Warum Atari?

[Artinus]

||||||||||

ozox8

||
Ein Atari bedeutet für mich kein Internet, kein Lüfter, Latenz < 1ms bzw. eine Reduzierung auf das Wesentliche. Hatte ihn leider verkauft...
 

Bernie

||||||||||||||||||||||
Musik mit dem Atari machen ist doch wie Autofahren auf Vollgummirädern mit Holzspeichen.
Naja, wers braucht.
 

[Artinus]

||||||||||
Hier könnten @qwave und @swissdoc vielleicht ergänzen. Die C-Lab/Emagic-Dinger stammen jedenfalls von EES, das weiß ich noch aus meiner Zeit als Betatester für Emagic.
Das kann sein, wir müssen da aufpassen das wir nicht aneinander vorbeireden. Smp24, smp II und midi - 3 sind NICHT am rom port angeschlossen.

Ich hab hier übrigens ein Foto vom smp24. Da steht sogar drauf, made by waldorf:
 

[Artinus]

||||||||||
Ich kenne das SMP24, ein Synchronizer, trotzdem hatte Waldorf nie eine eigene Herstellung gehabt.
Keine Ahnung, jedenfalls beim smp II steht auch made by waldorf hinten drauf. Siehe foto was ich grad gemacht hab.

Das smp24 ist nun auch etwas mehr als "nur" ein synchronizer. Zu dem Ding sollte es ja mal nen Editor geben, der wurde aber gestrichen da die Funktionen welche der Editor haben sollte später in Cubase integriert wurden. Deswegen gibts fürs smp24 auch eine Firmware Update was aus ihm mehr oder weniger ein smp II macht. Mein mros Treiber für mein smp24 hat ja die Bezeichnung smp2. drv.
 

Anhänge

Bernie

||||||||||||||||||||||
hast du je C-Lab/Emagic verwendet oder kommst du via Cubase vom Atari?
Hatte Cubase auf dem Atari, baer darum gehts auch nicht.
Das Mäusekino reicht doch schon aus und dazu dieses untighte herumeiern.
Ich bin echt froh, das ich den ganzen Schrott damals an einen Fan verschenken konnte, das hat mir den Weg zum Elektroschrott erspart.
Es gibt eigentlich nichts, was heute noch am Atari besser wäre, jedenfalls fällt mir da nix ein.
 

Wellenstrom

Prophet of the Juno Wave
Ach, es waren damals schon schöne Zeiten. Atari ST mit dem MIDI Sequencer Sweet Sixteen genutzt. Kam mir schon damals recht tight vor im Timing und tat, was es tun musste. Aber heute sind die Ansprüche nun mal höher als vor 25 Jahren, klar.
 

swissdoc

back on duty
Hier könnten @qwave und @swissdoc vielleicht ergänzen. Die C-Lab/Emagic-Dinger stammen jedenfalls von EES, das weiß ich noch aus meiner Zeit als Betatester für Emagic.
Till und ich haben die Frühzeit von Waldorf vor Ewigkeiten mal mit Wolfram Franke auseinander klabustert. Da kam das alles zur Sprache und hat den Weg in die Wikipedia gefunden. Ursprung dafür dürfte die Seite von Till sein:

Man beachte das Waldorf Klack-Board:
 

Bernie

||||||||||||||||||||||
Ach, es waren damals schon schöne Zeiten. Atari ST mit dem MIDI Sequencer Sweet Sixteen genutzt. Kam mir schon damals recht tight vor im Timing und tat, was es tun musste. Aber heute sind die Ansprüche nun mal höher als vor 25 Jahren, klar.
ich erinnere mich noch gut, das ich die perkussiven Spuren immer nach oben schieben musste, damit man die Latenz nicht bemerkt.
Closed Hihat immer auf Spur 01. Ja, war toll damals, aber schau mal realistischer zurück, wie lahm das alles war, mit Disketten formattieren usw.
 

Wellenstrom

Prophet of the Juno Wave
ich erinnere mich noch gut, das ich die perkussiven Spuren immer nach oben schieben musste, damit man die Latenz nicht bemerkt.
Closed Hihat immer auf Spur 01. Ja, war toll damals, aber schau mal realistischer zurück, wie lahm das alles war, mit Disketten formattieren usw.
und in 25 Jahren wird man lächelnd auf die Produktionsweise von heute gucken und was zu lachen haben. Nee, war schon okay, wenn man berücksichtigt, wo der Stand der Studiotechnik Mitte der 90er noch war.
 

Bernie

||||||||||||||||||||||
und in 25 Jahren wird man lächelnd auf die Produktionsweise von heute gucken und was zu lachen haben. Nee, war schon okay, wenn man berücksichtigt, wo der Stand der Studiotechnik Mitte der 90er noch war.
ja sicher, wir fanden das ja alle ziemlich geil -damals.
Aber heute möchte ich auch kein Wählscheibentelefon mit Bakelithörer mehr haben.
Die Zeiten ändern sich eben.
 

Reisender

|||||
Wer heute noch auf AtariST steht sich aber nicht alte Elektronik hinstellen möchte, obwohl die wirklich robust ist, der kann ja mal nach MiST googlen. Ist ein FPGA Rechner mit MIDI-Schnittstellen. Als Core kann man einen ST laden.
 

kirdneh

s_a_m
Der C-Lab Creator z.B. beschränkt sich auf das wesentliche, und es läuft alles sehr gut und tight.

Parallel dazu nutze ich Cubase auf einen kleinen Laptop, der große Vorteil ist die USB Anbindung, weniger Kabelei.

Ich versuche mich langsam an Cubase zu gewöhnen, da das Prinzip aber anders ist, und ich vieles davon nicht nutze hab ich da noch zu kämpfen.

Ableton Lite hab ich auch noch, will ich mal testen.

PC ist auf jeden Fall praktischer, muß ich zugeben, am Atari hängt aber noch mein Herz, hab damit früher viel gemacht...
 

Bernie

||||||||||||||||||||||
Cubase also, und wie sieht das bei Notator aus?
keine Ahnung, aber das Problem ist doch eher Midi und nicht die Software.
Das man das Gefühl hat, das der Atari tighter war, lag ja eher am begrenzten Speicher.
Bei allen 16 Spuren lief der nicht mehr sauber im Sync.
Ist mir aber auch egal, das ist alte Museumstechnik, die ich heute nicht mehr zum Produzieren einsetzen möchte.
 

Klaus P Rausch

playlist
Bernie hat schon recht, es gab auch mal einen entsprechenden Härtetest. Zwar war der im Aufbau nicht so ganz praxisnah, aber es zeigte sich, dass nur die ersten und letzten Spuren total tight sind. Hört man aber nur, wenn man mit Drums und perkussiven Sounds am Start ist, alles auf die Eins usw. sowie wenn viel hart quantisiert wird, also 8tel oder 16tel, und alle Spuren ziemlich mit Events vollgeladen sind.

Auch den Atari kann man überfordern. Wenn man Controllerdaten ohne Ende reinschickt, bringt man den Laden zum Absturz.
 

kirdneh

s_a_m
Ich hatte nur Timing Probleme beim seriellen Anschluß, den nutzte ich daher nicht für Drums.

An den eingebauten MIDI Buchsen und am Unitor lief alles ohne Probleme.


Stimmt, zu viele Controller Daten verkraftet er nicht.
 

Reisender

|||||
Nach Jahrzehnten habe ich erfahren dass mein Roland D70 wohl nicht der große Midi Timing Meister war. Damals habe ich davon nie was gemerkt, obwohl ich den multitimbral meist bis auf die letzte Stimme ausgereizt hatte. Genauso wenig habe ich je einen Unterschied zwischen Atari ST und dem PC später mitbekommen.

Für Profis ist das sicher alles ein Thema, für mich war es das nie.
 

einseinsnull

ich weiß eh alles besser.
Bei allen 16 Spuren lief der nicht mehr sauber im Sync.
ich glaube, dass das die erfahrung von leuten ist, die ihre geräte in reihe geschaltet hatten, mit der atari schnittstelle selbst hat das weniger was zu tun, die dürfte in der theorie auch usb 1.1. noch locker schlagen.

aber in der tat haben wir heute andere anforderungen und wenn ein atari 48 ports beschicken müsste, bekäme er probleme damit die queue zu berechnen wenn auf mehr als 16 spuren gleichzeitig eine note gespielt werden soll. aktuelle rechner schaffen da 10,000 und mehr, und das bei schnellerem scheduler und höherer midi auflösung.
 


Neueste Beiträge

News

Oben