Na, andere Basis und Synthese oder "Eingabe" von Musik - im Sinne von Klänge oder Töne und alle Mischformen. Denn es kann ja sein, dass du komplexe Sinussequenzen spielst oder auch das Gegenteil - Sounds spielst und dadurch wenig "spielen" musst - Mischform nur einer einzigen Überlegung - es gibt noch viel mehr Stellen, wo man anders heran gehen könnte.
Neu bedeutet immer auch, dass viele das erstmal ablehnen.
Ich könnte mein Wünsche übrigens auch so formulieren, dass es in die Zukunft blickend formuliert ist. Sensoren - Mehr Steuerung - NuSkool und Parameterverschränkung und tagging.. Verknüpfung von Sequencer und Klang, sodass du auch Klangverläufe "spielen" kannst und ähnliches. Das geht schon.
Auch ohne, dass
Moog und Arp drin vorkommen.
Der Grundsound kann doch auch toll sein ohne Rückbezug. Es gibt auch Fans des alten DX7, oder des TG77 als besten.. und und ..
die FM hat sich mit dem FS1R ja auch weiter entwickelt - hat aber kaum einer angenommen, da Yamaha auch wie so oft nicht so intuitive Interfaces anbietet und kaum Editoren die 1-2 Generationen OS überlebt. Das ist irgendwie schade. PM haben sie auch nicht weiter gemacht. Und Chowning hat mit 240 OPs gearbeitet, es gibt ggf. ja noch andere Ideen und Wege. Grade heute mit Tablet Touch und Rechenpower wie Cray..
Vorbilder haben ist schon ok, aber - irgendwann geht es aus dem Covern der Plattensammlung raus und man wird irgendwas anderes - Werkzeug einer Idee, der es zu dienen gilt.
Vielleicht ist die jetzige Klaviatur ja auch Retro? Wieso nicht Sensoren und Triggereinrichtungen, die sich bewegen und interagieren? Solang es auch Vorteile bringt, Reinstimmung mit anderen Skalen mischen können und Klänge und Tonales anders verbinden und spielbar machen..?
Etwas, was man mit einem Minimoog niemals machen könnte, nichtmal wenn ein iPad dran hinge.
Ich finde es gut, auszunutzen was da ist, selbst wenn es zunächst als "Nachteil" gereicht.
Schmidt - reizt mich übrigens gar nicht da einige für meine Musik und Ziele grobe Fehler da drin stecken. Wirklich grober Bombast. Technisch ist es ein Meisterwerk im Barocken Stil. Aber very very Weltraumorgel.
Manchmal kannst du aber mit einem gut durchdachten Konzept BEdienung und Spielbarkeit fördern. So zum Beispiel 2 Filter die LPF und HPF sind eher als beide sind alles. Das ist bewusst ein altes Beispiel was dem CS80 eigen ist. Und manchmal ist es sogar Weglassen .. siehe EOWave Persephone - da spielst du deine Hüllkurve. Und genau das macht es lebendig, sonst ist das ja eher langweilig..
aber ist es das wirklich wenn man es SPIELT? Ich meine damit nicht die nervig-moralische Backline aus "lern spielen", damit wir unseren neuartigen Controller verkaufen können. Eigenharp und Co werden da eher leiden, auch Axis C-Thru und sowas..
Aber ggf. gibt es andere Ideen und sicher keine Massen die das sofort einsetzen, die Synthsachen haben Dekaden gebraucht und wurden ewig boykottiert. Also - wer neu will muss auch schonmal anders sein.
Der Schmidt - der hat einfach sein Traumdings gebaut. Das ist super, aber es ist nicht mein Traum. Gibt bestimmt Leute die da passen und so.
Aber vielleicht gibt es ja auch einiges, und ich bemerke sehr viele, die sich schon länger mit Max und Co Zeug zusammenbauen, was nichts anderes als die verdammte Zukunft ist. Weit weg von wie klingt n der Moog?