Roland MV-8000 ---> Gebrauchtpreis & Alternative ?

Dieses Thema im Forum "SyntheTisch!" wurde erstellt von lifelike, 5. Januar 2007.

  1. lifelike

    lifelike sir

    ... was sollte ich einplanen für ein gebrauchtes teil mit vga-board ? bei amazona gibt es das teil nicht in der liste und bei ebay werden nur sehr selten und dann fast zum neupreis welche verscherbelt. gibt es evtl. noch vergleichbare modelle von anderen herstellern ?

    danke & gruß, stefan
     
  2. mit VGA-Board zw. 1100 - 1400 €, in den USA die genannten Beträge auch schon mal in $ (bis die dann aber über den Zoll sind kommst aufs Gleiche raus ;-) )
     
  3. Moogulator

    Moogulator Admin

    der ist hierzulande wirklich eher selten..
     
  4. bratze

    bratze -

    Die Maschine hatte ich mal.. war aber nicht wirklich begeistert, da der Workflow mir oftmals zu langsam und umständlich war, auch mit der Maus/VGA-Option. Wie ich aber schon beobachtet habe bringen die neuen Updates ein paar nette Sachen mit sich: z.B. den Malstift für den Editor!

    Nun gut, ist natürlich alles Geschmackssache (mit Ableton + Laptop geht's IMO schneller und besser).

    Als Alternative wird überall die MPC4000 von Akai genannt, kann ich aber nix dazu sagen.
     
  5. Die MPC4000 ist ein Monster!! vom Workflow her echt cool und dierekt aber ist natürlich auch von deiner Arbeitsweise abhängig! Wen du viieeel mit loops arbeitest und diese auch schnell bearbeiten wilst würde ich eher nen Laptopp und Ableton nehmen. Die MPC´s bieten sich eben immer an wenn man auf Hardwear steht und eine Maschiene sucht bei der man mal eben ein paar Drummings und Sequenzen einspielen kann---ein wenigt jammt und das ganze dan irgendwann zu einem Song zusammenbastelt, für live ist die Maschiene gut aber nicht perfekt -mangelnde Echtzeitprogramierung des Sequenzers-
    Wenn du nicht unbedingt das Riesen Display und die Z-Sampler Technologie brauchst könnte natürlich auch die 2500ér was für dich sein, die ebenfalls schon eine Menge Komfort zu bieten hatt.
     
  6. lifelike

    lifelike sir

    die mpc4000 ist glaube ich nicht in der lage audiospuren aufzunehmen und hat nicht die maus-option. beides finde ich für meine zwecke recht vorteilhaft - gerade die audiospuren (bin halt pianist). gut jetzt könnte man sagen: mpc & 8 spur-recorder ... aber dann lande ich wieder beim vorteil des monitors vom mv-8000.

    wie soll man denn die tatsache bewerten, daß so wenige angeboten werden ? ist das teil so gut, daß es jeder behällt der es hat ? oder so scheiße, daß kaum welche verkauft wurden ?

    was hat dich denn ganz genau gestört ? wäre cool wenn du mal ein paar sachen nennst die wirklich blöd sind an dem gerät. können auch gute sein :D

    bei ebay steht gerade ein gebrauchtes teil mit vga für 2090 €. das ist ja schon fast der neupreis .... ??? da kommt man ja nicht mal im ramen der vb auf ‘nen vernünftigen preis.

    gruß, stefan
     
  7. Ich zumindestens kenne niemanden der eine hätte :? das muss natürlich nix zu sagen haben und ich kenne natürlich die Verkaufszahlen nicht, aber ich denke schon das es ein Manko ist das die MV-8000 esentiel nicht auf Pattern Basis arbeitet (die Option gibts zwar ist aber umständlicher als bei der mpc), die Roland Maschiene ist eher bandmaschienenorientiert (ähnlich einem abgespeckten Cubase)--bei dem Preis schreckt das den typischen Anwenderkreis von solchen Maschienen schon ein wenig ab.

    Du kanst mit den MPC´s schon Audiospuren aufnehmen, das geht sogar mit der 1000ér, allerdings immer nur eine! und natürlich nicht unbedingt in der Länge das es den Bedürfnissen klasischer Pianisten genügen würde.

    Warum kein Laptop mit Cubase, das ist doch prädestiniert für klasisches Songwriting?!?
     
  8. Als Stand-Alone Production-Tool ist die MV-8000 super -gut, evtl. bin ich zu sehr Roland-Sampler gewohnt-

    ich denke MV-8000 hop oder top definiert sich über

    a) die bevorzugte Arbeitsweise
    b) Kenntnis der Roland Sample-Philosophie (wer hier bei der MV von Adam & Eva anfängt kann schon mal schnell die Lust verlieren ;-) )

    Der Qbase-Vergleich hinkt imho in den Anschaffungskosten:
    PC/Laptop, DAW-Software, VSTis/Hardwareklangerzeuger und Audio/Midi-Interface in ähnlich "systemstabiler" Qualität übersteigen in Summe den MV-8000 Neupreis!

    Ein Bekannter ist wegen des administrativen Aufwands von Qbase/DAW-Systemen zur MV-8000+HW-Synths gewechselt und sehr glücklich damit!
     
  9. Mojn!

    "Warum kein Laptop mit Cubase, ..."

    Neeee... ich hab keine Lust auf Computer im Studio, Hardware die genau das kann, wofür sie gebaut wurde (und auch nicht so tut, als könne sie in soundsoviel "Instanzen" noch Kaffee kochen und nebenbei ne Mehrspur Audioaufnahme eines Schlagzeugs recorden), ist mir ganz entschieden lieber. Klar werde ich vielleicht meine Samples im Wavelab vorbereiten, aber geplant ist das Arrangieren dann komplett in der MV als MIDI Zentrum meines neuen Studios.

    Ich habe ziemlich viel Zeit damit verbracht, eine MV-8000 in gutem Zustand zu suchen, für die nicht der letzte Neupreis aufgerufen wird - der lag übrigens bei 1.888.- im Abverkauf durch Musik-Service.de. Da gabs schon seltsame Geschichten, verzockte Auktionen und Phasen, wo ich grad die Kohle einfach nicht parat hatte. Das Schärfste war ein gewisser Rudi, mit dem ich über einige Zeit hin- und her mailte. Ich erwähnte ihm gegenüber, daß ich noch ein MV-OP1 Erweiterungsboard kaufen müsste, um die Maschine für meine Zwecke aufzurüsten, ich (auch) daher nicht gewillt sei, fast so viel wie den ehemaligen Neupreis zu zahlen - er griff den "Tip" auf, kaufte kurzerhand das vorletzte der überhaupt noch in Deutschland erhältlichen Platinchen und kündigte an, das Set dann auf eBay zu versteigern. Die dahinter steckende Logik fand ich schon ziemlich schräg, aber seis drum, ich hab sie ihm für dann 1.650.- nicht abgekauft - wenn Du magst, mail mir und ich schicke Dir den Kontakt.

    Meine MV-8000 mit VGA Board hat mich 1.100.- Euro gekostet, dank eines Tips von "The_Unknown" - sehr vielen Dank dafür nochmal! Konnte das dann wirklich letzte MV-OP1 Board über Professional Equipment von Roland Hamburg bekommen, hab dann nen LG 1970HQ Monitor besorgt und ein paar Dinge zum Umbauen / Aufrüsten (größere HD, leiserer Lüfter und Arbeitsspeicher) zur Seite gelegt. Realistischer Preis für eine MV-8000 sind nach der ganzen Zeit meiner Recherche EUR 1.300.- (immer mit VGA Board!).

    Zur Arbeitsweise mit der Maschine kann ich noch nichts sagen, da ich mitten in den Umzugsvorbereitungen stecke und mir ein paar Sachen "nur mal so" an die Monitore gehangen habe, bevor alles in Kartons verschwindet - das geht dann ab Februar wieder los. Was mich sehr begeistert, ist die Ausgabe auf den externen Monitor und die Möglichkeit, neben den ganzen (mehr oder weniger) patternbasierten Maschinchen jetzt ein "Master" da stehen zu haben, mit dem ich die ganzen Schnipsel dann endlich komfortabel innerhalb eines großen linearen Tracks in eine "Song" Struktur bringen kann. Sicher, "chainen" kann so ziemlich jeder kleine stand-alone Sequenzer, aber statt Cubase / Logic oder ähnliche Software wirklich mit Hardware arbeiten kann man wohl "so" nur mit der MV-8000.

    Die Idee dahinter ist klasse, aber die meisten werden sich hierzulande ne MPC gekauft haben und nebenher rechnerbasiert arbeiten. "So sch...., daß kaum welche verkauft wurden" denke ich auf keinen Fall, allerdings ist Roland auch nicht zimperlich, was das Umbauen einer Produktionsstrasse angeht, wenn ein Artikel nicht wie erwartet läuft. Siehe VS-2480 - auch so ein Roland Monster (wo es in Folge dann kein Zubehör mehr gibt). Ganz zu schweigen vom leider grandios untergegangenen "R-Bus" als 8 Kanal digital I/O inkl. MIDI und Clock.

    Zu den Pros & Cons kann bestimmt Ansolas hier ne Menge schreiben !

    Hmm... kurz gesucht.... gab da glaub ich auch noch einen größeren Thread zu
    http://www.Sequencer.de/synthesizer/viewtopic.php?p=30587&sid=b10f1302b43e7323a27f55ce89cb637c
    http://www.Sequencer.de/synthesizer/viewtopic.php?t=6551

    Sorry, wenns Posting ein wenig langatmig wurde,

    liebe Grüße, Guido
     
  10. Moogulator

    Moogulator Admin

    Letzlich ist jedoch der Vorteil der Hardware nicht so kon<a href="https://www.sequencer.de/specials/sequencer.html">Sequencer</a>uent genutzt worden, wie man es hätte machen können. Dennoch sind die Teile schon ein bisschen wie ein Hardware-Cubase. Die Idee eine eigenständige Maschine dafür zu bauen, ist doch nicht übel.. Inkl Recording und co, jedoch ohne PlugIns, denn dann holt man sich Instabilität und co wieder rein..
    Aber generell wären die Alternativen dazu dann so Teile wie Muse Receptor und das große Eko Dings und so weiter..
     
  11. lifelike

    lifelike sir

    ok, da ja jetzt auch schon wieder "computer" gesagt wurde, schreibe ich jetzt mal was ich denn überhaupt vorhabe. dann wird evtl. auch deutlich warum ich beim mv-8000 so hellhörig wurde.

    ich spiele klavier und singe hin und wieder auch mal. ich spiele auch mit dem gedanken eine "gute" sängerin (mein gesang ist grotte) zu suchen. bis jetzt habe ich immer nur beats auf div. grooveboxen (em1, er1, rs7000, esx) dazu geproggt. zum schluss bin ich dann bei der esx gelandet und möchte auch auf jeden fall beim "drumsampler" bleiben weil ich auch auf natur-drums stehe. die esx ist aber auch wieder gegangen weil sie nicht dynamisch genug ist.

    gut: ich brauche also in erster linie einen drumsampler und eine möglichkeit klavier (stereo) und gesang (mono) aufzunehmen. da zu den beats eine bassspur immer gut kommt muss das auch gehen. und seien wir mal erlich: wenn die sachen erstmal alle aufgenommen sind, möchte ich bestimmt auch mal ‘ne fläche oder streicher oder orgel oder ... dazu haben. die audiospuren wären also richtig cool.

    mit den grooveboxen habe ich immer wieder folgendes problem gehabt: mir fehlt die vorstellungskraft die ganzen verschieden patterns im kopp hintereinander zu packen um songs draus zu machen. habe da früher mit cubase bessere ergebnisse erziehlt (geht jetzt nur um songaufbau). was die arbeitweise angeht bin ich bei cubase immer an den beats verzweifelt. ich spiele schon über 20 jahre schlagzeug und kriege die krätze wenn ich da stundenlang punkte malen muss um einen beat zu bekommen den man in sekunden eintriggern kann. daher war ich eigentlich auf die mpc-1000 oder 500 aus. beim testberichte lesen bin ich dann über die mv-8000 gestolpert.

    wenn man jetzt alles zusammen rechnet und dann auch beachtet, daß es nur ums aufnehmen geht und nicht um‘s live spielen, scheint mir die mv eine gute lösung zu sein. ich könnte die beats mpc-technisch reintrommeln, auf den audio-spuren alles andere aufnehmen und am ende alles gleich auf cd brennen. durch den monitor brauche ich mir keinen mehr mit den patterns abrechen (mangelnde vorstellungskraft) sondern habe alles grafisch vor mir. ich stelle mir das gerät eigentlich für meine zwecke so vor:

    1. zum klick den song auf klavier einspielen
    2. mpc-mäßig beats eintrommeln
    3. gesang aufnehmen
    4. mit bass & evtl. anderem verfeinern
    5. mischen
    6. brennen

    für mich wäre das der absolute knüller. besser könnte das gar nicht sein. vor allem weil ich gleich den ganzen song (erst auf klavier, dann beats, u.s.w.) einspeieln kann und nicht mehr patterns zusammen basteln muß.

    ok, sagt doch mal was ihr davon haltet. an die mac-book version hatte ich auch schon gedacht aber das wird halt super teuer. und dann hätte ich auch wieder mehrere teile rumstehen und nicht nur ein gerät. wenn das tatsächlich so bei 1300 € sein wird, ist das ein guter preis für mich. muß ich zwar noch ein wenig warten aber das macht ja nix.

    gruß, stefan
     
  12. dann ist die MV das geeignete Tool für dich :D
     

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