Sinn und Unsinn von Free Samples/Packs

Ähm es gibt aber auch Sachen die können kein Synthesizer! Er kann zb. nicht singen... Kein Saxophon spielen usw. Und wenn du das selbst auch nicht kannst und sowas aber auch mal in deiner Musik mit drin haben willst dann sind Sample Quellen dafür ganz gut. Es sei den du hast Kumpels die dir als Gast Musiker was einspielen... Ein singen. Also quasi alles was der Synthesizer und du selbst nicht kannst geben dir Sample Quellen. Kurz gesagt. ;-)
 
Es ist doch klar, dass im Thread für "Samples/Packs" früher oder später die Frage nach der Sinnhaftigkeit von "Samples/Packs" aufkommen muss. Selbst, wenn es um "Free Samples/Packs" geht. Fragen kostet nichts. :idea: :mrgreen:
 
Wer die Frage stellt weiß nicht wozu Samples gut sein können. Wahrscheinlich hat er noch nie aus einem Sample was komplett neues erschaffen! ;-)
 
Die meisten Free Samples bestehen aus älteren ausgelutschten Sounds, die sind schon tausendmal gehört und wirklich nichts besonderes.
Wenn man die verwenden möchte, sollte man die vorher noch schön verwursten, aber bei dem ganzen Aufwand kann man ja auch gleich was Eigenes machen.
 
ich habe ungefähr 2500 sampling CDs aus der neunzigern, also sozusagen der ersten generation.

davon besitze ich 3% legal und bislang habe ich selbst davon 0% davon benutzt, da ich selbst sounddesigner bin und mir schneller was synthetisiert, programmiert oder mikrophoniert habe als bis zum schrank gelaufen zu sein.

meine emus und akais wohnen seit 20 jahren im keller und selbst am rechner ist mir herkömmliches sampling oft zu umständlich.

das retortenzeug ist eh alles komplett irre, da bin ich ganz bei summa. ein flügel lasse ich mir ja noch gefallen, aber "best of dx7"? wtf?

und man schaue sich mal an, was für eine qualität und was für einen umfang man heute bekommt, wenn man sich z.b. kontakt kauft. brauchts da noch kostenlose sachen zusätzlich? oder könnten sie eine alternative sein? das kostet doch alles nicht die welt.
 
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immer etwas eingeschränkt, denn nur mal so richtig am Filter drehen ist ja nicht möglich.
Gerade einfach so mal am Filter drehen geht da eigentlich noch, gibt halt nur keine Selbstoszi unso, is halt mehr EQ, Hüllkurven sind eigentlich auch immer vorhanden, ansonsten ist es natürlich schon eingeschränkt ausser mit dem Rolanddings da.
 
Ich denke dem TE gehts eher darum das hinter dem sample immer noch das samplen steht. Sprich durch plattenkisten wühlen usw. und das dies bei sample packs verloren geht.

Ich für meinen Teil sehe sample packs so das ich gerne meine Brot und butter sounds hab, also 808 kick, dx7 lately bass uws. Warum da extra ein komplettes Instrument kaufen wenn der Bruchteil davon ausreicht?

Ansonsten vertraue ich da auch auf Leute die einfach den weitaus besseren Riecher haben was samples in songs finden angeht. Muss ja nicht jeder in allem perfekt sein.
 
In diesem Fall ist aber der TE ein Moderator :guckstdu:
(Sinn und Unsinn ist aus dem Thema "Free Samples/Packs" ausgelagert worden)
 
für spezielles zeugs, können sample packs sehr praktisch sein. eine 808 klingt trocken auch nicht soo dolle, erst durch comp , tape usw, macht es richtig was her, heisst guter sample prozessing ist schon aufwand, für anfänger, oder auf die schnelle für ne spezifische produktion hat man da gutes material zur verfügung. bevor ich mir die md leisten konnte, war ich froh auf 12bit md samples zurückgreifen zu können. heutzutage mit den unmengen an gesammelten samples, packs, viel selbstgesampled, fiieldrecordings usw nehme ich lieber schnell was mit der mpc auf, auch instrumente, der flow ist super flott und easy. sample auch sehr gerne von tape.
 
Drum-samplepacks sind super, wenn man zu viel Zeit hat, und diese gerne totschlägt. „Hmm, so richtig optimal isse nicht, ich guck mal weiter.....“ ?
Und gerade die freien Packs sind da ganz gross, da man sich damit niederschwellig die ganze Platte vollmacht.
 
Samplepacks widersprechen irgendwie der Idee das Sampelns ??!! Oder?
Geht es dir jetzt um konstenlose Sample Packs oder um Sample Packs allgemein?

Ich hab eigentlich nur Drum Samples, größtenteils Drum Machines und zumindest da hat man doch sehr viel bzw. kann sehr viel daraus machen.

Weder kann noch möchte ich mir all diese Drum Machines hinstellen und Goldbaby oder Samples from Mars bieten richtig gute Samples von Drum Machines, teilweise auch sehr seltene. Dazu die Aufnahmekette.

Hab ja erst vor ein paar Jahren angefangen Drum Samples zu benutzen, davor immer alles mit Synths gemacht, aber andere Leute nehmen halt Percussion Loops oder gesampelte Akkorde aus analogen Synths, Breaks oder sonst was.
Wäre mir jetzt zu einschränkend und mit Knöpfchen drehen hab ich eh schneller das was ich möchte, aber wenn es die Kreativität stützt?
 
Ich für meinen Teil sehe sample packs so das ich gerne meine Brot und butter sounds hab, also 808 kick, dx7 lately bass uws. Warum da extra ein komplettes Instrument kaufen wenn der Bruchteil davon ausreicht?
Weil sich die Sounds beim Original modifizieren lassen, wobei der Lately Bass eigentlich ein langweiliger Sound ist, den man auch in ausreichender Qualität (besser als das was ich von div. Sample Packs gehört hab) aus unzähligen anderen Synths rauskitzeln kann. Bei Drums kann ich das auch noch nachvollziehen, die 808 kick ist in jedem neueren Rompler irgendwo in 'nem Drumkit versteckt.
 
Eine andere Frage ist, ob Sample Packs, die Hersteller anbieten, in Zeiten von freesound.org und ähnlichen Plattformen überhaupt noch in vielen Fällen Sinn machen.
 
Ja schon.. Da auf die Qualität der Hersteller verlass ist. Auf freesound.xyz nicht wirklich.
 
Ja schon.. Da auf die Qualität der Hersteller verlass ist. Auf freesound.xyz nicht wirklich.
Auf einigen der Seiten sind auch Profis aktiv. Sind allerdings auch konstepflichtig z.T.
Meine Erfahrungen mit freesound sind eigentlich gut. Man muss suchen, klar... aber da ist auch echt gutes und brauchbares Zeug dabei. Und es gibt noch einen Vorteil bei diesen Seiten. Du kloppst auch selbst gebaute Sounds und Samples da rein. Wird auch irgendwo anders immer mal wieder gebraucht. Gegenseitiges Geben und Nehmen.

Die besten Feedbacks ever kriegst du generell auf freesound.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Samplepacks widersprechen irgendwie der Idee das Sampelns ??!! Oder?

Nein, die Endgeräte sind nicht nur reine Sampler sondern Dj Decks(Stems) bzw. Decklose DJ Decks(Ableton etc.)
Zudem ist das alles auch eher wie ein Plattenladen 2.0.
Da gibt es Trends und die Zusammenstellung der Samplepacks spielt ein Rolle. Die Branche ist sehr schnellebig und hat einen hohen Verschleiss. Es ist sowohl Kunst unbearbeitete Samples zu verwenden als auch bearbeitete.
Ich hab die eine oder andere Libary von Loopmasters. Als Hobbynase braucht man da nicht viel und Spass macht das ganze eigentlich auch nur auf entsprechenden Ableton oder Bitwig oder Maschinepacks(Oder wen es da sonst noch gibt)
 
Gerade einfach so mal am Filter drehen geht da eigentlich noch, gibt halt nur keine Selbstoszi unso, is halt mehr EQ, Hüllkurven sind eigentlich auch immer vorhanden, ansonsten ist es natürlich schon eingeschränkt ausser mit dem Rolanddings da.

dir ist aber schon klar, dass er filter in kontakt oder im akai s-6000 dann anders klingt als der vom arp oddysee.
 


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