...also ich habe von dem Teil noch nichts gehört, was ich nicht irgendwo schon einmal gehört hätte!...und alles was gut klingt ist mit FX zugekleistert, die sollen mal die Mother Schiene weiter entwickeln, das ist P/L im Rahmen und klingt gut.
 

ringmodifier

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ganz ehrlich...ich habe noch kein gutes video vom Moog one gesehen und gehört...klingt alles irgendwie zum abgewöhnen...verwaschen...zu viele effekt(hascherei).

irgendwie als alles noch durch den einen mutable Instruments Clous gezogen wurde...
 
Ich habe den One seit einer Woche bei mir stehen (8 Voice) und kann sagen, dass er für mich fantastisch klingt. Vor allem bei subtileren Klängen ohne viel Bewegung, die eher gespielt werden möchten (so wie beim Matt Johnson Video). Das liegt mir sehr.
Das UI ist das beste, was ich jemals unter den Fingern hatte. Die Tastatur ist ebenfalls wunderbar. Ich bin schon sehr begeistert von dem Teil.
 
Ich habe den One seit einer Woche bei mir stehen (8 Voice) und kann sagen, dass er für mich fantastisch klingt. Vor allem bei subtileren Klängen ohne viel Bewegung, die eher gespielt werden möchten (so wie beim Matt Johnson Video). Das liegt mir sehr.
Das UI ist das beste, was ich jemals unter den Fingern hatte. Die Tastatur ist ebenfalls wunderbar. Ich bin schon sehr begeistert von dem Teil.
Herzlichen Glückwunsch zum Moog One , ich denke da wirst Du viel Spaß haben....

Vielleicht gibt’s ja mal ein schönes Demo von Dir mit ... den 8 Voice , die bei Multimode Anwendung 24 stimmig sind 🤔
 

spookyman

SynthCat
Ich hatte gestern während fast 2 Stunden Zeit ein Moog One zu spielen. Es handelte sich dabei um die 8-Stimmige Version.

Das Moog One ist schon beeindruckend, gross, breit, imposant. Ein Sequential Prophet 6 sieht gerade niedlich aus wenn es daneben steht. Es sieht auch wertig aus, ist mit einer sehr ordentliche Tastatur ausgestattet die sehr gut spielbar ist.
Am Anfang war ich vom Lüftungsgeräusch überrascht, aber nach ca. 1 Minute geht die Drehzahl nach unten und es ist nicht mehr so störend. Die ganze Startprozedur scheint fast so lange zu gehen wie bei einer Workstation, dann geht es aber fix. Die Navigation von einem Preset zum nächsten geriet sehr schnell.
Ja...was macht man, wenn man zum ersten Mal davon steht, ausser einmal jede "Sektion" durchzuschauen und die Potis zu probieren ? Die Presets zu spielen natürlich. Und da war ich ehrlich ein bisschen entäuscht. Nicht das sie schlecht sind. Ich fand die Kategorisierung relativ schlau (Cinematic, Mood, usw.), aber vorallem...sind fast alle Presets vollständig in einer FX Orgie "ertränkt". Eigentlich schade...denn alles bekommt diese "Eventide" Farbtönung die nicht unbedingt passend ist.

Naja, dann habe ich mal alles auf Off gestellt und mal von Null angefangen. Endlich macht es wieder Spass...das Konzept ist erstaunlich intuitiv. Das zentrale Display hilft dabei recht gut, auch wenn nicht so optimal gelöst wie auf dem Waldorft Quantum. Mann spürt eindeutig, dass er was im "Bauch" hat. Ein Vergleich mit einem Memorymoog kann ich nicht machen, den habe ich einfach noch nie gespielt und weiss nicht wie er klingt. Ob überhaupt ein Vergleich gemacht werden kann, weiss ich aber nicht.
Mir ist der Moog One eindeutig als Analog Synthesizer vorgekommen. Aber mit einem modernen/aktuellen Touch. Ja, ein bisschen wie der Prophet 6. Wer ein Klangerzeuger erwartet hat, der vintage klingt, wird vielleicht ein bisschen entäuscht sein. Dem würde ich eindeutig den Baloran The River empfehlen. Die Möglichkeiten sind sicherlich nicht die gleichen, aber der hat mir klanglich eher an einem vintage Instrument errinert. Der Moog One nicht.

Also nicht falsch verstehen, es klingt eindeutig analog und schön breit/fat. Aber die Emotionen die bei mir mit einem OB-X oder The River erweckt werden, konnte ich mit dem Moog One definitiv nicht erreichen. Bin auch der Meinung, dass 2 Stunden bei weitem nicht genügend sind um eine objektive Meinung zu geben. Dafür hat mir die Zeit schlichtweg gefehlt.

Eins ist aber sicher, ich werde es nicht kaufen. Es wird eher Richtung Waldorf Quantum gehen...
 

spookyman

SynthCat
Völlig einverstanden. Vielleicht hat dieser eher zufällige Zusammenhang bei mir etwas zu tun, weil ein Waldorf Quantum gerade neben dem Moog One stand, und der Rest vom Nachmittag (sogar noch ein Teil des Abends) hinter diese wundervolle Hybridkiste verbracht wurde...und die hat mir völlig fasziniert.

Sonst hätte ich wahrscheinlich gar nicht vom Waldorf Quantum gesprochen.
 

Lauflicht

x0x forever
Er klingt wie ein.... sehr guter Digitalsynth. :) Im Ernst: da sind schon "atypische" Sounds dabei, die für Analog überraschen. Sicherlich ein ganz tolles Sounddesigner-Tool.
 
Ich würde davon ausgehen, dass die Einarbeitungszeit nicht ganz unerheblich ist. Denn es gibt deutlich mehr Parameter als wie bei einer doch recht einfach gestrickten 909.
Der Moog One ist vergleichsweise einfach zu bedienen. Er ist ausgesprochen logisch aufgebaut und fast alle wichtigen Funktionen sind direkt zu erreichen. Das Handbuch habe ich bisher so gut wie nicht benutzt.
 

Lauflicht

x0x forever
Das klingt doch schön stimmig. Die fetten Bässe gefallen mir genauso wie die "eher oberheimigen" Flächen mit Sync (SVF?).
Am Beispiel #4 erkennt man das vielleicht beste Einsatzgebiet eines Ones. Alles in allem doch sehr vielseitig!
 
Klingt alles ziemlich dumpf und verzerrt, also irgendetwas stimmt da nicht. Wo bleiben die Obertöne und Höhen, Dynamik ? Das klingt alles so verwaschen, wie ein schlecht klingender VA der mit Effekten und EQing aufgebläht wird.
 

electric guillaume

keine Information

tompisa

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Ok, nette 80er Jahre Pathos Peppermint Harmonien, die ich ja grundsätzlich auch mag, und dann ein Eventide 8000 dahinter geklemmt, damit die internen One PLugIns nicht genutzt werden müssen, auch prima. Dennoch bleibt es für meine Ohren etwas statisch und ich denke auch nicht, dass man dem One näher kommt, indem man immer wieder diese Akkordfolgen und Klänge der Babyboomer Generation nachzubasteln versucht, egal wie sehr oder wenig sie einem selbst gefallen nahe 2020.

Ja klar bekommt man diese Klänge mit dem One hin, warum denn auch nicht ?? Wirklich interessierte Frage an @ electric G, was genau findest Du "beeindruckend" an den Beispielen, dass der One auch ein wenig "Oldschool" verprühen kann ?
 
Zuletzt bearbeitet:

Lauflicht

x0x forever
Ja nun. Zum Release des One fehlten solche Klänge schon. Man war ja besorgt, dass die Kiste garnicht klingt. Ich denke dies ist nun vom Tisch.
 

tompisa

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ach so, ok. Da gebe ich Dir dann recht, besonders vor dem Hintergrund der vielen "Ich-filme-mich-beim-Auspacken-eines-Moog-One-und-bestätige-direkt-dass-ich-das-Gerät-weder-verstehe-noch-darauf-spielen-kann" Youtube Videos.

Ich habe nur das Gefühl (ok, das kann täuschen) , dass seit dem Erscheinen des One die halbe Synth-Welt versucht, etwas klangliches aus dem One rauszuquetschen, das in Richtung "Oberheim" oder "Memory Moog" geht. So, als ob Moog mit einem solchen Klangversprechen in den Markt gegangen wäre und viele User nun versuchen, die Ehre des Moog One wiederherzustellen, die auch anhand von Nachrichten hinsichtlich Bugs oder Fertigungsmängel, im Zusammenspiel mit den vielen prekären Klangbeispielen, bedroht zu sein schien.
 
Zuletzt bearbeitet:

11ish

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Was ich vermisse, sind demos, wo mal richtig mit den vier LFOs gearbeitet und modulationstechnisch gewildert wird. Evolvierende Soundscapes, generative Sachen und so. Nicht so viel "Musik", mehr abstrakte Kunst. Aber ich finds auch gut, dass mich bis jetzt keine Demos so richtig begeistern. Auf ernsthaftes GAS kann ich verzichten, besonders in der Preisklasse.
 

Lauflicht

x0x forever
Mir geht es ja nicht unähnlich... so besonders sind die Sounds nun auch nicht. Mein Two Voice Pro zB klingt viel besser (Vergleich hinkt, ja), und ich behaupte mal, dass ein DSI OB6 auch dahin kommt.

Habe das Gerät aber noch nicht in natura getestet.
 
Also neben dem Quantum steht der One bei mir auf der „Traumwunschliste“.
Aber ich muss gestehen, ich habe für noch KEINEN Synth, der mich interessiert auf Youtube ein Demovideo gesehen, dessen Klänge mich vom Hocker gerissen hätten.
Das mag an meinem seltsamen Geschmack liegen, oder an der Tatsache, daß in meinen Augen Youtube nicht auf experimentelle Extrovertiertheit ausgerichtet ist, als auf tausendfache Klicks...

Zum Glück liegt das nicht an den angebotenen Geräten!

(Ausserdem hat es wohl auch damit zu tun, daß die meisten Leute einfach nur die Presets durchnudeln, die bekannterweise nur selten das Potential eines Synthesizers widerspiegeln.)
 


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