Oberheim OB-X8 Synthesizer

Ja, jeder hat andere Bedürfnisse. Ich muss sagen, dass ich für meine Musik zu 80-90 Prozent Brot-und Buttersounds brauche, die klingen hervorragend auf dem OBX-8. Für die wenigen Sachen, wo ich komplexere Sounds benötige, nehme ich was Anderes, z.B Hydrasynth, M, Virus etc.
 
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Vollkommen ok und klar - wollte nur bisschen für meine Minderheitenidee "werben" oder sowas wie "Verständnis" ehm.. erbetteln.
Weil - es gibt schon einiges - selbst mein liebes System 8 hat zwar 3 "konzentrische" LFOs - aber am Ende ist es nur einer - er könnte, aaaaaber!
(im System 100 Mode gibt es dann immerhin 2 LFOs mit hohem Tempo) - und das ist schon deutlich besser.
Naja - und ja, eigentlich kann der Oberheim strukturell mehr - vielleicht zeigt es aber ein bisschen auf was ist - am Gerät mehrere LFOs anpappen ist schon machbar, überfordert nicht und macht Nerds glücklich.

Aber klar - ich bin vermutlich nur in Teilen Zielgruppe - ich hab leider ja eher vor wirklich andere Sounds zu machen und nur gelegentlich den klassischen Bass und so, und wenn der dann etwas Noise bekommt und tonal spielbar bleibt - das mag ich. Klar geht das auch ein bisschen - aber…
ich bin nicht der an dem das entschieden wird und mag zudem was der Marcus R da hin bekommen hat. Würdigung Deluxe. Wie auch immer.
 
niemand kauft sich einen OB-X8 wegen der Modulationsmöglichkeiten sondern vorrangig wohl wegen dem Sound.

Naja und der Sound ist immer Geschmackssache. Mir ist er zu steril und langweilig im Vergleich zu den Urahnen. Er klingt halt anders. Das heißt aber nicht, dass er grundsätzlich schlecht ist. Sound ist immer sehr subjektiv.
Da finde ich den Prophet-10 ungleich besser und als Remake auch gelungener.
 
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Ihr habt dabei vollkommen recht - Patente sind pro Land und die sind dann dazu noch mit Designmustern verknüpft, deshalb ist das sehr verschieden, was davon schon Standard und damit "Stand der Technik" ist und was nicht. Siehe Roland - Clones - da hat Roland zu lange geschlafen und dazu gibt es auch eine allgemeine Auslaufdauert - das gilt zB für Moogs Filter - die darf man zwar nicht Moogfilter nennen, aber nachbauen war bereits mitte der 90er legal.

Der ObX8 leidet schlicht und einfach an Modulationsvielfalt. Ich mag Oberheim, ich mag viel - aber 1 LFO - das ist für ein Gerät in der Preislage schwierig gegenüber dem TEO5 - 2x 500Hz LFOs - so macht man das.

Richtig, dazu kommt noch die Bedienung.
Bei einem Blofeld geht das in Ordnung.
Bei über 5K find ich das gebotene echt schwach, mit page 2.
Eben wegen seiner eingeschränkten Möglichkeiten und der riesigen Größe, wären mehr Bedienelemente angebracht.
Aus Nostalgiegründen....?
Und jetzt tut man so als wären fehlende osc mix knöpfe so ein Oberheim ding.

Der obx8 hätte mir schon besser gefallen, wenn er mehr direktzugriff geboten hätte.
Warum nicht Dinge, die normalerweise im Menü sind, auch auf die Oberfläche bringen.
 
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Naja und der Sound ist immer Geschmackssache. Mir ist er zu steril und langweilig im Vergleich zu den Urahnen. Er klingt halt anders. Das heißt aber nicht, dass er grundsätzlich schlecht ist. Sound ist immer sehr subjektiv.
Da finde ich den Prophet-10 ungleich besser und als Remake auch gelungener.
Dass du deinen OBXa viel besser findest, sagtest du bereits mehrfach.
 
Mir ist es egal, ob die Originale noch ein wenig anders klingen, als der OBX 8. M. M. n klingt er hervorragend, nur leider nicht ganz billig.
 
Wenn der Grundsound stimmt braucht man auch weniger Modulation. Der Ruf nach LFOs liegt ja in der (alten) anämischen Digitalwelt begründet.

Und wenn ich alles mit allem moduliere kommt weißes Rauschen raus, was auch eher langweilig ist (klassisches Eurorack Problem). ;-)
 
Da denk' ich anders - aber
der Sound ist ok - PWM war auch gut - ohne Frage - aber der Sound des TEO ist eben nicht so schlechter und ich bin einfach musikalisch nerdiger - und nicht so auf "Früher" ich denke, es ist eher das - und das was er geworden ist ist eher Ja, wir haben da noch ein paar Bond Knöpfe, da kann er noch dies oder das - aber es ist eben nicht im Geiste eines "heutigen Synths" - und das wäre denkbar gewesen - Der Ansatz war ja auch wirklich die Oberheim-Großsynths in ein Gehäuse zu bekommen und das ist ja auch gelungen - ich bin leider mehr so der Typ - macht das was damals nicht gut war gut - zB Mixer, Xmod, naja, und eben 2 LFOs - es geht nicht um Featureitis - nur eben um das weiter zu machen - und Modulation ist nicht nur Vibrato und Tremolo.
Das war bei den alten Geräten noch ein bisschen "normaler" - der TEO ist das kleinere Gerät und kann auch wieder nicht alles was der OBX8 kann, aber ich finde - es ist reizvoller sich den zu holen wenn man Oberheimsound will mit modernen Geräten.

Und einen LFO mit 2x 500Hz zu machen - na, ich muss wohl nichts sagen - so gehört sich das.
Aber - kein Problem - denke die Zielgruppe ist musikalisch und sonst einfach ein bisschen normaler und ich überlege eh lange bei so einem Teil - wenn jetzt einer kaputt geht, würde ich ebenfalls überlegen, was am Ende wirklich fehlt.
Oberheim ist stark in Filter - nicht so sehr in OSC und Modulation - bei den Serien - aber Schönheit ist nunmal groß und ich war nicht ganz so vom Hocker gerissen - aber fand es schon gut, ggf. bin ich ja auch zu abgefuckt, ich hab so viel schon gehört und im Original und so weiter - aber mein Ziel ist Zukunft - und ich denke wir müssten hier eher unsere Musiken vorlegen um da weiter zu kommen, vermutlich ist das auch noch so schwer weil ich Oberheim mag, da ist das Herz - aber wir sind nicht in 1986 oder 1997.. da war auch andere Musik noch vorn. Naja, ich hab da EBM bis Synthpop gemacht. Elektro nannte ich das da.
1986 eher experimentieroffener und und und…
Ich mein damit übrigens nicht implizit, dass ich klügere Musik machte oder sowas, es ist nur einfach höher in meinem Rating was das Musikziel besser trifft.

Glaub den stellt man sich so hin und freut sich ,dass er so klingt - aber ich finde die große Bedienoberfläche hätte mehr angeboten und das beißt sich sicherlich mit diesem Vintagegedanken - den ich nicht so habe - aber ohne Matrix 12 würde mir was fehlen im SOUND.
 
Da denk' anders - aber
der Sound ist ok - PWM war auch gut - ohne Frage - aber der Sound des TEO ist eben nicht so schlechter und ich bin einfach musikalisch nerdiger - und nicht so auf "Früher" ich denke, es ist eher das - und das was er geworden ist ist eher Ja, wir haben da noch ein paar Bond Knöpfe, da kann er noch dies oder das - aber es ist eben nicht im Geiste eines "heutigen Synths" - und das wäre denkbar gewesen - Der Ansatz war ja auch wirklich die Oberheim-Großsynths in ein Gehäuse zu bekommen und das ist ja auch gelungen - ich bin leider mehr so der Typ - macht das was damals nicht gut war gut - zB Mixer, Xmod, naja, und eben 2 LFOs - es geht nicht um Featureitis - nur eben um das weiter zu machen - und Modulation ist nicht nur Vibrato und Tremolo.
Das war bei den alten Geräten noch ein bisschen "normaler" - der TEO ist das kleinere Gerät und kann auch wieder nicht alles was der OBX8 kann, aber ich finde - es ist reizvoller sich den zu holen wenn man Oberheimsound will mit modernen Geräten.

Und einen LFO mit 2x 500Hz zu machen - na, ich muss wohl nichts sagen - so gehört sich das.
Aber - kein Problem - denke die Zielgruppe ist musikalisch und sonst einfach ein bisschen normaler und ich überlege eh lange bei so einem Teil - wenn jetzt einer kaputt geht, würde ich ebenfalls überlegen, was am Ende wirklich fehlt.
Oberheim ist stark in Filter - nicht so sehr in OSC und Modulation - bei den Serien - aber Schönheit ist nunmal groß und ich war nicht ganz so vom Hocker gerissen - aber fand es schon gut, ggf. bin ich ja auch zu abgefuckt, ich hab so viel schon gehört und im Original und so weiter - aber mein Ziel ist Zukunft - und ich denke wir müssten hier eher unsere Musiken vorlegen um da weiter zu kommen, vermutlich ist das auch noch so schwer weil ich Oberheim mag, da ist das Herz - aber wir sind nicht in 1986 oder 1997.. da war auch andere Musik noch vorn. Naja, ich hab da EBM bis Synthpop gemacht. Elektro nannte ich das da.
1986 eher experimentieroffener und und und…
Ich mein damit übrigens nicht implizit, dass ich klügere Musik machte oder sowas, es ist nur einfach höher in meinem Rating was das Musikziel besser trifft.

Glaub den stellt man sich so hin und freut sich ,dass er so klingt - aber ich finde die große Bedienoberfläche hätte mehr angeboten und das beißt sich sicherlich mit diesem Vintagegedanken - den ich nicht so habe - aber ohne Matrix 12 würde mir was fehlen im SOUND.
Also ein Matrix 12 oder Xpander würde mich auch noch reizen, dann aber auch mit knackigen Hüllkurven. Würde aber wohl auch sehr teuer werden. TEO5 ist klanglich auch gelungen finde ich. Aber mir wären 5 Stimmen und 3 Oktaven einfach zu wenig.
 
Ja, ein Matrixpander mit Flupptizität - würde mich sogar vom Matrx 12 selbst erlösen, aber mit den Phasen-Filtern und so und dem Verhalten.
Gern!
Meiner ist gut geserviced, passt also - aber ich bin kein Ignorant, ich hab keine Neuphobie und würde das mit einem modernen Gerät gern machen und hoffentlich nicht mit nachgebauten Hüllkurven die wie 1985 reagieren sondern bitte ordentlich!!

Und ob das nun 4 oder 6 LFOs sind - das ist mir auch wurscht. Oberheimspieler sind gern mal Keymonster und die wollen Akkorde spielen - da verstehe ich das mit den 5 Tönen schon, aber - soweit sind wir ja nicht - der OBX8 hat natürlich mehr Stimmen und passt "eher" - aber ideal ist es nicht. Mein Matrix hat 12, der Xpander hatte 6, ich hab mich damit einfach jeweils arrangiert (haha, welch lustiges Wort in der Hinsicht).

Daher - ist das eine Mischung aus Wunsch, Abgleich und Meinung - also nicht so wichtig - weil was ich mir wünsche kommt selten in den Laden.
 
Warum nicht Dinge, die normalerweise im Menü sind, auch auf die Oberfläche bringen.
Aus Nostalgiegründen....?
Immerhin hat sich Dave Smith und Co nach langem Ringen breitschlagen lassen, alte Synths neu aufzulegen. So in etwa zumindest. Lange hat er ja gesagt, dass sei langweilig. Und nur das Bessere seo das einzig Wahre und der Feind des Guten. Man musste das Bessere halt mit Slop oder Vintage-Knob zum Guten machen. Bis dann eine gewisses Mode aufkam, die alten langweiligen Sachen neu aufzulegen. Diese Mode schien den Leuten zu gefallen und kommerziell interessant zu sein. Nun gab es das als auch bei Dave und Tom.

Und jetzt tut man so als wären fehlende osc mix knöpfe so ein Oberheim ding.
Ist das nicht ein Oberheim-Ding?
 
Bei 1:08 hat einer aber auch zu viel Simple Minds gehört ;-)

Ja, genau das ist und war schon immer dieser Oberheim-Sound. Theoretisch kann man das sicher auch mit einem JP8 oder einem P10 machen, aber tatsächlich bringt nur der Oberheim seinen Besitzer dazu, dass er die Knöpfe so hindreht.
Klingt nach Hochpassfilter moduliert, also wohl weder mit P10 noch mit Jupiter 8 möglich (nicht Mal mit OBX, OBXa, OB8😏)
 
Klingt nach Hochpassfilter moduliert, also wohl weder mit P10 noch mit Jupiter 8 möglich (nicht Mal mit OBX, OBXa, OB8😏)
Nö.das ist ein Sound, den mein OB-Xa exakt auch so kann. Nix Hochpass, einfach schmale Pulswelle auf VCO1 mit ein bisschen PWM; VCO2 macht Saw mit halbem Volume ins Filter, auf dem Saw ein bisschen Vibrato von der Mod-Sektion, fertig ist die Laube. Dass das so seidig klingt macht dann der Hall.
 
Nö.das ist ein Sound, den mein OB-Xa exakt auch so kann. Nix Hochpass, einfach schmale Pulswelle auf VCO1 mit ein bisschen PWM; VCO2 macht Saw mit halbem Volume ins Filter, auf dem Saw ein bisschen Vibrato von der Mod-Sektion, fertig ist die Laube. Dass das so seidig klingt macht dann der Hall.
Ah, so kann man sich täuschen, wenn man nur auf Smartphonespeaker hört
 
Smartphone Speaker bedeuten wohl immer automatisch eine Hochpassfilterbrarbeitung, egal wie das Ausgangsmaterial erstellt wurde. ;-)
Zu seiner Ehrenrettung muss man aber sagen, dass der Sound tatsächlich erstaunlich (nicht im negativen Sinn) "flach" für eine konventionelle Subtraktiv-Stimme klingt. Beim Intro von "Real Life" von den Simple Minds hat Lipson den Oberheim-Sound ja im Emulator gesamplet und dann damit gespielt.
 
Zu seiner Ehrenrettung muss man aber sagen, dass der Sound tatsächlich erstaunlich (nicht im negativen Sinn) "flach" für eine konventionelle Subtraktiv-Stimme klingt. Beim Intro von "Real Life" von den Simple Minds hat Lipson den Oberheim-Sound ja im Emulator gesamplet und dann damit gespielt.
Hab's gerade Mal auf meinem OBX-8 nach programmiert mit den von dir genannten Einstellungen, wenn die Pulswelle schmal genug ist klingt es wirklich fast wie hochpassgefiltert. Durch den Sägezahn von OSC2 klingt es dann aber harmonischer(, gleichmäßiger von den Obertönen her), so dass die fehlenden Obertöne der Pulswelle darüber hinweg täuschen, dass da ne Pulswelle im Spiel ist.
 
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Immerhin hat sich Dave Smith und Co nach langem Ringen breitschlagen lassen, alte Synths neu aufzulegen. So in etwa zumindest. Lange hat er ja gesagt, dass sei langweilig. Und nur das Bessere seo das einzig Wahre und der Feind des Guten. Man musste das Bessere halt mit Slop oder Vintage-Knob zum Guten machen. Bis dann eine gewisses Mode aufkam, die alten langweiligen Sachen neu aufzulegen. Diese Mode schien den Leuten zu gefallen und kommerziell interessant zu sein. Nun gab es das als auch bei Dave und Tom.
Stimmt. Grundsätzlich bin ich auch bei dir.
Ich sags mal so:
Obx8, ob6 und teo5 sind viel zu sehr Alternativprodukte als verschiedene Produktklassen und das spiegelt sich in den Preisen nicht wieder.
Geld ist Lebenszeit.
Mir kommt es überhaupt nicht so vor als wäre der obx8 das Flagschiffmodell, dass mit seinen 5600 Euro weit über ob6 und teo 5 schwebt.

Der obx8 klingt wirklich fantastisch, wäre auch schlimm wenn nicht. Aber trotzdem haben sie es m.E. etwas verpasst, nur wegen dem Festhalten an alten Kompromisslösungen.

Man verzeiht diesen "reissues" viel mehr als anderen Synthesizern, weil man immer mit dem Bezug auf die Originale argumentieren kann.

Trotzdem ist schön, dass wir den sound wieder kaufen können.

Ist das nicht ein Oberheim-Ding?
Es betrifft halt das ob trio.
Davor hatten wir die sems in allen Formen.
Danach kam die matrixreihe. Matrix12, xpander, matrix6/1000 und dann noch der mx.
Richtige powerhäuser.
 
Obx8, ob6 und teo5 sind viel zu sehr Alternativprodukte als verschiedene Produktklassen und das spiegelt sich in den Preisen nicht wieder.
Dave Smith hat sich lange damit begnügt, die nur ihm zur Verfügung stehenden Curtis DCO/Synth on a Chip Chips zu verbauen. Dann begann er mit der P6/OB6 und final T6 Reihe, was mit den Stimmenkarten und der genauen digitalen Kontrolle ja innovativ war, auch der dreifache Re-Use der Platform. Dann kam die High-Fashion Reihe mit P5 V4 und dem OB-X8 und am Schluss zur Abrundung noch das Studentenmodell. Für mich sieht das nach guter Planung und Vermarktung ab, auch wenn man üblicherweise die Reihenfolge eher oben-mitte-unten machen würde und nicht mitte-oben-unten. Einen modernen und eigenständigen OB-Reihe Synth hätte sicher keiner haben wollen.

Nochmal zu den fehlenden Osc Mix Knöpfen. Beim SEM gibt es gar keinen Mischer, bei der OB-xxx Reihe die On/Off bzw. On/Half/Off Lösung. Xpander/Matrix12 können die VCOs einzeln pegeln, beim Matrix1000 etc. wird zwischen beiden DCOs überblendet, den MX kenne ich nicht auswendig. Aber bei welchen anderen Synths fehlen Mixer-Optionen?
 
Bei 1:08 hat einer aber auch zu viel Simple Minds gehört ;-)

Ja, genau das ist und war schon immer dieser Oberheim-Sound. Theoretisch kann man das sicher auch mit einem JP8 oder einem P10 machen, aber tatsächlich bringt nur der Oberheim seinen Besitzer dazu, dass er die Knöpfe so hindreht.

Dieses Beispiel ist insofern für mich sehr schön, weil es doch aufzeigt, dass ein paar Stimmen mehr, hier im Double mode, doch sehr viel mehr im musikalisch-emotionalen Kontext auslösen. Spricht für mich dann doch mehr für einen OB-X8 als den TEO (der für mich aber auch super klingt). OK, 3x TEO wäre immer noch billiger.......
 
Es betrifft halt das ob trio.
Davor hatten wir die sems in allen Formen.
Danach kam die matrixreihe. Matrix12, xpander, matrix6/1000 und dann noch der mx.
Richtige powerhäuser.
… naja, der OB-Mx mag vieles sein aber definitiv kein «Powerhaus», auch nicht mit 12-stimmigem Vollausbau.
Wir hatten um die Nullerjahre mal einen leihweise im Studio. War insgesamt enttäuschend, vor allem das Filter.
 
Ich habe ihn damals ausprobiert - den Mx - der war technisch gesehen cool - aber in der Umsetzung war wenig möglich, viele Stufen und Zippernoise beim Bewegen der Pots.
Sowas ist man heute nicht mehr so gewohnt und es klingt natürlich nicht so wie man sich das vorstellt - ich war damals enttäuscht. Aber es ist und war ja ein halber Buchla, weil Tom da nicht mehr dran gearbeitet hat und ansonsten wäre es so etwas wie der OberM00g geworden, also Andromeda und Moog One .. aber auch ein Memorymoog wurde mal gehyped, heute sprach ich mit einem Ex-User - er war schwer enttäuscht von dem -
Der ObX8 hingegen ist schon - trotz meiner Bedenken eigentlich in sich geschlossen ein solides Ding und macht seinen Job auch - sowas was man mit dem Mx bekommt ist was, was man heute nicht mehr verkaufen könnte. Betaware würde man es nennen - die Keyboards war auch damals unbegeistert - der Satz lautete auf so etwas wie "wird deshalb Exot bleiben" - ja, so wurde es auch. Ich wollte den als Nachfolger kaufen - aber ich war schnell geheilt.
 
… naja, der OB-Mx mag vieles sein aber definitiv kein «Powerhaus», auch nicht mit 12-stimmigem Vollausbau.
Wir hatten um die Nullerjahre mal einen leihweise im Studio. War insgesamt enttäuschend, vor allem das Filter.
Im Vergleich zu einem obx schon.
Ich meinte was features angeht.
Oberheim hat dahingehend einfache synth gebaut und ab dem Xpander hat Oberheim mit die leistungsfähigsten Synth überhaupt gebaut.

Die Steuerung war ein graus, aber den Sound finde ich heute immer noch sehr charmant.
Ich habe dieses Video dazu gefunden.

Der mx kann weit mehr, als wofür oberheim so steht. Aber das oberheimige macht ein xpander oder ob synth schon wesentlich besser.
Und die distortion im mixer klingt wirklich gut, so wie der Mann das hier vorführt.

 
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Dave Smith hat sich lange damit begnügt, die nur ihm zur Verfügung stehenden Curtis DCO/Synth on a Chip Chips zu verbauen. Dann begann er mit der P6/OB6 und final T6 Reihe, was mit den Stimmenkarten und der genauen digitalen Kontrolle ja innovativ war, auch der dreifache Re-Use der Platform. Dann kam die High-Fashion Reihe mit P5 V4 und dem OB-X8 und am Schluss zur Abrundung noch das Studentenmodell. Für mich sieht das nach guter Planung und Vermarktung ab, auch wenn man üblicherweise die Reihenfolge eher oben-mitte-unten machen würde und nicht mitte-oben-unten. Einen modernen und eigenständigen OB-Reihe Synth hätte sicher keiner haben wollen.

Nochmal zu den fehlenden Osc Mix Knöpfen. Beim SEM gibt es gar keinen Mischer, bei der OB-xxx Reihe die On/Off bzw. On/Half/Off Lösung. Xpander/Matrix12 können die VCOs einzeln pegeln, beim Matrix1000 etc. wird zwischen beiden DCOs überblendet, den MX kenne ich nicht auswendig. Aber bei welchen anderen Synths fehlen Mixer-Optionen?
Ich kenn den originalen sem nicht, nur pro und patch panel version und die mixereinheit sieht beim alten sem genauso aus.
Im filter kannst du doch beide oszillatoren mixen. Du kannst entweder saw oder puls in seiner lautstärke einstellen, pro oszillator.
Beim alten sieht das genauso aus.

Die Überblendung der oszillatoren ist auch nochmal was anderes, als ein und aus, oder dreistufig. Beim p08 mit seinen 2 oszillatoren finde ich das gut gelöst, zumal man dort sogar die oszillatoren ausschalten kann.
 
Im Vergleich zu einem obx schon.
Ich meinte was features angeht.
Oberheim hat dahingehend einfache synth gebaut und ab dem Xpander hat Oberheim mit die leistungsfähigsten Synth überhaupt gebaut.

Die Steuerung war ein graus, aber den Sound finde ich heute immer noch sehr charmant.
Ich habe dieses Video dazu gefunden.

Der mx kann weit mehr, als wofür oberheim so steht. Aber das oberheimige macht ein xpander oder on synth schon wesentlich besser.
Und die distortion im mixer klingt wirklich gut, so wie der Mann das hier vorführt.


ich kann da falsch liegen, aber war es nicht so, dass der OB-Mx außer dem Markenlogo nichts (oder nur ganz wenig) mit Oberheim gemeinsam hatte? Zur gleichen Zeit erschien dann der Marion MSR-2, der wiederum von Tom Oberheim entwickelt wurde. Ich erinnere mich noch dunkel an einen Test in der Keyboards / Keys mit der Headline "Der echte und der wahre Oberheim", wo beide gegenüber gestellt wurden.
 
ich kann da falsch liegen, aber war es nicht so, dass der OB-Mx außer dem Markenlogo nichts (oder nur ganz wenig) mit Oberheim gemeinsam hatte? Zur gleichen Zeit erschien dann der Marion MSR-2, der wiederum von Tom Oberheim entwickelt wurde. Ich erinnere mich noch dunkel an einen Test in der Keyboards / Keys mit der Headline "Der echte und der wahre Oberheim", wo beide gegenüber gestellt wurden.

Ja, das ist so.
Der OB-MX war nicht von Tom Oberheim. Wie auch der OB12. Die waren von Viscount.

Der Marion MSR2:und Prosynth aber.
 
Im filter kannst du doch beide oszillatoren mixen. Du kannst entweder saw oder puls in seiner lautstärke einstellen, pro oszillator.
Korrekt, ich muss etwas neben mir gestanden haben, als ich das Front-Panel des SEM betrachtet habe.

Aber die Frage war ja, warum das mit den fehlenden Mixer-Knöpfen (dann eben nur bei der OB Poly-Serie) kein Oberheim-Ding wäre. Sprich, es müsste andere Synths anderer Marken geben, die genau nur so ein einfaches Spar-Design haben.
 


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