Neuer Synthesizer - nur was?

Anna_Lüse schrieb:
"Synths" - auch so eine Wortverstümmelung aus dem Unterschichtenbereich.

Sehr geehrter Herr Cremeware (ich unterstütze diese typische firmenpolitische Oberschichtenanglistik nicht),
Ich gebe Ihnen bei allen Punkten recht, leider kann ich die von Ihnen geforderten grammatikalischen Grundnormen nicht erfüllen und verbleibe mit freundlichen Grüssen,

Reibung
 
Ich hab den Microkorg, das ist voll das Proletenteil, aber welcher Hersteller machts billig und kompakt sonst? Niemand.. Und wenner aber kommt? Dann laufen wir..

Ist wirklich lustig und imo das Geheimnis hinter dem Ding, die Verarbeitung ist ja auch bei dem nicht besonders.. Meine Pots wackeln auch schon ein bisschen..
 
Der Sprecher auf der KB-CD hat mal mit seiner Nachrichtenstimme "Synths" gesagt - das hat sich richtig scheiße angehört, weil ein Plural-s auf das "ti-ätsch" folgte. Als ich das im Auto gehört habe, bin ich vor Lachen fast in den Gegenverkehr gefahren.

Abkürzung? Man schreibt ja auch nicht "Gi".
 
frixion schrieb:
grammatikalischen Grundnormen

aus Wikipedia

In der Umgangssprache versteht man unter Grammatik vor allem das, was in der Linguistik genauer als Morphosyntax bezeichnet wird: die Formenlehre (Morphologie) und Satz(bildungs)lehre (Syntax), die untrennbar miteinander verbunden sind, sowie die Lautlehre (Phonologie). Ursprünglich sind in einer Sprachbeschreibung Sätze Gegenstand der Untersuchung. Seit Mitte des 20. Jahrhunderts wählt man vor allem auch ganze Texte und Sprechakte als grundlegenden Untersuchungsgegenstand. Sätze, Texte und Sprechakte sind bereits theoretische Idealisierungen oder Abstraktionen, denen sogenannte Äußerungen als reale Objekte der physischen Welt zu Grunde liegen.
 
bevor ihr nun weiter wiki und co zitiert. hat jemand noch etwas zu eigentlichen frage beizutragen :?:

Einsatzbereich sollte vorrangig im Bass und Lead Bereich sein und Druck sollte vorhanden sein.
 
Anna_Lüse schrieb:
Der Sprecher auf der KB-CD hat mal mit seiner Nachrichtenstimme "Synths" gesagt - das hat sich richtig scheiße angehört, weil ein Plural-s auf das "ti-ätsch" folgte. Als ich das im Auto gehört habe, bin ich vor Lachen fast in den Gegenverkehr gefahren.

Abkürzung? Man schreibt ja auch nicht "Gi".

Siehe Standart und Basedrum Thread ;-)
Ist nix für hier..

Diskutierbar, aber OT.. Ich schreibs dann so, wenn ich keinen Platz mehr hatte für mehr oder in Eile bin.. Solang man versteht, was gemeint ist ists in Foren üblich abzukürzen.. Daher auch die IMO und IMHOs, die hier ansich als m.E. (meines Erachtens) besser abgekürzt wären ;-) aber bitte weiter im passenden Thread dazu..

Zurück zum Pro1 etc.. ist übrigens auch eine Abkürzung (Pro One heisst er ja eigentlich..)
 
Noise schrieb:
bevor ihr nun weiter wiki und co zitiert. hat jemand noch etwas zu eigentlichen frage beizutragen :?:

8)

Also ich denke das Auftauchen von Frau Lüse in diesem Thread könnte man als Anlass nehmen, mal über etwas nicht wirklich Analoges ohne Tasten aber mit Knöpfen nachzudenken...*hint*
 
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Nimm den Creamware Pro-12.
 
Habe ich selbst auch noch nicht gespielt. Die Soundbeispiele vom CW fand ich allerdings so erschreckend, daß da bislang keine Motivation aufkam den Test nachzuholen
 
Soundbeispiele: Wie wahr, aber die solltest Du nicht als Maßstab nehmen. Das geht auch besser mit den Dingern. Nein, ich hab mit CW/Frau Lüse nix zu tun.
 
1. Haben kürzlich einen ausgesprochenen Experten für Klangbeispiele gewonnen und hoffen, diese bald angeliefert zu bekommen.
2. Ja. die Seite ist außer Betrieb. Mal am Montag nachforschen, woran es liegt.
3. Bin nicht gereizt, bin immer so.

Gruß, Tante Anna
 
Anna_Lüse schrieb:

Und??? Falls du es noch nicht gemerkt hast, ich bin überzeugter "Freestyle-Kommunikator" (wie diese Worte deutlich zeigen), der weder Respekt vor (pseudo-)wissenschaftlichen Texten/Ansichten noch vor Altersweisheit hat. Als (Langzeit-)Student habe ich schon sehr viele theoretische Inhalte aus verschiedenen Fachrichtungen rezipieren dürfen und meistens vermitteln mir deine "copy and paste"-Inhalte leider nichts mehr neues.
Lieber wieder etwas "neues" von Stockhausen wäre interessanter, dafür investiere ich gerne Transferleistung.

lG,
frixiondermöchtegernadornomeetsj.habermas
 
Klavierstücke
(geschrieben anlässlich der Produktion der Klavierstücke I-XI, Ende 1965, mit Aloys Kontarsky für CBS New York)

Karlheinz Stockhausen, Texte zur Musik 1963-1970, Band 3

Schallplatten-Produktion der Klavierstücke I-XI

Kompensation

Auf dem Flug von Düsseldorf nach Zürich am 29. Juni von 20.30-22.40 Uhr geriet die Caravelle in heftige Böen, und die Reste des servierten Abendessens wurden so schnell wie möglich abgetragen; nur Kontarsky, der die 'aufgewärmte' Flugmahlzeit abgelehnt hatte, behielt sein Tuborg-Bier in der Hand mit der etwas bekümmerten Bemerkung, dies sei wohl für Tage das letzte anständige Bier, das er zu trinken bekäme. Nach der Ankunft im Gartenhotel Winterthur machte er dann auch in der Bar sarkastische Bemerkungen über das einzig vorhandene Haldengut-Bier und schlief von 24.30 bis 8.30 »relativ schlecht«. Am Morgen nahm er - wie gewohnt - ein heißes Bad, sein übliches Frühstück mit Orangensaft, einem 3-Minuten-Ei, Tee mit Sahne und einem Brötchen mit Kirsch-Marmelade. Entgegen seiner Gewohnheit, aufs angeregteste über Bücher zu plaudern, Anekdoten im Originaldialekt zu erzählen und die neuesten >Spiegel<-Geschichten zu kommentieren, benutzte er während der Aufnahme jede Gelegenheit, von gekosteten und bevorstehenden gastronomischen Raffinessen laut zu träumen. Am ersten Aufnahmetag enthielt er sich vorsätzlich bis 22.00 Uhr jeglichen Alkohols, nahm mittags um 12.00 nur einen Espresso, um 14.00 im Gartenhotel ein Filet de Perche und eine Flasche Mineralwasser Hemiez, abends im Hotel Krone - dessen Küche er fortan pries - eine klare Ochsenschwanzsuppe, ein Rahmschnitzel mit Bandnudeln, Kopfsalat mit Essig und OI, einen Briekäse mit Schwarzbrot, ½ l Johannisberg Wein und 2 Flaschen Mineralwasser Hemiez. Er ging früh zu Bett und schlief »etwas besser« von 23.30 bis 8.30. Am folgenden Tag wählte er zum Mittagessen einen Tomatensaft, eine Saltimbocca Romana mit Spaghetti, einen Eiskaffee mit Schlagsahne, 2/10 1 Johannisberg-Wein, 2 Flaschen Mineralwasser; um 18.00 Uhr bestellte er eine Flasche Coca Cola und zum Abendessen (die warme Küche war bereits geschlossen) eine Bündner-Platte (geräucherter Bauernschinken) mit gemischtem Salat, ¾ l Johannisberg-Wein; anschließend aß er im Hause Kolbes noch ein Stück Eistorte Mövenpick und trank zwei Glas Cognac;
er schlief »ausgezeichnet« von 2.30 bis 8.30. Am Samstag den 3. Juli aß er mittags kurz vor der Abreise ein Steak Tartare und trank eine Flasche Mineralwasser. Am 14. November abends verbrachte Kontarsky nach der Landung im Züricher Flughafen die Wartezeit bis zur Abfahrt des Omnibusses mit einer Bloody Mary, und in der Bar des Gartenhotels bereitete er sich fürs Einschlafen mit zwei Flaschen Haldengut-Pilsener vor. Am 15. November mittags bestellte er ein Omelett mit Salami und eine Portion Ceylon-Tea High Grown; abends im Hotel Krone eine Brühe mit Mark, zwei Seezungen-Filets gebacken, geschnetteltes Kalbfleisch in Kräutersauce auf Spaghetti, ¼ l Johannisberg-Wein, 1 Flasche Mineralwasser Hemiez und eine Haselnußrolle. Dann gingen wir in die City Lichtspiele, und während des Films >Morituri< sah er mich von Zeit zu Zeit mit rollenden Augen an; dreimal machte ich ein Zeichen zum Ausgang, er aber blieb sitzen und zuckte mit der rechten Schulter. Nach dem Kino trank er in der Hotel-Bar zwei Scotch-Whisky John Haig, Red Label, on the rocks. Am 16. November kamen wir so spät zum Mittagessen, daß er »Im Silbernen Winkel«, der von Kuchen essenden Damen überfüllt war, nur noch unter drei warmen Speisen Rehpfeffer mit Spätzle, einen Kopfsalat und dazu Tee mit Zitrone wählen und bestellen konnte. Dafür wurde das Abendessen im Restaurant Schloß Wülflingen ein kleines Fest. Er verspeiste eine Brühe mit Mark ( je unvergleichlich besser war als die bisher erwähnten), sechs Stücke Saltimbocca Romana (den Reis schickte er zurück), noch einmal sechs Stücke Saltimbocca Romana, Kopfsalat; er trank ½ l Johannisberg-Wein; es folgten Crepes Suzette zusammen mit einer Portion Mocca; zu drei Glas Williams-Birnengeist wählte er eine Havanna-Zigarre 'Monte-Cristo', mit einem ausgedehnten Kommentar über europäische Einfuhrzölle für Zigarren (lobte die Schweiz wegen des Gewichtzolls) und über die Präparierung und Verpackung von Havanna-Zigarren. Am 17. November beendete er die Aufnahmen mit der Zusammenstellung des Mittagessens: Brühe mit Mark, 1/2 l Johannisberg-Wein, 1 Birne Helene, Mocca, 1 Glas Williams-Birne und 1 Upman-Havanna-Zigarre.

Ich habe die technischen und materiellen Einzelheiten der Tonbandaufnahme möglichst genau erwähnt, da ich bei dieser Aufnahme gelernt habe, wie sehr die Klangaufzeichnung, die Klangwiedergabe und sogar das Spiel des Pianisten von all diesen Bedingungen abhängig sind. Dieses war die erste Schallplattenaufnahme, bei der ich selbst zugegen war, und ich war erschrocken über die äußerst künstliche Situation, über das Ausmaß der 'Imponderabilien' und der technischen Eingriffe in die musikalische Sphäre.
 
ich glaube, die Diskussion um Zitate oder nicht Zitate und Annas Art allgemein sollten wir einfach ruhen lassen.. ;-)

Kommen wir besser zum Thema zurück, find diese drumrum-Diskussionen eher ermüdend..

Die Grundfrage basierte ja mehr auf was noise so sucht und da die Anfrage vielfältig war und auf verschiedene Kategorien zielt: Wenn jemand einen guten Analogen hat (wie eben den A6) ,dann macht sich für mich ein digitaler daneben gut, zB ein FM Synthesizer..

Transportabel hört bei mir pers. bekanntlich schon auf, wenn es mehr als 3 Oktaven gibt oder das Gewicht ^10kg weit überschreitet.. Das ist einfach kein Spaß mehr dann..

Sprich: Du hast vermutlich das Problem der Frage Vielstimmig gegen Komplex und gut...
Ich habe also vermutlich ein dir sehr ähnliches "Grundproblem" ;-)

Zzt ist unter den "Analogen" (Hybrid!) der MEK ganz weit vorn in der Gunst der Livemaschinen mit vielen Möglichkeiten, jedoch vergiss für live mal diese Evolvenketten, denn keiner wird die alle wirklich verkabeln wollen, dann ist da nichts mehr kompakt..
Dh: Du musst dir ernsthaft überlegen, ob du nicht auch mit einem sauguten monophonen zurecht kommst.. Das wäre dann die Ecke Moog und MEK (neu) oder die schon genannten, den Pro1 würde ich live nicht empfehlen, die meisten sind wirklich zu wackelig gebaut.. Da wäre dann eher Roland SH-Serie auf den Plan zu rufen.. Sie sind immernoch für vieles zu gebrauchen, jedoch sind sie auch keine Megawunder verglichen mit dem, was ein MEK bringt..

Die ASBs rangieren immer dazwischen plus FX ,was live ne MENGE bringt.. Bin selbst überrascht, was damit geht, selbst wenn man sie nur monophon einsetzt.. Sie sind natürlich eher "vintage" im sonstigen Ansatz, aber mit CC Steuerung und allem Zip und Zapp..

Wenn du Q-artige Möglichkeiten suchst, dann ist das einfach eine andere Liga und eher mit dem Evolver zu vergleichen..
Der Q wäre dann nur als Rack zu empfehlen, da auch er sonst ein 5Okt- Keyboard wären.. Das ist also mit dem PEK zu vergleichen, nicht mit dem MEK..

Ich denke, aus dir spricht eher der Wunsch, mehr als eine Stimme zu haben und komplex.. damit ist analog faktisch nicht möglich, ausser so sachen in Racks oder Sachen mit Programmer (MKS Serie, Sunsyn)..
Ob du damit arbeiten willst, ist eine andere Frage, sie wiegen auch mehr als digitales Zeugs.. Klanglich ist ein Q sehr weit weg von den analogen Sachen der angesprochenen Kategorie, auch wenn ein MS20 sicher kein "Basshammer" ist und durchaus ein paar digitale mehr drauf haben könnten.. ;-)

Die Frage ist: Willst du den für Live und WAS spielst du live?!?
Das entscheidet sehr sehr viel.. Und im Studio geht ja noch ein Teil mehr.. Live geht das eher nicht, da schränkt man sich dann ein..

DAS wäre meine Frage, ich kann dich SAUGUT verstehen, auch ich suche gewissermaßen und komme immer wieder auf das gleiche Zeug zurück, ,was wirklich was bringt und nicht zu viel und zu schwer ist ;-)
Ich bin in Sachen Menge aber auch sowas wie "Minimalist".. ich will das mit dem Bus oder kleinst-Auto transportieren können und auch zu mehr als einer Person soll das noch gehen..

Das "ich" ist wiedermal nicht sehr wichtig, aber für mich hängt sehr viel an der pers. Frage: WAS SOLL DER SYNTHESIZER LIVE TUN.. ist das generell nicht polyphon oder superselten, so kannst du dich für einen Monophonen entscheiden.. Ist das aber wichtiger, wirst du bei ASB oder einem besseren VA hängenbleiben.. (sieh an, das ist doch eigentlich eine ähnliche Kategorie.. Hmm, eigentlich sind die ASBs genaugenommen die besseren VAs, sie klingen zumindest deutlich mehr nach dem, was sie emulieren sollen.. Ein Virus oder Q erinnert mich nicht an irgendwas Analoges.. (hier kann man noch andere anführen, wer das mag.. )
Ich hab mir damals einen Nl2 als digital-Synthesizer gekauft.. Er ist eben eher das.. und dann kann man damit auch zufrieden sein..

Das ist also auch noch ein Faktor: Und es gibt hier ne Menge brauchbare Lösungen, der Indigo wäre ja auch eine, er ist kompakt, jedoch teurer..
 
Ei,
was soll man sagen...Ich hab kein ABITTHUR...Kauft FELIXXXE..mhhh. Ich trau mich garnicht zu andwordten..Mein Draum were endlich mal dazz Niwo zu Ärreichen was Ir heir habbt! Ährlisch!
 
Wenn die Gangrirern rotiern und die Grozzhinrinde kracht..Dann erhellt ein Geizztesblitz die dunkle Nacht.Allezz Denkbare Gednekt alezz Denkbare gedacht...nur nix gemacaaacht.
 
Der Papst wird gePOPEd, alle anderen geDOPEed.. na bittesehr..

Achja, der ko(s)mische Volker hat auch Rie-äktor gesagt, du, ich glaub der kann gar kein Änglisch™.. Zumindest heißt Reaktor ja Reaktor und nicht Reactor..
 
Ich werde Montag einige Geräte noch einmal selbst antesten. Denke ein Moog ist was fürs Leben. Allerdings hat dies leider auch seinen Preis. Für den Preis würde es auch schon wieder einen PEK geben. Bezüglich Transport gebe ich Dir recht, allerdings wäre auch noch ein A6 für mich prinzipiell transportabel. Das nervt natürlich wenn man nun jedes Wochenende durch die Welt touren würde, aber das ist bei mir nicht der Fall :) Ich meinte das eher im Sinne von sehr anfällig oder jehnseit der 30-40kg usw. Nicht unbedingt das der Synth in die Hosentasche passen muß.

Einsatz ist vorrängig für Bässe, Leads und Efx Gezwirbel gedacht.
 
weil das Forum kein HTML akzeptiert, einfach den Link reinposten, aber ebay ist doch nix, ist doch eh nach ein paar Wochen weg.. also ohne Aussage..
 
@analogfriedhof: das ding rockt bestimmt alles weg. eletronic cyber punk ich komme ....

@moog: drum mek ? hab erst gerätselt ... hehe
nen MEK .... ja aufgrund der preise tendiere ich derzeit auch zu einer monophonen kiste ... der mek steht mit auf der liste. beim recorden ist das eh kein problem und für live würde das auch passen, kann eh nicht alle spuren wirklich live spielen oder muss mir noch 15 mann mitnehmen :) andere möglichkeit wäre halt die anderen spuren zu triggern + live modulationen etc aber das ist ein anderes thema auf welches ich bestimmt später nochmal zurück kommen werde.

ich werde den mek + pek auf jeden fall noch einmal antesten, hatte zwar mal den kleinen evo und da störte mich ein wenig das monophone + bedienung. aber mal schauen. dazu den kleinen dicken und den voyager. und den asb gebe ich auch mal eine chance, auch wenn die demos mich null überzeugt haben, aber das war beim a6 auch nicht anders :)
 


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