Was ist Hybrid? / Ist der JD-XA oder JD-Xi hybrid?

Der monophone Analog-Synthesizer im JD-Xi hat digitale Hüllkurven, digital LFO und digital Amp. Analog sind Osc's und Filter.
"An analog synth tone consists of OSC, Sub OSC, and FILTER implemented by analog circuitry, and a digitally-controlled AMP and LFO."
Somit wäre der Analog-Synth im JD-Xi wohl hybrid? :agent:
Das würde ich jetzt aus dem Satz nicht schließen wollen, digital gesteuert muss nicht zwangsweise digital bedeuten. Schließlich will man die Sounds speichern und per CC steuern können, dazu wird 'ne "digitale Kontrolle" benötigt ;-) Ohne weitere Informationen :dunno:
 
Der hybride Teil dieser beiden ist wirklich nur "der Teil, der eigentlich gar nicht kultig oder cool klingt". Also dieser kleine Mono-Nebensynth im Xi und diese 4-Stimmen-Ding im Xa, der wirklich wenig spannend ist, nur theoretisch - während der Rest eigentlich das ist, weshalb man den heute gern hat oder haben möchte.

Meinung.
 
Das würde ich jetzt aus dem Satz nicht schließen wollen, digital gesteuert muss nicht zwangsweise digital bedeuten. Schließlich will man die Sounds speichern und per CC steuern können, dazu wird 'ne "digitale Kontrolle" benötigt ;-) Ohne weitere Informationen :dunno:
Nee, im Parameter Guide gibt es zudem eine grafische Darstellung mit dem analogen Bereich und dem digitalen Bereich. Seite 7.
 
Der hybride Teil dieser beiden ist wirklich nur "der Teil, der eigentlich gar nicht kultig oder cool klingt". Also dieser kleine Mono-Nebensynth im Xi
Lass bitte meinen (bis dato) einzigen (fast) analogen Synthesizer in Ruhe! :mrgreen: Aber ja, der digitale Synth ist natürlich cooler, alleine schon weil polyphon. :) Man hätte ja auch 4x digital + 1x Drums machen können wie z.B. im SH-4d. Aber das hatten wir schon. :lol:
 
Nee, im Parameter Guide gibt es zudem eine grafische Darstellung mit dem analogen Bereich und dem digitalen Bereich. Seite 7.
Von der LFO Fade Time, zumindest ist das die einzige grafische Darstellung die ich sehen kann. Was soll mir das zeigen?
 
ich finde den Rest durchaus cool. ZB den Sequencer.
Beim JD-Xi?
Die Funktionen des Sequenzers sind im Prinzip gut zu bedienen, allerdings
- es wird alles zwangsquantisiert,
- nur ein Pattern mit max. 64 Steps pro Programm,
- die Einspielungen sind nicht in Details editierbar – man kann nur löschen und neu einspielen oder die Steps setzen,
- kein Micro Timing außer der Shuffle Funktion,
- kein Song Mode, keine Pattern Chains.
 
Ist mir klar - aber eingebaut und mit 8 Spuren ist das schon was. Ich sag es ja auch nur, weil ich nicht als JD-Basher hier bin. Außer JD-Vance, den würde ich nicht kaufen.
 
Ist mir klar - aber eingebaut und mit 8 Spuren ist das schon was.
8 Spuren hat wohl der JD-XA. Der JD-Xi hat 3 Spuren für die 3 Synth-Sounds und die eine Spur für Drum Kit. Die Drum Kit-Spur ist wiederum quasi 26-spurig. ;-) Die Synth-Spuren sind aber auch polyphon. Sogar die für den analogen Synth, wobei der selber monophon ist.
 
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ja, ich hatte den XA mal da und fand den in der Idee schon richtig mit dem Ding - dumm war, dass Parameter Sprünge und Auffindung nicht ideal umgesetzt ist, ebenso Parameter die gar nicht genutzt werden zB PWM im Samplemode - nicht ausgeblendet werden, um schneller zu navigieren - da ist die JD-800 in neu - Idee so richtig dran gescheitert.
Aber die Idee, einen so aufwendigen Rompler zu haben mit Knopf und Co - finde ich schon gut - und ich hatte auch ausreichend Ideen, was man so damit machen und spielen kann. SoundPerformance inbegriffen.
 
ja, ich hatte den XA mal da
Den JD-XA habe ich nur kurz auf der Musikmesse angespielt. Angeschafft habe ich erst jetzt den JD-Xi. Angedacht als musikalischer Notizblock. Der Synth macht aber auch Spaß, wobei die Engine in der MC-707 mehr bietet. Im JD-Xi fehlt z.B. die Möglichkeit von Panorama Keyfollow. Und 4 Partials (MC-707) fände ich besser als 3 (JD-Xi) für tonale Klänge. Außerdem hat die MC-707 EQ's, beim JD-Xi gibt's das nicht.
 
Eigentlich ist der JDXa auch ein bisschen sowas, aber du bist mit allem schneller, weil die Oberfläche das her gibt, nicht perfekt - wie schon geschildert, aber es macht schon Spaß.
Ja, die MC707 ist natürlich Next-Gen - das ist quasi ja Jupiter X/Xm Engine. Klar, die ist noch besser - aber auch kein Bedienvergnügen (ich hab den Xm),
ich hätte gern mehr Zugriff und schnell und so - oder zumindest besseres, schnelles und gezieltes Springen - da muss man eben tricksen.
Naja, bei 4 Layers ist das natürlich auch nicht ganz easy, aber …
Es gibt den Lohn in Form eines tollen Sounds.

Gib dem Xa mal eine Chance, so du noch einen findest. Der wurde auch eine Zeit lang billig verramscht. Das ist jetzt leider vorbei.
Lustig, dass ich das Minidisplay-MC707 Edit auch gar nicht so schlecht finde - also das könnte man sicher noch besser machen. Fantom zB. aber …
 
Ich wollte was kleines kompaktes mit Tastatur einfach als musikalischen Notitzblock, sprich mit Sequencer. An die MC-707 Tastatur anschließen ist halt nicht mehr kompakt. Editieren von Sounds geht am JD-Xi eigentlich ganz gut. Man kann mit [Shift] springen zwischen Filter, Amp usw., und die Partials sind schnell und direkt anwählbar und mutbar, unmutbar. Also eigentlich ziemlich easy das Ganze, trotz kleinem Bildschirm. Für Stereo-Klänge ist halt doof, dass 3 Partials statt 4, und dass Keyfollow für Panorama fehlt. Wenn man es mit Keyfollow auf Amp realisiert, verbrät man zwei Partials und muss alles doppelt einstellen. Aber für den Zweck als musikalischer Notitzblock reicht die Synth-Engine natürlich, und klingt zudem gut – klar und kräftig. Beim Sequencer wäre es besser, wenn man zwischen quantisiert und unquantisiert umschalten könnte, wenn man detailiert editieren könnte. Aber für musikalische Ideen könnte auch so ausreichen. Man kann wohl auch Taktarten ändern. Also irgendwie kriegt man seine Ideen wohl rein. Und für mehr Takte nimmt man halt weitere Programme. Sounds und Spuren kann man auch rüber kopieren – zusammen und einzeln. Einen JA-XA brauche ich nicht. Zu groß und zu veraltet. Da kann die MC-707 doch mehr, die ich schon habe.
 
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