roland tr-606 mit clock-problem: laeuft mit 3/4 des tempos

bartleby

bartleby

lieber nicht.
ich hab neulich eine 606 gekauft und persoenlich abgeholt. beim kurztest vor ort schien alles bestens zu funktionieren. erst jetzt, wo ich mich naeher damit beschaeftige und das geraet auch mal mit anderen synchronisiere, faellt mir folgendes seltsames verhalten auf:

der sequencer laeuft immer mit 3/4 der korrekten geschwindigkeit!

das betrifft sowohl den betrieb mit der internen clock als auch, wenn ich die 606 per din-sync extern synchronisiere. im sync-betrieb ist es am auffaelligsten: wenn ich zwei 606en miteinander synchronisiere, ist dieses defekte exemplar immer erst auf step 13, wenn das andere wieder aus step 1 ist (bei 16-step-sequenzen). dabei ist egal, welche der beiden 606en als master und welche als slave laeuft. aber auch wenn ich beide unsynchronisiert laufen lasse, die tempo-regler bei beiden gleich einstelle und beide per hand zeitgleich starte, ist es genauso.

hat hier schonmal wer sowas beobachtet? irgendeine idee, woran das liegen koennte? ist da vielleicht irgend ein teiler- oder logik-chip defekt?

waere fuer jeden tipp dankbar. das service manual gibts u.a. hier.
 
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synshine kid

synshine kid

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Man kann auf 4/4 reseten . Kanns bloß nicht erklären weil gerade bei der Arbeit bin. Hatte dasselbe Problem und bin schier verzweifelt. Zum Glück hat mir fanwander geholfen.
 
bartleby

bartleby

lieber nicht.
ok, ich hab ihn mal ange-pn-t...

meine erste vermutung war, dass es mit dem 'scale selektor' schalter zusammenhaengt, aber bisher bin ich damit nicht wirklich weitergekommen...
 
fanwander

fanwander

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TR-606 starten
In Pattern-Write mode setzen
Scale Schalter auf Stufe 1 stellen
FUNCTION (zwischen Play/Stop und den Steptastern) drücken und gleichzeitig den Step 16 drücken.
 
bartleby

bartleby

lieber nicht.
ah, also doch der scale-schalter.
ok, werd ich heut abend mal probieren.
vielen dank!
 
fanwander

fanwander

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Du musst das für jeden Pattern getrennt machen!
Es kann sein, dass Dein Vorbesitzer die DIN-Sync für irgendeinen anderen Clock genutzt hat. Da der DIN-Sync 6 ticks pro sechzehntel rausschickt ist das recht unpraktisch, wenn man daraus mit einem Divider ne Clock für ein Modularsystem gewinnen will. Wenn Du aber auf den triolischen Clock skalierst, dann hast Du nur noch 4 ticks pro sechzehntel und die kann man einfach mit einem divider runterteilen.
 
bartleby

bartleby

lieber nicht.
so, nur der vollstaendigkeit halber: es war natuerlich genauso, wie florian es gesagt hat.
vielen dank nochmal!
 
 


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