Roland Boutique VP-03

Dieses Thema im Forum "SyntheTisch!" wurde erstellt von Sebastian R., 18. September 2016.

  1. Bernie

    Bernie Anfänger

    die beiden sind recht unterbewertet. Ich arbeite schon seit Erscheinen damit, sie sind jedenfalls besser als ihr Ruf.
     
  2. Rolo

    Rolo sinewavesurfer

    Beim Vocoder fehlen mir dann doch die Möglichkeiten unkompliziert per Audio ein fremdes Trägersignal einzuspeisen und
    somit die Klangvielfalt unbegrenz zu erhöhen. Ausserdem sind keine Regler für die 11 Bänder vorhanden. Das macht es leider wirklich mehr zu einem Spielzeug als
    einem ergiebigem Produktionsinstrumment. Naja macht nix..ich habe ja meinen original SVC350 von Roland und den werde ich dann auch doch mal lieber nicht hergeben.
    Allerdings ist der VP03 wirklich gut um seinen Soundbedarf auch mal unterwegs befriedigen zu können. Ich werde mal warten , 500,- Mücken ist mir für das Toy einfach zuviel.
    Sowas sollte heutzutage auch günstiger zu bekommen sein. Das Ding ist doch letztendlich nix anderes al ein Chip mit der Software drauf , billigtastatur und ein paar Regler und Kabel.
    Herstellungswert 100-150 Euro?
    Das Gehäuse ist allerdings sehr robust. Die Strings klingen gut finde ich.
     
  3. Ich sag es ja ungern, weil der Typ mir inzwischen auf den Keks geht, aber schau Dir mal die Videos von Jordan Rudess zu den beiden Geräten an.

    Besonders den Svengroove auf dem VP-550 fand ich klasse.

    VP-770 ist mir zu neu und zuviel Überflüssiges dabei, ich werde mal nach dem VP-550 Ausschau halten, danke Bernie für den Tip.
     
  4. Bernie

    Bernie Anfänger

    Vom Klang her nimmt sich das nicht viel, ist fast die identische Engine drin.
    Der VP-770 hat einen Slot mit Deckel, in dem man einen USB-Stick mit eigenen Sounds versenken kann, das ist der einzigee Vorteil für live.
    Das Display und Datendial braucht man eigentlich nicht.
     
  5. spookyman

    spookyman bin angekommen

    Habe mich da einige Demos von VP 550 und 770 angehört. wooooow...die mit Jordan R. sind ziemlich spektakulär :eek: Die Virtuosität seines Spiels ist nicht immer nach meinem Geschmack, aber er kann die zwei Roland so expressiv klingem lassen, dass es wirlklick erstaunlich ist.

    Ja eine wirklich tolle Neu-Interpretation des VP330. Keim Ersatz dafür, aber total komplementär, und ideal für die Bühne. Da bevorzuge ich immer neuere Maschinen gegenüber Vintage Instrumente.
     
  6. Die VP550 und VP770 sind ja auch digital, was zunächst mal ja gut ist weil nebengeräuschärmer. Aaaaaber ... Gretchenfrage: Wie steht es mit der Verarbeitungszeit?
    Ich hab drei digitale Vocoder, aber bei allen dreien ist es quasi unmöglich Drums als Modulator zu nehmen, weil das 'vocodete' Signal eine deutliche Verzögerung gegenüber dem Originalsignal hat. Das vocodete Signal hängt vom Timing hinter dem Rest her. Wenn man die Originaldrums und das Vocodersignal mischt, dann hat man einen fiesen Flam. So bei Electrix Warp Factory, Alesis Metavox und dem Vocoder im Nord Modular. Mein analoger MAM-Vocodor hingegen vocodet auf den Punkt.

    Wie steht es da bei diesen modernen VP's?
     
  7. spookyman

    spookyman bin angekommen

    Mit dem Virus kann man wunderschöne Flächensound erreichen. Und mit Hilfe eines Phasers ist das Intro von Equinoxe 2 von Jarre gut erkennbar.

    Es gibt aber so viele Stringmachines...dass es relativ schwierig ist genau zu beurteilen. Jarre hat ein Eminent 310 U (in Kombination mit dem EHX Phaser) als Stringmaschine für seine zwei ersten LP's verwendet (Oxygène und Equinoxe), während Vangelis ab 1980 das Roland VP-330 Mk1 als Stringmachine überall eingespielt hat. Und diese zwei Stringmachines klingen schon recht unterschiedlich !
     
  8. swissdoc

    swissdoc back on duty

    Der Phaser klingt in meinen Ohren irgendwie "falsch". So als würden mehrere Phaser mit Versatz parallel laufen. Bezug auf die ersten 45 Sekunden.
     
  9. hmm....könnte sein. ich habe mit dem phaser bisher nicht viel experimentiert.
    es gibt dort die option 1 - 6. ich meine, erst steht auf 4 oder 6.
    wenn du recht hast, dann wäre es vielleicht wirklich mehrere phaser?
     
  10. spookyman

    spookyman bin angekommen

    Ich stelle noch ein Link mit einem Blindtest, zwischen einem Roland VP-330 (mk1) und einem Roland VP-03

    http://fr.audiofanzine.com/rack-mod...l/tests/vocodeur-string-machine-de-poche.html

    Die Files Blind Strings1 bis Blind Strings3, Blind Voc1 bis Blind Voc3 sind mit beiden Maschinen eingespielt worden...da können Sie auch mal aufzeigen, welche Maschine zuerst gespielt wurde. Beim dritten Beispiel ist es am schwierigsten, da der Übergang von einer Maschine zur andere ohne Unterbruch gemacht wurde.

    Ich muss zusagen, der Unterschied ist hörbar (vor allem bei den Strings, der einte ist ein bisschen mehr statisch...), aber so gross ist er auch wieder nicht. Roland hat also wirklich eine gute Arbeit geleistet.
    Wie schon früher erwähnt, wer keine 2'500 Euros in einem alten VP-330 stecken möchte, ist mit der Pocket Size Edition nicht schlecht bedient. Er muss aber einige Abstriche bei der Polyphonie machen.
     
  11. Hab das jetzt erst entdeckt, aber zum Anlaß genommen, das mal mit meinem EHX V256 auszuprobieren, und da hab ich keine Flams bekommen.
     
  12. Sehr gut! Danke!
     
  13. Bernie

    Bernie Anfänger

    Ich habe weder den VP-550 noch den VP-770 irgendwann mit Drums ausprobiert.
    Nutze für rhythmisches ebenso den MAM VF-11 oder den Dynachord SRV-66, der ja eigentlich ein umgelabelter Synton 222 ist.
     

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