs und keine Analogsynthies geschweige den der Moog-Modular benutzt.
     
  17. sadnoiss

    sadnoiss Tach

    AFAIK wurde da aber doch massiv mit Tape-schneiden und anderen Tricks gearbeitet, oder nicht?

    Trotzdem hast Du recht, da rieselt es eiskalt, ein Meisterwerk - auch wenn mir Bach sonst zu mathematisch ist.
     
  18. Jörg

    Jörg |

    Deswegen benutze ich ja auch beides. Sogar beides gleichzeitig. ;-)
     
  19. herw

    herw Tach

    ja klar, aber Cubase gibt einem ja die Editiermöglichkeit auch des nicht exakten Timings. Abgesehen davon wurde die erste Version live eingespielt (ich glaube mit halber Geschwindigkeit), also nichts mit Sequenzer. Ein modularer Sequenzer klingt in der Regel doch sehr eintönig, da er ja wie eine Maschine abläuft. Die Eintönigkeit der stur ablaufenden Phrasen häufig nervtötend und da schließe ich auch große Namen wie Kraftwerk ein. (sorry an die Kraftwerk-Fans, aber so ist mein Empfinden)
    Zufällige Unexaktheiten lassen sich bei modularen Sequenzern nur von Hand einstellen, da macht das Livespiel keinen Spaß.
    Dass die zweite Version von Wendy's switched on bach mechanisch klingt, kann ich bestätigen. Ich war auch enttäuscht.
    Man muss also doch live einspielen und da liefert midi und Cubase wegen der Reproduzierbarkeit große Vorteile.
    Die Kunst ist die Kombination beider Systeme. Da arbeite ich auch noch dran.
     
  20. Jörg

    Jörg |

    Auf einen Midi Sequencer würde ich niemals verzichten wollen.
    Lass uns doch Analogsequencer mal realistisch betrachten. Was können die und was können sie nicht?
    Die können nicht mal einen Akkord vernünftig abspielen! Wo soll ich denn mit meinem Aftertouch hin bei dem blöden Ding? Hm. In dem Moment denk ich mir vielleicht dass es doch nicht so schlau war auf Midi zu verzichten. ;-)

    In der Praxis machen Analogsequencer
    plingplingplingplöngplingplingplangplöng. Das wäre jetzt ein 8-Stepper. :mrgreen:

    Nun können viele Analogsequencer natürlich mehr als nur in einer Richtung abnudeln, und manch ein Musiker hat sogar mehr als einen von der Sorte und starten die lustige Interaktion. Dann macht das also:

    plingplingplingplöngplingplingplangplöng
    plingplöngplingplingplingplingplangplöng
    plingplöngplingplingplingplangplangplöng
    plöngplöngplangplingpling_____plingpling
    plangplöngplingplingplingplingplangplöng
    pling_____plingplingplingplöngplöngpling
    usw.

    Und da hüpft das Herz des Modularbesitzers vor lauter Freude, dass seine Zigtausend-Euro-Gerätschaften nicht nur PLING sondern auch PLÖNG oder PLANG machen können, und das sogar in immer wieder unterschiedlicher Reihenfolge.
    Stundenlang rattern die Analogsequencer vor sich hin, und es wird und wird nicht langweilig. Toll! :mrgreen: Mach ich auch ganz genau so, und jeder der mal beim Happy Knobbing war, der weiß dass es so ist. ;-)
     
  21. herw

    herw Tach

    da widerspreche ich natürlich aus bekannten Gründen; es gibt analoges erbärmlich klingendes "Zeugs" und digital hervorragend klingende Synthesizer. Moog hat einen großen Namen und seine Pionier- und Entwicklungsarbeit ist riesig und großartig, deswegen klingt aber nicht alles gut, was analog ist. Entscheidend ist der Musiker, der diese Instrumente unter seinen Fingern hat.
     
  22. Anonymous

    Anonymous Guest

    Hallo Jörg,

    ich finde du übertreibst hier mächtig. Analoge Sequencer sind wohl in der Lage Akkorde auszugeben. Außerdem hättest auch noch die Möglichkeit die Intervalle deiner VCOs richtig zu tunen Ich benutze meine Kiste nur mit Sequencern und die Ergebnisse landen auch in Tracks. Man sollte sich nicht von den Ergebnissen während des HK leiten lassen, denn dort herrscht eine besondere Athmosphäre die es einem nicht leicht macht anständige Patches zu erstellen.

    Meine kurzen Snippits im Modular Diary sind wirklich immer nur Experimente aber darüber hinaus werden hier bei mir auch musikalisch sinnvolles Patches erstellt!!!
     
  23. Jörg

    Jörg |

    Ganz recht. Mir ist gerade danach. ;-)
    Der Hintergrund ist der, dass ich meinerseits die Heiligsprechung der Analogtechnik für reichlich übertrieben halte.
    Deren Schwächen werden nicht zur Kenntnis genommen oder gar zu Stärken umgedeutet. Hier im Forum wird manchmal das Gefühl vermittelt, als könnte man nur noch mit Modulsynths Musik machen, und ich behaupte mal ganz frech dass ein oller DX7 die allermeisten modularen Systeme in Hinblick auf die Klangvielfalt und Bandbreite der Einsatzmöglichkeiten ganz ganz alt aussehen lässt.

    Hmm... Akkorde über mehrere Lines des Analogsequencers? Intervalle der VCOs tunen? Du liebe Güte! Da nehm ich meinen MMT-8, spiel den Kram grad ein und fertig! Wenn ich es nicht quantisiere, sogar mit Feeling! ;-)

    Würde ich keinesfalls bezweifeln. Selbstverständlich hängt der praktische Nutzen von Analogsequencern immer auch von musikalischen Stil ab.
    Meine These ist allerdings: Analogsequencer sind Midisequencern nur unter ganz bestimmten Bedingungen überlegen. Ihre Einsatzmöglichkeiten sind eher begrenzt.

    Das alles bitte vor dem Hintergrund lesen, dass ein Großteil meines Equipments analog (auch modular) ist, dass ich viel Spaß an Analogtechnik habe und sie keinesfalls missen möchte.
    Bloß, dass "analog" nun das alleinseligmachende Mittel der Musikproduktion ist - das glaub ich nicht. :nihao:
     
  24. das sehe ich genauso - die Kombination machts - meine Md - die Digitalkiste schlechthin- zaehlt zu meinen absoluten Lieblingsksiten

    das Ergebnis nehme ich digital am Rechner auf und bearbeite es noch - das ist doch einfach nur ne gute Zusammenarbeit

    kurz: alle Systeme haben ihre Vor und Nachteile - darueber zu diskutieren macht aber Spass ;-)
     
  25. Jörg

    Jörg |

    Eben, und mir war gerade nach Stänkern. ;-)
     
  26. moognase

    moognase bin angekommen

    Wenn ich das von "Secrets of Synthesis" und den Erklärungen in der Bach-Box richtig in Erinnerung habe, hat Wendy für das synchrone Spielen "Click Tracks" eingesetzt. Es gab da sogar ein Beispiel mit, wenn ich nicht irre, eigenhändig eingespielten Klicks, damit das Timing lebendiger wird als ein starres Metronom.

    Das Ändern der Tempi ohne MIDI ist also auch so zu realisieren.

    Ich habe mich schon immer gefragt, wie sie das hinbekommen hat. Die CD "Secrets of Synthesis" ist sehr zu empfehlen, wenn einen sowas interessiert.

    Das und die fortgeschrittene Bandschnitt-Futzelitis hat sicher zum Feeling beigetragen. Switched-On Bach I klingt oft auch sehr heiter. Ich glaube, sie hat das sehr gern gemacht, trotz aller Schnippelei.
     
  27. Bernie

    Bernie Anfänger

    Na klar, sehe ich auch so. Ich nutze ja auch Midi im Studio, nur eben im Modularsystem nicht.

    Was den größten Unterschied von einem analogen Stepsequenzer und einem Midi-Sequenzer ausmacht, ist in erster Linie das Timing.

    Wenn z. B. in einem Modularsystem ein Filter aufgeht oder der Enevelope aufmacht, fällt in der ganzen Kiste minimal die Spannung ab und der Sequenzer fängt an zu "eiern" und die VCOs ´verstimmen sich minimalst im Rhythmus.
    Das ist zwar kaum meßbar und man kann dieses minimale Timingproblem auch kaum hören, aber es ist nun mal da.
    Der ganze Synthie groovt sozusagen, das ist praktisch der Human-Touch der Maschine.
    Wie gesagt, es ist nur minimal, aber man hört es im gesamten Song.

    Ein sehr gutes Beispiel könnt ihr hier, bei den Songs von Rhythm Voltage - the EBM experience hören.
    Zum Einsatz kam hier hauptsächlich ein riesiges Moog Modularsystem und einige analoge 960er Sequenzer.

    Zum Download gehts hier entlang:

    http://ek-digital.elektro-kartell.de/
     
  28. dlmorley

    dlmorley Tach

    Oft spiele ich einfach ins computer rein als audio.
    Analogue Sequencers zum sync, benutze ich trgger out vom tr808 oder Kenton.
    Fur "purists" habe ich wenig zeit. Wenn es geht mit midi, benutze ich Midi. Wenn ich live einspielen kann und wil, dann mach ich das. Wenn ein Analogue Sequencer funktioniert, dann benutze ich es.
    Ich bin auch ein sequenzer freak und mag alle art von sequencern. Jeder sequencer hat sein eigenes ding!

    Es ist alles nur gear!
     
  29. Anonymous

    Anonymous Guest

    LOL


    da geht schon mehr.....................





    btw.
    indem man gezielt einfluss auf amplitudenverläufe nimmt, hat man vielmehr möglichkeiten nen geraden groove zum atmen zu bringen als es ne unexakte clock jemals könnte.

    so wie ich grooves erzeuge würde man leichte timingschwankungen wohl kaum mehr hören.
    da ists wirklich einerlei woher die Sequenz kommt.



    btw.:2
    eine 4taktige monophone SEqunez, inkl. Velocity und variabler steplänge.
    Was kostet das in analog ? ....................
    nö, das eine gegen das andere zu halten ist blödsinn. Vielelicvht will man ja auch mit dem modularen mal ne 4taktige sequenz machen,
    oder ne 16 taktige


    @Bernie
    ja, du kannst dir so ne haltung leisten und sie nach aussen kräftig vertreten.
    aber hast du schon gemerkt dass es Leute gibt die dir diesbezüglich einfach völlig dümmlich nachplappern ?


    Ich mache jede wette dass du ohne zu zögern den modularen ans Midiinterface hängen würdest wenn du nen sinn drin sehen würdest.
    Insofern denke ich dass man deine statements schon differenziert sehen muss.
    Deine ganze Studio situation steht da nämlich erst mal dahinter, und nicht idiotisches X vs. Y
    wie du sagts: du hast ja beides !
     
  30. frixion

    frixion Tach

    Total falsch! ;-)
    Mein Cwejman Modular, den ich eher wie einen (oder zwei) gut ausgestatteten Monosynth sehe, ist ein Hauptbestandteil meiner Produktion geworden.

    Aber back to topic:
    Ja, ich komme auch (falls es gerade für einen Song/Track passt) ohne Midi bzw. Midisequenzer aus, da ich einfach vieles per Hand einspiele (und gleich aufnehme) oder auch ab und zu einen (analogen) Stepsequencer verwende.

    Aber ich sehe das generell nicht so dogmatisch. Obwohl analoge Setpsequencer meistens eine gewisse Songästhetik sehr Nahe legen, kann man das auch, wenn auch nicht so intuitiv mit normalen Midi-Sequencern (egal ob DAW's oder Hardware) erreichen.
    Eine gewisse Ergonomie/Haptik provoziert halt bei vielen (zum Glück nicht bei allen) Menschen/Schraubern etc. eine gewisse musikalische Denk- und Produktionsweise.
     

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