Sounds und Stimmung

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dza

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Hallo zusammen. Ich habe mal ein paar Fragen zu dem Zusammenspiel der Melodie und des Basses bei diesen Tracks: Diese beiden Alben ( schwer beeindruckt ) hör ich mittlerweile immer wieder mal und stell mir immer die selben Fragen. Wie setzten die das, dass es diese ( für mich mega interessante ) Wirkung erzielt? Überhaupt diese Stimmung find ich genial.

https://youtu.be/zVG3gKTOBa8


Um welchen Grundsound handelt es sich den hier bei der Melodie (welche zu beginn aus 2 Tönen ( F und Fis ? ) besteht und sich so harmonisch aufbaut ). Ist dass eine 303 ohne viel Resonanz? kommt der Bass sogar aus dem gleichen Gerät? Nur halt tiefer gespielt.

https://youtu.be/6KwFIiKM6bs


Irgendwie auch 2 Töne ( halbtöne ? ) Hier bezweifle ich dass der Bass aus dem gleichen Gerät kommt. Was ist der Grundsound?

https://youtu.be/JpYsjI491x0


Bonus Frage. Wie macht der diese langgezogene Shaker Percussion? Ist dass ein Reis Shaker?

Danke für euer Feedback
 
Summa

Summa

hate is always foolish…and love, is always wise...
Ich habe mal ein paar Fragen zu dem Zusammenspiel der Melodie und des Basses bei diesen Tracks: Diese beiden Alben ( schwer beeindruckt ) hör ich mittlerweile immer wieder mal und stell mir immer die selben Fragen. Wie setzten die das, dass es diese ( für mich mega interessante ) Wirkung erzielt? Überhaupt diese Stimmung find ich genial.
Möglichst disharmonisch, nicht auf die Noten achten, zumindest macht der Kram auf mich den Eindruck ;-) Vielleicht Chords nutzen, damit man den Unfug nicht so raushört.... sorry ist Techno, der Kram lief afair damals auf Evosonic Radio rauf und runter...ich glaub' nicht dass sich da jemand groß Gedanken um die Noten gemacht hat.
 
borg029un03

borg029un03

Elektronisiert
Beim Techno ist die Reduktion auf wenige Noten gar nicht so unüblich, 2-3 Noten in verschiedenen Oktavlagen, damit lässt sich schon viel machen. Bei dem ersten Track ist der Aufbau relativ simpel, ein 1-Noten Bass der zwischen den Kicks spiel und die Lead wird oben drauf gepackt in doppelter Ausführung. Die erste Variante zu gefiltert und die andere setzt immer Akzente. Ich mein auch noch ne Variation alle 8-16 Bars bei den offenen Noten gehört zu haben, das ganze erzeugt was ziemlich hypnotisches.

Bei Challenger gibts nur eine Note, die aber fleißig moduliert wird, nen Waveshaper wie Plaits, DPO oder sowas (also wenns Live mit Hardware ist) keine Ahnung was der da genau nutzt.

Für nen sich öffnenden Shaker, nehme man ne OpenHH, ein wenig Attack auf drehen und Release zu und Release dann nach Bedarf öffnen. Fertisch!
 
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dza

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Danke schonmal für euren Input.
Findest du das disharmonisch? Ich finde dass harmoniert richtig gut.

Hypnotisch beschreibt es sehr gut, genau dass möchte ich.

Ja der nutzt viel modular, wahrscheinlich auch schon zum Zeitpunkt der Live Aufnahme dieses Albums.

Werd morgen mal deine tips Versuchen.

Stimmt, Evo Sonic gabs ja auch mal, im letzten Jahrtausend 😂
 
Summa

Summa

hate is always foolish…and love, is always wise...
Findest du das disharmonisch?
Disharmonisch, monoton und langweilig, zum Glück passiert bei den Beispielen klanglich so einiges, das macht es für mich erträglicher. Ich finds spannender wenns zwischen harmonisch und disharmonisch wechselt, so als Kontrast.
 
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dza

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Interessant wenn die Eindrücke so unterschiedlich sind. Freut mich, dass es dann doch erträglich ist.
 
Scenturio

Scenturio

O̡̯̮̘̗̻͟͡i̸̼̘͞ṟ́͢u̻̯̤͘t͉̪̦͇̹̥n̛͚̯̯͙ͅͅe̛̟̠̞c҉҉̤͕̹̩
Interessant wenn die Eindrücke so unterschiedlich sind
Das macht der unterschiedliche Musikgeschmack. ;-) Mein Geschmack ist es auch nicht; so etwas wie den ersten Track würde ich vielleicht die ersten paar Takte im Hintergrund einsetzen (aber dann zügig mit Tonartwechsel :D).

für den treibenden, hypnotischen Effekt spielen natürlich auch die FX (z.B. Reverb in Kombination mit auffälliger Kompression beim zweiten Stück) keine geringe Rolle. Dazu kommt (Micro) Timing der unterschiedlichen "Instrumente"; es kann schon viel ausmachen, die Bassdrum ein paar ms nach vorne oder hinten zu versetzen.

... und natürlich macht das Repetitive ansich viel aus.
 
 


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