ROLI ist anscheinend pleite

einseinsnull
einseinsnull
[nur noch musik]
so isses, erst macht man alles mögliche kaputt (z.b. f... oder m...) und dann geht man selbst kaputt.
 
haesslich
haesslich
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Roli hat in den letzten Jahren einige Firmen übernommen (fxpansion, JUCE)
Von diesen Firmen ist nicht viel übrig geblieben, weder von den Produkten, noch von den Entwicklungsteams.
 
haesslich
haesslich
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Juce ist letztes Jahr schon wieder weiter verkauft worden.

Und Teile des fxpansion Portfolios auch.

Und genau *das* ist der Punkt, den @einseinsnull angesprochen hat: erst die anderen kaputt machen (zerlegen/zerpflücken oder ganz einstampfen) und dann selber gehen.
 
haesslich
haesslich
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Roli war auf unglaublichen Mengen von Investorengeld aufgebaut. Mehr, als sie mit ihren eigentlichen Produkten, die bestenfalls eine Nische bedienen, wieder hätten monetarisieren können.
Dann kauft man halt wen (diversifikation) - oder verkauft wen wieder (wenn man Cash braucht).

Finde ich kein gesundes Geschäftsmodell.
 
Soljanka
Soljanka
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Schade. Kann man nur hoffen, das Expressivee nicht auch so handeln. Die haben noch Geld von mir.
 
Cee
Cee
been there, done that
....erst die anderen kaputt machen (zerlegen/zerpflücken oder ganz einstampfen) und dann selber gehen.

Da 'die anderen' beide keine Aktiengesellschaften waren, konnten sie nur einvernehmlich, nämlich von den bisherigen Besitzern gekauft werden.

Und beide Firmen machen jetzt (mit neuen Besitzern) genau das, was sie vor dem Kauf gemacht haben.

Also nix mit 'kaputt, eingestampft, zerpflückt' aus der antikapitalistischen Klischeekiste...

Cee
 
haesslich
haesslich
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Da 'die anderen' beide keine Aktiengesellschaften waren, konnten sie nur einvernehmlich, nämlich von den bisherigen Besitzern gekauft werden.

meine Kritik an Roli bleibt davon unberührt.

und ich selber bleibe unbeeindruckt von Vorwürfen der „antikapitalistischen Trickkiste“, die sich offenbar einzig auf meinen Versuch der Erklärung von @einseinsnulls Beitrag bezieht.
Meine eigene, ergänzende Meinung (einen Beitrag danach) scheint das nicht anzugreifen.

einige weiterführende Ideen:
Nur weil keine Aktiengesellschaft involviert ist kann eine Übernahme dennoch vom Kapitalismus getrieben sein.
Nur weil die Brands noch existieren heißt das nicht, dass jede Kritik gleich antikapitalistischer Beissreflex ist - Akai ist heute auch nicht mehr die gleiche Firma wie 1986, und auch einen Grundig Fernseher kann ich noch kaufen. (Was wohl ehemalige Mitarbeiter von Grundig wohl von davon halten?)
 
Zuletzt bearbeitet:
Martin Kraken
Martin Kraken
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Ich verstehe immer nicht, wie sinnvoll die Übernahme ist, wenn man nicht die Mitarbeiter will. Entscheidende Patente halten diese Software-Firmen oft nicht.
 
fcd72
fcd72
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...und auch einen Grundig Fernseher kann ich noch kaufen. (Was wohl ehemalige Mitarbeiter von Grundig wohl von davon halten?)
Du kannst noch einen Fernseher kaufen, auf den irgendjemand ein Grundig Bapperl geklebt hat. "Grundig" stellt schon lange nichts mehr her und ist nur noch eine "Handelsmarke" so wie "Gut und Günstig", "ja!" oder "Gut Ponholz". Rührt daher, dass am Ende das einzig werthaltige an Grundig noch der Name war.
 
Cee
Cee
been there, done that
Roli war auf unglaublichen Mengen von Investorengeld aufgebaut. Mehr, als sie mit ihren eigentlichen Produkten ... wieder hätten monetarisieren können.
Dann kauft man halt wen (diversifikation) - oder verkauft wen wieder (wenn man Cash braucht).

Finde ich kein gesundes Geschäftsmodell.

Ja, sehe ich auch so. Millionen auf Verdacht bekommen, abheben, Lieferanten als Kreditgeber ansehen, nur noch Werbung und den Cateringservice bezahlen und dann irgendwann mit Schulden untergehen. Kenne das von der ersten dotcom-bubble.

Für'n drittel Preis hätten sich die Rolis wie geschnitten Brot verkauft, glaube ich.

Cee
 
haesslich
haesslich
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Du kannst noch einen Fernseher kaufen, auf den irgendjemand ein Grundig Bapperl geklebt hat. "Grundig" stellt schon lange nichts mehr her und ist nur noch eine "Handelsmarke" so wie "Gut und Günstig", "ja!" oder "Gut Ponholz". Rührt daher, dass am Ende das einzig werthaltige an Grundig noch der Name war.

ja mir ist das klar - deswegen brachte ich das Beispiel. Quasi: Wieviel fxpansion steckt noch in BFD (jetzt bei InMusic Brands) - nach Roli?

ich hab vor 7 oder 8 Jahren ein paar Leute aus dem BFD Team von fxpansion kennen gelernt. Smarte, sympathische Leute. Kein Plan, ob die jetzt bei InMusic sind, oder woanders, oder was ganz anderes machen.
 
einseinsnull
einseinsnull
[nur noch musik]
Also nix mit 'kaputt, eingestampft, zerpflückt' aus der antikapitalistischen Klischeekiste...

Cee

lass mich raten: du hattest weder 2005 alternative ideen zu MPE noch bist du fxpansion kunde. :)

und als ob man gezwungen wäre eine limited zu gründen. das ist schon eine bewusste entscheidung.
 
einseinsnull
einseinsnull
[nur noch musik]
Meine eigene, ergänzende Meinung (einen Beitrag danach) scheint das nicht anzugreifen.

also ich für meinen teil würde die vorgeworfene antikapitlistische propagandakiste sofort freimütig einräumen.

das kann aber nicht drüber hinwegtäuschen, dass der eine sich eben so verhält wie er es entscheidet und der andere macht es ganz anders.

dass der kritiker zur gruppe A gehört oder schon immer alles blöd fand, was B gemacht hat, macht die inhaltiche kritik an B ja nicht falsch.


es gibt auch sehr viele menschen, die anders arbeiten.

und komischerweise als einzelunternehmer genau so gutes geld damit verdienen die technologie X konstant zu befördern und zu supporten, wie diejenigen, die vor lauter "ich will beim großen casino mitmachen, damit ich wer bin" irgendwann ihr eigenes produkt aufgeben und nur noch der CEO einer holding sind, die notfalls von musikinstrumenten auf kopfschmerztabletten oder sexclubs umsteigt.

ich meine... bill gates ist gerade in eine deutsche drogeriekette eingestiegen - das ergebnis kann man täglich in "windows 10" bewundern.


man versetze sich mal in die lage von menschen, die letzten monat das osmosis abbestellt haben und sich stattdessen ein seaboard holen wollten. :)
 
Zuletzt bearbeitet:
M
MoogelPackung
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man versetze sich mal in die lage von menschen, die letzten monat das osmosis abbestellt haben und sich stattdessen ein seaboard holen wollten.

Man versetze sich mal in die Lage von Menschen, die so ein Seaboard (oder so ein Lumi-Dingens) gekauft haben und nicht das Glück hatten, ein fehlerfreies Exemplar zu erwischen ...
Die beteuern zwar, der Service wäre gewährleistet, aber das war er ja schon vor der Pleite nicht wirklich.
 
fcd72
fcd72
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Man versetze sich mal in die Lage von Menschen, die so ein Seaboard (oder so ein Lumi-Dingens) gekauft haben und nicht das Glück hatten, ein fehlerfreies Exemplar zu erwischen ...
Die beteuern zwar, der Service wäre gewährleistet, aber das war er ja schon vor der Pleite nicht wirklich.
Alles ziemliche Erstweltprobleme, oder?
 
notreallydubstep
notreallydubstep
kein dubstep, wirklich nicht
Für'n drittel Preis hätten sich die Rolis wie geschnitten Brot verkauft, glaube ich.

nah, herr kollege, da unterschlagen sie aber was. bei diesen volldullis in der softwareabteilung hätte man den leuten (oder zumindest mir) geld dafür bezahlen müssen, dass sie einem die dinger abkaufen. schade eigentlich, weil marketing und hardware war top notch.


im ernst. selten ein gerät gesehen, dass so sehr von seinem editor abhängig war, den es teilweise noch nicht einmal gab... un-fucking-fassbar was da teilweise abging.

- los ging es mit den ersten seaboards, die sich - form over function - nur über ein seltsames touch-dreh-interface minimal steuern liessen, während die software für tieferliegendes eingreifen in die recht mächtige engine for starters knapp mal auf mac os stabil lief - windows war mehr so "du kannst froh sein wenn überhaupt mal was startet", geschweige denn eine app (okay, war auch 2012, da war noch nich so) oder gar einen web-editor. der ganze spass gabs dann für 8888.- geld fürs grand, oder etwas weniger für die mittelteile.

- dann der bauchklatscher mit dem rise, controller-only, was erst mal die equator-engine in eine plugin gepackt bedeuete, während das seaboard nun dumm wie stroh war, immerhin gabs da controllerstrips u.a. links dran und bluetooth hatte es auch (und latenz des todes, sah aber schön aus auf den werbebildern). leider war equator genauso instabiler rotz wie vorher der editor (gruss an diego tejeida), was sich erst mit der übernahme von fxpansion gab, als man dort entwicklerjungs abzog, um neben dem strobe2-mpe-port auch noch das hauseigene plugin halbwegs stabil zu kriegen, aber, to be fair, gegen ende lief es. immerhin mal ein produkt für die masse, so fürn tausi für 25 keys und für 49 nochmal 200 geld drauf...

- dann die granatenidee mit dem blocks system, supercooles konzept, aber der block war responsiv wie ein backstein und brauchte innert monaten ein neues hardware-modell. das ganze gekoppelt an eine app - und nur an eine app - exklusiv in die apple stores geworfen, wobei man nicht ne neue app gebaut hat, sondern die seaboard-app fürs ipad, die teuer geld gekostet hat, mal eben umgebaut hat, was sie für vorbesitzer wertlos machte (kam dann irgendwann als neue app wieder, die konnte leider gefühlt nur noch die hälfte...). ein editor, der das ganze system für den laptopmucker gut gemacht hat, kam dann 15 monate später oder so, als man das seaboard auf blocks-format eindampfte (schon wieder eine recht coole idee) und die apple-exklusivität aufhob, aber leider war auch der editor viel zu spartanisch für die mächtige hardware. oh, und hab ich die exklusiven cases für 129.- geld erwähnt?

- zuletzt dann das lumi, was nochmal ein ganz eigenes desaster in mehreren akten war, zuerst waren kaum mehr investoren da, also bemühte man nach fast 10 jahren als firma nochmal kickstarter, liess die leute monatelang zappeln, dann legte man wieder die komplette technik die man hatte in ein billiges plastikgerät, dass bei gleichem funktionsumfang wie das seaboard nun auch noch aussah wie der letzte plastikscheiss, packte das ganze obwohl es im blocks system kompatibel war monatelang nicht in den editor (ganz am ende, mit gewalt und wieder viel zu wenig optionen), sondern vermarktete es als billiges lernkeyboard (billig: 400 geld) mit 24 tasten zusammen mit irgendwelchen klavier-lern-apps, das millenial-leuchttastenkeyboard für reiche idioten. und weil man da offenbar einen fähigen programmierer zuhand hatte (bei den lern-apps, nicht beim editor, geschweige denn am gerät) (und einen wachen werbefuzzi), hat man damit im ersten lockdown dermassen gut kohle gemacht, um sich zumindest die insolvenz zu leisten und die community jetzt auf die neue plattform mitzunehmen, weil es das einzige ist, was man vorzeigen kann im portfolio, scheiss mal auf die ganzen profis mit den seaboards und und...




joa, mir kanns wurst sein. ich hab immer mit den dingern geliebäugelt über all die jahren, aber die geschäftspraxis schreckt halt ab. da lob ich mir pascal joquet mit seiner bordeaux-klitsche in deren südfranzösischem ökodorf, die haben nämlich aus dem lemur-desaster gelernt und sind innert stunden auf instagram zur stelle oder laden vor ort ein, falls irgendwas nicht läuft. wenns sein muss kloppen die dir ein exklusives software-update innert zwei wochen hin, dass dein problem behebt. die werben nicht laut und fahren keine verlogenen advertising-kampagnen und trotzdem gibts das zeug für die hälfte des gelds. und responsibler als das seaboard spielt sich der kram auch noch...
 
Martin Kraken
Martin Kraken
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Jetzt wo du das so schön schreibst, will ich mir glatt so ein blocks kaufen. Geht der auch mit den Synth?
 
Max
Max
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Schade, aber so richtig geil fand ich die Seaboards auch nicht... vom Spielgefühl ziemlich schwammig und das verwendete Plastik hat auch nicht den stabilsten Eindruck gemacht.

Ein Haken Continuum ist da von der Qualität um Größenordnungen besser.

Die Idee mit dem Layout "näher am Keyboard" fand ich aber auch super und ich hoffe dass Expressive E einlöst was Roli versprochen hat...
 
Martin Kraken
Martin Kraken
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Behringer sollte roli kaufen und das Konzept in den Swing für 90 Euro einbauen. Das wäre mal ordentliches Marketing für Behringer. Aber nein, es werden nur sinnvolle Dinge übernommen wie TC oder Midas.
 
notreallydubstep
notreallydubstep
kein dubstep, wirklich nicht
Jetzt wo du das so schön schreibst, will ich mir glatt so ein blocks kaufen. Geht der auch mit den Synth?

ne MPE-fähige-software auf der gegenseite macht schon sinn, ist aber nicht zwingend, das teil ist ein dummer usb-controller. dümmer als die polizei und eigentlich auch die hardware erlaubt, dank dem editor, ausser die haben den inzwischen aufgebohrt, aber ich hab nachdem ich drei jahre drauf ge-gas-t hab damals beim test instant das kotzen bekommen damals (2017 oder 18 oder so).

direkter connect an hardware? vergiss es. datenoverflow, da bricht jedes midi zusammen.
 
weasel
weasel
🤷‍♂️
also ich fand die firma ja auch schon immer fragwuerdig. coole neue konzepte mit dem seaboard usw, aber hoffnungslos ueberpreist.
ich hab trotzdem im laufe der zeit ein blocks keyboards und das blocks-drumpad geholt, beides aber fast nie benutzt. man hat gemerkt das es eine erstserie ist, sehr ungewohnt und schwer zu spielen, langlebigkeit auch eher mittelmaessig. ie schon beschrieben sehr duerftiger config-software.

jetzt im fruehjahr erst ein lumi geholt wegen dem schlanken formfaktor, als kleiens desktop-keyboard unter dem monitor. und damit bin ich soweit wirklich sehr zufrieden. die ersten serien hatten noch fertigungs-/haltbarkeitsprobleme aber das soll jetzt besser sein. und zu meinem grossen glueck hat ein zweites lumi wg. versandfehler kostenlos den weg zu mir gefunden, damit relativiert sich der preis.

aber ja. die software-seite ist nach wie vor extrem duerftig. die teammeeting protokolle die @sushiluv geposted hat lesen sich ja graesslich, wenn auch offensichtlich von einer zutiefst verbitterten, subjektiven mitarbeiter-warte aus geschrieben. und was da an investoren-/kickstarter gefummel abging ist auch nicht schoen.

aber um ehrlich zu sein - die pressemeldung liest sich doch auch eher wie ein rebranding, weil halt das lumi so erfolgreich war und sie damit neue investoren rangeholt haben. da steht doch auch das fuer 2022 ein neues seaboard geplant ist. scheint als ob der betrieb mehr oder weniger wie gehabt weiterginge? da passt das bild von der heuschrecke die alles kaputt macht dann ja gar nicht mehr.

As part of the 2021 restructure, Luminary will continue to manufacture ROLI’s professional and hobbyist instruments, with a relaunch of the iconic Seaboard, slated for 2022.

ps. diese absaetze hier enthalten einige sehr interessant informationen ueber ROLIs finanzielle und unternehmerische geschichte:

A summary of the background and reasons for entering Administration is included within the
SIP 16 statement at Appendix D. It is repeated below, for your reference:

ROLI Ltd. (‘the Company’ or ‘ROLI’) was incorporated on 15 October 2009 by founder and
CEO, Roland Lamb. The Company is a music technology business making hardware and
software instruments, as well as producing new content.
Alongside founding the business in 2009, Mr Lamb invented a now patented technology called
the SEA interface which he incorporated into The Seaboard, a new musical instrument. The
Seaboard is an evolution of the piano keyboard, capable of offering new depths of sonic
expression to producers, keyboardists, and performers. It was the promise of this instrument
and its underlying technology that Mr Lamb leveraged to raise capital to build and grow the
Company.

Between March 2012 and June 2017 the Company raised c£45m of funds to develop and
launch the Seaboard GRAND, Seaboard RISE and BLOCKS products.
In May 2018, TriplePoint Capital (‘TriplePoint’) acquired an existing £8m of venture debt and
provided £2m in additional venture debt alongside access to working capital funds of £5m.
ROLI generated revenue of c£11m in 2018, driven largely by this funding which enabled a new
product called the Songmaker Kit to be released. It also funded new product development and
tooling. However, demand for the ROLI products available at the time did not meet
expectations.

In terms of the longer-term strategy, between October 2017 and July 2021, funding including
convertible investments of £25m was raised, to support the businesses eventual transition from
the professional to the consumer marketplace. Significant funds were allocated to new IP
development to adapt the existing product lines to a more consumer-oriented audience. This
necessitated significant investment in prototyping and new production tooling.
Fundamentally, while the initial professional products launched by ROLI were met with
significant critical acclaim, the market they attracted was ultimately too small to sustain the
venture-backed business that ROLI was building. This was demonstrated in 2016/17 when
ROLI partnered with a major technology manufacturer for a global launch of its BLOCKS
product line. ROLI produced c90,000 units of consignment stock, but the customer demand did
not materialise.

Simultaneously, this failure of product market fit meant that ROLI tied up much of the cash it
had raised in BLOCKS inventory, which then, in turn, led to a slow cash-to-cash cycle for the
business. This created significant cashflow issues for ROLI, as it now had a significant debt of
more than £10m due to its contract manufacturer and limited working capital to support the new
product introductions that were required.
The consequences of this mismatch of supply and demand was that the business was forced to
implement the strategic shift towards a more consumer product offering. Following over 2 years
of development, prototyping, product testing, and user feedback, this consumer product
offering eventually became the LUMI Keys product, which launched via Kickstarter in June
2019.

Although the 2019 Kickstarter campaign was successful, raising over $2m, it ultimately did not
prove substantial enough to resolve the sustained cashflow issues that ROLI continued to
encounter. Additionally, the business struggled to produce the hardware according to the
promised timescales due to manufacturing delays related to the production ramp-up, which
caused customer dissatisfaction / return requests.

The business was therefore forced to rationalise its staffing costs and reduced its headcount by
c30% in late 2019. In addition, hiring was greatly constrained (by mid-2021 the business had
shrunk to 67 employees, less than 50% of its size in 2018). ROLI’s remaining executive team
also all reduced their salaries by an average of 25-30% in order to further reduce cost
pressures. While these reductions in staff, along with significant operational cost reductions,
helped to improve the Company’s cash flow, they still were inadequate to bridge the financial
gaps being encountered.

Meanwhile, in 2019, ROLI began to market some of its assets for sale, in an attempt to secure
funds to sustain the business until it could find a longer-term financial solution. In March 2020,
ROLI sold BFD, a software asset/product line that it had acquired in 2016, for $1.4m. In April
2020, ROLI also sold Raw Materials Software (acquired in 2014) for £1.2m. Into 2021, ROLI
also continued to try to sell another asset it had created internally called SOUL, and while it
succeeded in securing a term sheet and negotiating nearly all aspects of a deal for the sale of
the asset, ultimately, the sale failed to complete. This failure of the final asset sale created
further financial pressure on the Company.

During the same period, in order to try to maintain momentum, ROLI began to raise additional
convertible funds. In doing so, ROLI pitched its investment proposition to hundreds of potential
investors, both institutional and individual from all over the world. This fundraising went on for
over 2 years and through the procurement of numerous smaller scale, non-institutional
investments, the business was able to sustain itself while it tried to secure a larger investment
round which could transform its financial foundation. In late 2018 and early 2019, ROLI secured
and signed two, respective term sheets each for over £10m. While due diligence activities
progressed significantly with both firms, ultimately, both investments failed to close.
Having raised funds via the aforementioned asset sales, an additional £4m of funding was
secured via the Future Fund scheme in July 2020, enabling ROLI to produce further new LUMI
hardware. This then also funded the business during Q4 2020. Around the same time, ROLI
continued to limit staff costs, reducing the size of its executive team and enacting salary
reductions for all senior executives. Due to COVID, additional challenges were encountered
around the procurement of components, such as silicon chipsets which are necessary to
produce ROLI products, and which have been in short supply since soon after the pandemic
began.

In late 2020, ROLI began to pitch the commercial opportunity of LUMI to various venture firms.
While significant interest was generated from a wide range of firms, ultimately, ROLI was
unable to close a deal with any firm. During this period, ROLI continued to accrue liabilities on a
number of fronts. This included a significant level of liability that accumulated with HMRC,
which rose to c£2.4m by July 2021.

ROLI’s venture debt provider remained supportive throughout this period, but the Company’s
lack of success in finding a new financial backer, combined with the significant pressure being
exerted by HMRC with regards to the outstanding liability, meant that ROLI’s Board of Directors
had to consider alternative options to sustain the business, and preserve the best outcome for
the greatest number of creditors. This led to RSM Restructuring Advisory LLP (‘RSM’) being
engaged on 16 July to commence an accelerated sale process, seeking a buyer for the
business and assets.

Ultimately, as seen above, the Company was fundamentally unable to succeed due to the
overproduction of inventory in 2016 and 2017 which created an insurmountable financial gap in
the Company’s position, and it was one that the original product offering and audience could
not overcome; the products were too niche and the market was too small. While the Company
managed to eventually release a compelling consumer offering, the requisite capital needed to
be able to realise the commercial potential of the product was not secured in time. Without new
capital, the immediate and long-term financial liabilities became too great for the Company to
sustain.
 
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