Was nervt euch in der Welt der Synthesizer

j[b++]

j[b++]

Blub
Mich tut nerven,

dass so tolle Synthesizer wie Peak, Hydrasynth oder DM12 keine Layer- und Split-Funktion haben,

also nicht wenigstens bi-timbral betrieben werden können.
Für ungefähr genauso schlimm halte ich es, wenn bitimbrale Synthesizer kein zweites Stereo-Ausgangspärchen haben, wie z.B. der Iridium.
 
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tichoid

tichoid

Maschinist
Wenn ich aber z.B. von der DAW oder einem anderen Keyboard Daten mit AT an den Poly-D sende, werden diese nicht verarbeitet (sprich: nicht über die entspr. CV-Out-Buchse ausgegeben) und lassen sich entspr. nicht wiedergeben.

Ich hatte im Poly-D-Thread schon mal nachgefragt, ob andere User das bestätigen können, aber imho kein Feedback bekommen. Besteht natürlich auch ne Chance, dass mein Gerät einen Defekt hat.
So ich habe es eben getestet, geht bei mir auch nicht. Beim Poly-D den AT gepatcht, AT funktioniert. Den Poly-D vom Keystep aus angesteuert- kein AT. Den Keystep umgeschaltet auf den Virus: AT funktioniert..
Scheint also wirklich so dass reinkommender AT nicht umgesetzt wird. Ich kenne allerdings die Software nicht, vllt gibt es da was ein- oder umzuschalten..dunno :dunno:
 
P

Partisane

...
So ich habe es eben getestet, geht bei mir auch nicht. Beim Poly-D den AT gepatcht, AT funktioniert. Den Poly-D vom Keystep aus angesteuert- kein AT. Den Keystep umgeschaltet auf den Virus: AT funktioniert..
Scheint also wirklich so dass reinkommender AT nicht umgesetzt wird. Ich kenne allerdings die Software nicht, vllt gibt es da was ein- oder umzuschalten..dunno :dunno:
Ich habe zwar keinen Poly-D, aber auf Grundlage dessen, was ich über den Synth weiß, würde ich vermuten, dass Aftertouch nur via CV geht. Du müsstest also ein externes Keyboard mit einem CV-Out haben, bei welchem man den AT als CV ausgeben kann. Habe keinen Keystep, kann also nicht sicher sein, ob es bei dem vielleicht geht.
 
tichoid

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Maschinist
Ich habe zwar keinen Poly-D, aber auf Grundlage dessen, was ich über den Synth weiß, würde ich vermuten, dass Aftertouch nur via CV geht. Du müsstest also ein externes Keyboard mit einem CV-Out haben, bei welchem man den AT als CV ausgeben kann. Habe keinen Keystep, kann also nicht sicher sein, ob es bei dem vielleicht geht.
Moin... na es geht schon um AT via MIDI, also um die Umsetzung der MIDI-Daten, wie beim Virus. Der macht dat ja richtig.
Wenn man CV aus dem Keystep direkt in den Poly-D schickt sollte es schon gehen, andernfalls ist was kaputt.
 
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Scenturio

Scenturio

d̢͜e̶͟v̕i̢͟͠l̢̕’s̵ a҉̡͏dv̸̢͘o҉c̨͟͠ate̴̕
Ich habe zwar keinen Poly-D, aber auf Grundlage dessen, was ich über den Synth weiß, würde ich vermuten, dass Aftertouch nur via CV geht.
Ich könnte natürlich beim Abspielen von aufgezeichneten Sequenzen auch noch ein CV-Interface dazwischenhängen, und damit in die entspr. Buchse (Amp oder Filter-CV) vom Poly-D gehen ...

Es geht mir aber darum, dass der Poly-D Aftertouch

- per Midi Out ausgibt
- an einer enstpr. Buchse als CV ausgibt
- aber es nicht per Midi empfängt

Da wäre es m.E. eine Kleinigkeit gewesen, einkommende AT-Daten auch noch an der internen Buchse auszugeben. So wie es jetzt ist, kann man nämlich nicht mal eben eine Sequenz mit AT in die DAW einspielen, und die dann wieder genauso abspielen lassen, ohne noch ein zusätzliches Midi-CV-Interface anzuschließen.
 
reznor

reznor

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Mal ein Laber-Thread zu allen erdenklichen Dingen, die euch heutzutage in der Welt der Synthesizer nerven. Duerfen auch gerne zu Diskussionen fuehren.

Mich nerven die folgenden Dinge:

- Es schiessen staendig neue Geraete aus dem Boden, aber irgendwie hat man oft das Gefuehl, dass das irgendwie halbgare Sachen sind, die kurze Zeit drauf wieder abgeloest werden von anderen Geraeten usw. Hingegen faende ich es schoener, wenn es weniger, dafuer jedoch durchdachtere Geraete gaebe, derer man nicht so schnell ueberdruessig wird oder denen nicht irgendwelche Dinge fehlen, die man gerne haette. Gut, kann sehr subjektives Empfinden sein, aber wenn man sich die aktuellen Produktpaletten von einigen Herstellern ansieht, hat man das Gefuehl, es wird versucht, fuer jeden irgendwie was zu machen, aber nichts universelleres. Beispiele: Gefuehlt kommt jedes Jahr eine neue MPC auf den Markt, oder ne neue Kiste von Elektron. Warum gibt es z.B. Digitakt, Digitone, Model:Cycles und Model:Sample? Sind da wirklich 4 Geraete noetig oder waeren nicht auch 2 denkbar, oder vielleicht auch nur eines?

- Sequencer mit 64 Steps oder weniger: Ich verstehe nicht, warum so viele Geraete diese harte Grenze von 64 Steps haben. Am Speicher kanns nicht liegen, den gibt es heute im Ueberfluss. Sogar die rote und blaue Electribe hatten 8 Takte statt 4, was ich als eine ziemliche Verbesserung gegenueber den vorherigen Modellen sah. Zugegeben, mit 64 Steps kann man arbeiten, aber es gibt Situationen, in denen man einfach doppelt so viel braucht, oder auch mal 4x so viel. Meinetwegen koennen es auch nur 4 LEDs bleiben, aber ein Shift-Button um daraus 128 Steps zu machen waere zumindest wuenschenswert. Extrem enttaeuscht war ich, als ich vom Circuit Tracks gelesen habe - eigentlich ein cooles Teil, aber nur 32 Steps? Warum? Ich verstehe das einfach nicht.

- Geraete die wie Spielzeug aussehen. Ich gebe zu, mich laesst das Aussehen von Geraeten nicht voellig kalt, und eine ansprechende Optik kann durchaus mit dazu beitragen, mich fuer ein Geraet zu interessieren (oder auch im Gegenteil mich davon fernzuhalten, wenns eben doof aussieht). Warum kommen in letzter Zeit immer mehr Geraete raus, die aussehen, als waeren sie fuer Kleinkinder gemacht? Ich denke da an die modernen Electribes, oder das vorhin angesprochene Duo Model:Cycles und Model:Sample (bei denen ich abgesehen vom Aussehen auch die Namen bescheuert finde). Und wenns nicht nach Spielzeug aussieht, dann oftmals nach Plastik-DJ-Controller, was mir auch nicht so zusagt. Koennte durchaus mit Punkt 1 zu tun haben: Es kommen immer mehr Produkte auf den Markt, deshalb muessen sie billiger sein, damit sie auch alle gekauft werden, und deshalb wird am Design gespart. Mir gefaellt z.B. das Design der Machinedrum, das sieht nach einem wertigen Stueck Hardware aus, mit den huebschen Rillen auf der Oberflaeche. Sowas kostet natuerlich, klar. Aber wenn es nicht jedes Jahr drei neue Kisten gaebe, die alle nur so halbgar sind, sondern eine vernuenftige, die man auch in 20 Jahren noch nutzt, dann koennte man auch als Kunde bereit sein, mehr auszugeben.

Natuerlich hat die Entwicklung, die ich in Punkt 1 und auch teilweise Punkt 3 angesprochen habe, auch ihre Vorteile - es kommen auch kleine Spasskisten zustande wie z.B. die Volca-Serie und aehnliches. Sowas haette es ein Jahrzehnt vorher vermutlich nicht gegeben. Das muss man natuerlich anerkennen. Aber die Geraete, die nicht in diese Kategorie fallen, duerften fuer meinen Geschmack ruhig etwas durchdachter, nachhaltiger designt sein, als so ein "wir werfen das mal auf den Markt, naechstes Jahr machen wir dann sowas aehnliches aber mit Delay und Fullsize-Outputs, und danach machen wir das gleiche nochmal aber mit 32 Steps und Kaffeetassenhalter..."
Dein erster Punkt. Gibt auch außnahme Firmen aber es hat sich in die Richtung entwickelt.

Was mich am meisten nervt sind die influencer!

Viele sind auch nicht besser als du und ich und irgendwie begeistert von allem. Das hilft der Zielgruppe kein stück. Jetzt hat man mehr demos, aber meistens schlechte. Und es gibt ja viele, die an deren lippen hängen und das wegen kohle ausnutzen.
Lieber anzeigen oder foren oder private demos und in den laden gehen.
Ich hasse viele von denen. Bobeats muss ich immer wieder nennen. Die könnten auch einen jexus fragen, aber der ist nicht so massentauglich.



Das man betatester ist, hat aber auch für uns den vorteil, dass userwünsche mehr berücksichtigt werden und ideen von den käufern umgesetzt werden und das ist schon auch gut.


Was mich generell nervt, was schon immer so war, dass das angebot die nachfrage regelt und umgekehrt. In der theorie macht das sinn, aber es wird versucht an allen enden rumzumanipulieren und schließlich manipulieren auch die Kunden andere Kunden.


Sich wirklich darüber zu unterhalten was gut klingt ist eh schwachsinn und zwar dann wenn jemand versucht das anderen einzureden.

Da hat ich letztens wieder so ne ebayanfrage nach dem motto:

Ich tausche hier diesen unglaublichen nicht mehr erhältlichen synthesizer der besser ist als alles was ich habe, aber loswerden will, gnädigerweise, vollkommen überteuert und du darfst glücklich sein, denn viel besseres gibt es nicht. Woher ich das weiß? Ich hab Vergleichsmöglichkeiten, alles was jemals an synth gebaut wurde hab ich hier stehen.

Bekomm ich deinen juno60?

Nein, das wär nicht fair, der wird nicht mehr gebaut und klingt zu gut. Deinen gibts überall.

😳😃
 
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reznor

reznor

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der Erfolg Behringers Preispolitik dürfte das noch befeuern

Mich nervt, dass die Geräte bei denen das möglich sein sollte (also eigentlich alle digitalen) beim Laden eines Presets nicht die aktuelle Reglerstellung wiedergeben. Endlosregler mit LED-Kränzen wie in jedem Digitalpult würden die Misere lösen, macht aber leider so gut wie kein Hersteller.
Da fällt mir auch nur clavia ein die das beim 3er konsequent durchgezogen haben..
 
ollo

ollo

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ja, und es wird wohl Gründe haben warum sie das bei den nachfolgenden Modellen wieder weggelassen haben...

Ja, wahrscheinlich irgendwelche ewig-gestrigen User, die sich beschwert haben, dass man bei eventueller Blindbedienung keinen Anschlag hat... :selfhammer:
 
ZH

ZH

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Ich haette jetzt eher auf Kosten getippt ;-)

Aber wenn irgendwann jeder Hersteller solche Potis einsetzt, koennten sie natuerlich wieder deutlich billiger werden. Vielleicht liessen die sich heute auch anders designen als damals, sodass sie weniger Platz benoetigen und guenstiger in der Herstellung sind. An sich ist die Idee ja nicht so verkehrt. Vielleicht gibts auch noch ne ganz andere Idee, das "Problem" zu loesen?
 
ollo

ollo

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Vielleicht gibts auch noch ne ganz andere Idee, das "Problem" zu loesen?
Also motorgesteuert fällt ja weg, weil das viel zu teuer ist. Man könnte noch über jedem Regler ein Minidisplay setzen, das wird aber sicherlich auch teurer sein als ein LED-Kranz.
LED-Kränze finde ich schon ziemlich ideal, bei Software gibt es das ja auch oft, Mischpulte haben das auch so, spricht eigentlich nichts dagegen. Man könnte auch alles als Touch-Fader mit passender LED-Leiste machen, das wäre aber haptisch nicht sehr geil und auch nicht präzise genug.
 
Tax-5

Tax-5

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Mich nerven Synthies, die auf dem MIDI Out irgendwelchen Dreck mitgeben. Dieses doofe Active Sensing oder sonstiger Quatsch der nur die MIDI Leitung verstopft.
Das ist der Grund, warum viele Geräte nicht als MIDI Keyboard in Frage kommen.
 
 


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