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vom Klangsammelsurium zum persönlichen Klangarchiv

herw

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Ein Sammelsurium ist der Ausgangspunkt kreativer Ordnung - schön wär's.
Ich denke, je weiter man in ein irgend geartetes Hobby einsteigt, umso dringlicher stellt sich irgendwann die Frage: wie komme ich auch aus diesem Ideenchaos produktiv heraus?
Für all diejenigen, die Chaos als die produktivste Art der Beschäftigung ansehen und beibehalten wollen, ist dieser Thread nicht gedacht. Sie mögen einen anderen Thread eröffnen.

Mein Anliegen ist es, jegliches Erstellen und Sich-Beschäftigen mit Klangideen/-ereignissen in eine Form von Archiv, persönlichem Nachschlagewerk in geordnete und damit hoffentlich auch möglichst produktive Bahnen zu lenken, kurz ein KLANGARCHIV ist gewünscht.

Ich möchte möglichen Ideensammlungen/Diskusssionen/Tipps nicht vorgreifen, sondern fange bewusst mit chaotisch angeordneten Stichwörtern an ;)
D.h. dieser Thread hat zum Ziel, irgendwann geordnet zu laufen.

STICHWÖRTER (ungeordnet und noch nicht thematisch bereinigt)

... Synthesizer, Aktenordner, 20000 Presets, Audioschnippsel, Notenblatt, Excel, DAW, Softsynthsizer, Gongs, Drumpatterns, dem Tropfen von Wasser zuhören, Stammbaum, Tagebuch, Patchfotos, Handzeichnung, spontane Idee, Mindmap, Stimmung, Vorbilder, Klangziele, Fragen, modulare Synthesizer, Musiktheorie, eigene KlangWiki, persönliche Prioritäten, Sortierung, ...


chaotisch genug? Jetzt höre ich auf und warte ab oder es verläuft im Sande.

PS: Ich liebe bis zu einem gewissen Grad Chaos, aber ...
 
Zuletzt bearbeitet:
Kenne ich. In 30+ Jahren hat sich hier so einiges z.B. an Samplecontent angesammelt. Wobei ich das alles nicht auf dem Rechner habe, sondern redundant auf einem NAS gesichert. Da finde ich z.B. auch noch sämtliche Samples von Bandprojekten aus den 90ern.
Auch ziemlich ordentlich oder zumindest wieder auffindbar sortiert.

z.B.

Vintage Sampler -> Ensoniq EPS / Emulator II / Roland S-550 / ...
oder
Drums -> Kicks / Snares / Hats / ...
oder
Drummachines -> 606 / 505 / 707 / ...
usw.
Wenn ich also kratzige Strings und eiernde Chöre suche, dann finde ich das relativ schnell. Bei Instrumenten und Drums geht das eigentlich ziemlich fix und einfach zu sortieren.

Schwierig wirds dann bei den Sachen, die ich heute so mache. Da müsste ich Ordner anlegen wie "Schab", "Plonk", "Dengel", "FM-Brösel", so in dieser Richtung halt. Schwierig deshalb, weil ich meistens nicht mehr so gut unterscheiden kann und will, wofür ich etwas einsetzen könnte und welche Instrumentengattung das nun sein könnte.
Deshalb landet das meiste an neuem Material im Ordner "Gemüsebeet", wo Chaos und Anarchie herrschen. Dort etwas wieder zu finden ist mir auch gar nicht so wichtig, weil ich eh lieber gleich was neues mache bevor ich ewig suche.
 
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M.i.a.u.: Audiohead
Kenne ich. In 30+ Jahren hat sich hier so einiges z.B. an Samplecontent angesammelt. Wobei ich das alles nicht auf dem Rechner habe, sondern redundant auf einem NAS gesichert. Da finde ich z.B. auch noch sämtliche Samples von Bandprojekten aus den 90ern.
Auch ziemlich ordentlich oder zumindest wieder auffindbar sortiert.

z.B.

Vintage Sampler -> Ensoniq EPS / Emulator II / Roland S-550 / ...
oder
[...]
Samples sind schon mal ein Aspekt, ähnlich ist es dann mit presets für die persönlichen Synthesizer, bei mir sind das als Hardware Waldorf Iridium und Osmose; aber dann gibt es ja noch die unendlich großen Libraries für Softsnthesizer, z.B. die NI-Komplete Ultimate, Omnisphere, diva, Reaktor, oder das Modularsystem.
Aber auch kurze Audiobeispiel in Youtube-Konzerten.
D.h. es gibt jede Menge Quellen für Ideen.
Bei den Hardware- und Softsynthesizern würde wahrscheinlich schon eine persönliche Auswahl von 100 Klängen ausreichen, aber wer weiß das schon im Voraus. Eine Vergabe von zwei, drei Stichwörtern ist sicherlich für einen schnelle Suche nützlich.

Ab da würde ich dann tiefer in die spezielle Materie einsteigen wollen, also in Richtung Klangforschung (Parameteränderung), musikalische Verwendung (Stilbeispiele, Klangfetzen etc.).
Das heißt, das Stichwort-Archiv ist der Ausgangspunkt, um ein spezielles Teilgebiet dazu genauer zu untersuchen. Das Archiv müsste auf (ungeordnete ?) Ordner, Teilordner hinweisen.
Es bestünde aber auch noch die Alternative einen Aktenordner anzulegen, aber da ich ohnehin ein Laptop habe, ist das eher unpraktisch. Andererseits gibt's dann ja auch noch Patchbilder, Patternraster, Noten?
Jeder Klang wird ja auch irgendwo verwendet, also Kompositionsideen, Querverweise zu passenden Klängen, Stilrichtungen besondere Handhabung (Modulationen). Das heißt jedes Stichwort führt zu einem Wust und Rattenschwanz. Eben da wird wiederum das Archiv wegen Übersortierung zum Kreativ-Hemmschuh.
Da ist dann meine Archivgrenze erreicht, wo die musikalische Anwendung „stopp” sagen muss und dann die eigentliche Musikalität und die konkrete Projektarbeit beginnen soll(te?).
 
Zuletzt bearbeitet:
nur mal als eine erste Einordnung: Samples beschreibt sicherlich eine Hauptkategorie, ich notiere mal zwei weitere (in Klammern mögliche Unterkategorien):
  • Samples (elektronisch erzeugt, Sprache, Audioaufnahmen)
  • Presets (Software, Hardware)
  • Patches (modular und semimodular)
Ich fand die beiden Links, die Perry Staltic angeben hat, sehr interessant, da sie schon eine komplette Datenbank für jegliche Samples anbietet?
 
Noch ein paar Alternativen:
 
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M.i.a.u.: meinemuse
Ein Sammelsurium ist der Ausgangspunkt kreativer Ordnung - schön wär's.
Ich denke, je weiter man in ein irgend geartetes Hobby einsteigt, umso dringlicher stellt sich irgendwann die Frage: wie komme ich auch aus diesem Ideenchaos produktiv heraus?
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Mein Anliegen ist es, jegliches Erstellen und Sich-Beschäftigen mit Klangideen/-ereignissen in eine Form von Archiv, persönlichem Nachschlagewerk in geordnete und damit hoffentlich auch möglichst produktive Bahnen zu lenken, kurz ein KLANGARCHIV ist gewünscht.

Ich möchte möglichen Ideensammlungen/Diskusssionen/Tipps nicht vorgreifen, sondern fange bewusst mit chaotisch angeordneten Stichwörtern an ;)
D.h. dieser Thread hat zum Ziel, irgendwann geordnet zu laufen.

STICHWÖRTER (ungeordnet und noch nicht thematisch bereinigt)

... Synthesizer, Aktenordner, 20000 Presets, Audioschnippsel, Notenblatt, Excel, DAW, Softsynthsizer, Gongs, Drumpatterns, dem Tropfen von Wasser zuhören, Stammbaum, Tagebuch, Patchfotos, Handzeichnung, spontane Idee, Mindmap, Stimmung, Vorbilder, Klangziele, Fragen, modulare Synthesizer, Musiktheorie, eigene KlangWiki, persönliche Prioritäten, Sortierung, ...


chaotisch genug? Jetzt höre ich auf und warte ab oder es verläuft im Sande.

PS: Ich liebe bis zu einem gewissen Grad Chaos, aber ...
Mach lieber Musik!
 
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M.i.a.u.: Audiohead, meinemuse, beaes und 2 andere
Mach lieber Musik!
Du weißt, dass bei allen wichtigen Kommentaren, die ich hier im Forum führe, letztendlich mir das eigene Musizieren immer das Wichtigste ist; das ist mein Ziel über allem, denn daran habe ich Freude.

Wenn also meine Stimmung nach einem Ambient-Stück „schreit”, vielleicht, weil es draußen endlos Bindfäden regnet, dann möchte ich durch Audioschnipsel, die ich vielleicht irgendwann mal aufgenommen habe oder auch in fertigen Samples abgespeichert habe zum Beispiel unter einer Kategorie Naturklänge/Wasser/Tropfen finden.
Das können selbstverständlich auch Presets eines Synthesizers oder Patches eines Modularsystems sein.
Wenn ich erst stundenlang passende Startklänge durch unendlich lange Presetlisten diverser Synthesizer suchen muss, da wird das ja gerade verhindert.
Ich möchte also nach und nach meine erstellten oder ausprobierten Presets/Patches in irgendeiner Form in einer „Schublade” finden können, nicht als Preset sondern als eine weiterführende Idee.
Ein guter Einstieg (Tropfenplätschern) erzeugt bei mir durch das direkte Spielen im Kopf ergänzende Klänge, also zum obigen Beispiel vielleicht ein dunkles Grollen (nicht nur Donnergrollen). Der erste Gedanke (Naturklang) muss dann gar nicht als solcher weitergeführt werden, sondern vielleicht einfach ein dunkler Bass-Pad oder ähnliches.

Das wäre jetzt ein Aspekt wie das direkt zum Musizieren führen könnte.

Aber vielleicht möchte(st) man(du) gerade das gewählte Klangbeispiel verändern; bei deiner Vorliebe hieße das „Kabel umstecken und an Knöpfen drehen”. Ja aber wie erinnerst du dich oder notierst dir wichtige händische Modulationen (z.B. wenn du einen bestimmten Effekt durch Öffnen und Schließen einer Filterresonanz oder Cutoff schärfst oder weich machst, so dass du es auch nach einiger Zeit halbwegs reproduzieren kannst. Ob man da jetzt ein Patchbild zeichnet oder ein Foto macht oder auf jahrzehntelange Erfahrung hofft, sei dahingestellt.
Ich weiß, dass du auch Gongs und Klangschalen benutzt. Sollten die Klänge, besser das Ereugen bestimmter Klangeffekte an diesen Schalen und Gongs nicht auch reprozierbar archiviert werden und sei es nur durch bestimmte Audioschnipsel, so dass du dich daran erinnerst?

meine Meinung: das Archiv darf mich niemals vom Musizieren abhalten, es muss also Grenzen geben; das Archivieren darf nicht zum Selbstzweck werden. Es soll sich nach und nach entwickeln, praktikabel und verwertbar sein. Alles das möchte ich nicht verlieren oder vergessen.

PS: sorry für die viel zu lange Antwort, ich will mich bessern
PPS: hat nicht geklappt: s.u.
 
Zuletzt bearbeitet:
Abgesehen von einer klugen Ablage ist ggf. auch die eigentliche Arbeit die wirklich sinnvollen Sachen für die aktuellen Projekte clever im Sinne von "genau passend" zusammenzustellen.
Die Auswahl kann zB. eingeladene Drumsounds betreffen, die einfach nur zu viele sind und nicht die, die du auch brauchst.

Das klingt banal, bedeutet aber eine sehr genaue Sichtung nach den Kriterien deiner kommenden Projekte und sie ggf. auch aufteilen.
Danach hast du nur noch den Teil, den du wirklich benötigtst.
Habe das für meine Livesets so gemacht, da zudem die Geräte eher wenig Speicher haben und daher Einzelsounds und Loops, die ergiebig sind einige Zeit umhergeschoben, bis sie optimal passten. Bei neuen Projekten kann sich sowas ändern, aber … ggf. ein möglicher Ansatz, denn sonst hast du extrem viel "gleiches" in einer Kategorie und sie explodiert.

Dazu gehört auch der Mut Dinge weg zu lassen oder zu löschen, der ja noch immer in der großen Superlibrary liegen kann. Um ggf. nach Jahren wieder für andere Projekte nützlich zu sein.

Aktuell ist das meine dominante Arbeitsweise.
 
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M.i.a.u.: Audiohead und herw
  • #10
Vielleicht hilft dir beim Archivieren von Samples auch das Universal Category System (UCS):

Das wurde mir von einem Kollegen empfohlen, der Fieldrecordings macht, ich habe es mir aber selber noch nicht genauer angeschaut (ich habe noch nicht so viel zu archivieren))).
 
  • #11
Vielleicht hilft dir beim Archivieren von Samples auch das Universal Category System (UCS):
[...]
Das wurde mir von einem Kollegen empfohlen, der Fieldrecordings macht, ich habe es mir aber selber noch nicht genauer angeschaut (ich habe noch nicht so viel zu archivieren))).
Samples benutze ich persönlich sehr wenig. Vielleicht sollte ich etwas präzisieren: Mein Threadstart zielt viel allgemeiner und ist eine Frage an die Archivierung jeglicher Dokumente im Umfeld der persönlichen Klangerzeugung.
Vielleicht sollte ich mal eine typische Situation beschreiben. Wer diese Passage (mit Augenzwinkern) schnell abarbeiten möchte, überspringe die kursiv gestaltete Situationsbeschreibung, aber schnelles Lesen passt zur Situation:


Ich spiele an meinem IRIDIUM und mit gefällt ein Klang (Preset). Ich probiere Klangpassagen, Akkorde und Melodieführungen, Filterbewegungen.
Es entsteht im Kopf eine Idee zu einem Song. Ich bin also schon ziemlich schnell in der kreativen Phase. Hoffentlich noch nicht zu lange, denn, was ich höre, gefällt mir. ???
In der Regel starte ich mein Studio komplett, d.h. Modularsystem und OSMOSE sind ebenfalls spielbar, LOGIC PRO läuft, zusätzliche Software-Synthesizer könnte ich sofort laden, alles ist spielbereit.
Der nächste Schritt, den ich so gut wie immer vergesse, wäre nun logischerweise, Logic scharf zu schalten, und gnadenlos alles aufzunehmen, sagen wir mal die nächsten 10 Minuten, zwei Minuten gefallen mir, vielleicht eine Akkordfolge.

  • verändertes Preset unter neuem Namen auf dem Iridium abspeichern
  • neues Preset suchen, vielleicht ein Bass
  • Ok - ich spiele als Loop ab.
Ab da fluche ich schon im Stillen und vermisse meinen Lieblingsbass-Klang den ich schon mal irgendwann gespielt ..., wie hieß der doch gleich???
Nach weiteren fünf Minuten habe ich ihn endlich wieder gefunden.

  • Logic mit den zwei Minuten als Loop im Aufnahmemodus gestartet
  • den Bass auf eine neue Spur gelegt und los gehts
weitere 10 Minuten fünfmal den Loop durchgespielt, es gefällt mir (@ Bernie : das Musizieren); vielleicht habe ich mit der linken Hand den Basslauf schon drin, so dass ich parallel mit der rechten Hand auf dem OSMOSE oberhalb eine Melodie probiert habe!??!

  • Mist, hätte ich doch mal auch die OSMOSE-Spur gleichzeitig scharf geschaltet.
  • Achja und da passt ja eigentlich vielleicht ein etwas anderes OSMOSE-Preset dazu ...
Das Chaos beginnt bzw. ist schon da und hätte, hätte, hätte. ... Mittlerweile sind zwei sehr produktive Stunden gespielt und ich höre: „Denk dran, wir sind in einer halben Stunde eingeladen und wir müssen noch vorher Blumen kaufen.”

Ich verlasse das Studio mit dem zufriedenen Gefühl, dass ich richtig geile Musik gemacht habe, die ersten Ideen grob im Kasten (Logic) abgespeichert habe (vor dem Verlassen von Logic ⌘S auf meinem Mac gedrückt habe) und ja morgen weitermachen kann.
Am nächsten oder übernächsten Tag bin ich einer ähnlichen Stimmung, habe aber schon wieder am OSMOSE und IRIDIUM einige andere Presets nur mal so gespielt.

  • Wo war denn gleich die geile Aufnahme?
  • Achja ich nummeriere sie ja nach Datum, ok gefunden.
  • Welche Presets habe ich denn benutzt; eine halbe Stunde erfolgreiche Suche beginnt.
Also los: der Loop läuft und ich höre zu. Mir gefällt die aufgenommene Melodie vom vorletzten Tag noch nicht ganz .....


Ich könnte jetzt ohne Ende diese virtuelle Situation weiterspinnen. Im produktiven Chaos stehe ich vor einem musikalischen Desaster, wenn ich neben den archivierten Presets mir auch Gedanken über den Arbeitsablauf gemacht hätte. Also setze ich mich hin und schreibe mir morgen (JETZT!!) in WORD eine Liste, wie ich in Zukunft meine persönliche Songprobe gestalte. Wo speichere ich das ab, damit es nicht verloren geht? ..................

In diesem kreativen Chaos entstehen diverse Gedanken in Form von Audioschnippseln, Presetsuche, Spickzettel, ...
Wie fasse ich all diese Kreativität so zusammen, dass ich auch nach vielleicht einer Woche (Urlaub) nahtlos weiterarbeiten kann??? .. und nicht alles verloren geht?
 
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M.i.a.u.: Randulph
  • #12
[...] Also setze ich mich hin und schreibe mir morgen (JETZT!!) in WORD eine Liste, wie ich in Zukunft meine persönliche Songprobe gestalte. Wo speichere ich das ab, damit es nicht verloren geht? .................. [...]
gesagt getan, ...

Archiv - erste Ordnung.webp

... der Spickzettel schon gedruckt:
1771912677226.webp


Jetzt muss ich meine schon existierende Logic-Vorlage anpassen.
 
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  • #13
- Vielleicht eine Art "Best off" - Ordner von Samples machen, womit man erstmal anfängt ?

- Bei Naturklängen bevorzugt eigenes Material benutzen ? Bei mir ist das ein Ordner "Handy-Aufnahmen" und zumindest für meine Ambitionen reicht die Qualität völlig aus. Da habe ich bisher z.B. eine Handvoll Aufnahmen von Bächen, die ich auf heimischen Wanderungen oder im Norden aufgenommen habe. Natürlich könnte man da auch Archive mit hunderten von kommerziellen Samples anlegen. Aber mal ehrlich, solange das im Hintergrund abläuft, ist die schnelle Auswahl und der persönliche Bezug vielleicht besser ?

- "Best Off Synths" überlegen ? Bei einem neuen Stück fange ich zur Zeit gerne mit Pigments/ Omnisphere (oder entsprechender Hardware) an, weil ich da viele für mich brauchbare Sounds gebastelt habe. Spezialitäten dann erst später dazunehmen.

- Je nachdem wie fest die Hardware verdrahtet ist, Ideen vielleicht erstmal per Softsynth aufnehmen ?
 
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M.i.a.u.: herw
  • #16
Du weißt, dass bei allen wichtigen Kommentaren, die ich hier im Forum führe, letztendlich mir das eigene Musizieren immer das Wichtigste ist; das ist mein Ziel über allem, denn daran habe ich Freude.

Wenn also meine Stimmung nach einem Ambient-Stück „schreit”, vielleicht, weil es draußen endlos Bindfäden regnet, dann möchte ich durch Audioschnipsel, die ich vielleicht irgendwann mal aufgenommen habe oder auch in fertigen Samples abgespeichert habe zum Beispiel unter einer Kategorie Naturklänge/Wasser/Tropfen finden.
Das können selbstverständlich auch Presets eines Synthesizers oder Patches eines Modularsystems sein.
Wenn ich erst stundenlang passende Startklänge durch unendlich lange Presetlisten diverser Synthesizer suchen muss, da wird das ja gerade verhindert.
Ich möchte also nach und nach meine erstellten oder ausprobierten Presets/Patches in irgendeiner Form in einer „Schublade” finden können, nicht als Preset sondern als eine weiterführende Idee.
Ein guter Einstieg (Tropfenplätschern) erzeugt bei mir durch das direkte Spielen im Kopf ergänzende Klänge, also zum obigen Beispiel vielleicht ein dunkles Grollen (nicht nur Donnergrollen). Der erste Gedanke (Naturklang) muss dann gar nicht als solcher weitergeführt werden, sondern vielleicht einfach ein dunkler Bass-Pad oder ähnliches.

Das wäre jetzt ein Aspekt wie das direkt zum Musizieren führen könnte.

Aber vielleicht möchte(st) man(du) gerade das gewählte Klangbeispiel verändern; bei deiner Vorliebe hieße das „Kabel umstecken und an Knöpfen drehen”. Ja aber wie erinnerst du dich oder notierst dir wichtige händische Modulationen (z.B. wenn du einen bestimmten Effekt durch Öffnen und Schließen einer Filterresonanz oder Cutoff schärfst oder weich machst, so dass du es auch nach einiger Zeit halbwegs reproduzieren kannst. Ob man da jetzt ein Patchbild zeichnet oder ein Foto macht oder auf jahrzehntelange Erfahrung hofft, sei dahingestellt.
Ich weiß, dass du auch Gongs und Klangschalen benutzt. Sollten die Klänge, besser das Ereugen bestimmter Klangeffekte an diesen Schalen und Gongs nicht auch reprozierbar archiviert werden und sei es nur durch bestimmte Audioschnipsel, so dass du dich daran erinnerst?

meine Meinung: das Archiv darf mich niemals vom Musizieren abhalten, es muss also Grenzen geben; das Archivieren darf nicht zum Selbstzweck werden. Es soll sich nach und nach entwickeln, praktikabel und verwertbar sein. Alles das möchte ich nicht verlieren oder vergessen.

PS: sorry für die viel zu lange Antwort, ich will mich bessern
Meine Erfahrung ist da eine andere.
Bis du deine passenden „Tropfen“ in der Library gefunden hast, hab ich mit dem Fieldrecorder im Bad oder draußen komplett neue aufgenommen. Die hat dann auch kein anderer und passen perfekt in den Track.
Ein Freund von mir durchsucht den ganzen Tag seine Sounds und packt neue dazu. Jeder nasse Furz wird archiviert, die kompletten BBC-Samples hat er auch, obwohl nicht frei. Jeder Sound den er findet - eine Lebensaufgabe.
Und dann hat er 4 Stunden lang einen Minimoogbass für den Kurzweil gesucht und musste feststellen, das er doch ganz anders klingt, als er ihn vor 30 Jahren in Erinnerung hatte.
Ich hab ihm den in 10 Minuten grad mal neu gemacht.
 
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  • HaHa
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M.i.a.u.: D-Joe, Audiohead, _thomas_ und 5 andere
  • #17
Ein bissl mehr Ordnung könnte ich schon gebrauchen. Das fängt schon beim der Benennung von z. B. Sample Dateien an. Eine eigene WIKI mit Syntaxvorgaben für die Benennung von Dateien/Projekten/Ordnern usw. wäre für mich sinnvoll. Es sollte vor allem schnell zu bedienen sein, weil ich im kreativen Prozess nicht unnötig Zeit bzw. Ablenkung gebrauchen kann.
 
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M.i.a.u.: herw und Feedback
  • #18
Darüber nachgedacht habe ich ja auch mal. Aber ich nutze kein Sample ein zweites Mal. Ich gehe mittlerweile den entgegengesetzten Weg und entsorge, bis auf die Mix-Tracks, alles, nachdem ich ein Projekt abgeschlossen habe. Ich empfinde dieses ganze Zeug was sich so ansammelt mittlerweile eher als Ballast. Je eher man sich dessen entledigt, desto freier ist man. Es gibt nur ein einziges Sample, das ich aus Erinnerungsgründen aufbewahre.

Ich würde das wahrscheinlich nur für wirklich außergewöhnliche Sounds machen. Aber die gibt es eher selten und wenn, hat man gerade nichts für die Aufnahme zur Hand.

Chaos-Beseitigung durch Vermeidung, sozusagen. Wahrscheinlich aber nicht das, was du haben willst.
 
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M.i.a.u.: beaes und j3122
  • #19
ich handhabe das mittlerweile ähnlich wie @_thomas_ … bin draufgekommen dass ich all die begonnen projekte inkl. samples usw., die ich gespeichert habe, nach dem löschen nicht vermisse… ( habe sie zwar auf festplatten gesichert, auf die ich aber nie zurückgreife) habe eine menge samples in ordnern (fieldrecording, modular, hybrid, tw. nach synths sortiert) die ich immer wieder verwende. aber sonst: ein projekt - masterspur wird gesichert, der rest dann gelöscht. (OT Ende 🙄)
 
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M.i.a.u.: j3122
  • #20
PS: Ich liebe bis zu einem gewissen Grad Chaos, aber ...

In Berufen, in denen Hygiene eine Rolle spielt, und Geschwindigkeit aber auch, also z.B. Pflege, Notfallmedizin oder alles, was mit Lebensmitteln zu tun hat, kennt der Facharbeiter eine "reine Seite" und eine "unreine Seite" - es gibt Arbeitsschritte und Arbeitsplätze, bei denen penibel nach Plan gearbeitet wird, und es gibt andere, wo man einfach alles auf dem Boden wirft was man nicht braucht.

So ähnlich möchte man oft auch als Künstler arbeiten, sei es mit Material, sei es mit Daten, aber es gelingt nur selten. So mancher wollte schon ein "Archiv" mit Bildern oder Samples anlegen und nachher wurde es maximal ein Sammelsurium und erfüllte somit seinen Zweck nicht.

Wenn man merkt, dass solche Pläne zwar gemacht aber immer wieder prokastiniert werden, gibt es die einfache Lösung, dass man dann eben seine assoziierte Arbeitsweise an seine real existierende Arbeitsweise anpasst. Man hört also einfach auf damit zu denken, dass man irgendwann mal seine 300 Sampling CDs und seine 5 Festplatten mit eigenem Material nach Kickdrums durchsuchen und diese anhand ihrer Transienten oder ihres spektralen Medians verschlagworten wird damit sie durchsuchbar sind, sondern man ersetzt diese Idee durch eine bewusste Chaos-only Strategy, d.h. entweder findet man was, oder man findet etwas eben nicht und dann ist es auch okay.

Wirklich verstanden habe ich Deine Frage noch nicht. Aber wir können ja trotzdem schon mal ein paar Gedanken zusammensammelsurien, und dann pickt sich jeder aus dem Haufen raus, was er gebrauchen kann, und wenn jemand her nichts findet, dann ist es auch okay.

Natürlich könnte man da auch Archive mit hunderten von kommerziellen Samples anlegen.

Du Glücklicher. Bei mir geht das gegen 900,000.

Und dabei benutze ich fast keine Samples, jedenfalls nicht ohne massive Bearbeitung.

Finde den Fehler.
 
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  • #21
Wie fasse ich all diese Kreativität so zusammen, dass ich auch nach vielleicht einer Woche (Urlaub) nahtlos weiterarbeiten kann??? .. und nicht alles verloren geht?

wenn ich programmiere, gestalte, schreibe oder irgendwas mit audio mache, dann erstelle ich dazu einen projektordner, und in den kommt dann alles rein.
d.h. auch stock audio, plug-in presets und ggf sogar plug-ins oder eigene sofware, notizen über ein konzept, patches für hardware usw., werden ggf. in diesen projektordner von dort, wo sie ürsprünglich herkamen, rüberkopiert.
das gesamte projekt ist somit dann transportabel und kann mit 2 mausklicks auf einen anderen rechner geschoben oder eine sicherungskopie davon erstellt werden.
 
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M.i.a.u.: herw, Audiohead und meinemuse
  • #22
wenn ich programmiere, gestalte, schreibe oder irgendwas mit audio mache, dann erstelle ich dazu einen projektordner, und in den kommt dann alles rein.
d.h. auch stock audio, plug-in presets und ggf sogar plug-ins oder eigene sofware, notizen über ein konzept, patches für hardware usw., werden ggf. in diesen projektordner von dort, wo sie ürsprünglich herkamen, rüberkopiert.
das gesamte projekt ist somit dann transportabel und kann mit 2 mausklicks auf einen anderen rechner geschoben oder eine sicherungskopie davon erstellt werden.
genau das ist mein Ansinnen :)
Meine Projekte im Bereich Musik können von dreierlei Art sein:
  • Song-Komposition
  • Testbericht, Workshop
  • Erkundung eines elektronischen Instruments
Alle Projektarten laufen bei mir unter Hobby, mit Ausnahme der gelegentlichen Testberichte, die ich aber nicht unter finanziellem und zeitlichem Druck schreibe und frei gestalten darf.
Trotz der vermeintlichen Unterschiede sind sie oft stark verbunden durch ein gemeinsames Instrument. Das kann ein spezieller Synthesizer oder ein Eurorackmodul sein. Das eigentliche „Problem” ist, dass mehrere Projekte in der Regel zeitlich parallel und unter Umständen über mehrere Monate (Jahre?) laufen.
Deinen Vorschlag, einen Projektordner anzulegen, praktiziere ich auch schon seit Längerem. Das Entmüllen nach Abschluss des Projekt ist mir eigentlich zu lästig, da es ja auch unter dem Müll noch eventuell wiederverwertbare Ideen gibt, die ich nur nach zeitlich mühsamem Durchsuchen eventuell wiederfinde.
Genau um diese Müllentsorgung, ich sag mal, allgemein wiederverwertbare Dokumente, also Audioschnipsel, Grafiken, Fotos, Presets, Midiaufzeichnungen (Noten), Bedienungsanleitungen geht es mir.
Dabei ist das Extrahieren eventueller konkreter Synthesizerpresets und seiner Varianten noch das leichteste, ebenso wichtige Passagen von Bedienungsanleitungen, aber auch spezielle Kompositionsfragmente, die nicht zum eigentlichen Projekt gehören und eben auch Presetvarianten.

Die Presetvarianten (vorrangig Synthesizer und Patchbilder vom Modularsynthesizer) und Kompositionsfragmente sind die Kernpunkte, um die es in meiner Frage geht; das ist also lediglich ein Teilaspekt aller Projekte.
Samples und Fieldrecordings benutze nur gelegentlich als Hintergrundeffekt in Kompositionen und kann dementsprechend auf die Einteilung der Hersteller zurückgreifen.

Ergebnis für mich bisher:
Neben den speziellen Projektordnern mit allem, was genau dazugehört (praktiziere ich schon), muss es für mich noch allgemein thematisch übergreifende Ordner geben mit...
  • Presets zum jeweiligen Instrumement (Kategorisierung nach Art mit kurzen spontanen Audioschnipseln) und ...
  • Kompositionsfetzen, die noch nicht zu einem speziellen Projekt gehören, also Noten- und Klangbasierte Aufzeichnungen.
Die letzten Punkte könnten konkret tatsächlich Logic Files sein, da man sowohl Midi- als auch Audioaufzeichnungen und Synthesizerpresets, sowie auch Bemerkungen (Fotos, Texte und Diagramme) in den Spurkommentaren mit abspeichern kann.

Das werde ich mal bei meinen beiden aktuellen Projekten ausprobieren. Vielleicht entwickelt sich dann daraus auch mein Archiv.
 
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  • #23
Anregungen könnte man sich z.B. bei Omnisphere holen. Hier gibt viele Kategorien mit etlichen Unterkategorien. Vorbildlich und hilft. Aus der Masse an angebotenen Samples findet man (ich) schnell etwas für die jeweilige Situation passendes. Favoriten kann man natürlich auch noch vergeben. Ist da natürlich ein Lebenswerk von einem engagierten Team.

Für eigene Sounds wird man dort auch aufgefordert eigene Kategorien zu vergeben - ist mir allerdings bisher zu mühsam hier nochmal an 3 Stellen etwas anzuklicken. Wäre bei einer späteren Wiederverwendung von Sounds aber auch nett gewesen. Und : Es gibt für Sounds oder Samples eine Vorhörfunktion.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • hilfreich
M.i.a.u.: herw
  • #24
Anregungen könnte man sich z.B. bei Omnisphere holen. Hier gibt viele Kategorien mit etlichen Unterkategorien. Vorbildlich und hilft. Aus der Masse an angebotenen Samples findet man (ich) schnell etwas für die jeweilige Situation passendes. Favoriten kann man natürlich auch noch vergeben. Ist da natürlich ein Lebenswerk von einem engagierten Team.

Für eigene Sounds wird man dort auch aufgefordert eigene Kategorien zu vergeben - ist mir allerdings bisher zu mühsam hier nochmal an 3 Stellen etwas anzuklicken. Wäre bei einer späteren Wiederverwendung von Sounds aber auch nett gewesen. Und : Es gibt für Sounds oder Samples eine Vorhörfunktion.
ja ich besitze Omnisphere, das wäre speziell für Omnisphere-Presets eine Vorsortiermöglichkeit.
Aber vielleicht kann ich das Prinzip auch auf andere Klangerzeuger übertragen. In jedem Fall ist für mich in irgendeiner Form die Vorhörfunktion wichtig.

!!!!! Mir fällt gerade ein, dass Logic Audioschnipsel in die Logic-eigene Loop-Bibliothek übernehmen kann und daher eine Vorhörfunktion gleich mitgeliefert wird. Man kann sogar eigene Eigenschaften wie Instrument, Genre, Schlagwörter zuordnen.
Das muss ich unbedingt ausprobieren! Das wäre ideal für mich. Logic überrascht mich immer wieder.
 
  • #25
genau das ist mein Ansinnen :)
Meine Projekte im Bereich Musik können von dreierlei Art sein:

idealerweise testet man das ganze dann mal kurz ob auch alles wirklich dort ist, und die relativen pfade entsprechend gesetzt, ab dann kann man das gehirn ausschalten, das projekt vergessen und in zehn jahren spontan wieder einsteigen und es funktioniert alles noch.

das wichtigste merkmal eines jeden projekts, egal ob musikstück, softwarecode oder verwaltungsgerichtsprozess, ist das datum.
von zeug, von dem sehr viel anfällt (audio dateien, downloads, schriftverkehr...) mache ich monats- und jahresordner der marke "DiesesZeug/2026 DiesesZeug/2026-01 DiesesZeugs".
Das Alter ist das wesentlichste merkmal von dateien was ich brauche um sie wiederzufinden, sie einem OS oder Programm zuzuordnen u.ä.
so strukturiert lässt sich auch sinnvoll und ohne Aufwand leicht zwischen "noch in bearbeitung" und "nur noch archiv" trennen.

Ergebnis für mich bisher:
Neben den speziellen Projektordnern mit allem, was genau dazugehört (praktiziere ich schon), muss es für mich noch allgemein thematisch übergreifende Ordner geben mit...

genau, du musst es von anfang an trennen.

immer jetzt, nicht später, denn ordnungssysteme funktionieren nicht im reparaturmodus, deren aufgabe ist die notwendigkeit zum suchen oder sortieren erst gar nicht entstehen zu lassen.

wenn ein audioschnipsel in einem projektordner liegt, von dem du denkst, dass man ihn vielleicht mal wiederverwenden möchte, dann musst du ihn augenblicklich aus dem projektordner in den audioschnipselsammelsuriumordner kopieren.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #26
@herw : Dann hast Du ja jede Menge Anregungen für etwaige Schlagwörter etc.

Ich könnte mir auch vorstellen, dass es nach der kreativen Arbeit eine Phase gibt, wo man ganz gerne so etwas eintöniges wie das Sortieren von Sounds und Samples macht. Und wenn es vielleicht auch nur dazu dient zu erkennen, dass der zeitliche Aufwand doch zu hoch ist. :dunno:
 
  • Zustimmung
M.i.a.u.: herw
  • #27
idealerweise testet man das ganze dann mal kurz ob auch alles wirklich dort ist, und die relativen pfade entsprechend gesetzt, ab dann kann man das gehirn ausschalten, das projekt vergessen und in zehn jahren spontan wieder einsteigen und es funktioniert alles noch.

das wichtigste merkmal eines jeden projekts, egal ob musikstück, softwarecode oder verwaltungsgerichtsprozess, ist das datum.
von zeug, von dem sehr viel anfällt (audio dateien, downloads, schriftverkehr...) mache ich monats- und jahresordner der marke "DiesesZeug/2026 DiesesZeug/2026-01 DiesesZeugs".
Das Datum ergänze ich schon seit Jahren im Namen, sogar manchmal auch noch -A, -B, ...
ständiges tägliches automatisches Backup geschieht über das Hausnetz an eine externes Speichermedium. Zusätzlich schließe ich noch etwa wöchentlich ein weiteres großes Backup Medium an.
Etwa jährlich wird es noch in diversen noch existierenden älteren Festplatten gespeichert.
Das Alter ist das wesentlichste merkmal von dateien was ich brauche um sie wiederzufinden, sie einem OS oder Programm zuzuordnen u.ä.
so strukturiert lässt sich auch sinnvoll und ohne Aufwand leicht zwischen "noch in bearbeitung" und "nur noch archiv" trennen.

genau, du musst es von anfang an trennen.

immer jetzt, nicht später, denn ordnungssysteme funktionieren nicht im reparaturmodus, deren aufgabe ist die notwendigkeit zum suchen oder sortieren erst gar nicht entstehen zu lassen.
Das ist Willenssache, prakiziere ich zu 80%, aber es wurden dann zu viele Dateien, so dass ich das Unbrauchbare und Unwichtige direkt entfernen muss: Entscheidungswillen trifft auf-die-lange-BankSchieben ;)
wenn ein audioschnipsel in einem projektordner liegt, von dem du denkst, dass man ihn vielleicht mal wiederverwenden möchte, dann musst du ihn augenblicklich aus dem projektordner in den audioschnipselsammelsuriumordner kopieren.
JAAA, wenn ich nicht im Spielrausch bin. Audiosammelsuriumsordner - sehr gut als temporärer Chaosordner
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@herw : Dann hast Du ja jede Menge Anregungen für etwaige Schlagwöjrter etc.

Ich könnte mir auch vorstellen, dass es nach der kreativen Arbeit eine Phase gibt, wo man ganz gerne so etwas eintöniges wie das Sortieren von Sounds und Samples macht. Und wenn es vielleicht auch nur dazu dient zu erkennen, dass der zeitliche Aufwand doch zu hoch ist. :dunno:
ja das stimmt - vielen Dank an alle für eure Hilfe und die konstruktiven Vorschläge in jeglicher Richtung :)
 
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  • #28
Vielleicht interessiert ihr euch an meinen Fortschritt zum Thema Klangarchiv.

Ich habe mich heute mal an mein IRIDUM gesetzt und mir das Thema Arpeggiator vorgenommen.
Ich hatte schon mal im letzten Jahr zwei Presets auf meine Favoritenliste gesetzt.
Beim ersten fiel mir auf, dass der Name Acid gar nicht nach Acid klingt. Ein kurzer Dreh am Cutoff ergab den gewünschten Klang.

Beim zweiten habe ich mit OSMOSE eine Melodie gespielt und sofort gehört, dass die Stimmungen nicht übereinstimmten.
Ein Blick in die Oszillatoren erhellte den Grund.

Da ich mich an diesen Thread erinnerte, habe ich meine Beiobachtung zunächst in den Schnellnotizen des Laptops gespeichert.

Damit werde ich dann in Logic weiter experimentieren und entsprechend dort abspeichern; wie, das beschreibe ich dann später hier.

1773593462064.webp

So macht das Forschen und Spielen Spaß!! Natürlich habe ich beide Presets exportiert und damit gesichert.
 
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M.i.a.u.: Moogulator und j3122

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