das erinnert mich an die Blues Brothers, die Frage an Ray Charles, ob denn noch genug Action in dem Rhodes wäre. Lesson learned: die Action steckt nicht in der Hardware, sondern im Musiker.
Und: wenn ich Berliner Schule machen will, bin ich mit der alten Architektur vielleicht ganz gut beraten. Wenn ich einen Chor brauche, wohl eher nicht.
Ja, mir geht der empfunden 500ste 3VCO/VCF/VCA auch auf den Nerv. Muss ich aber nicht kaufen oder nutzen. Meistens habe ich bestimmtes Klangbild im Kopf, und wenn ein
Moog dazu passt, dann isses gut.
Mal ganz ehrlich: wer hier kennt sich wirklich gut mit "experimentellen" Synthesizerdesings aus, und wer macht sich wirklich die Mühe, sich da einzuarbeiten? Wer beherrscht wirklich die Algorithmen eine DX7 oder die Programmierung eines Synclaviers oder eines EMU (ich nicht einmal ansatzweise)?
Ob die möglichen Syntheseformen ausgereizt sind, vermag ich nicht abzuschätzen. Als ich dachte, dass mit additiv, subtraktiv, FM und samplebasiert alles erledigt sei, kamen Granulare - keine Ahnung, was ich alles darüber hinaus alles nicht auf dem Schirm habe.
Trotzdem ist es immer noch spannend. Softwaremäßig denke ich an Konzepte wie z.B. Maijkens "Chimera", Michael Kastrups "Evol", Samplespheres "Inspire", EVMs "Ultra Sonique" - alles schon betagte Freeware-Kisten, die aber immer noch richtig Spaß machen. Ich glaube, dass es interessant bleibt.