Moin zusammen,
virtuelle Software-Synths erobern ja bereits seit geraumer Zeit die Systeme von Musikern und das Angebot wird dabei immer größer - und damit unübersichtlicher. Neben Nachbildungen bekannter Geräte gibt es aber auch immer wieder - angeblich - neue Ansätze, bei denen das, was am Ende rauskommt, aber nicht immer etwas neues ist. Auch gibt es bereits für wenig Geld sehr gute Software, auch kostenlose Virtualisierungen besitzen nichts elten eine sehr gute Qualität.
Kurz: Die Gefahr das der Pile of Shame immer größer wird, steigt stetig. Doch braucht es das wirklich? Braucht es wirklich eine ständige höher Zahl an Software-Versionen alter bekannter Synths? Klar, wenn es um bestimmte Sounds geht, für die es keine neue Software gibt, die diese kreieren können, wäre das nachvollziehbar. Einen Jupiter 8 als physisches Gerät hätte ich sicherlich auch gerne, alleine wegen des Rumspielfaktors. Aber braucht es wirklich die gefühlte 10. Auflage? Und braucht es die Nostalgie wirklich? Ich bin ein großer Fan des JD-800, frage mich aber, ob die Version der Roland-Cloud mir - abgesehen von bekannten Presets - wirklich etwas bietet, was andere Soft-Synths nicht können - oder vielleicht sogar besser können?
Manchmal sind es aber auch irgendwelche Angebote, die es hin und wieder gibt: Zuletzt gab es bei Humble Bundle ein geschnürtes Paket mit Synths von Cherry Audio mit dem Elka X (Synthex Elka), der PS-20 (Korg MS-20), Blue3 sowie dem eigenen Harmonia. Weiter gab es mit dem Filtomika einen virtuellen Nachbau der Effekt-Einheit des Polivoks-Synthesizers. Die 27 Euro haben sich für mich alleine wegen des Elka X und dem von mir lang gesuchten Jarre-Sound aus Rendez-Vous gelohnt. Ansonsten habe ich mir im laufe der Zeit den Avengers 2 sowie Pigment 7 zugelegt. Hinzu kommt der eine oder andere freie Soft-Synth. Nur nach eine vernünftige Drumm-Lösung suche ich noch.
Ich habe mittlerweile immer das Gefühl, dass die große Anzahl an Software eher dazu neigt, mit jedem etwas rumzuspielen, sich aber nicht wirklich mit einem Programm zu beschäftigen und dieses zu beherrschen. Früher konnte man sich auch nicht mal eben für mehrere tausend DM einen neuen Synth kaufen, sondern musste das ergründen, was man besaß.
Wie seht ihr das? Wie viele Softsynths habt ihr und welche nutzt ihr davon wirklich - also ständig?
Gruß
Michael
virtuelle Software-Synths erobern ja bereits seit geraumer Zeit die Systeme von Musikern und das Angebot wird dabei immer größer - und damit unübersichtlicher. Neben Nachbildungen bekannter Geräte gibt es aber auch immer wieder - angeblich - neue Ansätze, bei denen das, was am Ende rauskommt, aber nicht immer etwas neues ist. Auch gibt es bereits für wenig Geld sehr gute Software, auch kostenlose Virtualisierungen besitzen nichts elten eine sehr gute Qualität.
Kurz: Die Gefahr das der Pile of Shame immer größer wird, steigt stetig. Doch braucht es das wirklich? Braucht es wirklich eine ständige höher Zahl an Software-Versionen alter bekannter Synths? Klar, wenn es um bestimmte Sounds geht, für die es keine neue Software gibt, die diese kreieren können, wäre das nachvollziehbar. Einen Jupiter 8 als physisches Gerät hätte ich sicherlich auch gerne, alleine wegen des Rumspielfaktors. Aber braucht es wirklich die gefühlte 10. Auflage? Und braucht es die Nostalgie wirklich? Ich bin ein großer Fan des JD-800, frage mich aber, ob die Version der Roland-Cloud mir - abgesehen von bekannten Presets - wirklich etwas bietet, was andere Soft-Synths nicht können - oder vielleicht sogar besser können?
Manchmal sind es aber auch irgendwelche Angebote, die es hin und wieder gibt: Zuletzt gab es bei Humble Bundle ein geschnürtes Paket mit Synths von Cherry Audio mit dem Elka X (Synthex Elka), der PS-20 (Korg MS-20), Blue3 sowie dem eigenen Harmonia. Weiter gab es mit dem Filtomika einen virtuellen Nachbau der Effekt-Einheit des Polivoks-Synthesizers. Die 27 Euro haben sich für mich alleine wegen des Elka X und dem von mir lang gesuchten Jarre-Sound aus Rendez-Vous gelohnt. Ansonsten habe ich mir im laufe der Zeit den Avengers 2 sowie Pigment 7 zugelegt. Hinzu kommt der eine oder andere freie Soft-Synth. Nur nach eine vernünftige Drumm-Lösung suche ich noch.
Ich habe mittlerweile immer das Gefühl, dass die große Anzahl an Software eher dazu neigt, mit jedem etwas rumzuspielen, sich aber nicht wirklich mit einem Programm zu beschäftigen und dieses zu beherrschen. Früher konnte man sich auch nicht mal eben für mehrere tausend DM einen neuen Synth kaufen, sondern musste das ergründen, was man besaß.
Wie seht ihr das? Wie viele Softsynths habt ihr und welche nutzt ihr davon wirklich - also ständig?
Gruß
Michael